Donnerstag, 23. Mai 2013

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Die Schlecker-Pleite und ihre Folgen
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30.03.2012 09:03 Uhr
Yogi
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Zitat von AlterSchwabe
Was macht eine Transfergesellschaft?

Eigentlich wird in einer Transfergesellschaft vor allem Bewerbertraining und Qualifizierung von Mitarbeitern betrieben, also genau das, was die Aufgabe des Arbeitsamts im Falle von Arbeitslosigkeit ist.

...

 

So sehe ich das auch. Deswegen frage ich mich, wie kann eine Transfergesellschaft eine Verkäuferin zusätzlich fördern? Eine Transfergesellschaft ist nicht dazu da, die Auszahlung von ALG um ein halbes Jahr zu verlängern.

30.03.2012 09:45 Uhr
Gast_2139481608
gelöscht
Beiträge: 976

 

Zitat von AlterSchwabe
Was macht eine Transfergesellschaft?

Eigentlich wird in einer Transfergesellschaft vor allem Bewerbertraining und Qualifizierung von Mitarbeitern betrieben, also genau das, was die Aufgabe des Arbeitsamts im Falle von Arbeitslosigkeit ist.

Nebeneffekt ist, das ALG1 erst nach dem Ende der Tranfergesellschaft gezahlt wird, die MA also länger finanziell besser abgesichert sind.

Aber warum sollen jetzt die MA von Schlecker besser gestellt werden wie die MA eines beliebigen Betriebs der schliessen muss, und der nicht die Masse hat, das sich Politiker als "Retter" profilieren können?

 

 

Transfergesellschaften sind ab einer Betriebsgroesse bei der der buerokratsiche Aufwand fuer die Einrichtung dieser in vernuenftiger Relation steht durchaus das normalste der Welt. Dass dies bei Schlecker nciht zustande kam ist der krasse Ausnahmefall.

Die Mitarbeiter sind nun doppelt benachteiligt, zum einen werden nun keine Rentenbeitraege mehr bezahlt und zum anderen muss eben jede angebotene Stelle angenommen werden. Absehbar, dass dies in erster Linie billige Putzjobs bei irgendwelchen Leihfirmen sein werden die nicht zum Leben reichen und vom Staat aufgestockt werden muessen.

In der Transfergesellschaft waere Zeit gewesen zur Qualifikation um auch im Einzelhandel eine Chance zu haben. Aber so? Viele sind weit jenseuts der 50, nicht mobil und ohne Berufsqualifikation.

Der ach so boese, boese Schlecker war doch der einzige der den Leute eine Chance gegeben hat.Ich find das auch schon sehr traurig wie sehr die Leute auf so billige Medienkampagnern wie gegen die Schleckerfamilie anspringen. Die Wahrheit ist, dass Schlecker die letzten Jahre weit ueberdurchschnittlich bezahlt hat und obwohl das dringend notwendig gewesen waere niemand entlassen hat.

Zur Entfuehrungsgeschichte z.B. hab ich bei dem ganzen Antigedoensi nie einen Satz gelesen.

________

30.03.2012 10:17 Uhr
snoopdog
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Die liebe FDP....

(Verstoß NUB 7.2)

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mein hund ist ausgrutscht...

Zuletzt geändert von Anonyme, am 30.03.2012 um 13:52 Uhr
30.03.2012 10:26 Uhr
666
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Zitat von Martin

 


Glauben Sie denn ernsthaft, dass noch nennenswert Vermögen in Deutschland vorhanden ist? Die Insolvenz kam ja nicht von heute auf Morgen. Die haben ihre Schäfchen längst im Trockenen. Da kommt kein Prüfer mehr hin. Ist im Prinzip ja auch sehr einfach: Auslandskonten, die auf die Kinder angemeldet sind.

Martin

 Ehrlich gesagt nicht.... Nein! Aber selbst wenn nur 100k irgendwo noch auftauchen würden, dann wäre das ein guter Stundenschnitt für einen Fahnder und vor allem es würde evtl. mal ein Zeichen setzen: "Wir beobachten euch genau.".

