Donnerstag, 14. Dezember 2017

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Europas Finanzkrise
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15.11.2012 00:14 Uhr
Redaktion
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Europas Finanzkrise

http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/EU-Parlament-fordert-Eurobonds-id23551676.html
http://www.augsburger-allgemeine.de/meinung/Kommentare/Hoffen-auf-die-Basta-Merkel-id23549521.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/meinung/Kommentare/Griechen-und-Spaniern-sind-Politiker-wie-Schroeder-zu-wuenschen-id23357696.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/meinung/Kommentare/Wo-bleibt-das-Zuckerbrot-id23333376.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/meinung/Kommentare/Abstimmung-mit-dem-Geld-id23183001.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/newsticker/Juncker-Bankenhilfen-fuer-Spanien-werden-ausgezahlt-id23002186.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/meinung/Kommentare/Merkel-kauft-sich-Zeit-id22988426.html

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http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Probevotum-zu-Griechenland-Hilfe-ergibt-16-Abweichler-id22938051.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/SPD-und-Gruene-wollen-Griechenland-Paket-zustimmen-id22939401.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/Barroso-fordert-Eurobonds-und-EU-Finanzministerium-id22932596.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/meinung/Kommentare/Athen-erhaelt-neue-Chance-id22922421.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/SPD-und-Gruene-fuer-Verschiebung-der-Griechenland-Abstimmung-id22925076.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/Streit-ueber-Verabschiedung-der-Griechenland-Hilfen-id22917756.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/meinung/Kommentare/Athen-braucht-unsere-Hilfe-id22836581.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/Geldgeber-wollen-sich-auf-Griechenland-Rettung-einigen-id22817756.html

  http://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/Barroso-fordert-Eurobonds-und-EU-Finanzministerium-id22932596.html

  Weg vom Kaputtspar-Europa

  Deutsche-Bank-Chef Jain räumt Versäumnisse der Banken ein

  Die Euro-Krise ist nicht vorbei

Schäuble: Kein zweiter Schuldenschnitt für Griechenland

Merkel lehnt Schuldenschnitt für Griechenland weiter ab

Finanzminister Schäuble: Die Griechen brauchen mehr Geld


Griechische Presse: "Schäuble droht uns mit neuer Hilfe"
 
Große Verdränger
 
Schäuble: Neues Griechenlandpaket wesentlich kleiner
 
Gabriel warnt vor zu leichtfertiger Griechenland-Hilfe
 
Euro-Doping für lauen Wahlkampf
 
CDU-Politiker für längere Griechenland-Zahlungsfristen
 
EZB versorgt Banken weiterhin mit Billiggeld
 
Spanien häuft neue Schulden an

  Die Krise ist noch nicht vorbei

Vorheriger Thread zum Thema ist hier zu finden: http://www.augsburger-allgemeine.de/community/forum/deutschland,-europa-und-die-welt/22118701-Die-Eurokrise-id22118701.html 

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15.11.2012 00:14 Uhr
ZeT
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Sehr richtig. Respekt das sie das so aussprechen.

Läuft ja eigentlich unter Gotteslästerung.

15.11.2012 07:33 Uhr
Gast_788015605
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Nun, der Euro wurde uns aufgezwungen von einer Politikerkaste, die diesen masslos überschätzt hat. Das Volk wurde nicht gross gefragt und wo es gefragt wurde, mussten die Abstimmungen so lange wiederholt werden, bis das Ergebnis gepasst hat.

15.11.2012 08:22 Uhr
_solon_
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Zitat von mark8568

Nun, der Euro wurde uns aufgezwungen von einer Politikerkaste, die diesen masslos überschätzt hat. Das Volk wurde nicht gross gefragt und wo es gefragt wurde, mussten die Abstimmungen so lange wiederholt werden, bis das Ergebnis gepasst hat.

Auch wenn es langweilig wird, muß man immer wiederholen:

die Politiker, die das mitgetragen haben, wurden mehrheitlich vom Volk gewählt.

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Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

15.11.2012 09:44 Uhr
Gast_788015605
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Zitat von _solon_

 

Auch wenn es langweilig wird, muß man immer wiederholen:

die Politiker, die das mitgetragen haben, wurden mehrheitlich vom Volk gewählt.

Nun, hatten wir eine grosse Wahl? Die Schwarzen leiteten alles ein, um den Euro einzuführen und von den Sozen kam auch keine Kritik. Unter deren Regierung ging er dann an den Start, der Euro.

15.11.2012 10:07 Uhr
tylerdurden
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Und wohin dann?

Wer mehr Geld ausgegeben hat als er eingenommen hat, der muss irgendwann eben damit anfangen, zu sparen. Ich weiß nicht, was daran so schwer zu verstehen ist.


