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#1636 (permalink) | |
Ich bin fast jeden Arbeitstag am Hbf, aber sehr wahrscheinlich zu Arbeitszeiten, wo Sie noch im Bett liegen. Außerdem ist nicht das ganze gleis 2 blockiert. Hier könnten, wenn gewünscht und notwendig, durchaus Fahrten in die andere Richtung stattfinden, bzw. Züge von dort einfahren. |
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#1637 (permalink) | |
So weit der (inoffizielle) Pressesprecher der Bahn. Da hat also S21 in Zukunft keine endenden bzw. beginnenden Züge mehr. Interessant was Sie da behaupten. Ist ähnlich nachvollziehbar wie die Aussage der S21 Befürworter, daß K21 bestenfalls 28 - 32 Züge pro h verkraftet. Die sollen mal in den offiziellen Ankunfts-/Abfahrtsplan für Stuttgart Hbf schauen, der für alle im Internet zugänglich ist. Da gibts viele Stunden, wo mehr als 32 Züge abgefertigt werden. Dabei habe ich die S-Bahnen gar nicht mitgezählt und durchgehende Züge nur einmal, zB Zuglauf München - Frankfurt. Mir ist vollkommen klar, daß wir in Augsburg Bahnsteig F brauchen, um S-Bahnverkehr zu realisieren. Trotzdem halte ich die Kapazität von S21 nach wie vor zu gering und jede Erweiterung kostet unterirdisch ne Menge Geld. Ich bin kein Verfechter von K21, bin auch für einen Durchgangsbahnhof, aber der braucht doch hirnrissigerweise nicht als U-Bahnhof gebaut werden. Über Fahren im Teilblockmodus und ähnliche Sicherheitseinrichtungen der Bahn bin ich bestens aus erster Hand informiert, da ich in der Familie genügend "Eisenbahner" habe, wovon einige sogar im Betriebsdienst sprich Stellwerk arbeiten. Außerdem trinke ich keinen Williams, da haben Sie meinen Usernamen vollkommen falsch verstanden. Ich unterstelle Ihnen ja aufgrund Ihres Namens hier auch nicht, Sie kämen aus Afrika. |
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#1638 (permalink) | |
Wenn Sie schon so tolle Informationen aus erster Hand in der Familie haben, dann können Sie sich ja mal über den Unterschied zwischen Zug- und Rangierfahrten austauschen. In Stuttgart 21 beginnende und endende Züge werden als Zugfahrt mit vsl. "normaler" Haltezeit rein- oder rausgefahren. Die Zugfahrt endet erst im (dann neuen) Abstellbahnhof Obertürkheim. Daher enden oder beginnen (betrieblich gesehen) eben keine Züge in S21. Dass Sie die Kapazität von S21 für zu gering halten, beruht auf welcher Erkenntnis? Dass es die Befürworter von K21 oder die selbsternannten Parkschützer behaupten? |
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#1639 (permalink) | |
So reden Oberlehrer und Besserwisser. lesens doch meine Einträge von Anfang an, dann wissens, warum ich skeptisch wegen der Kapazität bin. |
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#1640 (permalink) | |
Stimmt schon. Aber da Sie mir bereits früher eine selektive Darstellung der Fakten vorgeworfen haben, darf ich Ihre hier vorgenommene Selektion sicher ergänzen: Die von Ihnen genannte Kapitelüberschrift findet sich unter der Schlagzeile: "Die vorhandene Stammstrecke reicht nicht mehr" aus der Broschüre "2. S-Bahn-Tunnel - Eine Investition für die Zukunft der S-Bahn München" Die Überschrift spiegelt einfach wider, dass bei Ausreizung der technischen Grenzen einer Bahnstrecke Störungen selbstverständlich -allein aufgrund der höheren Anzahl von betroffenen Zügen- eine höhere Relevanz für das