Donnerstag, 27. November 2014

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In diesen Berufen droht die Altersarmut
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02.09.2012 08:53 Uhr
Redaktion
Ehrenmitglied


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Beiträge: 75675
In diesen Berufen droht die Altersarmut

Die Rentner der Zukunft werden offenbar deutlich ärmer sein als bislang bekannt. Das geht aus Berechnungen des Bundesarbeitsministeriums hervor.
Künftige Rentner sind deutlich ärmer als befürchtet

________
www.augsburger-allgemeine.de - Alles was uns bewegt

Zuletzt geändert von Moderator, am 05.09.2012 um 15:13 Uhr
02.09.2012 08:53 Uhr
lotte
Sehr erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 2587

Das ist ja super, jetzt ist ( Editierung Verstoß gegen NUB 7.2/Beleidigung) da auch schon draufgekommen, dass hätten wir auch ohne sie gemerkt!

Zuletzt geändert von Moderator, am 02.09.2012 um 09:45 Uhr
02.09.2012 09:03 Uhr
Seeli77
Mitglied


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Beiträge: 9

Ja ist schon lustig in unserem Land :-) Hauptsache die Beamten schieben fett ein, in meiner Verwandschaft bekommt ein Beamter der seit zehn Jahren in Pension ist immer noch 1800€ Weinachtsgeld,und der konnte es nicht glauben was ein anderer Bekannter Rente bekommt cool oder, scheisse das ich kein Beamter bin :-(

02.09.2012 09:41 Uhr
hebbydog1
Erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 569

Das Beamtentum gehört schleunigst abgeschafft.Man braucht ja nur mal in die Ämter reinschauen was da abgeht.Das könnte sich keine Privatfirma leisten.Gute Nacht und schlaft gut ihr lieben Beamten,und nur nicht zu viel bewegen,außer Toilette gehen und Kaffeewasser holen.

02.09.2012 09:47 Uhr
jwan24
Mitglied


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Beiträge: 11
Die Rente

Danke,
daß wenigestens mal einer den Mund aufmacht und uns
die Zukunft nicht nur in rosa Farben vormalt, wie
es der Rest dieser herrschenden Abstauberriege tut.
Aber diese Erkenntnis kann man als Berufspolitiker
erst nach der Jahren des Verschleuderns unseres
Volksvermögens erkennen, jeder kleine Arbeitnehmer
mit 2.500,00 Euro (lach) weiß das schon seit
Jahren.
Hoffentlich sehen wir vor dem Sozialamt künftig
genug Beamte, die uns ständig klarmachen, daß wir
von ihren Leistungen leben, nicht sie von unseren.
Armes Deutschland, quo vadis?

02.09.2012 09:52 Uhr
Philogenes
Sehr erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 3242

 

Zitat von hebbydog1

Das Beamtentum gehört schleunigst abgeschafft.Man braucht ja nur mal in die Ämter reinschauen was da abgeht.Das könnte sich keine Privatfirma leisten.Gute Nacht und schlaft gut ihr lieben Beamten,und nur nicht zu viel bewegen,außer Toilette gehen und Kaffeewasser holen.

Hm, es ist sicher richtig dass kein Bahnkontrolleur Beamter sein muss, was ja auch keiner mehr ist, aber wollen sie tatsächlich dass  z. B.  Polizei in ihrer Ausübung der Marktwirtschaft unterliegt?
Dann viel Spass bei den weiteren Entwicklungen in einer solchen Gesellschaft.
Ist es für sie akteptabel wenn ein Steuerfahnder befürchten muss seinen Job zu verlieren nur weil der geprüfte zu gutes Vitamin B zu seinem Arbeitgeber verfügt und deshalb die Prüfung unterlässt?

Es hat ganz bestimmt früher viel Auswüchse gegeben nur ein völliger Verzicht auf Beamtentum würde ich nochmal stark überdenken, es gibt da noch jede Menge mehr Beispiele wo es aber so was von in die Hose gehen würde.

________
Text  100% chlorfrei gebleicht, durch glückliche Elektronen erzeugt. Keine Lagerelektronenhaltung, kein Arbeitszwang. 

02.09.2012 10:11 Uhr
Gast_1603336853
gelöscht
Beiträge: 3551

 

Zitat von hebbydog1

Das Beamtentum gehört schleunigst abgeschafft.Man braucht ja nur mal in die Ämter reinschauen was da abgeht.Das könnte sich keine Privatfirma leisten.Gute Nacht und schlaft gut ihr lieben Beamten,und nur nicht zu viel bewegen,außer Toilette gehen und Kaffeewasser holen.

