Samstag, 25. Mai 2013

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Der Kraftstoffpreis
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01.04.2012 18:05 Uhr
Gast_963760819
gelöscht
Beiträge: 8106

 

Zitat von Luciana01
@dr. Hollywood
Das hört sich stark nach arbeitslos, Single, Student oder Beruf Sohn/Tochter an? Mit Familie und Terminen sowie berufliche Flexibilität hat das nix zu tun! Da ist jede Stunde mit der Familie wichtiger, als mit meinem iPad irgendwo ne Stunde zu warten und mit Fremden zu meinen Terminen zu fahren. Lächerliche Weltverbesserer ohne Blick über den Tellerrand gibt es ja genug. .. Man könnte ja... Vielleicht aber auch so...wandert doch einfach aus in südliche Länder ...kommst du heute nicht...kommste halt morgen... Chillen und die Seele baumeln lassen..ohne zwänge und Verpflichtungen ... Schönes Leben!
Als wenn man heute noch aus Spaß mit dem Auto zum Brötchen holen fährt
und weil das 1% Deppen macht, soll der Sprit 5 Euro kosten.
Da platzt mir der Kragen !
  1. Da gibt es immer noch sehr viele Zeitgenossen, leider
  2. Hat andedre Gründe: Angebot und Nachfrage, Steuern
  3. Eher in Zukunft der Geldbeutel?

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02.04.2012 08:09 Uhr
Aufgemerkt!
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Bei 2 Euro?

Ein tolles Signal an die Abzocker, dann haben die ja noch Luft nach oben...

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02.04.2012 08:09 Uhr
Redaktion
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DIHK warnt vor zu hohen Benzinpreisen
Die hohen Benzinpreise gefährden nach Ansicht des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) das Wirtschaftswachstum. «Bei zwei Euro an der Preistafel fängt die Konjunktur an zu knirschen», sagte DIHK-Präsident Hans-Heinrich Driftmann der...
DIHK warnt vor zu hohen Benzinpreisen

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www.augsburger-allgemeine.de - Alles was uns bewegt

02.04.2012 08:17 Uhr
Dr.Hollywood
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Beiträge: 3655

 

Zitat von Aufgemerkt!

Bei 2 Euro?

Ein tolles Signal an die Abzocker, dann haben die ja noch Luft nach oben...

 Also in Lagerlechfeld kostete heute morgen der Liter SuperPlus "nur" 1,69 EUR - 8 Cent weniger als am Samstag/Sonntag....

02.04.2012 08:18 Uhr
Ernst
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Einer gibt dem anderen eine Steilvorlage.
Alles ein abgekartetes Spiel, nur solls keiner merken.

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Nicht alles was er schreibt ist ernst gemeint – aber alles was er ernst meint ist so geschrieben! Zeige mir womit du prahlst und ich sage dir woran dir mangelt! Demokratie = Diktatur des Kapitals!

02.04.2012 09:35 Uhr
googelix
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Den Knall nicht gehört

 

Zitat von Dr.Hollywood

 

Tja, leider falsch geraten....

Natürlich ist mit der Familie jede Stunde wichtig. Bei 3 Kindern weiss ich wovon ich da spreche! Aber wie gesagt, das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht. Wir sind immer noch zu bequem....

 Die, wie Sie es nennen, Bequemlichkeit wird absehbar zwangsläufig zu einer Neuorganisation vieler Lebensmodelle führen (müssen). Der zwischenzeitlich zum Unwort gewordene Begriff der Mobilität, die Trennung von Wohnen und Arbeiten, das dezentralisierte Leben auf dem Land, all diese Aspekte gehören auf den Prüfstand. Der Trend zur Urbanisierung ist weltweit auf dem Vormarsch und trägt dem vielfach bereits Rechnung. Das Doktern an den Symptomen (Spritpreis) wird sich zu einer Operation an den Ursachen (Dezentralisierung, uneingeschränkte Mobilität) wandeln müssen. Dass dabei viele bisher noch gewählte und als normal empfundene Lebensmodelle über die Wupper gehen werden, ist unausweichlich. Der Knall war schon längst zu vernehmen, die Masse hat ihn nur leider nicht gehört.