Aber im Prinzip haben Sie schon recht, machen wird da kaum einer mehr was können, der alte Schlecker hat mit den ältesten Tricks der Welt alle vorsätzlich übern Tisch gezogen, Mitarbeiter, Staat, Lieferanten, Dienstleister, nur um sich dann persönlich haftend mit leeren Hosentaschen hinzustellen und den Finger zu heben.

Über die Klassiker wie Berater(schein)firmen von den Kindern wurden schön in beliebiger Höhe Vermögen abgeschöpft dahin wo kein Gläubiger mehr hinkommt, wenn's kracht.

30.03.2012 10:51 Uhr
Heureka
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Zitat von finenr9

Die FDP steigt wieder auf 4%. Kanzlerin Merkels Beliebtheitswerte auf hohem Niveau. Blödes Wahlvolk kann ich da nur sagen. 

"

Wacht auf, Verdammte dieser Erde,
die stets man noch zum Hungern zwingt!
Das Recht wie Glut im Kraterherde
nun mit Macht zum Durchbruch dringt.
Reinen Tisch macht mit dem Bedränger!
Heer der Sklaven, wache auf!
Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger
Alles zu werden, strömt zuhauf!
|:  Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht. :|"

 Da finde ich die Stelle persönlich treffender :

Es rettet uns kein höh'res Wesen,
kein Gott, kein Kaiser noch Tribun
Uns aus dem Elend zu erlösen
können wir nur selber tun!
Leeres Wort: des Armen Rechte,
Leeres Wort: des Reichen Pflicht!
Unmündig nennt man uns und Knechte,
duldet die Schmach nun länger nicht!
30.03.2012 11:18 Uhr
Aufgemerkt!
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Aber für Steuererleicherungen ihrer Lobby haben Sie Steuergelder parat, stimmts Herr Zeil?

 

Ein guter Slogan für die nächsten Wahlen:

FDP - Wir schei..en auf die kleinen Leute !

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30.03.2012 11:18 Uhr
Redaktion
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Wie Zeil die FDP-Schlecker-Entscheidung begründet
An der FDP ist die Transfergesellschaft für die Schlecker-Mitarbeiter gescheitert. Dafür hagelt es Kritik. Bayerns Wirtschaftsminister Zeil verteidigt die Entscheidung.
Wie Zeil die FDP-Schlecker-Entscheidung begründet

________
www.augsburger-allgemeine.de - Alles was uns bewegt

30.03.2012 11:35 Uhr
Heureka
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Christian Lindner, verteidigte den Kurs seiner  Partei. «Der Staat kann nicht einem einzelnen Unternehmen zu Hilfe  eilen», sagte Lindner in der ARD-Sendung «Beckmann» am  Donnerstagabend. Die Situation bei der Drogeriekette erinnere ihn  an die Diskussion um Opel und den Baukonzern Holzmann. «Meine These  ist, dass wir über Schlecker deshalb so intensiv diskutieren, weil  es einmal 11.000 Mitarbeiter sind»,

 Aber sich in 2 aufeinanderfolgenden Sätzen selbst wiedersprechen Daumen runter

Erstmal sollte nicht dem Unternehmen geholfen werden, wie Lindner meinte und dann erinnert er sich nur an Diskussionen über Firmen mit vielen tausenden Arbeitnehmern , Banken und Hotliers wird das Geld stattdessen diskussionslos wie Puderzucker in den Allerwertesten geblasen.

30.03.2012 11:36 Uhr
flobby_one
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Zitat von Aufgemerkt!
 

Aber für Steuererleicherungen ihrer Lobby haben Sie Steuergelder parat, stimmts Herr Zeil?

Ein guter Slogan für die nächsten Wahlen:

FDP - Wir schei..en auf die kleinen Leute !

