Donnerstag, 23. Mai 2013

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Alles zur Abwrackprämie
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23.10.2008 19:14 Uhr
Redaktion
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Alles zur Abwrackprämie
Stuttgart (dpa) - Die Krise auf den Auto- und Finanzmärkten hat den Daimler-Konzern mit voller Wucht getroffen: Der Autobauer musste seine Ziele für 2008 erneut massiv zurückfahren. Konzernchef Dieter Zetsche kündigte als Konsequenz aus dem heftigen Ergebniseinbruch im dritten Quartal einen konsequenten Sparkurs und mit Nachdruck die Entwicklung von neuen Produkten an. Trotz der Talfahrt zeigte sich der Manager am Donnerstag aber für die Zukunft zuversichtlich: «Die Substanz unseres Unternehmens ist sehr solide und ich bin zuversichtlich, dass Daimler aus der Situation gestärkt hervorgehen kann.» Die Börse teilte den Optimismus nicht: Der Kurs des Dax-Konzerns rutschte zeitweise um acht Prozent ab und pendelte sich bei einem Rückgang um fünf Prozent auf rund 23 Euro ein. Im dritten Quartal sackte der Ertrag vor Zinsen und Steuern (EBIT) bei dem Premiumhersteller von 1,9 Milliarden im Vorjahr auf 648 Millionen Euro ab. Der Umsatz sei um sieben Prozent auf 23,8 Milliarden Euro gefallen, teilte Finanzchef Bodo Uebber mit. Der Überschuss lag bei 213 Millionen Euro. Im dritten Quartal des Vorjahres hatte Daimler noch einen Fehlbetrag von 1,5 Milliarden Euro beim Ergebnis nach Steuern verbucht. Grund dafür waren Belastungen von 2,6 Milliarden Euro durch die Beteiligung an dem defizitären US- Autohersteller Chrysler. In diesem Jahr fiel ein Fehlbetrag von 351 Millionen Euro wegen Chrysler an. Die Stuttgarter halten noch rund 20 Prozent an dem Unternehmen und wollen die Anteile in Kürze an den Finanzinvestor Cerberus verkaufen. Das Aktienpaket werde mittlerweile mit einem Wert von Null verbucht, erklärte Uebber. Wegen der massiven Probleme auf dem europäischen und amerikanischen Pkw-Markt sowie der anhaltend unsicheren Lage auf den Finanzmärkten schraubte Konzern-Chef Zetsche die Prognose für das laufende Jahr zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate deutlich zurück. Für 2008 wird nun nur noch mit einem operativen Ergebnis von mehr als sechs Milliarden Euro gerechnet. Die Situation sei dramatisch, betonte Zetsche. Es habe abrupte Nachfragerückgänge im Pkw-Geschäft gegeben. Sollte sich die Lage nicht bessern, sei eine weitere Drosselung der Produktion nicht ausgeschlossen. Bislang soll der Ausstoß bis zum Jahresende um 45.000 Fahrzeuge gesenkt werden. Eine Erholung der Märkte ist nach Einschätzung des Managers aber derzeit nicht in Sicht. «Was wir jetzt angesichts der aktuellen Situation vor allem brauchen, ist die richtige Mischung aus Kampfgeist und Durchhaltevermögen», schrieb Zetsche in einem Brief an die Belegschaft. Ausdrücklich nicht in dem Ausblick enthalten sind mögliche weitere Belastungen durch Chrysler sowie die Kosten für den Produktionsstopp der Lkw-Marke Sterling Trucks. Negativ zu Buche schlagen könnten auch noch rote Zahlen wegen der Neueinschätzung der Restwerte von Mercedes-Leasing-Fahrzeugen. Die ursprüngliche Prognose hatte Zetsche zum Halbjahr bereits von 7,7 Milliarden auf einen Wert von rund 7 Milliarden Euro gesenkt. Als weitere Konsequenz setzte der Konzern Aktienrückkaufprogramm vorläufig aus. Auch beim Umsatz ruderten die Stuttgarter zurück: Der Wert von 99,4 Milliarden Euro des vergangenen Jahres werde nicht mehr erreicht. Bei der einstigen Vorzeige-Sparte Mercedes-Benz Cars wird es der Autokonzern laut Zetsche ebenfalls nicht schaffen, den Vorjahreswert von 1,3 Millionen abgesetzten Fahrzeugen 2008 wie geplant zu übertreffen. In der Mercedes-Benz-Autogruppe hatte Daimler im dritten Quartal die stärksten Bremsspuren: Das EBIT brach von 1,3 Milliarden auf 112 Millionen Euro ein. Da für das Gesamtjahr ein operatives Ziel von 2,5 Milliarden ausgegeben wurde und das EBIT nach dem dritten Quartal bereits 2,47 Milliarden Euro beträgt, liegen die Ertragserwartungen für die letzten Monate des Jahres praktisch bei Null.