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Die Welt ist nicht so einfach, wie sie manchen erscheint.

02.04.2012 10:26 Uhr
hml
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Zitat von googelix
Den Knall nicht gehört

 

 Die, wie Sie es nennen, Bequemlichkeit wird absehbar zwangsläufig zu einer Neuorganisation vieler Lebensmodelle führen (müssen). Der zwischenzeitlich zum Unwort gewordene Begriff der Mobilität, die Trennung von Wohnen und Arbeiten, das dezentralisierte Leben auf dem Land, all diese Aspekte gehören auf den Prüfstand. Der Trend zur Urbanisierung ist weltweit auf dem Vormarsch und trägt dem vielfach bereits Rechnung. Das Doktern an den Symptomen (Spritpreis) wird sich zu einer Operation an den Ursachen (Dezentralisierung, uneingeschränkte Mobilität) wandeln müssen. Dass dabei viele bisher noch gewählte und als normal empfundene Lebensmodelle über die Wupper gehen werden, ist unausweichlich. Der Knall war schon längst zu vernehmen, die Masse hat ihn nur leider nicht gehört.

 Tja, also praktisch wieder "Back to the roots", wie noch zum Beginn des industriellen Zeitalters wo die Baracken der Arbeiter gleich neben der Fabrik standen. Nur denke ich wird das nicht mehr so funktinieren und das fängt schon mal damit an das sich das Leben in den Ballungszentren im Verhältniss zum Leben "auf dem Land" doch überproportional verteuert hat weil der Wohnraum eben knapp bemessen ist. Auch verlagerten und verlagern inzwischen viele Firmen aus Auflagen,- Kosten-, und Platzgründen ihre Firmensitze entweder an die Stadtränder, was ja noch ginge oder eben gleich in ein inzwischen gut erschlossenes Umland mit guter Verkehrsanbindung wo aber der öffentliche Nahverkehr dennoch nie und nimmer präsent ist. Man sehe sich hier nur einmal das Beispiel neue B2 von der Stadtgrenze bis nach Donauwörth an, hier schossen in den letzten 10 Jahren die Industriegebiete wie Pilze aus dem Boden.

Gut, im organisatorischen Bereich wäre ein denkbare Lösung vermehrt auf "Heimarbeit" zu setzen, der Arbeiter in den Fabriken, die Verkäufer in den Geschäften müssen aber auch in Zukunft noch ihre Arbeitsplätze aufsuchen.

Ich weiß deshalb nicht so genau von welchem "Knall" Sie sprechen, aber wenn Sie tatsächlich doch einen gehört haben, womöglich war es nur ein Echo und der Knall kam aus einer ganz anderen Richtung oder einer inzwischen längst vergangenen Zeit  ;) . Denn schon aufgrund der heutigen Infrastruktur ist eine Rückkehr wie sie  zum Beginn der industriellen Revolution wo alles noch schön Zentralisiert war fast schon ausgeschlossen.

Zuletzt geändert von hml, am 02.04.2012 um 10:37 Uhr
02.04.2012 10:42 Uhr
Martin
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Zitat von googelix
 
Die, wie Sie es nennen, Bequemlichkeit wird absehbar zwangsläufig zu einer Neuorganisation vieler Lebensmodelle führen (müssen). Der zwischenzeitlich zum Unwort gewordene Begriff der Mobilität, die Trennung von Wohnen und Arbeiten, das dezentralisierte Leben auf dem Land, all diese Aspekte gehören auf den Prüfstand. Der Trend zur Urbanisierung ist weltweit auf dem Vormarsch und trägt dem vielfach bereits Rechnung. Das Doktern an den Symptomen (Spritpreis) wird sich zu einer Operation an den Ursachen (Dezentralisierung, uneingeschränkte Mobilität) wandeln müssen. Dass dabei viele bisher noch gewählte und als normal empfundene Lebensmodelle über die Wupper gehen werden, ist unausweichlich. Der Knall war schon längst zu vernehmen, die Masse hat ihn nur leider nicht gehört.