Jetzt dem Euro, Frau Merkel oder wem oder was auch immer die Schuld dafür in die Schuhe zu schieben, zeigt nur, dass die Mehrheit immer noch nicht ansatzweise verstanden hat, was schief läuft in diesem unserem Wirschafts- und Gesellschaftssystem.

 

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http://www.zerohedge.com/ - Auf den Nullpunkt kommen, ist kein Wochenendurlaub.  

15.11.2012 10:18 Uhr
Gast_1220827248
gelöscht
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Herr Stahl erkennt den Euro als Sprengsatz für Europa. Diese Einschätzung halte ich für absolut richtig.

Jedoch anstatt den richtigen Schluß zu ziehen, nämlich den Euro wieder zurückzufahren, schlägt Herrr Stahl vor weitere Milliarden in die Krisenländer Europas (und das sind heute fast alle) zu investieren a la Marshall Plan. Wer die Kosten für die Wiedervereinigung noch im Kopf hat, der sollte eigentlich wissen, dass das einfach nicht zu stemmen ist.

Die Volkswirtschften der Euroländer sind zu unterschiedlich, um eine gemeinsame Währung dauerhaft "auszuhalten"  Und eine Angleichung der Volkswirtschaften aller Euroländer auf einen Euro-erträgliches Maß ist nicht zu stemmen. Das müsste so langsam eigentlich jedem klar sein.

Einzig die Politik möchte sich immer wieder und so lange wie möglich bis zur nächsten Wahl retten und erkauft sich diese Zeit mit immer neuen "Rettungsmaßnahmen" auf Kosten unseres Wohlstandes und der Zukunft vielleicht ganz Europas. 

15.11.2012 10:20 Uhr
tylerdurden
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Zitat von Circeflex

Herr Stahl erkennt den Euro als Sprengsatz für Europa. Diese Einschätzung halte ich für absolut richtig.

Jedoch anstatt den richtigen Schluß zu ziehen, nämlich den Euro wieder zurückzufahren, schlägt Herrr Stahl vor weitere Milliarden in die Krisenländer Europas (und das sind heute fast alle) zu investieren a la Marshall Plan. Wer die Kosten für die Wiedervereinigung noch im Kopf hat, der sollte eigentlich wissen, dass das einfach nicht zu stemmen ist.

Die Volkswirtschften der Euroländer sind zu unterschiedlich, um eine gemeinsame Währung dauerhaft "auszuhalten"  Und eine Angleichung der Volkswirtschaften aller Euroländer auf einen Euro-erträgliches Maß ist nicht zu stemmen. Das müsste so langsam eigentlich jedem klar sein.

Einzig die Politik möchte sich immer wieder und so lange wie möglich bis zur nächsten Wahl retten und erkauft sich diese Zeit mit immer neuen "Rettungsmaßnahmen" auf Kosten unseres Wohlstandes und der Zukunft vielleicht ganz Europas. 

Schön zu lesen, dass es doch noch gesunden Menschenverstand gibt!

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15.11.2012 10:39 Uhr
tom1212
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nun . . .

 

Zitat von tylerdurden
Und wohin dann?

a) Wer mehr Geld ausgegeben hat als er eingenommen hat, der muss irgendwann eben damit anfangen, zu sparen. Ich weiß nicht, was daran so schwer zu verstehen ist.


b) Jetzt dem Euro, Frau Merkel oder wem oder was auch immer die Schuld dafür in die Schuhe zu schieben, zeigt nur, dass die Mehrheit immer noch nicht ansatzweise verstanden hat, was schief läuft in diesem unserem Wirschafts- und Gesellschaftssystem.

 

zu a) der Durchschnitt der Überschuldung innerhalb der EU-Staaten stand 2011 bei 87.2 %. Es gibt KEIN Land in der EU, das nicht VERSCHULDET ist!

zu b) mit Verlaub, wie soll das dumme Volk denn wissen, was Ihrer Meinung nach "schief" läuft in diesem, unserem Wirtschafts- und Gesellschaftssystem, wenn es die dafür vom Volk bezahlten "Fachleute" (Politiker und Beamte) nicht wissen?

15.11.2012 10:44 Uhr
Gast_1698732891
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Zitat von tylerdurden
Und wohin dann?

Wer mehr Geld ausgegeben hat als er eingenommen hat, der muss irgendwann eben damit anfangen, zu sparen. Ich weiß nicht, was daran so schwer zu verstehen ist.

Die Frage ist, was ist überhaupt machbar? Kein Staat kann in 5 Jahren das sparen was in 50 Jahren angefallen ist (Zahlen willkürlich gewählt).

Warum sparen die Deutschen nicht so wie sie es von den Griechen erwarten? Haben wir das nicht nötig? 2 Billionen € Schulden und Schäuble ist stolz, wenn er die Neuverschuldung reduziert.