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23.10.2008 19:14 Uhr
hml
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Sorry liebe Autobauer, aber vielleicht solltet ihr zunächst einmal auch daran denken das das Leben eurer Kundschaft auch massiv teurer geworden ist und somit einfach nicht mehr soviel Geld über ist um es für eure Fahrzeuge auszugeben. Erst heute erhielt ich die Nebenkostenabrechung für dieses Jahr, und hier wird eine Nachzahlung von 450 EUR fällig, soviel wie noch nie zuvor. Hinzu kommen noch die die gestiegene Kosten für andere Energieformen, Gesundheit, unsichere Wirtschaftslage, Angst um den Job (..hier seit ihr ja auch nicht ganz unschuldig) und der Staat tut auch eine übrigens dafür das immer weniger in den Taschen der arbeitenden Bevölkerung übrig bleibt. usw, usw..., Zudem werdet ihr ja aber auch nicht müde jährlich eure Preise zu erhöhen, irgendwo zwischen 2% und 3% so das selbst ein Mittelklassewagen heute schon mal locker die finanziellen Möglichkeiten eurer potenziellen Kundschaft sprengt. Dann kommen noch die Werkstattkosten, - naja, z.b. DB CLK 320, 5 Jahre alt, gerade mal 56000 Kilometer, kleiner Kundendienst mit einigen Nebenarbeiten aufgrund des Alters wie Zündkerzen-, Luft- und Kraftstoffilterwechsel = Gesamtkosten von rund 1000 EUR !!! (...weswegen ich den Zündkerzenwechsel der erst nach 90000 kilometer fällig wäre und alleine schon 360 EUR gekostet hätte auch gleich abgelehnte) oder auch 2000DM für ein bisschen Schrauben und Austauschen, - upps. Sorry, aber aufgrund der Umsatzschwäche im Inland versucht ihr euch ja schon seit Jahren über die Werkstattkosten hierzulande über Wasser zu halten, nur weiß das inzwischen halt auch ein Grossteil eurer Kundschaft. Ach ja und zum Schluß, - was Euren "Optimismus" in Bezug auf Neuentwicklungen angeht, wir wissen ja was dies bedeutet, nämlich einen weiteren Grund wieder mal die Preise anzuheben und ein weiterer Grund für uns auf einen Neuwagenkauf zu verzichten (müssen). Da bringt es im übrigen auch nichts, die Produktionen ins Ausland zu verlagern um die eigenen Gewinne weiter zu maximieren (..und Nebenbei die Qualität zu verschlechtern), - die Mädels und Jungs können sich von dem Lohn den ihr dort zahlt nämlich euer Kisten auch nicht leisten und wir sind dann ja eh arbeitslos...., so long :)
23.10.2008 19:49 Uhr
Ernst
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Altbekanntes Säbelrasseln!
Ein gewohnter Ton der Giganten. Mächtig und lautstark auf die Trommel hauen ist schon immer sehr eindrucksvoll gewesen. Dann werden Zahlen hoch-, tief- und quergerechnet durch die Gegend geschleudert, dass man ganz schwindlig wird davon, um am Ende festzustellen, dass alles gar nicht so schlimm sein kann und ist. Noch bewegen sich die Gewinnzahlen im dreistelligen Millionenbereich. Hauptsache, und das will man sich im Nachhinein nicht vorwerfen lassen, man hat schon einmal vorgewarnt. Wenn die Spekulations- und Abschreibungsgeschäfte nicht so funktionieren wie geplant zur Vermehrung des Reichtums, müssen halt wohl oder übel die Mitarbeiter daran glauben. Ein probates Mittel um marode Firmen wieder auf Vordermann zu bringen. Die massiven Probleme auf dem Automobilmarkt sind doch zum Großteil haus- und selbstgemacht. Wer nur noch in Kategorien denkt und produziert, die jenseits der Absatzmöglichkeiten liegen, braucht sich doch nicht zu wundern. Der Einstieg bei Chrysler (wie BMW bei Rover) war für meine bescheidenen Kenntnisse des Marktes eine reine Geldwäscheangelegenheit, die jetzt zur "Steuerwäsche" benutzt wird. Oder ist der Drang auf den überfüllten amerikanischen Markt doch mit ehrlichen Absichten passiert? Weitere Ideen liefert "hml" mit seinem Beitrag, die aber Herrn Zetsche trotzdem nicht die Bohne interessieren werden.

