Sonntag, 19. Mai 2013

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Leitartikel von Walter Roller: Deutschland steht allein
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09.05.2012 09:45 Uhr
Altstadtbewohner
Administrator


ist gerade online
Registriert seit: 3/5/08
Beiträge: 4821

 

Zitat von Mars

Eine Verbesserung (Senkung) der Schuldenstände ist NIRGENDWO in EUROPA erreicht durch MERKLELS Politik.

 Das ist der Punkt! Wenn auch der Ansatz mit besseren Regeln im Umgang mit den Staatseinnahmen und -ausgaben langfristig richtig ist (wenn auch nicht alleine!), so schießt sich Europa zurzeit unter dem dämlichen Diktat verstaubter deutscher Wirtschaftsmythen selber ins Knie und untergräbt durch seine Austeritätspolitik systematisch die Basis für eine wirtschaftliche Gesundung und die damit erst mögliche Sanierung der Staatshaushalte.

Und das darf man nie vergessen: Die Staatsverschuldung ist in den meisten europäischen Ländern durch die Bankenrettung in diese schwindelerregenden Höhen gekommen. Eine bittere Ironie des Finanzkapitalismus, dass die Saubären in Banken und Hedge-Fonds sich aktuell wegen der Staatsschulden aufplustern, die sie selber zu einem großen Teil verschuldet haben!  zensiert

09.05.2012 11:00 Uhr
Mars
Sehr erfahrenes Mitglied


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Registriert seit: 2/28/09
Beiträge: 1582

Wirtschaft und Finanzen sind in aller Regel in Kreisläufen organisiert.
Deshalb sind Kreisläufe ein wesentlicher Bestandteil.

Das real stattfindende Auftürmen von Vermögen einerseits und Schulden andererseits ist kein Kreislauf, sondern eine explosive Todesspirale. Deshalb ist diese Todesspirale zu einem Kreislauf umzugestalten.

Ich nenne dies: REFINANZIERUNG aus dem Finanz-/Kapitalmärkten:

- FTS zur Eindämmung / Unterbindung der Zockerei
- MWSt auf Kapitalbewegungen / Finanztransaktionen (wie in der REAL-Wirtschaft)
- Gleichbehandlung aller 7 Einkommensarten in Bezug auf Steuern und Sozialbeiträgen, in Erfassung, Bemessung und Abführung.

Wollen wir echte Lösungen oder Merkels "nach mir die Sintflut"?!

09.05.2012 18:39 Uhr
_solon_
Äußerst erfahrenes Mitglied


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Registriert seit: 6/3/07
Beiträge: 16231

 

Zitat von Mars
 

...

Wer "die Zuwachsrate der Neuverschuldung reduziert", der spart nicht, der nimmt nur weniger Neuschulden auf!

...

Das ist eine Frage der Sichtweise. Ein zugegeben nicht ganz "koscheres" Breites Grinsen Beispiel:

Sie stehen kurz davor sich einen PKW, neu oder gebraucht spilet hier keine Rolle, um 30.000 € zu kaufen. Geld ist da oder aufgenommen. Kurz bevor der Vertrag unterschrieben wird lesen Sie eine Anzeige in der AZ, daß jemand denselben PKW aus, welchen Gründen auch immer, um 25.000€ verkauft. Als gewitzter Ökonom werden Sie wohl die 2. Variante wählen.

Ergebnis: Sie haben, obwohl Sie einen Betrag ausgegeb haben, mit oder ohne Schulden, 5000€ gegenüber Ihrem ursprünglichen Plan weniger ausgegebe, also gespart.

OK - Sie brauchen sich die Mühe nicht zu machen. Man kann leicht auch anders argumentieren. Ja!

________
Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...


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