Donnerstag, 23. Mai 2013

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Diskussion zum Karfreitag
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06.04.2012 12:30 Uhr
tom1212
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tja . . .

 

Zitat von Waldmann
 

Nur mal etwas zur Begriffsklaerung.

Christ ist jemand der getauft ist. Nich mehr aber auch nicht weniger. Vioellig unabhaengig vom spaeteren Werdegang.

Die Taufe ist ein Versprechen Gottes das nicht rueckgaengig gemacht werden kann. Niemand sollte sich deshalb einbilden wenn er aus einer Konfession austritt deswegen kein Christ mehr zu sein.

Deshalb ist die Einlassung es waeren ja gar nicht so viele Christen schlicht skuril.

"Das Versprechen Gottes" ist ein Akt, welchen der "Zwangs"-Christ -> Alter bis zu einem Jahr, gar nicht selbst bestimmen kann. Dieses Zwangsversprechen wird durch die Eltern, Familie oder das Umfeld "erzeugt"! 

Aber auch dieses "System" hat natürlich Ursache und Absicht. Daher ist das System: Taufe -> Christ, definitiv Humbug!

06.04.2012 12:38 Uhr
heletz
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Zitat von tom1212
tja . . .

 

"Das Versprechen Gottes" ist ein Akt, welchen der "Zwangs"-Christ -> Alter bis zu einem Jahr, gar nicht selbst bestimmen kann. Dieses Zwangsversprechen wird durch die Eltern, Familie oder das Umfeld "erzeugt"!

Deswegen soll das ja im Erwachsenenalter (mit 14) in der Firmung bekräftigt werden.

Damit's auch wirklich gilt.

________

06.04.2012 12:42 Uhr
Sensus Communis
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Zitat von PuK
 

Und weil nach einem Austritt alles so bleibt, wie es ist, darf der Ausgetretene danach nicht mehr kirchlich heiraten und wird auch nicht mehr vom Pfarrer beerdigt, gell?

Der Austritt aus der Kirche ist lediglich ein irdischer Verwaltungsakt, der dem Missfallen über Gottes Bodenpersonal Ausdruck verleiht und hat meist mit Überirdischem oder Glauben recht wenig zu tun. Ich wäre höchst überrascht, wenn ich an der Himmelspforte nach einer gültigen Kirchenmitgliedschaft gefragt würde... (ganz abgesehen davon, dass ich über die Existenz einer solchen Pforte nicht minder erstaunt wäre... aber das ist ein anderes Thema).

Dennoch halte ich das Tanzverbot - ebenfalls ein irdischer Verwaltungsakt - für gerechtfertigt, da es dem höchsten katholischen Feiertag und den vielen Menschen (resp. katholisch Gläubigen) entsprechend gebührenden Respekt erweist. Nicht mehr - nicht weniger. Mit der selben Begründung parken Behinderte vor dem Baumarkt in erster Reihe oder werden Strassen wg. Radrennen oder Demonstrationen gesperrt. Respekt ist aber etwas, was in der egoman ausgerichteten Welt von heute oft zu kurz kommt.

Vor jemandem, der einmal im Jahr nicht darauf verzichten mag, das Tanzbein zu schwingen, kann ich keinen Respekt haben. Dies ist konfessionsunabhängig.

________
What is understood need not be discussed. (Loren Adams)

06.04.2012 13:22 Uhr
jerose
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Seite 5 (update: seite 9)...........immerhin weiß ich jetzt, was mir gut tut, was ich machen könnte und sollte und was mir nicht schadet........ich bin beeindruckt angesichts der hellseherischen Fähigkeiten meiner Mitforisten.
Leider haben mir die Gläubigen (update: immer) noch nicht mitgeteilt, welcher Schaden ihnen durch das Tanzen anderer Menschen entsteht. Insbesondere, da sie davon nicht berührt sind außer davon zu wissen.
06.04.2012 13:36 Uhr
jerose
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Zitat von Sensus Communis
 
Mit der selben Begründung parken Behinderte vor dem Baumarkt in erster Reihe oder werden Strassen wg. Radrennen oder Demonstrationen gesperrt. Respekt ist aber etwas, was in der egoman ausgerichteten Welt von heute oft zu kurz kommt.