 

sie hauen in die falsche kerbe. ich bin mir sicher, dass hinter den kulissen heimliche freude sowohl beim koalitionspartner als auch bei der opposition herrscht. herr seehofer inszeniert das leiden christi momentan neu und ich bin beeindruckt von seiner schauspielerischen leistung. es war von anfang an geplant, dass das vorhaben scheitert, eine auffang-/transfergesellschaft zu gründen. auf die gründe möchte ich gar nicht erst eingehen allerdings spielen (für die herren politiker) begriffe wie geld, kinder und küche sicherlich eine nicht unbedeutende rolle. man fragt sich nur wie sie den zeil dazu überredet haben.

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http://tinyurl.com/2uhsphb

30.03.2012 11:46 Uhr
fettiz
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Ich frage mich immer noch welchen Sinn die Transfergesellschaft hat und wer dafür bezahlen soll. Schließlich sollte von den Ländern ja nur die Bürgschaft kommen.

Der schwarze Peter wird jetzt der FDP reingedrückt. Aber gerade mal in 5 Ländern ist die FDP in der Regierung. Warum haben nicht die anderen 11 Länder die Bürgschaft gestemmt?

Eine Transfergesellschaft macht dann Sinn, wenn viele Mitarbeiter mit einem ähnlichen Profil in einem kleinen Raum durch eine Firmenpleite zusammenkommen. Das schafft kein normaler Arbeitsmarkt. 

Dies ist aber bei einer Filialorganisation nicht der Fall. Es sind zwar viele Mitarbeiterinnen, welche aber räumlich stark verteilt sind. 

Ansonsten will die Transfergesellschaft die Mitarbeiterinnen fit für einen anderen Job machen bzw. einen anderen Job vermitteln. Aber wie will die Transfergesellschaft das machen? Die Mitarbeiterinnen sind doch überall verteilt? Und es gibt keine Räumlichkeiten mehr für diese. Und man kann doch nicht jeden morgen die Mitarbeiterinnen zusammenkarren und in ein angemietetes Büro bringen. Da ist doch Irsinn.

Welche Aufgabe hat das Arbeitsamt? Um Mitarbeitern, welche joblich in Not geraten sind in neue Aufgaben zu bringen bzw. zu qualifizieren. Also genau das, was die Transfergesellschaft machen sollte. 

Vermutlich wäre es sinnvoller, Mitarbeitern einer Grosspleite länger ALG I zu zahlen. Damit wäre das gleiche erreicht. 

Könnte die Transfergesellschaft wirklich z.B. als Leiharbeitgeber fungieren, dann würde es ja wiederum Sinn machen. Aber so etwas braucht auch keiner. Denn es gibt genügend Leiharbeitsfirmen. Da wäre es sinnvoller, wenn bei einer Pleite Übergangshilfen an Leiharbeitsfirmen gezahlt werden, z.B. Leiharbeitsfirmen Mitarbeiter aus Konkursen aufnehmen, dann werden diese Firmen besonders unterstützt. 

Zudem müsste die Pleite dazu führen, dass ein Teil der entlassenen Schlecker Mitarbeiter eine Chance bei den anderen Drogerieketten haben müssten. Schließlich, verlagert sich der Umsatz ja von Schlecker zum Wettbewerb. Die Konsumenten werden auch zukünftig Haarwaschmittel, Parfum und Putzmittel benötigen. Und x Euro zusätzlicher Umsatz führt zu y neuen Stellen. Also sollte sich zumindest ein Teil der 11000 Stellen woanders kompensieren lassen. 

Die Transfergesellschaft macht zumindest arbeitsmarktpolitisch wie auch wirtschaftlich keinen Sinn. Dementsprechend hat die FDP dieses mal richtig entschieden. 

 

30.03.2012 11:47 Uhr
Heureka
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Zitat von flobby_one

 

 

sie hauen in die falsche kerbe. ich bin mir sicher, dass hinter den kulissen heimliche freude sowohl beim koalitionspartner als auch bei der opposition herrscht. herr seehofer inszeniert das leiden christi momentan neu und ich bin beeindruckt von seiner schauspielerischen leistung. es war von anfang an geplant, dass das vorhaben scheitert, eine auffang-/transfergesellschaft zu gründen. auf die gründe möchte ich gar nicht erst eingehen allerdings spielen (für die herren politiker) begriffe wie geld, kinder und küche sicherlich eine nicht unbedeutende rolle. man fragt sich nur wie sie den zeil dazu überredet haben.