So düster sehe ich das nicht. Ab einem Benzinpreis X werden E-KFZ schlagartig zum Renner, Schwerlastverkehr wird sich auf die Schiene verlagern, dort ist er auch gut aufgehoben. Selbst die heutige, noch niedrige Reichweite von 150 km bei den E-KFZ Standard-Modellen reicht in 90% der Fälle aus (Einkaufen, Arbeit etc.). Kritischer sehe ich die Abhängigkeit vom Erdöl bei Gegenständen des täglichen Lebens. Erdöl ist überall, oft auch dort, wo es keiner vermutet. Seltsamerweise beschränkt sich die Diskussion aber stets nur auf die Mobilität.

Martin

02.04.2012 10:45 Uhr
Paul Cook
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Zitat von Martin

Erdöl ist überall, oft auch dort, wo es keiner vermutet.

 Kunststoffe!

Arzneimittel!

Einfach mal gucken, wo überall "Naphtha" drin is....

________
Good looking from far. But far from good looking.

02.04.2012 10:51 Uhr
hml
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Zitat von Martin

 


So düster sehe ich das nicht. Ab einem Benzinpreis X werden E-KFZ schlagartig zum Renner, Schwerlastverkehr wird sich auf die Schiene verlagern, dort ist er auch gut aufgehoben. Selbst die heutige, noch niedrige Reichweite von 150 km bei den E-KFZ Standard-Modellen reicht in 90% der Fälle aus (Einkaufen, Arbeit etc.). Kritischer sehe ich die Abhängigkeit vom Erdöl bei Gegenständen des täglichen Lebens. Erdöl ist überall, oft auch dort, wo es keiner vermutet. Seltsamerweise beschränkt sich die Diskussion aber stets nur auf die Mobilität.

Martin

 Da fällt mir noch in Bezug auf den E-Smart mit seiner theoretischen maximalen Reichweite von 150 Kilometern welche im heißen Südafrika getestet wurde ein, - wie sieht es aus wenn ich bei +30°C hier das Vorzeichen ändere und ein "-" daraus mache ? So weit mir bislang bekannt ist verlieren Lithium-Ionen Akkus rapide an Leistung wenn es ihnen zu kalt wird und sie zudem mit zusätzlichen Verbrauchern wie Heizung etc noch weiter belastet werden  ;)

Aber egal wie, solange 70 EUR jeden Monat an Miete für die Batterien verlangt werden ist z.b. das gleiche Modelle mit kleinem und sparsammen Verbrennnungsmotor trotz der hohen Preise von Benzin/Diesel bei der eigentlich eher geringen Fahrleistung im Monat die ich hier veranschlage immer noch die günstigere Alternative, - auch bei der Anschaffung.

02.04.2012 12:03 Uhr
Martin
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Zitat von hml
 

Da fällt mir noch in Bezug auf den E-Smart mit seiner theoretischen maximalen Reichweite von 150 Kilometern welche im heißen Südafrika getestet wurde ein, - wie sieht es aus wenn ich bei +30°C hier das Vorzeichen ändere und ein "-" daraus mache ? So weit mir bislang bekannt ist verlieren Lithium-Ionen Akkus rapide an Leistung wenn es ihnen zu kalt wird und sie zudem mit zusätzlichen Verbrauchern wie Heizung etc noch weiter belastet werden  ;)


Der E-Smart ist hier sicher nicht Referenz. Beim Tesla z. B. wird der komplette LIon-Akku in einer Flüssigkeit gelagert, die an eine Klimaanlage gekoppelt ist, die dafür sorgt, dass der Temparaturunterschied beim Akku nur wenige Grad schwankt. Wie es bei anderen KFZ aussieht (z. B. Peugeot iOn) weiß ich nicht. Letztendlich ist es nur eine Frage, wann der Break-Even zwischen dem Ölpreis und den Mehrkosten für E-Fahrzeuge erreicht wird. 50K können für ein E-KFZ viel Geld sein, aber wenn der Liter Benzin erst einmal bei 4 Euro liegt, rechnet sich das ziemlich schnell.

