Freitag, 24. Mai 2013

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Atomausstieg: Unverständnis für den deutschen Sonderweg
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02.07.2011 23:18 Uhr
Mondschnuppe
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Zitat von james16
RWE & Co in Grossbritannien

Man glaubt es kaum. Dass RWE und Co ihr eigenes Interesse gegen ein Volk durchsetzten und immerhin noch weiter probieren, ist ja vielleicht noch zu verstehen ( billigen waere was anderes ). Aber dass die jetzt so doof sind und glauben, in GB koennte man heute noch sichere Investitionen in Atomkraftwerke taetigen, erstaunt schon sehr. Ueber die geplante Laufzeit ist fast sicher, dass irgendwo ( muss ja nicht gleich GB sein ) wieder ein (Super-)GAU stattfindet und wahrscheinlich ist dann Deutschland ein grosses Stueck weiter auf dem Weg raus aus dieser Technik. Wer da glaubt, in England wird alles ruhig bleiben, kann doch nicht ganz richtig sein. Wir hatten in Bayern auch mal einen MP, der glaubte, er koennte hier etwas durchsetzen, was woanders nicht ging: Wackersdorf. Bin auch gespannt, ob bei solchen Vorhaben bei den Aktionaeren alles ruhig bleibt.

...den Versuch ist es RWE und Konsorten allemal noch wert.... aber GB wird irgendwann auch die "erneurbaren Segel" - mehr oder weniger schnell - hissen... Was den Aktienmarkt betrifft, so wird man sich dort schnell den neuen Gegebenheiten anpassen.... Nichts ist für Aktionäre schlimmer, als "den Gong zu verpassen"....

02.07.2011 23:38 Uhr
james16
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Versuch

Zitat von Mondschnuppe

...den Versuch ist es RWE und Konsorten allemal noch wert.... aber GB wird irgendwann auch die "erneurbaren Segel" - mehr oder weniger schnell - hissen... Was den Aktienmarkt betrifft, so wird man sich dort schnell den neuen Gegebenheiten anpassen.... Nichts ist für Aktionäre schlimmer, als "den Gong zu verpassen"....

Sie sehen das wohl ( fast ) genauso wie ich. Aber einen Versuch kann man es wohl kaum nennen, wenn man riesige Betraege investiert und dann nach etwa 30 Jahren weiss, ob es sich gelohnt hat. Was durch die Koepfe der Konzernlenker geht, erschliesst sich mir absolut nicht. Ich fuerchte fast, dass es da Zusammenhaenge und Moeglichkeiten der Einflussnahme auf die Politik geben muss, an die wir nicht zu denken wagen, aber diesen Herren genuegend Sicherheit fuer Ihr angelegtes Geld zu sein scheinen.

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Giovanni, nimm Dich nicht so wichtig ( A.G.Roncalli Papst Johannes XXIII )

02.07.2011 23:42 Uhr
cath_a_strophe
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die aktionäre weren ruhig bleiben - minderheitenanträge gibts immer

ob die Aktionäre da zu toben anfangen, darf doch stark bezweifelt werden. Kleinaktionäre, die für Anträge in Frage kämen, gehen eh kaum auf die HVs - die meisten legen doch eh ins Depot und geben den Banken Stimmvollmacht. Nebenbei ist GB ja nun wirklich nicht das einzige Engagement der RWE - dichter bei wollen sie auch ...

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Geiz isst Gaul 

02.07.2011 23:47 Uhr
cath_a_strophe
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Zitat von Mondschnuppe

...den Versuch ist es RWE und Konsorten allemal noch wert.... aber GB wird irgendwann auch die "erneurbaren Segel" - mehr oder weniger schnell - hissen... Was den Aktienmarkt betrifft, so wird man sich dort schnell den neuen Gegebenheiten anpassen.... Nichts ist für Aktionäre schlimmer, als "den Gong zu verpassen"....

von wegen - die sind weiter als wir, zB Schottland : LINK

und arbeiten mit Wellenkraftwerken ...

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Geiz isst Gaul 

04.07.2011 01:25 Uhr
Mondschnuppe
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Zitat von james16
Versuch

Sie sehen das wohl ( fast ) genauso wie ich. Aber einen Versuch kann man es wohl kaum nennen, wenn man riesige Betraege investiert und dann nach etwa 30 Jahren weiss, ob es sich gelohnt hat. Was durch die Koepfe der Konzernlenker geht, erschliesst sich mir absolut nicht. Ich fuerchte fast, dass es da Zusammenhaenge und Moeglichkeiten der Einflussnahme auf die Politik geben muss, an die wir nicht zu denken wagen, aber diesen Herren genuegend Sicherheit fuer Ihr angelegtes Geld zu sein scheinen.