Verbundsystem haben als auf "normal" betriebenen Strecken und Bahnhöfen mit höheren Pufferzeiten. Bei der 90-Sekunden-Folgezeit in der HVZ in München hat man das technisch machbare aus dem Tunnel herausgeholt. Ein "Mehr" an Leistungsfähigkeit gibt's nur durch einen (hier zusätzlichen) Neubau. Ähnlich verhält es sich bei K21. Es soll aus einem bestehenden Nadelöhr das technisch machbare herausgeholt werden. Würde man dies tun, hätte man zwar zunächst einen gewissen leistungsmäßigen Zugewinn (ggf. auf Kosten der Fahrplanstabilität), würde aber dann trotzdem irgendwann an eine technische Leistungsgrenze stoßen, die bei einem Kopfbahnhof einfach -technisch bedingt- niedriger liegt als bei einem Durchgangsbahnhof. Für das Herausholen des technisch Machbaren würde man vsl. einen ähnlichen Betrag wie für S21 benötigen und müsste trotzdem noch (bisher aufgeschobene) Sanierungskosten zuzüglich der Auflösungskosten des laufenden Projekts S21 irgendwie "stemmen". |
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#1641 (permalink) | |
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Optimale Störungen
Natürlich! Das mit der "selektiven Faktenauswahl" war übrigens kein Vorwurf sondern eine Feststellung. Ich stelle diese Neigung auch bei den S21 Gegnern fest. Zum Thema: Meine Einlassung war so aufzufassen das eine Optimierung der Gleiskapazitäten offensichtlich auch mit Problemen bei der Auswirkung von Störungen einhergeht. Im - von Ihnen aufgeführten - Beispiel mit der Münchner S-Bahn wurde das vom MVV ja auch so dargestellt und damit die Notwendigkeit einer Kapazitätserweiterung durch die zweite Stammstrecke teilweise begründet. Im Falle von S21 mit seiner - wie von Ihnen angeführten - vergleichbaren Optimierung müssen die folglich resultierenden Risiken und deren Management dann ebenfalls diskutiert werden. +Privat+Privat+Privat+ |
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#1642 (permalink) | |
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hatten wir den schon?
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#1643 (permalink) | |
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#1644 (permalink) | |
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#1645 (permalink) | |
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Sehr erfahrenes Mitglied
Registriert seit: 4/26/10 Beiträge: 1606 |
Weil, es kann ja nicht sein, was nicht sein darf. Der Pfeffersprayer in dem Polizeivideo muss ein Agent Provocateur gewesen sein, andernfalls wären die betroffenen Polizisten eingeschritten. Er hat ja auch professionell nach unten gezielt, um bloss keinen Kollegen zu verletzen. So einfach ist das. Wie lange wollt ihr Untertanen euch noch verarschen lassen? |
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#1646 (permalink) | |
Ich bin nicht nur Untertan sondern auch noch ausführendes Werkzeug meines Heimatlandes...:) Das ist mein Job und damit verdiene ich mein Geld Sie kleiner Mosaikstein Deutschlands. Außerdem ich bin schon seit über 36 Jahren Untertan unter verschiedenen Regierungen. Ob Rot ,Grün oder Schwarz. Jeder hat seine Spinner... Man stellt sich bloß immer alles so leicht vor.Manche Dinge wiederholen sich... |
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#1647 (permalink) | |
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Zur Leistungsfähigkeit von Tunnelbahnhöfen...
