Dienstag, 21. Mai 2013

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Die Schlecker-Pleite und ihre Folgen
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29.03.2012 11:01 Uhr
circusmaximus
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Zitat von Waldmann
 

 

Schlecker bekommt doch vom Staat sowieso keinen Pfennig.

 oder Mediziner, was glauben sie wie schnell dioe Politik handeln wuerde! Ordinaere Hausfrauen ohne Qualifikation die kann man ja ruhig alelin und ihren schicksal ueberassen.

Manch ein staatlich beschäftigter Mediziner verdient heute auch nicht mehr als eine irgendwo angestellte "ordinäre Hausfrau".

Nur hat der Mediziner dafür 16 Semester Ausbildung hintersich - nebst Abitur,versteht sich !

Das "Schlecker-Problem" ist insgesamt nicht nachvollziehbar.

Die Beschäftigten müßen sich eben einen anderen Arbeitsplatz suchen.

Einem Fenrsehbericht vor kruzem zufolge mußten sich von 4 Filialangestellten nur 1 eine mit der Kündigung abfinden.Die anderen 3 wurden in eine andere Filiale übernommen ! Dann muß man eben 5 Kilometer weiterfahren !

29.03.2012 12:11 Uhr
Martin
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FDP blockiert Hilfen für Schlecker-Mitarbeiter
Im Schlecker-Poker verhärten sich die Fronten: Der bayerische Wirtschaftsminister Zeil (FDP) will einem Kompromiss partout nicht zustimmen, der eine Auffanglösung für rund 11.000 Beschäftigte ermöglicht. Geplante Hilfen für die Angestellten des insolventen Konzerns drohen zu scheitern.

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,824543,00.html


Schon komisch, wenn es um die Besitzstandswahrung von Apotheken geht, schreit die FDP nach staatlicher Regulierung zu Lasten der Online-Pharmazie. Diese Partei geht hoffentlich noch dieses Jahr mit Pauken und Trompeten endlich in die ewigen politischen Jagdgründe ein.

Martin

29.03.2012 12:50 Uhr
Moskito747
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Zitat von Waldmann
 

 

Abfindung? Wovon traeumen Sie nachts? Wovon sollte die bezahlt werden? Die Leute gehen ohne einen Cent nach Hause.

Erklaeren Sie mir doch bitte auch mal um wieviel guenstiger die Arbeitslosigkeit kaeme. Ich kann den Taschenrechner tippen wie ich will, ich komm immer auf viel hoehere Betraege.

Welche Arbeitslosigkeit??? Bei mir im Ort gibt´s 2 Schleckerfilialen mit im Schnitt je 5 Mitarbeiter (10 Arbeitslose) aber auch 20 Stellenangebote im Einzelhandel. Von welcher Arbeitslosigkeit sprechen Sie oder soll damit bewiesen werden wie unflexibel deutsche Arbeitnehmer sind?

Abfindung: Bericht aus einer anderen Zeitung"Er rät Schlecker-Mitarbeitern daher, lieber eine Abfindung für ihre Kündigung zu akzeptieren: "Es ist ganz eindeutig lukrativer, eine Abfindung anzunehmen", sagte Schneider. Schließlich entfalle der Abfindungsanspruch für all diejenigen, die sich von der Transfergesellschaft weitervermitteln ließen.

Bei MAN-Roland ebenfalls insolvent, gab´s großzügige Abfindungen.

29.03.2012 13:02 Uhr
optimistischerRealist
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Meiner Meinung nach hat der Staat im Marktgeschehen, gleich welchen Marktes, nichts verloren.

Egal, ob Opel/Schlecker/Commerzbank/Müllerbrot/MAN-Roland... Es gibt betriebswirtschaftliche Gründe für eine Insolvenz; oftmals Managementfehlentscheidungen, aber auch Konsumentenverhalten (bsp. Geiz-ist-Geil).