 

Das ist sachlich falsch. Beim Tanzverbot geht es nicht um konkurrierende Bedürfnisse, sondern um unterschiedliche Formen der Lebensgestaltung, die völlig unabhängig voneinander existieren können bzw. könnten.

 

06.04.2012 13:37 Uhr
ZeT
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Na wenn das mal kein "stiller" Feiertag ist! xD

Wobei Terminator 3 ja zur Kirche gut passt.

06.04.2012 13:37 Uhr
Redaktion
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06.04.2012 13:54 Uhr
jerose
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Zitat von ZeT
 

Na wenn das mal kein "stiller" Feiertag ist! xD

Wobei Terminator 3 ja zur Kirche gut passt.

laut lachend

Oder "Die Mumie".........................

06.04.2012 13:57 Uhr
ZeT
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 Und Transformers hinterher. Unschuldig

Zitat von jerose

 

laut lachend

Oder "Die Mumie".........................

 

06.04.2012 16:15 Uhr
0xFFF
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Beiträge: 427

 

Zitat von heletz
 

 

Deswegen soll das ja im Erwachsenenalter (mit 14) in der Firmung bekräftigt werden.

Damit's auch wirklich gilt.

Find ich noch zu jung, ok kommt auf die Person an. Ich war mit 14 jedenfalls noch so weit um in dieser Hinsicht eine differenzierte Entscheidung zu treffen.

Und Christ kann sich jeder nennen der Lust drauf hat.

06.04.2012 17:45 Uhr
heletz
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Beiträge: 13371

 

Zitat von 0xFFF
 

 

Find ich noch zu jung, ok kommt auf die Person an. Ich war mit 14 jedenfalls noch so weit ..

Darauf kommt's nicht an.

14 Deshalb, weil man im Mittelalter im allgemeinen mit 14 volljährig war und das Schwert umgebunden bekam (jedenfalls als Freier).

Die Kirche ist bei dem Alter geblieben.

________

06.04.2012 18:07 Uhr
Gast_2139481608
gelöscht
Beiträge: 976

 

Zitat von heletz
 

 

Darauf kommt's nicht an.

14 Deshalb, weil man im Mittelalter im allgemeinen mit 14 volljährig war und das Schwert umgebunden bekam (jedenfalls als Freier).

Die Kirche ist bei dem Alter geblieben.

Mal wieder falsch. Das vorgeschriebene Alter im Katholizismus fuer die Firmung ist sieben Jahre. Darueberhinaus gibt es keine Altersvorschrift. Es wird aber eine geistige Reife empfohlen bevor man die Firmung bekommt.  Es ist auch in zahlreichen Gegenden nicht ueblich jaehrlich eine Firmung anzubieten sondern mehrere Jahrgaenge zusammenzulegen.

________

06.04.2012 22:47 Uhr
Sepp1950
Erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 600

 

Zitat von Waldmann
 

 

Mal wieder falsch. Das vorgeschriebene Alter im Katholizismus fuer die Firmung ist sieben Jahre. Darueberhinaus gibt es keine Altersvorschrift. Es wird aber eine geistige Reife empfohlen bevor man die Firmung bekommt.  Es ist auch in zahlreichen Gegenden nicht ueblich jaehrlich eine Firmung anzubieten sondern mehrere Jahrgaenge zusammenzulegen.

Sie mögen vielleicht recht haben, aber es ist nicht geübte Praxis. In der katholischen Kirche ist in der 3. Klasse Kommunion (9 - 10 Jahre), die Firmung liegt üblicherweise 2 -4 Jahre später und wird meist zwischen dem 12. und 16. Lebensjahr gespendet. 

07.04.2012 10:07 Uhr
tom1212
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Beiträge: 4448
nun . . .

