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#1 (permalink) | |
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Amoklauf vor 10 Jahren: Der lange Schatten von Erfurt
Heute vor zehn Jahren tötete der 19-jährige Robert Steinhäuser am Erfurter Gutenberg-Gymnasium 16 Menschen und sich selbst. Waffen sind seither ein Politikum. |
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Zuletzt geändert von Moderator, am 26.04.2012 um 18:48 Uhr
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#2 (permalink) | |
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Ich kann da nur auf den Abschiedsbrief von Robert S. verweisen. Sollte jeder mal gelesen haben. (die uncut version zumindest) |
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#3 (permalink) | |
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Im Internet verweist man auf etwas, indem man einen Link setzt. |
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#4 (permalink) | |
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#5 (permalink) | |
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Ich sehe da nur einen Menschen, einen jungen Menschen, der versucht, über einen 1 000 000 Watt Laut-Sprecher lautlos auf sich aufmerksam zu machen und keiner hört zu. |
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#6 (permalink) | |
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Dann verweise ich mal auf den Abschlußbericht der Kommission: aus dem eindeutig hervorgeht, welche massiven Fehler die Direktorin gegenüber Steinhäuser machte (man könnte sogar von Mobbing sprechen) und welche Fehler durch die anderen Behörden im Vorfeld des school shootings gemacht wurden. |
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#7 (permalink) | |
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Beides hochinteressant, dankeschön! |
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#8 (permalink) | |
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#9 (permalink) | |
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In Erfurt gab es mehrere Schuldige. |
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#10 (permalink) | |
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Das will aber keiner hören. In der Thüringer Allgemeinen konnte man dazu alles gestern mögliche lesen, nur nicht, daß das Ordnungsamt vollkommen versagt hat. Hätte das Ordnungsamt damals seine Arbeit ordentlich gemacht, hätte der Täter am 26.April längst keine Schußwaffe mehr besessen. |
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#11 (permalink) | |
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Zum Begriff "Schuld". Wer weiß von uns Menschen denn schon, was "Schuld" überhaupt ist bzw. wer oder was den Begriff Schuld rechtzufertigen vermag? Schuld inpliziert IMMER "Nichtverantwortung gegen sich bzw. (sein) Selbst", so nach dem Motto: "ABER DIE anderen". Ich weiß, die meisten wollen dies auch nicht verstehen.
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#12 (permalink) | |
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Und dann? wäre all das nicht passiert? |
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#13 (permalink) | |
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Vielen Dank für die Quellenangabe für die ungekürzte Version. Die dort abgelegten Texte verdienten es genauer analysiert zu werden. Vorschnelle Schuldzuweisungen sollten vermieden werden. |
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#14 (permalink) | |
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Bitte schön, immer gerne. Wie gesagt bzw. schon öfters geschrieben. Die Bedeutung des Begriffes Schuld zu definieren, rein aus ihrem Urgrund heraus betrachtet, "DIE Schuld", wenn Sie verstehen, was ich meine, |
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#15 (permalink) | |
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Ja, dann hätte R.S. beide Waffen nicht gehabt. Bei der Mossberg (Flinte) hatte er ein Papier gefälscht (jetzt weiß ich nicht mehr, was das war). Dem Büchenmacher, der die Waffe verkaufte, fiel das auf und er fragte beim Ordnungsamt nach, ob er die Waffe verkaufen dürfe. Das Ordnungsamt hat zugestimmt. Hätten die in ihre Papiere geguckt, dann hätten sie gemerkt, daß keine Berechtigung vorlag und hätten NEIN sagen müssen. Die Glock hat er nicht - wie vorgeschrieben - innert 14 Tagen angemeldet. Haben sie aber nicht gemacht. Zum Tatzeitpunkt war er zwar unrechtmäßig von der Schule relegiert, hätte jedoch keine Waffe gehabt um die Taten auszuführen. |
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