Dann gebe ich Ihnen gerne mal Nachhilfe in möglichen Kapazitäten von Tunnelbahnhöfen: Mehr als 1.500 Züge am Tag, 520.000 Bahn-Reisende täglich bei nur 7 (!) Bahnsteiggleisen. Und das als zentraler Regionalbahn-Knotenpunkt mitten in der 12-Millionen-Metropole der Île de France. Kann das funktionieren? Ja, in Paris: Gare de Châtelet - Les Halles - Wikipédia Auf deutsch: Châtelet Les Halles ? Wikipedia Gleisplan: http://fr.wikipedia.org/wiki/Fichier:Gare_de_Chatelet_Les_Halles_track_map.svg |
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#1648 (permalink) | |
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Mehr Deaviation
Bei dem aufgeführtem Bahnhof handelt es sich um eine Anlage für den Nahverkehr, vergleichbar mit der hiesigen S-Bahn die - typisch für Paris - über ein Tunnelsystem mit der Metro (U-Bahn) verbunden ist. Die anderen Pariser Bahnhöfe mit Fernverkehr, die mit Stuttgart vergleichbar wären, sind - soweit mir bekannt - Kopfbahnhöfe. Anekdote: Die Umsteigezeiten sind dort auch deshalb kurz weil der gemeine Pariser zu diesem Zwecke einfach die Gleise überquert:). (ich habe mich nicht getraut:no:). Insgesamt fehlt mir eine objektiver Vergleich zwischen S21 und einem neu konzpierten K21 und eine Diskussion über weitere alternative Konzepte Wo ist der Kompromiss bei Stuttgart 21? (International, NZZ Online). +Privat+Privat+Privat+ |
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#1649 (permalink) | |
Ob der Bahnhof nun "im Nahverkehr" oder "im Fernverkehr" betrieben wird hat auf die technische Betriebsführung (und nur um die geht es bei der Beurteilung der Kapazität) keine Auswirkungen. Der von mir verlinkte RER-Bahnhof wird mit einer der Münchener S-Bahn vergleichbaren Leit- und Sicherungstechnik betrieben, die Außenäste der Linien werden (wie bei der Münchener S-Bahn) über normale Streckengleise (und damit Signalanlagen) der SNCF betrieben. Die Münchener S-Bahn wird auf den Außenstrecken mittels normaler Streckensignalisierung und auf der Stammstrecke via LZB geleitet. Daher darf wegen der gleichwertigen Voraussetzungen der Vergleich in der Betriebsführung zwischen dem Bahnhof Châtelet und S21 durchaus gemacht werden. Laut Wikipedia sind für S21 unter 900 Züge am Tag geplant. In Châtelet werden pro Tag mehr als 1.500 Züge bei einem Bahnsteiggleis weniger durchgeführt. Ich sehe daher keinen Grund, warum S21 betriebstechnisch "unmöglich" oder gar "unsinnig" sein soll, wenn in Paris viel mehr Züge pro Tag auf einer um 12,5 % kleineren Infrastruktur durchgeführt werden können. |
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#1650 (permalink) | |
Ja. Das liegt aber ganz wesentlich daran, dass der "gemeine Franzose" (um Ihre ormulierung aufzugreifen) -zumindest bisher- nach Paris wollte. Dort angekommen war er am monozentrischen Ziel seiner Wünsche. :D "Umsteigen" heißt in Paris die Verwendung von Taxis oder Metro, da die Verbindungen zu den Kopfbahnhöfen nach den Regionen sortiert sind. Möchte man also von Strasbourg nach Bordeaux kein Flugzueg sondern den TGV verwenden, muss man am Gare de l'Est aussteigen und dann mit Taxi oder Metro ca. 30 min zum Gare Montparnasse kutschen um dann dort in den TGV Atlantique einzusteigen. Oder man findet einen der seltenen direkten Züge, die über die Interconnexion Est nur fast bis Paris fahren und dann an Paris vorbeirauschen. Daher sind die Pariser Kopfbahnhöfe nicht gut mit den Verhältnissen in Stuttgart oder Deutschland vergleichbar. Gut so. Ansonsten hätte ich gefragt, ob die Moderation gar so auf's Gemüt schlägt, dass man Todessehnsucht bekommt... ;) Das Problem bei "Kompromiss-"Lösungen z.B. "Fernverkehr im Tunnel unten, Nahverkehr im Kopfbahnhof oben" haben in diesemFalle stets das Problem, dass man sich auch die Nachteil von beiden Varianten "einkauft". Im geschilderten Fall: der Tunnelbau und die temporäre Belastung im Schlossgarten müssen trotzdem erfolgen, während man für den verbleibenen Kopfbahnhof weiterhin den hohen innerstädtischen Landverbrauch hat. Die einzig sinnvolle tatsächliche Alternative wäre ein Durchangsbahnhof außerhalb des Talkessels, irgendwo zwischen Kornwestheim und Obertürkheim. Allerdings wurden ähnliche Ideen bereits im Vorfeld von der Politik abgelehnt und ebenso würde der Platz dafür fehlen und die Anbindung des Flughafens wäre auch offen. S21 erledigt einfach die meisten Aufgabenstellungen in diesem Projekt am besten. |
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