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#46 (permalink) | |
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Nur irgendwelche Schlagworte zu platzieren, ohne mit einem Wort zu sagen, was genau gemeint ist bzw. wie es finanziert werden soll, ist für mich weniger als Nichts. Die Piraten haben sich bis heute geweigert zu erläutern, was sie mit BGE meinen, obwohl es in der Theorie bereits verschiedene, auch ausgearbeitete Modelle gibt. |
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#47 (permalink) | |
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Ich antworte nur auf ernstgemeinte Zuschriften. |
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#48 (permalink) | |
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Sicher haben Sie einen Link zur Hand, aus dem hervorgeht, wie ernsthaft und intensiv sich andere Parteien mit dem Thema inzwischen auseinandergesetzt haben.... Martin |
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#49 (permalink) | |
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Lesen Sie den Quatsch doch einfach mal, dann werden Sie merken, dass Bbuchinsky sich auf mein "ulkig" bezieht. Der Gute muss das Zitieren wohl noch lernen. Ich habe seinen Beitrag mittlerweile gemeldet, da es ja anscheinend welche gibt, die es falsch verstehen wollen. Woher wollen Sie wissen, was ich geändert habe? Es war wahrscheinlich irgendein Tipp- oder Kommafehler, den ich zu spät bemerkt habe. |
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#50 (permalink) | |
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Ich hab den Eindruck, dass die etablierten Parteien und vor allem die Medien die Piraten nicht verstehen. Es ist sicherlich ein beachtlicher Teil an potentiellen Protestwählern und vorher-nichtwählern dabei. Das schreckt die Medien auf. Eigentlich muss man nur etwas zwischen den Zeilen lesen um den Kontext zu verstehen. Auf der einen Seite stehen die Piraten, deren Inhalte und Diskussionen öffentlich - aber potentiell anonym - geführt werden. Für die Medien ein gefundenes Fressen um eventuelle "Skandale" aufzudecken. Naja...viel aufzudecken gibt es da nicht, das ist frei zugänglich. Für die Tagung der CSU Gemeindefraktion von Hinterdupfingen muss man sich erstmal ins Wirtshaus trauen und in Hörweite begeben. "Die Linken" sind auch eine reine Protestpartei und denken auf Bundesebene trotz teilweise beachtlicher Erfolge nicht ans mitregieren. Man will nur Meckern. Es gibt eine Hand voll Köpfe die das Programm der Partei im Alleingang bestimmen, die Basis jubelt. Bei den Piraten ist es andersherum: Die Basis entscheidet und der Vertreter der Partei muss die Basis vertreten. Skandal? Warum denn? Ist es nicht eher ein Skandal, dass die CSU mit Merkel an der Spitze seit Jahrzehnten von einer Vereinfachung des Steuersystems spricht und sie verspricht, eine Mehrwertsteuererhöhung von maximal einem Prozent für notwendig hält und was kommt nach Koalitionsverhandlungen dabei heraus? Einen Schröder hat es wohl nie gejuckt als er die "Agenda 2010" entworfen oder für gut befunden hat. Der Erfolg der Piraten kommt eher daher, dass man als Bürger das Gefühl hat, dadurch eher etwas bewegen zu können. Und da erscheint mir persönlich eine Abstrakte Positionierung, wie sie im Parteiprogramm der Piratenpartei steht wesentlich besser als Grundlage geeignet als ein Detailiertes Basisprogramm und Parteiprogramm indem Entwürfe stehen, die beim Wahlvolk möglichst gut ankommen, nach der nächsten Wahl aber sowieso hinfällig sind. Der Niedergang der FDP macht das besonders deutlich.Vom besten Ergebnis der Parteigeschichte auf unter Null. Eine "Liberale Partei" die dabei aber die Bürokratie und den lobbyismus fördert, und die "Tyrannei der Masse" anprangert braucht kein Mensch. Das ist nur Paradox. Und die Parteibasierte indirekte Demokratie funktioniert nunmal so, dass der Bürger die Partei wählt, durch die er sich am besten Vertreten sieht. Und scheinbar sind das langsam keine Berufspolitiker mehr, deren einzige Funktion es ist ihre eigenen Ideen dem Bürger in Talkshows, mit Pakaten usw. einzutrichtern.