Ja, denke so in Ihre Richtung..... Zwinkernd

Einflussnahme der Konzernlenker auf die Wirtschaft ist wohl zwischenzeitlich in allen Branchen und Ländern üblich, wenngleich es eigentlich massiv bekämpft werden müsste.... Was die "Geldsicherheit" betriftft, so denke ich, sind die "Herren in weisser Weste" oftmals "doppelt gestrickt"... Profit ist alles, fast genauso wie die Leidenschaft zum "Verzocken der finanziellen Möglichkeiten"....

04.07.2011 13:46 Uhr
optimistischerRealist
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Zitat von Mondschnuppe

Ja, denke so in Ihre Richtung..... Zwinkernd

Einflussnahme der Konzernlenker auf die Wirtschaft ist wohl zwischenzeitlich in allen Branchen und Ländern üblich, wenngleich es eigentlich massiv bekämpft werden müsste.... Was die "Geldsicherheit" betriftft, so denke ich, sind die "Herren in weisser Weste" oftmals "doppelt gestrickt"... Profit ist alles, fast genauso wie die Leidenschaft zum "Verzocken der finanziellen Möglichkeiten"....

Mit Verlaub...

Der Sinn einer jeden Unternehmung, gleich welcher Gesellschaftsform, ist es Gewinn zu erzielen; gerne auch Profit genannt. Das ist NICHTS negatives! Nur um das mal klar zu stellen. Ein "Konzernlenker" ist kraft seines Amtes dazu verpflichtet im Sinne der Unternehmung, bzw. der Konzerneigner, zu handeln. Auch das ist nichts verwerfliches! Eine eventuelle Gehaltsdiskussion ist hier fehl am Platz! Und auch im Kleinen haben Unternehmen Einfluß auf die Politik. Durchleuchten Sie einfach Ihren Gemeinde- / Stadtrat in Bezug auf öffentliche Ausschreibungen und Auftragsvergabe mit den näheren Firmen.

Im Übrigen glaube ich nicht, das Sie den Überblick über die Refinanzierung der großen Konzerne haben. Ich nämlich auch nicht; und eine Konzernbilanz korrekt lesen zu können ist nicht das einfachste.

Zum Gegenpol: Auch die Solar- / Wind- / Wasser- / Biomassebranche hat Ihre Konzerne (weltweit) und nutz entsprechend, nennen wir es mal "Freundschaften", Kontakte in der Politik. Auch diese Firmen unterliegen Ihrer Gesellschaftsform nach den Gesetzmäßgkeiten des Marktes. Auch diese "Konzernlenker" sind "profitorientiert" und auch diese "Konzernlenker" "zocken"! Und achja, auch diese Unternehmen, seien Sie an der Börse notiert, sind für eine vergangene Blase am Aktienmarkt verantwortlich.

Wenn vergleichen, dann fair und objektiv.

04.07.2011 15:05 Uhr
vecchio
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Wenn vergleichen, dann fair und objektiv

Dabei sollte man nicht nur das Gewinnstreben einer Unternehmung im Auge haben, sondern auch die andere Seite der Medallie beleuchten.
Erst vor einer Woche kam wieder ein Beitrag im Fernie, der das ganze Drumherurm ansprach.
TTT: Vertuschte Störfälle und die Täuschungsmanöver der Politiker

Hier wird dann auch deutlich, zu wessen Lasten diese Gewinne gehen.

________
Der heilige Stuhl ist nicht das Wichtige, das beim Pabst hinten 'raus kommt!

04.07.2011 15:19 Uhr
optimistischerRealist
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Zitat von vecchio
Wenn vergleichen, dann fair und objektiv

Dabei sollte man nicht nur das Gewinnstreben einer Unternehmung im Auge haben, sondern auch die andere Seite der Medallie beleuchten.
Erst vor einer Woche kam wieder ein Beitrag im Fernie, der das ganze Drumherurm ansprach.
TTT: Vertuschte Störfälle und die Täuschungsmanöver der Politiker

Hier wird dann auch deutlich, zu wessen Lasten diese Gewinne gehen.

Dem stimme ich schon zu.

Es liegt auch immer in der Natur der Sache das es bezüglich bei fast jeder Unternehmung Befürworter wie Gegner gibt.

Ich möchte sicherlich kein einziges Risiko klein reden, noch möchte ich Fakten schön reden, definitiv nicht; nur ist es so, dass überspitzt gesagt leider all zu oft eine kaputte Kaffeemaschine als Störfall deklariert wird.

Mir geht nur dieses einseitige, radikale, übertriebene Missionarsdenken auf den Senkel!

Jedes extrem ist nunmal gelinde gesagt für´n Arsch! In jedem Lebensbereich!