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Nicht alles was er schreibt ist ernst gemeint – aber alles was er ernst meint ist so geschrieben! Zeige mir womit du prahlst und ich sage dir woran dir mangelt! Demokratie = Diktatur des Kapitals!

23.10.2008 20:02 Uhr
Redaktion
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Frankfurt/Main (ddp). Europas größter Autohersteller Volkswagen will sich nach Informationen der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Freitagausgabe) von einem Großteil seiner 25.000 Leiharbeiter trennen. «Wir kommen um harte Einschnitte nicht herum», sagte Vorstandschef Martin Winterkorn laut Zeitung vor 500 Führungskräften in Wolfsburg. «Wenn Kosten steigen und Erträge wegbrechen, ist eines klar: Jetzt ist noch mehr Disziplin bei Investitionen und laufenden Kosten gefragt», wird der Manager zitiert. Der Vorstand prüfe derzeit genau, welche Projekte wirklich notwendig seien. «Struktur- oder Kapazitätsinvestitionen stellen wir zunächst zurück.» Winterkorn zeigte sich besorgt über die Heftigkeit des Konjunkturabschwungs: «So schlecht und unsicher waren die Aussichten schon lange nicht mehr.» Die externen Rahmenbedingungen, die Marktentwicklung und Finanzmarktkrise bildeten eine gefährliche Mischung. 2009 werde ein sehr schwieriges Jahr für die Automobilindustrie und für den Volkswagen-Konzern.

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23.10.2008 20:02 Uhr
lotte
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Krise erreicht Autohersteller
25000 Leiharbeiter auf der Straße und die AfA vermittelen fleißig weiter! Wie wird das im neuen Jahr werden? Da haben wir Arbeitlosenzahlen von 6 Mio. und Mehr!!
23.10.2008 20:47 Uhr
Gast_848628774
gelöscht
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Der absolute Konjunkturabschwung....
Zitat von Redaktion
Frankfurt/Main (ddp). Europas größter Autohersteller Volkswagen will sich nach Informationen der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Freitagausgabe) von einem Großteil seiner 25.000 Leiharbeiter trennen. «Wir kommen um harte Einschnitte nicht herum», sagte Vorstandschef Martin Winterkorn laut Zeitung vor 500 Führungskräften in Wolfsburg. «Wenn Kosten steigen und Erträge wegbrechen, ist eines klar: Jetzt ist noch mehr Disziplin bei Investitionen und laufenden Kosten gefragt», wird der Manager zitiert. Der Vorstand prüfe derzeit genau, welche Projekte wirklich notwendig seien. «Struktur- oder Kapazitätsinvestitionen stellen wir zunächst zurück.» Winterkorn zeigte sich besorgt über die Heftigkeit des Konjunkturabschwungs: «So schlecht und unsicher waren die Aussichten schon lange nicht mehr.» Die externen Rahmenbedingungen, die Marktentwicklung und Finanzmarktkrise bildeten eine gefährliche Mischung. 2009 werde ein sehr schwieriges Jahr für die Automobilindustrie und für den Volkswagen-Konzern.
ist doch das beste Alibi für einen dieser grossen Konzerne: nun können sie sich endlich von den 25.000 Leiharbeitern trennen - wo bleibt die Trennung von den (500) Führungskräften? Und mit "wem" soll hier eigentlich noch produziert werden? Für mich ist das, was im Moment aus dieser "angeblichen" Finanzkrise gemacht wird - nur wieder die Angst der Manager, dass sie zum Ende des Jahres nicht ihre "wohlverdienten Millionen an Bonus" einstreichen können.., unsere korrupten Manager (mitsamt der Lobby in der Politik) haben Angst, dass ihre Gewinne einbrechen - lach - vor allem die Aktien könnten ja noch tiefer in den Keller gehen - und ihre Bonuszahlungen für das wieder "erfolgreiche Geschäftsjahr" ausbleiben - dafür entlassen wir halt mal so locker 25.000 Leiharbeiter...... Übrigens, wie lange dauert unsere Finanzkrise schon..., 3 oder 4 Wochen? Wenn man den Artikel oben liest, könnte man schon meinen, wir sind seit 2 Jahren in dieser Finanzkrise. Langsam gehen mir hier in diesem deutschen Staate die Augen auf - wer klüngelt hier eigentlich noch nicht mit wem? Wer ist hier noch nicht korrupt? Nur wir kleinen Bürger, die, die das nötige Kleingeld für die Klüngeleien noch ranschaffen und kleingehalten werden, immer kleiner gemacht werden?