Das was Sie beschreiben nennt man in Insiderkreisen "Beamtenmikado" und hier hat der erste der sich bewegt verloren.  Breites Grinsen

 

Nee im Ernst, nicht das Beamtentum sollte abgeschafft werden nur deren Privilegien die bereits seit dem Mittelalter bestehen und noch zu den Überresten jener Staatsformen gehört wo Kaiser und Könige über die Ländereien herrschten.

02.09.2012 10:14 Uhr
Silverblues
Sehr erfahrenes Mitglied


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Registriert seit: 10.10.08
Beiträge: 2350
Völliger Unsinn

Wer hat denn diesen Unsinn von Schlagzeile ausgebrütet?

Kein halbwegs politsch interessierter Beobachter hatte auch nur den leisesten Zweifel, dass die Rentner durch die Agenda-Politik massenweise in die Armut getrieben werden.
Eine Politik übrigens, die von den Lobbyisten der Wirtschaftsbosse angestoßen und vom Genossen der Bosse exekutiert wurde.

Und jetzt kommt auch noch die Nach-Nachfolgerin des mit verantwortlichen Herrn Riester um die Ecke und tut so, als ob diese Erkenntnis neu und quasi vom Himmel gefallen wäre.

Nein, Frau von der Leyen: Die Altersarmut ist politisch beschlossen und gewollt.

Und zwar deshalb, weil ("Genosse der Bosse" sic.) die wahre Klientel der Regierungen seit Schröders Zeiten den Hals nicht vollbekommen kann und das finanziert wird, indem man bei denen wegschneidet, die ohnehin wenig bekommen.

Aber gut,, Frau von der Leyen, Sie haben die politischen Mittel, um der zu erwartenden Altersarmut entgegenzutreten.
Also tun Sie nicht nur überrascht, handeln sie.
Drehen Sie die Agenda-Politik zurück.

Wir dürfen gespannt sein.

02.09.2012 10:36 Uhr
Dunkelbunter
Ständiges Mitglied


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Registriert seit: 09.06.11
Beiträge: 266
ins Schwarze getroffen

da kann ich nur sagen: stimmt genau, Silverblues.

Jeder, der sich ganz einfach wenigstens nur ein bißchen mit Themen wie Rente, Lohnpolitik, Mindestlöhne, 400 Eurojobs usw. beschäftig und sein Hirn einschaltet, hat das, was heute die Überraschung ist, schon seit Jahren kommen sehen.

"Man" wird wohl die Schraube noch weiter nach unten drehen müssen, was das Existenzminimum betrifft. 

Und, die derzeitigen Regierenden sind sicher alle glücklich, dass sie diesen Agenda-Schritt nicht zu verantworten haben, aber trotzdem Nutznieser sind.

02.09.2012 11:24 Uhr
ghdz
Mitglied


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Registriert seit: 30.09.11
Beiträge: 8
Was rechen die da?

Die nehmen ja anscheinend einen Durchschnittsbeitragszahler mit aktuell Brutto 32.446 Euro/a. Dafür bekommt er einen Rentenpunkt pro Jahr.

Das sind bei nur 35 Jahren (was ja nur 2/3 der möglichen Arbeitsjahre sind) und aktuell 28,07 Euro für einen Rentenpunkt, 982,45 Euro im Monat. Bei 50 Jahren wären es 1403,50 Euro im Monat.

Der Rest hängt von der Inflation, Rentensteigerungen, Steuern, Sozialabgaben und Höhe der Grundsicherung ab.

Und wenn die Beamtensprivilegien in der Altervorsorge abgeschafft würden, gäbe es auch wirklich keinerlei Finanzierungsprobleme, aber das wird, wie bisher, die Legislative, Exekutive und Judikative aus Eigennutz auch zukünftig zu verhindern wissen. Was auch die Doppelbesteuerung der Rentenbeitragszahler/Rentner durch die sogenannten Verfassungsrichter eindringlich gezeigt hat.

 

02.09.2012 12:17 Uhr
Alles ganz anders
Ständiges Mitglied


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Registriert seit: 26.10.11
Beiträge: 476

Wieder mal ein sinnloser, am Thema vorbeischießender Beamten-Bash-Thread?