Martin

02.04.2012 12:19 Uhr
Ch. aus D.
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Zitat von Martin
 

 


Der E-Smart ist hier sicher nicht Referenz. Beim Tesla z. B. wird der komplette LIon-Akku in einer Flüssigkeit gelagert, die an eine Klimaanlage gekoppelt ist, die dafür sorgt, dass der Temparaturunterschied beim Akku nur wenige Grad schwankt. Wie es bei anderen KFZ aussieht (z. B. Peugeot iOn) weiß ich nicht. Letztendlich ist es nur eine Frage, wann der Break-Even zwischen dem Ölpreis und den Mehrkosten für E-Fahrzeuge erreicht wird. 50K können für ein E-KFZ viel Geld sein, aber wenn der Liter Benzin erst einmal bei 4 Euro liegt, rechnet sich das ziemlich schnell. 

 

Der Nettopreis des Benzins ist nicht unabhängig vom Strompreis. Wenn der Liter Benzin dauerhaft 4 Euro kostet, und das nicht auf Grund völlig irrwitziger Steuern, können sie damit rechnen, dass der Strom auch das drei- bis vierfache des jetzigen Preises kostet.

02.04.2012 12:38 Uhr
CarlNapf
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Irgendwoher muss das geld kommen!
an israel gelieferte u-boote werden mit hunderten millionen finanziert um damit dann mit praeventivschlagdrohungen den benzinpris in die hoehe zu treiben: eine win-win situation fuer den finanzminister?
02.04.2012 13:15 Uhr
hml
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Zitat von Ch. aus D.

 

 So sehe ich das auch, denn inzwischen ist es leider so sicher wie das Amen in der Kirche, die jährlichen Preisrunden beim Strom. Bis sich hier das Verhältnis zugunsten des E-Mobils dreht dürften auch die Strompreise zwischenzeitlich astromonische Höhen erreicht haben so das man sich weder das eine noch das andere Leisten kann.

Zudem, solange sich die Reichweiten nicht verbessern ist ein E-Mobil leider kein vollwertiger Ersatz für die Verbrennungsmotoren. als Stadfahrzeug noch ok, aber das war es dann schon.

02.04.2012 13:23 Uhr
hml
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Zitat von Martin

 


Der E-Smart ist hier sicher nicht Referenz. Beim Tesla z. B. wird der komplette LIon-Akku in einer Flüssigkeit gelagert, die an eine Klimaanlage gekoppelt ist, die dafür sorgt, dass der Temparaturunterschied beim Akku nur wenige Grad schwankt. Wie es bei anderen KFZ aussieht (z. B. Peugeot iOn) weiß ich nicht. Letztendlich ist es nur eine Frage, wann der Break-Even zwischen dem Ölpreis und den Mehrkosten für E-Fahrzeuge erreicht wird. 50K können für ein E-KFZ viel Geld sein, aber wenn der Liter Benzin erst einmal bei 4 Euro liegt, rechnet sich das ziemlich schnell.

Martin

 Hmm, also ich kenne keine Klimanlage die bei Frost funktioniert, da müsste dann bei Temperaturen unter dem Gerfrierpunkt wohl eher eine Art Standheizung laufen. Aber auch die kostet Strom was die Reichweite weiter einschränkt.

Als "Laternenparker" sehe ich deshalb die Sache eher skeptisch das ein Litium Ionen Akku auch im Winter ausreichend Energie besitzt um auch nur annähernd die vom Hersteller versprochenen geringe Reichweite ihrer E-Mobile realisieren zu können.


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