Märkte müssen sich nunmal um ihrerselbst Willen bereinigen.

Daher KEINE Hilfe für Unternehmenspleiten; ansonstens sind dies die ersten Schritte zu einer Planwirtschaft "light"...

Denn eines ist klar... wo wird die Grenze gezogen... ?!

Zuletzt geändert von optimistischerRealist, am 29.03.2012 um 13:06 Uhr
29.03.2012 13:13 Uhr
Martin
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Egal, ob Opel/Schlecker/Commerzbank/Müllerbrot/MAN-Roland... Es gibt betriebswirtschaftliche Gründe für eine Insolvenz; oftmals Managementfehlentscheidungen, aber auch Konsumentenverhalten (bsp. Geiz-ist-Geil).


Das Beispiel Opel kann nicht unwidersprochen bleiben: GM hat sich bei Opel eingekauft, die Patente abgegriffen, sich selbst am chinesischen Markt als Nr. 1 platziert und gleichzeitig der deutschen Tochter den Eintritt dank Aktienmehrheit in diesen Markt verwehrt. Das hat nichts mehr mit Markt und Wettbewerb zu tun, sondern ist staatlicher Protektionismus, in diesem Fall zu Gunsten von US-Arbeitsplätzen und -Interessen durch ein US-Unternehmen. Möglich ist so etwas nicht zuletzt durch die Unfähigkeit deutscher Wirtschaftspolitik, in Person einer FDP-Lachnummer im Amt des Wirtschaftsministers, der inzwischen selbst in den eigenen Reihen nicht mehr ernst genommen wird.

Martin

29.03.2012 13:19 Uhr
optimistischerRealist
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Zitat von Martin

 


Das Beispiel Opel kann nicht unwidersprochen bleiben: GM hat sich bei Opel eingekauft, die Patente abgegriffen, sich selbst am chinesischen Markt als Nr. 1 platziert und gleichzeitig der deutschen Tochter den Eintritt dank Aktienmehrheit in diesen Markt verwehrt. Das hat nichts mehr mit Markt und Wettbewerb zu tun, sondern ist staatlicher Protektionismus, in diesem Fall zu Gunsten von US-Arbeitsplätzen und -Interessen durch ein US-Unternehmen. Möglich ist so etwas nicht zuletzt durch die Unfähigkeit deutscher Wirtschaftspolitik, in Person einer FDP-Lachnummer im Amt des Wirtschaftsministers, der inzwischen selbst in den eigenen Reihen nicht mehr ernst genommen wird.

Martin

 Stimme ich zu, aber dennoch handelt es sich in gewissem Maße um einen Markt, in diesem Fall eben global.

29.03.2012 13:22 Uhr
Martin
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Stimme ich zu, aber dennoch handelt es sich in gewissem Maße um einen Markt, in diesem Fall eben global.


Nachdem GM vom US-Staat vor wenigen Jahren Milliarden US$ an Unterstützung erfahren hat? Welcher Markt? Die Amerikaner schützen ihre Wirtschaft und ihre Arbeitsplätze, sind Patrioten. Wir haben Rösler. Es ist zum Heulen.

Martin

29.03.2012 13:39 Uhr
optimistischerRealist
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Zitat von Martin

 


Nachdem GM vom US-Staat vor wenigen Jahren Milliarden US$ an Unterstützung erfahren hat? Welcher Markt? Die Amerikaner schützen ihre Wirtschaft und ihre Arbeitsplätze, sind Patrioten. Wir haben Rösler. Es ist zum Heulen.

Martin

 Auch das ist richtig. Ich habe es so gemeint: In der derzeitigen globalisierten Welt gibt es eben keine wirtschaftlichen Grenzen mehr; im Zeitalter der "Heuschrecken" und "Investmentfonds". Der KFZ-Sektor, der Finanzsektor, alles "Märkte" die sich global abspielen.  Da wird es immer Gewinner und Verlierer geben.