. . . ob nun mit 7, 9, 10 oder gar im 16. Lebensjahr ist doch völlig gleichgültig. 

1. "Gilt" man(n)/frau als Christ, sobald die Taufe stattgefunden hat -> dies beeinflusst die Statistik, dass in Deutschland ca. 62 % "Christen" leben, welche dann dadurch eine "Mehrheit" darstellen! Effektive gibt es diese Mehrheit definitiv NICHT/NICHT MEHR!

2. Ich "glaube" persönlich nicht, dass der getaufte und dadurch (fast) zur "zwanghaften" Glaubensbeziehung (zu Gott, Jesus oder Maria) erzogene junge Mensch VERSTEHT, was mit Firmung oder Konfirmation dann erreicht werden soll. 

3. Das Ganze hat einfach System, um die Macht der kath. wie auch ev. Kirche zu manifestieren. Und diese manifestiert sich eben nur aus STEUERZAHLERN . . . welche (fast) zwangsweise "rekrutiert" werden!

4. Der Humbug / Zermonien aussen rum dienen nur dazu den Pöbel "bei der Stange" zu halten -> dies haben die Kirchen von den vorherigen "Glaubensrichtungen" an andere Götter abgeschaut und es wird bis zum Exzess betrieben (siehe Ostern). 

5. Nicht nur, dass die kath. und ev. Kirche dem Steuerzahler mit jährlich ca. 9 Milliarden Euro in Deutschland in die Tasche greift, nein, der REGULÄRE Steuerzahler (Steuerabführende an den Staat) bezahlt in Deutschland NOCHMALS c. 500 Millionen Euro an die Kirchen. Dafür können sich die im "höheren Dienst" stehenden Pfaffen Dienstwagen der gehobenen Klasse, Hausmädchen und Köchinnen und Kutten leisten . . . und einen Pomp von unvorstellbaren Ausmaß im eigenen Staate (Vatikan) betreiben, sich an allen Großbanken dieser Welt beteiligen, Jahrzehnte lang für die Mafia Geld waschen etc. etc. 

6. In Afrika sterben seit Jahrzehnten ca. 250.000 Kinder an Unterernährung und mangelnder ärztlicher Versorgung pro Jahr . . . aber es ist ja wichtiger für neue Orgeln, pompose Gewänder und gehobenen Lebensstil der "Gottesvertreter" auf Erden "zu sorgen"!

Fazit: die Kirche ist Humbug - und der Glaube an irgendwelche Götter "Opium fürs Volk" 

Würde der Mensch sich auf das Wahre beziehen, würde er sich die Naturgesetze zum Gesetz (darin gibt es keine Götter) machen und danach leben, ohne Steuern, ohne Mißbrauch, ohne Kriege und ohne Zweifel! Welch herrliche Welt würden wir dann vorfinden!

 

 

07.04.2012 10:57 Uhr
Athineos
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Zitat von tom1212
nun . . .
6. In Afrika sterben seit Jahrzehnten ca. 250.000 Kinder an Unterernährung und mangelnder ärztlicher Versorgung pro Jahr . . . aber es ist ja wichtiger für neue Orgeln, pompose Gewänder und gehobenen

 

Ich habe mir mal willkürlich diesen Passus herausgeklaubt, um mich zu fragen, was das mit dem Tanzverbot am Freitag zu tun hat.

Aber wahrscheinlich nutzen gewisse Kirchengegner gnadenlos jede sich bietende Gelegenheit, um diese verblüffende Erkenntnis

( Zitat )  Fazit: die Kirche ist Humbug - und der Glaube an irgendwelche Götter "Opium fürs Volk"  ( Ende des Zitats )

loszuwerden.

Obwohl das durch zahlreiche Philosophen wesentlich besser begründet wurde !!!

( Und selbst  diesen würde ich z.B. nicht zustimmen. )

 

________
μολὼν λαβέ

Zuletzt geändert von Athineos, am 07.04.2012 um 11:02 Uhr
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