Wenn die Beamten alle so toll dastehen, nichts arbeiten müssen, dazu noch soviel Geld in den Allerwertesten geschoben bekommen, dann frage ich mich schon, warum Sie nicht alle Beamte sein wollen. Scheint wohl doch Nachteile zu geben, die Sie abschrecken. Also ich würde mir das schon gut überlegen, ob es das wert wäre, in der heutigen Zeit noch Beamter werden zu wollen. Die Beamten-Mikado-Zeiten sind schon lange vorbei, wenn heute noch angetroffen, dann meist Relikte aus vergangenen Tagen. 


Meiner Kenntnis nach gibts doch heute kaum noch (neue) Beamte, von Polizei u.ä. mal abgesehen. Ging man früher in eine Behörde, egal welcher Art, war dort vom Pförtner bis zum Behördenleiter alles Beamte. Gehen Sie mal heute in ein Gericht oder Finanzamt. Weit über 3/4 der dort Beschäftigten sind doch mittlerweile Angestellte.

Und wenn ich mir die Besoldungslisten anschaue, dann wird mir beim einfachen und mittleren Dienst schlecht. Von dem bisschen Netto, das da am Ende stehenbleibt, sich noch die private Krankenversicherung bezahlen?

Zugegeben, die Behördenköpfe mit den dicken Beamtengehältern hätten durchaus mal eine Schlankheitskur verdient, warum ein Lehrer Beamter sein muss erschließt sich mir auch nicht so wirklich. Aber dieses pauschale Beamten-Bashing geht mir entschieden zu weit. Darüberhinaus...vergleichen Sie doch einfach mal das Einkommen eines Behördenleiters, dem X Leute unterstehen, mit einer vergleichbaren Position in der freien Wirtschaft, und vergleichen Sie nicht Äpfel mit Birnen.

________
Ignoranz zeichnet sich dadurch aus, dass eine Person etwas - möglicherweise absichtlich - nicht kennt, nicht wissen will oder nicht beachtet.

02.09.2012 14:15 Uhr
pkeszler
Sehr erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 1669
Künftige Rentner deutlich ärmer als befürchtet !

Dann soll doch Frau von der Leyen endlich mal etwas gegen die zunehmende Altersarmut tun und nicht nur immer warnen. Das ist doch schließlich ihr Job, für den sie aus Steuergeldern bezahlt wird. Bundesweite Mindestlöhne und eine Umstellung unseres gesamten Rentensystems, zum Beispiel wie in der Schweiz, können Altersarmut eindämmen. Für viele künftige Rentner, die in den letzten Jahren von langer Arbeitslosigkeit und HartzIV betroffen waren,dürfte das aber bereits zu spät sein. Ihre geplanten Maßnahmen gegen Altersarmut, die Zuschussrente, sind dagegen ein Witz, weil sie bei den eigentlich Betroffenen gar nicht ankommen.

Nach dem Schweizer Rentensystem müssen ALLE Bürger (auch Beamte, Selbständige, u.a.) entsprechend ihrem Einkommen in die Rentenkasse einzahlen. Im Rentenalter erhält jeder Bürger eine Grundrente, von der er leben kann. Die Besserverdiener können außerdem noch privat vorsorgen. Das Solidarprinzip ist bei diesem System gewährleistet.

02.09.2012 14:17 Uhr
daddbr
Sehr erfahrenes Mitglied


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Registriert seit: 25.08.07
Beiträge: 3628
Endlich merkt man dass wir Rentner bestohlen wurden?

In einem Land, wo die Wirtschaft immer wächst, werden die Renten geplündert und die die neu erfundenen Steuern und Abgaben erhöht?

Und dabei ist es mir egal, ob wieder der Generationenvertrag aus der Schublade gezogen wird und als Erklärung dafür herhalten muss.

Der demografische Wandel war allen Politikern in den letzten 3-4 Jahrzehnten bekannt.

4- 6 Millionen Arbeitslose, die man seit Jahrzehnten mitschleppt sollten auch deutlich zeigen, dass man wegen der automatisierten Fertigung einem Paradigmenwechsel braucht und das Kapital für die sozialen Aufgaben heranziehen muss.

Das Geld wurde so viel, dass sich die Nutzniesser der Entwicklung was einfallen lassen mussten um ihr vieles Geld vor den Steuern in die Schweiz oder wo noch hin, in Sicherheit zu bringen......