Im Beispiel Opel wäre aus auch eventuell nie soweit gekommen, hätte sich die Marke gegen die Konkurenz vor langer Zeit Produktpolitisch durchsetzen können.

29.03.2012 13:59 Uhr
Martin
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Im Beispiel Opel wäre aus auch eventuell nie soweit gekommen, hätte sich die Marke gegen die Konkurenz vor langer Zeit Produktpolitisch durchsetzen können.


Das Thema Opel ist ein klares wirtschaftspolitisches Versagen der deutschen Politik. Es hätte niemals geschehen dürfen, dass die Patente außer Landes gehen und im Nachgang der Firma auch noch der Todesstoß versetzt wird. Glauben Sie z.B., dass der US-Staat es zugelassen hätte, dass Patente von GM nach Deutschland gegangen wären? Nie und nimmer!  Zur Technik nur so viel: OK, Opel baut vorwiegend langweilige Rentnerautos, die aber im Allgemeinen ein akzeptables Preis-/Leistungsverhältnis bieten. Auf jeden Fall besser und wettbewerbsfähiger, als die trägen Hubraummonster mit schwabbeligen Fahrwerken, die bei GM vom Band rollen.

Martin

29.03.2012 14:52 Uhr
Martin
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Hilfen für Schlecker-Mitarbeiter endgültig gescheitert
Aus und vorbei: Die Finanzierung von Auffanggesellschaften für 11.000 Schlecker-Angestellte ist gescheitert. Bayern will nicht dafür bürgen, Baden-Württemberg will kein Geld drauflegen. Schon kommenden Montag droht den Verkäuferinnen der Jobverlust.

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,824598,00.html


Martin

29.03.2012 15:20 Uhr
heletz
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Kann sich Bayern mal entscheiden?

Gestern hieß es noch, Bayern wolle mit BaWü eine eigenständige Lösung. Nu, ja, Bayern halt wieder mal ... heut so, morgen so ...

________

29.03.2012 15:20 Uhr
Redaktion
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Schlecker Transfergesellschaft gescheitert
Der Plan einer Auffanglösung für 11.000 Schlecker-Beschäftigte ist vorerst gescheitert. Bayern sei nicht dabei, sagte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer.
Schlecker Transfergesellschaft gescheitert

________
www.augsburger-allgemeine.de - Alles was uns bewegt

29.03.2012 15:22 Uhr
Dr.Hollywood
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Zitat von heletz
Kann sich Bayern mal entscheiden?

Gestern hieß es noch, Bayern wolle mit BaWü eine eigenständige Lösung. Nu, ja, Bayern halt wieder mal ... heut so, morgen so ...

 Der Seehofer braucht seine Millionen zum Schuldenabbau... Die Uhr tickt doch schon!

29.03.2012 15:33 Uhr
666
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Mir fällt dazu nix mehr ein... Leute wie die Schlecker-Bande sind eine Schande fürs Unternehmertum.  Daumen runter

29.03.2012 15:45 Uhr
cato
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Es wäre höchste Zeit, daß die FDP aus den Parlamenten verschwindet. Das Gegenteil wird der Fall sein, in NRW wird sie es wieder schaffen.

Wir haben ja angeblich nicht den reinen Kapitalismus, sondern die "soziale Marktwirtschaft". Es geht doch nicht darum, eine Firma, deren Inhaber versagt hat/haben, zu retten, sondern den Frauen ein paar Monate Zeit und etwas mehr Geld zu geben.

Man sieht es bei manroland: Nix mit dem zweckoptimistischen Jobwunder, gerade 100 sind bislang untergekommen - hoffentlich nicht als Leiharbeiter.

Der hat recht, der schrieb, wären es Apotheker, Zahnärzte, Hoteliers gewesen. Aber mit den Frauen kann man es ja machen, die wählen eh nicht FDP, schon eher schwarz oder gar nicht.

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Schlecker-Pleite | Schlecker


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