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#51 (permalink) | |
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Martin |
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#52 (permalink) | |
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Sie haben behauptet, die Piraten stünden zuallerletzt für soziale Gerechtigkeit. Dass sie den Gedanken BGE verfolgen besagt das Gegenteil, auch wenn sie wie bei anderen Themen noch in der Findungsphase sind. Die etablierten Parteien pochen so sehr auf ihr Parteiprogramm. Wenn man dann sieht, was von dem sie tatsächlich umsetzen... |
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#53 (permalink) | |
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Es gibt bei uns das "Lohnabstandsgesetz". Das sorgt schon dafür, dass Einkommen aus abhängiger Beschäftigung höher ist als Zuwendungen durch Sozialdienste. ABER: Ich muss immer wieder in die Wagschale werfen, dass auch die Ärmsten als Konsumenten unentbehrlich sind. Was nützt es Ihnen, wenn Sie als Selbständiger Ihre Waren nicht mehr verkaufen können, weil sie sich keiner mehr leisten kann? Ist es Ihnen als Selbständiger nicht egal, woher das Geld kommt, mit dem man bei Ihnen einkauft? Ich rede dabei von elementaren Dingen wie Nahrung, Kleidung, Heizung, Wohnung etc. und nicht von Flachbildschirmen und Smartphones. Ein bedingungsloses Grundeinkommen hat somit nicht nur humanitäre und soziale Bedeutung, es hat durchaus auch wirtschaftliche Bedeutung. Es MUSS kommen! Und wahrscheinlich wird es auch kommen. Ein Indiz dafür: Wir haben schon heute sog. P-Konten (Pfändungsschutzkonten), auf dem sich rund 1000 Euro befinden dürfen, die niemand wegnehmen darf. Das allein ist für mich Signal genug, zu wissen, wohin die Reise geht |
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#54 (permalink) | |
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Aber was? Ich habe es hier schon mal geschrieben: Die Unbestimmheit der Piraten führt dazu, dass sie als Projektionsfläche der Unzufriedenen für ihre diffusen Wünsche dienen. Das geht aber nur solange gut, bis sich herausstellt, auch die Piraten keine einfachen Antworten auf schwierige Fragen haben. Die Enttäuschung wird groß sein und ich fürchte, dann ist die Tür auf für ein rechtspopulistisches Projekt. |
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#55 (permalink) | |
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Martin |
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#56 (permalink) | |
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Martin |
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#57 (permalink) | |
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Das BGE ist ein Thema, mit dem sich die Grünen schon vor dreißig Jahren intensiv auseinandergesetzt haben. Ich war auch mal ein Anhänger des BGE, bin allerdings in den letzten 30 Jahren klüger geworden (man nennt das auch Praxisschock |
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#58 (permalink) | |
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Die Drohung mit dem rechtspopulistischen Projekt ist wohlfeil. Die Gefahr ist bei weitem größer, wenn die Unzufriedenheit über das Treiben der etablierten Parteien so bleibt. Die Piraten werden das parlamentarische Modell nicht ablösen (können). Aber wenn es endlich eine Möglichkeit geben wird, dass man sich nicht mit x Positionen einer Partei anfreunden muss, weil man einen Punkt ihrer Thesen für wesentlich erachtet, dann ist dieses Streben jede Unterstützung wert. Dann ist nämlich endlich Schluss mit dem sog. geringeren Übel. Und dass die Piraten ihre eigenes Parteisein quasi zur Dispostion stellen zeigt, dass es ihnen eben sehr wohl um Sachinhalte und Werte geht und nicht in erster Linie darum eine neue Partei aus dem Hut zu zaubern. Zunächst braucht es diese, um überhaupt etwas bewirken zu können. Später wird eine Umstrukturierung stehen. Der Wähler beteiligt sich je nach Themengebieten selbst oder lässt sich von vertreten von Abgeordneten, die SEINE Meinung teilen oder die er für kompetent in der Frage hält. Das kommt ans Panaschieren bei der Kommunalwahl hin und das hielt ich schon immer für eine ausgezeichnete Einrichtung. |
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#59 (permalink) | |
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Ein Grundeinkommen gibt es faktisch bereits. Dessen organisatorische Abwicklung könnte sicher noch vereinfacht werden, was aber nur zu Lasten der "Gerechtigkeit" geht. Das Problem ist die Bedingungslosigkeit, daran wird das Projekt scheitern, da es von einem unzutreffenden Menschenbild ausgeht. |
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#60 (permalink) | |
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Sehen Sie, das BGE ist von Haus aus gerecht, weil es alle bekommen. |
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