04.07.2011 15:51 Uhr
Mondschnuppe
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.......

Mir geht nur dieses einseitige, radikale, übertriebene Missionarsdenken auf den Senkel!

Jedes extrem ist nunmal gelinde gesagt für´n Arsch! In jedem Lebensbereich!

. ..das ist halt aber so wie bei "ein bisschen schwanger"..... - "ein bisschen AKW und ein bisschen AKW- Abfälle" geht halt nicht..... der Mensch muss sich halt öfter mal "nachdenklich entscheiden" - auch wenns dem einen oder anderen schwer zu fallen scheint....

04.07.2011 16:31 Uhr
RaimundKamm
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Von vecchio
Erst vor einer Woche kam wieder ein Beitrag im Fernie, der das ganze Drumherurm ansprach.
TTT: Vertuschte Störfälle und die Täuschungsmanöver der Politiker
Danke für den Link zu diesem Fernsehfilm mit Hinweis auf zwei interessante Bücher!
Raimund Kamm
04.07.2011 16:49 Uhr
RaimundKamm
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Anhaltender Niedergang der Atomkraft auf unserer Erde

Wie wenig entgegen des unkundigen Kommentars von Herrn Chefredakteur M. Günther das Abschalten der AKW in Deutschland ein Sonderweg ist, zeigt eine Auswertung der Zahlen der IAEA (International Atomic Energy Agency) für das erste Halbjahr 2011:

Betriebsende von AKW: 12

Baubeginn von AKW: 1

Betriebsbeginn von AKW: 3

Raimund Kamm

04.07.2011 19:56 Uhr
cath_a_strophe
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Mit Verlaub...

Der Sinn einer jeden Unternehmung, gleich welcher Gesellschaftsform, ist es Gewinn zu erzielen; gerne auch Profit genannt. Das ist NICHTS negatives! Nur um das mal klar zu stellen. Ein "Konzernlenker" ist kraft seines Amtes dazu verpflichtet im Sinne der Unternehmung, bzw. der Konzerneigner, zu handeln. Auch das ist nichts verwerfliches! Eine eventuelle Gehaltsdiskussion ist hier fehl am Platz! Und auch im Kleinen haben Unternehmen Einfluß auf die Politik. Durchleuchten Sie einfach Ihren Gemeinde- / Stadtrat in Bezug auf öffentliche Ausschreibungen und Auftragsvergabe mit den näheren Firmen.

Im Übrigen glaube ich nicht, das Sie den Überblick über die Refinanzierung der großen Konzerne haben. Ich nämlich auch nicht; und eine Konzernbilanz korrekt lesen zu können ist nicht das einfachste.

Zum Gegenpol: Auch die Solar- / Wind- / Wasser- / Biomassebranche hat Ihre Konzerne (weltweit) und nutz entsprechend, nennen wir es mal "Freundschaften", Kontakte in der Politik. Auch diese Firmen unterliegen Ihrer Gesellschaftsform nach den Gesetzmäßgkeiten des Marktes. Auch diese "Konzernlenker" sind "profitorientiert" und auch diese "Konzernlenker" "zocken"! Und achja, auch diese Unternehmen, seien Sie an der Börse notiert, sind für eine vergangene Blase am Aktienmarkt verantwortlich.

Wenn vergleichen, dann fair und objektiv.

haben Sie völlig korrekt dargestellt. Wenn wir Demokratie in der jetzigen Form wollen, werden wir mit diesem System leben (müssen). Die Frage, wie lange das System noch eine Überlebenschance haben wird, gehörte in einen Thread zu den Finanzmärkten.

Dem stimme ich schon zu.

Es liegt auch immer in der Natur der Sache das es bezüglich bei fast jeder Unternehmung Befürworter wie Gegner gibt.

Ich möchte sicherlich kein einziges Risiko klein reden, noch möchte ich Fakten schön reden, definitiv nicht; nur ist es so, dass überspitzt gesagt leider all zu oft eine kaputte Kaffeemaschine als Störfall deklariert wird.

Mir geht nur dieses einseitige, radikale, übertriebene Missionarsdenken auf den Senkel!

Jedes extrem ist nunmal gelinde gesagt für´n Arsch! In jedem Lebensbereich!

umgekehrt wird genau so ein Schuh daraus, mit dem es noch dazu angefangen hat? Atomenergie ist billig, hieß es Atomenergie garantiert unseren Wohlstand, hieß es, Atomenergie trägt zum Klimaschutz bei, heißt es, Atomenergie ist sicher, hieß es. Dieses einseitige, radikale, übertriebene Missionarsdenken wurde 50 Jahre lang vorgekaut, davon 25 Jahre lang trotz Harrisburg, Sallisfield, Tschernobyl und einer sehr großen Anzahl an Störfällen, die man wirklich als solche bezeichnen kann. Wenn Menschen das leid sind, wirds verständlich sein?