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24.10.2008 15:19 Uhr
fragensteller
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Na, vielleicht wird das 400 Milliarden-Paket noch etwas erhöht und auch die Automobilbauer dürfen sich daraus etwas "bedienen" . . . der Bürger zahlt es ja . . .
24.10.2008 19:49 Uhr
Ernst
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Zitat von fragensteller
Na, vielleicht wird das 400 Milliarden-Paket noch etwas erhöht und auch die Automobilbauer dürfen sich daraus etwas "bedienen" . . . der Bürger zahlt es ja . . .
So wird es mit Sicherheit kommen, denn alle Aktivitäten der Autobauer deuten darauf hin. Wieder eine elende Branche die sich nicht scheut den Steuerzahler für ihre Gewinnmaximierung anzupumpen. Arbeitsplätze/Arbeitslose waren schon immer ein Reizwort beim gemeinen Volk, bei dem unsere Nasen in Berlin gerne zum Schein unterstützend beistehen. In Realität ist es bereits ein abgesprochenes Spielchen und die Zusage für die Gelder ist beschlossene Sache – es muss nur noch dem Zahlmeister (unmiss-)verständlich beigebracht werden. Ich persönlich glaube ja den Lügen-Baronessen und -Baronen in Berlin kein Wort mehr. Sie etwa?

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24.10.2008 20:03 Uhr
fragensteller
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lieber @ernst . . .
Zitat von Ernst
Ich persönlich glaube ja den Lügen-Baronessen und -Baronen in Berlin kein Wort mehr. Sie etwa?
ich für meine Wenigkeit schon lange nicht mehr . . . deshalb schon seit Jahren mein Spruch: "ich kann mir Deutschland nicht mehr leisten" und lebe ja mittlerweile in der bei Weitem gesünderen Schweiz . . .
25.10.2008 20:06 Uhr
hml
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So, und nun kommt es, - Daimler Benz hat für seine Produktionsstätten noch in diesem Jahr, von Mitte Dezember bis Mitte Januar 5 Wochen Zwangsurlaub verhängt.
26.10.2008 13:40 Uhr
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Stuttgart (dpa) - Der Stuttgarter Autohersteller Daimler will nach Informationen der «Frankfurter Allgemeinem Sonntagszeitung» wegen des drastischen Einbruchs der Nachfrage für fünf Wochen die Produktion einstellen. Die Zeitung beruft sich auf einen Konzernsprecher. Das Unternehmen wollte die Zwangspause, die laut Zeitung Mitte Dezember beginnen soll, auf Nachfrage am Sonntag aber nicht kommentieren. Zudem ist laut «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung» am 12. Dezember eine Inventur geplant. Die Daimler-Beschäftigten nähmen die Arbeit somit erst am 12. Januar wieder auf, heißt es. Zuvor hatte bereits der Autobauer Opel seine Produktion gedrosselt. Auch BMW will wegen der schwindenden Nachfrage weniger Fahrzeuge bauen. Ebenso fahren die VW-Töchter Seat und Skoda ihre Produktion zurück. Daimler hatte erst vor wenigen Tagen angekündigt, seine Ziele für 2008 erneut massiv zurückzufahren und einen konsequenten Sparkurs zu fahren. Im dritten Quartal war der Ertrag des Premiumherstellers vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 1,9 Milliarden im Vorjahr auf 648 Millionen Euro gesunken. Der Umsatz fiel laut Daimler um sieben Prozent auf 23,8 Milliarden Euro. Die Situation sei dramatisch, hatte Konzernchef Dieter Zetsche betont und eine weitere Drosselung der Produktion nicht ausgeschlossen. Schon Anfang August hatte Daimler angekündigt, wegen der schwächelnden Autokonjunktur Schichten oder immer wieder einzelne Produktionstage in mehreren deutschen Werken sowie im US- Werk Tuscaloosa zu streichen. Bei den Einzelvereinbarungen mit den Werken war auch bereits die Möglichkeit erörtert worden, die Weihnachtsferien zu verlängern.