Und genau von DENEN wurden die Politiker durch Parteispenden - oder noch direkter korrumpiert.

 

02.09.2012 14:31 Uhr
Gast_1603336853
gelöscht
Beiträge: 3551

 

Zitat von daddbr
Endlich merkt man dass wir Rentner bestohlen wurden?

In einem Land, wo die Wirtschaft immer wächst, werden die Renten geplündert und die die neu erfundenen Steuern und Abgaben erhöht?

Und dabei ist es mir egal, ob wieder der Generationenvertrag aus der Schublade gezogen wird und als Erklärung dafür herhalten muss.

Der demografische Wandel war allen Politikern in den letzten 3-4 Jahrzehnten bekannt.

4- 6 Millionen Arbeitslose, die man seit Jahrzehnten mitschleppt sollten auch deutlich zeigen, dass man wegen der automatisierten Fertigung einem Paradigmenwechsel braucht und das Kapital für die sozialen Aufgaben heranziehen muss.

Das Geld wurde so viel, dass sich die Nutzniesser der Entwicklung was einfallen lassen mussten um ihr vieles Geld vor den Steuern in die Schweiz oder wo noch hin, in Sicherheit zu bringen......

Und genau von DENEN wurden die Politiker durch Parteispenden - oder noch direkter korrumpiert.

 

Und dessen Bürger auch für andere Staaten finanziell aufkommen müssen für die es anscheinend einen unerschöpflichern Geldvorrat gibt um diese zu unterstützen während für die eigenen Bürger nichts bleibt. Ob das dann noch gutgeht wenn der deutsche Steuerzahler (-depp) eines nicht mehr allzufernen Tages vor den Trümmern seiner Lebensleistung und den daraus resultieren Anprüchen steht weil er, wenn auch eigentlich schon zu spät bemerkt wie er verar***t wurde ?

02.09.2012 14:32 Uhr
timewanderer
Erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 878

Seit Jahrzehnten ist es offizielle deutsche Politik, @Silverblues beschreibt es richtig.
In der Nach-Kohl-Ära eines ausgeplünderten Deutschland hat der Kanzler-der-Bosse Otto Normalverdiener auf Mindeststandards gesetzt, Mindestlöhne -nach unten offen-, 1-€-Löhner, der Mensch als „Leihobjekt“, Hartzer, die Plünderung des gesellschaftlichen Konsens inbegriffen.

Das und noch viel mehr war auch unter der Regierung Merkel I offizielle Staatspolitik, ohne Einbeziehung von Bürgern, deren gefüllte Geldbörsen der Kanzler-der-Bosse ebenso wie Frau Merkel Schonung unterwarf. Festgesetzte Werte der Regierung Merkel befand der BGH für verfassungswidrig, was nichts anderes bedeutet, als dass die Regierung Merkel, mit Frau von der Leyen als Ministerin, betroffene Bürger um finanziellen Spielraum und Möglichkeiten betrogen hat, bis zum Einschreiten des Bundesgerichtshofes.

Nun tönt sie wieder, besagte Ministerin, und ernennt sich selber zur Retterin der Zukunft: „lasst mich nur machen“.

Das ist nichts weiter als ein dreister Versuch, die eigene jahrelange Politik der Diffamierung ganzer Gesellschaftsschichten auch noch als Sprungbrett für die neueste „Errungenschaft“ dieser Ministerin zu missbrauchen. 

Rentenanpassungen auf ein nicht für möglich gehaltenes Niedrigst-Niveau sind aktive Politik der Regierung Merkel und der selbst ernannten Aufklärerin vdL. Nur: im Jahr 2030, wenn dann eben auch Otto Normalverdiener das Ziel der jetzigen Politik erreicht hat, nicht von der dann erzielten Rente leben zu können, waschen sich Merkel und von der Leyen ihre Hände in Unschuld.

Die Durchschnittsrente beträgt heute ca. 1.120 €. (Niveau: 50,2%), bei einer politisch gewollten weiteren Absenkung des Niveaus auf 45,2% im Jahr 2025. Und das bei einer Durschnitts-Arbeitszeit von 45 Arbeitsjahren.

Der Skandal, ich meine, es ist einer, ist der: Frau von der Leyen tut so, als habe sie mit den Folgen ihrer Politik nichts zu tun.
Dasselbe gilt für unsere Qualitäts-Journaille, die immer wieder die Folgen aktueller Politik einfach unterschlägt.

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Rentner | Armut


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