 Sorry, aber das mit dem "Überreden" glaube ich in der derzeitigen Verfassung der FDP nicht.

30.03.2012 11:51 Uhr
flobby_one
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Zitat von Heureka
 

 

 Sorry, aber das mit dem "Überreden" glaube ich in der derzeitigen Verfassung der FDP nicht.

 

ich glaube die FDP tut so einiges hinter den kulissen um dem koalitionspartner in den hintern zu kriechen. was ich herausstellen wollte ist, dass man diesmal nicht der fdp allein die schuld geben kann. das ist von vorne bis hinten alles kalkül. die medien und die bürger brauchen einen sündenbock, den haben sie nun bekommen.

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30.03.2012 12:42 Uhr
DerWikinger
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Zitat von _solon_
 

 

Wenn Sie schon so einen Schwachsinn schreiben müssen Sie auch konsequent sein.

Im Jahre 2011 gab es in Deutschland über 10.000 Insolvenzen. Das ist gesichert. Wieviele Personen davon betroffen sind weiß ich nicht - aber man kanns ja versuchen mal zu schätzen.

Diese hätten dann genauso ein Anrecht auf großzügige Unterstützung des Staates wie die Angestellten von Schlecker.

Diese Dimension(en) sollte man sich mal vor Auge halten.

Im übrigen hätte man die Transfergesellschaft locker auch ohne die FDP ins Leben rufen können. So viel zu den Krokodilstränen einiger Politiker. Ja!

Vollkommen richtig. Auch wenn ich kein Freund der FDP bin, so war die Entscheidung durchaus richtig. Und statt groß rumzuheulen hätten die anderen Damen und Herren Politiker das ja auch ohne die drei Bundesländer machen können.

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Diejenigen, die bereit sind grundlegende Freiheiten aufzugeben, um ein wenig kurzfristige Sicherheit zu erlangen, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit. (Benjamin Franklin)

30.03.2012 12:44 Uhr
Yogi
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Zitat von Waldmann
 

 

 

Die Mitarbeiter sind nun doppelt benachteiligt, zum einen werden nun keine Rentenbeitraege mehr bezahlt und zum anderen muss eben jede angebotene Stelle angenommen werden. Absehbar, dass dies in erster Linie billige Putzjobs bei irgendwelchen Leihfirmen sein werden die nicht zum Leben reichen und vom Staat aufgestockt werden muessen.

In der Transfergesellschaft waere Zeit gewesen zur Qualifikation um auch im Einzelhandel eine Chance zu haben. Aber so? Viele sind weit jenseuts der 50, nicht mobil und ohne Berufsqualifikation.

Wenn eine Transfergesellschaft nur dazu da sein sollte, die Rentenbeiträge zu zahlen, ist der Sinn verfehlt.

Die Mitarbeiter für den Einzelhandel zu qualifizieren? Schlecker ist/war Einzelhandel! Wozu noch qualifizieren?
Wie Sie schon anmerken, jenseits der 50 hat jeder Arbeitslose ein Problem mit Jobsuche, nicht nur ex-Schlecker Mitarbeiter, daran kann auch eine Transfergesellschaft nichts ändern.

30.03.2012 13:10 Uhr
ronnie_buga
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Die FDP ist verfassungsfeindlich. Verstoß gegen Paragraphen "Die Würde des Menschen ist unantastbar".

Dem Rösler steht die Skrupellosigkeit ins Gesicht geschrieben.

Zitat von finenr9
 

"Eine ursprünglich geplante Bürgschaft aller Bundesländer war vor allem am Widerstand der FDP-geführten Wirtschaftsministerien in Niedersachsen und Sachsen gescheitert. " 

 

Diese FastDreiProzent Partei kann es nicht lassen. Eine Unterstützung für Arbeitnehmer sucht man dort vergebens. Die NRW Wahl wird dieser Partei hoffentlich den Rest geben. Spätestens 2013 ist dann aber Schluss.

 

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Schlecker-Pleite | Schlecker


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