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#1576 (permalink) | |
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Zu diesem Absatz habe ich länger nach einer Formulierung gesucht, die meine Meinung wiedergibt, ohne Gefahr zu laufen, wieder falsch verstanden zu werden. Ich versuch's als "Intro" mal mit einem Begriff: "Gefühlte Sicherheit". Was meine ich damit? Ich sehe die Gefahr, dass unsere Fahrzeuge immer mehr mit (vermeindlicher) Sicherheitstechnik überfrachtet werden, die dem Fahrer Sicherheit "vorgaukeln" (mein Auto hat ja xyz), ihn aber immer weiter aus dem Geschehen (Stichwort: synthetisches Fahrgefühl) und der veremindlichen Verantwortung nehmen, da der Fahrer gefühlt immer weniger Aufgaben übernehmen muss, weil die ja das Fahrzeug durch irgendeine Technik übernimmt. Dadurch sehe ich die Gefahr, zwar das eine Übel technisch in den Griff zu bekommen, aber andere durch immer weiter zurückgehende Aufmerksamkeit hervorzurufen (zumal Technik ja auch versagen kann, man erinnere sich an das Mercedes-SBC-Bremsen-Problem). Ich hoffe ich konnte meine Denkweise damit einigermaßen veständlich wiedergeben. |
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#1577 (permalink) | |
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Hier spricht aber eine gewisse Arroganz des Nichtwissenden. |
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#1578 (permalink) | |
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Ja, sie ist strohblond und recht schlau noch dazu. Ihr war jedenfalls sonnenklar, dass ihre Beobachtung nicht repräsentativ ist und über einen ersten begründeten Verdacht hinaus kein abschließendes Urteil im Einzelfall erlaubt.
Wobei das "Proletentuning" und das "nein-meine-letzten-vier-Babies-waren-alles-Porsche-ich-wollte-jetzt-mal-was-anderes-und-so-ein-Lamborgini-bla-bla-bla"-Phänomen ja vielleicht zwei Seiten der selben Medaille sind? |
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Zuletzt geändert von spacevulture, am 27.03.2012 um 11:37 Uhr
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#1579 (permalink) | |
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Ach, wie vermisse ich Gianni Agnelli selig! Wenn bei seinen Autos der Tankzeiger auf 0 stand, gingen noch 100 Kilometer. Die schönen italienischen Momente dauerten fast ewig! Dann einer von dem genialen Ferdinand Piech: Bei vollem Tank brauchte sein Auto die ersten 300 Kilometer garnichts, zumindest sagte das die Tankuhr. Ja, so billig war das Autofahren. Und heute? Vollkommen unromantisch! Beim vorletzten Strich auf der Tankuhr ein diskreter Gong, und beim letzten Strich kommt wie aus Geisterhand eine Tankstelle am Wegesrand. Auch nicht schlecht, aber teuer. |
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#1580 (permalink) | |
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Martin |
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#1581 (permalink) | |
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Martin |
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#1582 (permalink) | |
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Nein! Es kommt auf das "wie" an. Zwischen Stolz und Angeberei gibt es einen Unterschied. Mein Nachbar gegenüber verdient sicher das dreifache von mir, fährt einen großen BMW-Geländewagen, tragt teure Uhren. Aber er macht das mit einem .. Augenzwinkern, weiß, in welch glücklicher Situation er sich befindet. Und das ist der springende Punkt. Er fühlt sich glücklich, nicht besser. Er genießt, reibt einem das aber nicht tätglich offensiv unter die Nase. Wenn ich dagegen mit meinem Rad vor meinem Weinhändler stehe, den Laden mit Rucksack betrete, und dann von feinen Leuten mit poliertem 100.000,- € Gefährt vor der Tür angesehen werde, als ob ich den Laden leerklauen wollte, weil ich mir ja schliesslich offensichtlich kein gescheites Auto leisten kann (dabei war mein Rad auch alles andere als billig), ist das auch Lebensrealität. |
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#1583 (permalink) | |
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Also nen AMG erkennt jetzt IMHO auch ein Blinder mit Krückstock. Wie Benz die Karren mit der Lautstärke durch den TÜV bringt ist schon erstaunlich, jedem Golffahrer mit so einem Auspuff würde der Sachverständige noch auf dem Hof die Plakette runterkratzen. Der psychologische Aspekt, den wir hier in den letzten paar Beiträgen erläutert haben ist sehr interessant, die Wahrnehmung der VT auf die Wahl des Fahrzeugs variiert, vor allem schließt unterbewußt jeder irgendwie vom Fahrzeug auf die charakterlichen Eigenschaften des Lenkers. Was im Prinzip völliger Schmarrn ist.
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#1584 (permalink) | |
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Genau das wollte ich vorhin schreiben: Ihr Auto ist aussen dezentes biedermeierliches grau aber innen Vollausstattung vom feinstem... |
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Zuletzt geändert von pro musica, am 27.03.2012 um 12:24 Uhr
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#1585 (permalink) | |
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Martin |
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#1586 (permalink) | |
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Ja, sowas gibt es. Ich musste mal am Treffpunkt Raststätte Hörbranz warten. Ich parkte neben einem rotem Sportwagen...ein Ferrari wie es sich herausstellte. Das Lenkrad war auf der falschen Seite! In der Raststätte beim Vignettenkauf hatte der Typ an der Theke wohl ein Problem mit einem Kunden - einem Assi in zerissener Jeans, kariertem Holzfäller-Hemd und Jesuslatschen. Mein Vertreter war noch nicht da, also ging ich zurück zum Auto. Da stand doch glatt der Assi am Ferrari und fragte mich etwas in einer Sprache die ich auf Schotttisch vermutete. Ich habe ihn beim besten Willen nicht verstanden. Da kam ein Preister ( schwarzer Anzug, schwarzer Pullunder und diese fürchterlichen weisen Würgestehkragen -. die tun mir im Sommer immer so leid), der in der Nähe stand und half aus. Nachdem der Assi mit seinem Ferrari weg war, fragte ich den Priester was denn der Typ um Himmels Willen gefragt hat. Diesr antwortete: ach... der wollte nur wissen ob das wichtig oder egal ist auf welcher Seite der Windschutzscheibe die Vignetten-Plakette hingeklebt wird. |
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#1587 (permalink) | |
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Martin |
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#1588 (permalink) | |
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Ja - wenn ich sparsam fahre kanpp 450 km! Ich weiss, macht eigentlich keinen Sinn, aber macht Spaß! Und solange es noch geht (Spritpreis und kein Tempolimit).... |
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#1589 (permalink) | |
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Sie wollen mir Ihr Auto für ein paar Wochen leihen? Gerne. Aber nur, wenn mein Radlträger auf's Dach passt. |
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#1590 (permalink) | |
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Ach wissen Sie, diesem Schnick-Schnack am Auto herum mag doch Martin nicht...ööhm optische Gründe... |
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