Würde die EU nicht gegen ihren eigenen Vertrag verstoßen, gäbe es weder einen Dammbruch noch die Eingriffe in staatliche Autonomien.

Staatspleiten wurden von den schlauen Euro-Architekten einfach nicht in Erwägung gezogen.

15.11.2012 11:02 Uhr
vecchio
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Wenn Theo Waigel damals mit dem griechischen Kollegen Yannos Papantoniou über den Beitritt Griechenlands nicht gewettet hätte, wäre die Misere vielleicht nicht ganz so groß. Das Verlangen der griechischen Regierung auf Teufel komm raus bei dem Einheitsteil das unser Geld darstellen soll mitzumachen wurde da noch einmal kräftig geschürt.
Ob es dann wirklich besser liefe, ist allerdings auch nur Spekulation.

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Der heilige Stuhl ist nicht das Wichtige, das beim Pabst hinten 'raus kommt!

15.11.2012 11:20 Uhr
Martin
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Zitat von vecchio

Wenn Theo Waigel damals [...]


Parteipolitische Fehlersuche in der Vergangenheit hilft nicht weiter. Soweit ich weis, war auch Schröder beim EU-Beitritt der Griechen maßgeblich beteiligt. Momentan ist es aber so, dass zu den Fehlern aus der Vergangenheit ständig neue Fehler, in Summe weitaus gravierender, hinzugefügt werden. Wer meint, es gäbe eine Lösung abseits des Staatsbankrotts Griechenlands, der soll sie nennen und - noch wichtiger - wer das letztendlich bezahlen soll. Die Wahrheit ist, dass eine mögliche "Rettung" auch Ersparnisse, Renten und die Währungsstabilität des restlichen Europa schleichend zersetzt. Wir erleben die Vorboten ja gerade bei den Immobilien- und Goldpreisen.

Martin

15.11.2012 12:01 Uhr
Reiner160367
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Immer weiter wie bisher?

Ich schaue mir regelmaessig die Nachrichten von vor 25 Jahren an. Damals gabs noch keinen Euro, und die EG hatte nicht viele Vollmachten, aber die Griechen waren trotzdem pleite. Denn vor 25 Jahren wurde durch die griechische Regierung ein Sparpaket beschlossen und wurde durch Gewalt auf der Strasse gekippt. Es wurden also auf die Schulden 25 Jahre weitere Schulden draufgesetzt und jetzt glauben immer noch Leute mit noch mehr Geldausgeben wird es besser.

Wir muessen jetzt endlich das Problem loesen, auch wenn es weh tut. Keine Loesung ist es auf die naechste Generation zu schieben.

Ein Staat besteht nicht aus Beamten und Politikern sondern aus EINEM Volk. Von diesem Volk sind ein paar Politiker und Beamte. Will damit sagen an dem Schudenberg ist die jeweilige Gesmatbevoelkerung mit schuld. Vor allem in Griechenland macht jeder an der Korruption usw. mit.

Die EU und der Euro sind gut und notwendig. Wir muessen solidarisch sein. Die einen geben Geld, die anderen sollten aber auch versuchen die Spirale des Schuldenmachens zu aendern.

15.11.2012 12:14 Uhr
Reiner160367
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Zitat von mark8568

 

Nun, hatten wir eine grosse Wahl? Die Schwarzen leiteten alles ein, um den Euro einzuführen und von den Sozen kam auch keine Kritik. Unter deren Regierung ging er dann an den Start, der Euro.

Als ob der Euro das Problem ist. Griechenland war mit der Drachme nicht Wettbewerbsfaehig und hoch verschuldet und hat mit und nicht wegen dem Euro weitere Schulden angehaeuft.

Wie jemand immer noch weitere Schulden als eine Loesung und nicht als ein Aufschub mit Vergroesserung des Problems ansieht, ist nicht zu helfen.

15.11.2012 12:19 Uhr
Reiner160367
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Zitat von tylerdurden
Und wohin dann?

Wer mehr Geld ausgegeben hat als er eingenommen hat, der muss irgendwann eben damit anfangen, zu sparen. Ich weiß nicht, was daran so schwer zu verstehen ist.


Jetzt dem Euro, Frau Merkel oder wem oder was auch immer die Schuld dafür in die Schuhe zu schieben, zeigt nur, dass die Mehrheit immer noch nicht ansatzweise verstanden hat, was schief läuft in diesem unserem Wirschafts- und Gesellschaftssystem.

Gott sei dank bin ich nicht allein mit der Ansicht dass das eigentliche Problem die hoehe der Schulden ist und nicht der Name der Waehrung oder die aktuellen Politiker.

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