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Geiz isst Gaul 

05.07.2011 14:57 Uhr
james16
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Aktionaere

Zitat von cath_a_strophe
die aktionäre weren ruhig bleiben - minderheitenanträge gibts immer

ob die Aktionäre da zu toben anfangen, darf doch stark bezweifelt werden. Kleinaktionäre, die für Anträge in Frage kämen, gehen eh kaum auf die HVs - die meisten legen doch eh ins Depot und geben den Banken Stimmvollmacht. Nebenbei ist GB ja nun wirklich nicht das einzige Engagement der RWE - dichter bei wollen sie auch ...

Ein Bericht heute in Le Monde ueber Aktionaersversammlung von Tepco:

http://www.lemonde.fr/japon/article/2011/06/28/fukushima-assemblee-generale-houleuse-des-actionnaires-de-tepco_1541769_1492975.html#ens_id=1493262

Une résolution présentée par quatre cents actionnaires appelait la compagnie à "cesser immédiatement l'exploitation de l'énergie nucléaire qui est entourée de mensonges, laisse un mauvais héritage à nos enfants et impose un fardeau aux communautés locales". Mais une majorité d'actionnaires a rejeté cette motion réclamant l'abandon de l'énergie nucléaire.

( Eine von vierhundert Aktionären vorgelegte Resolution rief die Firma dazu auf "die Nutzung er Kernenergie sofort zu beenden, die umgeben ist von Lügen, unseren Kindern ein übles Erbe hinterlaesst und den lokalen Gemeinden eine Bürde auferlegt". Aber eine Mehrheit der Aktionaere lehnte die Aufgabe der Kernergie ab. )

Zwar keine Mehrheit, aber immerhin fordern 400 Aktionäre mehr oder weniger, die eigene Firma abzuwickeln ( ich vermute, daß Tepco ohne AKWs gleich am Ende wäre, mit AKWs etwas später ).

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Giovanni, nimm Dich nicht so wichtig ( A.G.Roncalli Papst Johannes XXIII )

05.07.2011 18:31 Uhr
cath_a_strophe
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Zitat von james16
Aktionaere

Ein Bericht heute in Le Monde ueber Aktionaersversammlung von Tepco:

http://www.lemonde.fr/japon/article/2011/06/28/fukushima-assemblee-generale-houleuse-des-actionnaires-de-tepco_1541769_1492975.html#ens_id=1493262

Une résolution présentée par quatre cents actionnaires appelait la compagnie à "cesser immédiatement l'exploitation de l'énergie nucléaire qui est entourée de mensonges, laisse un mauvais héritage à nos enfants et impose un fardeau aux communautés locales". Mais une majorité d'actionnaires a rejeté cette motion réclamant l'abandon de l'énergie nucléaire.

( Eine von vierhundert Aktionären vorgelegte Resolution rief die Firma dazu auf "die Nutzung er Kernenergie sofort zu beenden, die umgeben ist von Lügen, unseren Kindern ein übles Erbe hinterlaesst und den lokalen Gemeinden eine Bürde auferlegt". Aber eine Mehrheit der Aktionaere lehnte die Aufgabe der Kernergie ab. )

Zwar keine Mehrheit, aber immerhin fordern 400 Aktionäre mehr oder weniger, die eigene Firma abzuwickeln ( ich vermute, daß Tepco ohne AKWs gleich am Ende wäre, mit AKWs etwas später ).

eben drum - leider nicht das erste Mal. Minderheitenanträge werden da ganz leicht abgewedelt, vor allem in Bezug auf dieses Thema. Und 400 Stimmrechte, was ist das schon - wenn die anderen Hunderttausende oder gar Millionen von Stimmrechten durch ganz wenige Banken-, Versicherer- und Anteilseigner der 'Konkurrenz' vertreten werden?

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Geiz isst Gaul 

05.07.2011 19:54 Uhr
RaimundKamm
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4.7.11 "Auch Franzosen wollen keine Atomkraft mehr"
Die Atomkraft ist nicht beherrschbar. Nach der Katastrophe von Fukushima ist dies auch den Franzosen klar. Mit großer Mehrheit wollen sie den Ausstieg. Für die Regierung und die Atomindustrie ist dies ein Problem.

4.7.11 www.dw-world.de/dw/article/0,,15209487,00.html

Laut jüngsten Umfragen sprechen sich bis zu 77 Prozent der befragten Franzosen für einen "progressiven Atomausstieg" aus.

Sehr erfreulich!

Wenn jetzt auch noch die Augsburger Allgemeine incl. Chefredakteur dazu lernte ...

Raimund Kamm

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Atomausstieg


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