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26.10.2008 13:40 Uhr
hml
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Bin mal gespannt wann die Verantwortlichen endlich realisieren das Reallohnverlust auf der einen, nicht mit ständigen Preiserhöhungen auf der anderen Seite harmonieren können. Aber hier bin ich Pessimist, - wahrscheinlich nie....
26.10.2008 14:53 Uhr
Ernst
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Ja, wo denken Sie hin!
Zitat von hml
Bin mal gespannt wann die Verantwortlichen endlich realisieren das Reallohnverlust auf der einen, nicht mit ständigen Preiserhöhungen auf der anderen Seite harmonieren können. Aber hier bin ich Pessimist, - wahrscheinlich nie....
Die Konzernbosse schaffen das (anscheinend) problemlos. Vor allem aber damit schon einmal ein Schuss vor den Bug der Gewerkschaften, die sich für ein paar Prozent Lohnerhöhung stark machen möchten. Somit ist dieses frevelhafte Ansinnen schon einmal und vorsorglich im Keim erstickt. Die anderen bleiben auf der Schiene und ziehen nach. Was machen eigentlich Zwetschge und die anderen Nadelstreifenakrobaten in dieser staden Zeit – vielleicht die Werkshallen reinigen oder Akquisebriefe an die schwächelnde Kundschaft schreiben?

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26.10.2008 15:23 Uhr
fragensteller
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nun . . .
Zitat von hml
So, und nun kommt es, - Daimler Benz hat für seine Produktionsstätten noch in diesem Jahr, von Mitte Dezember bis Mitte Januar 5 Wochen Zwangsurlaub verhängt.
Daimler hat eigentlich schon immer Weihnachts- und Neujahrsferien gemacht - in der Regel ca. 1 - 2 Tage vor Weihnachten (24.12.) bis kurz nach dem 06.01. - 10.01. Zu diesem Zeitpunkt nehmen auch die meisten MA´s Ihren "Weihnachtsurlaub". Jetzt fängt das eben eine Woche vorher an - alles nichts gravierendes, wenn man es RICHTIG betrachtet . . .
26.10.2008 17:02 Uhr
hml
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Zitat von fragensteller
Daimler hat eigentlich schon immer Weihnachts- und Neujahrsferien gemacht - in der Regel ca. 1 - 2 Tage vor Weihnachten (24.12.) bis kurz nach dem 06.01. - 10.01. Zu diesem Zeitpunkt nehmen auch die meisten MA´s Ihren "Weihnachtsurlaub". Jetzt fängt das eben eine Woche vorher an - alles nichts gravierendes, wenn man es RICHTIG betrachtet . . .
Naja, zwischen 2 1/2 Wochen Weihnachtsurlaub in diesem Jahr (welchen es bei unsere Firma ebenfalls gibt) und 5 Wochen Zwangsurlaub ist schon ein klitzekleiner Unterschied. Ersteren haben die Mitarbeiter sicherlich in ihrer heurigen Urlaubsplanung mit einbezogen, letzteren wohl eher nicht. Somit stellt sich die Frage wie dieser bei den Beschäftigten nun verrechnet wird, Urlaub (..eventuell schon den neuen vom kommenden Jahr wenn der alte nicht mehr reicht), Überstunden (.. über ein Zeitkonto insofern vorhanden) oder unbezahlter Urlaub als letzte Möglichkeit. Egal wie, ich wäre ganz schon angepisst wenn unsere Firma so handeln würde und zudem weiß keiner ob und wie es danach weiter geht....
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