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#376 (permalink) | |
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Haben wir? Wo doch zB Frankreich jammerte dass es im Winter für sie selbst problematisch werden würde wenn Deutschland nicht mehr atomar produziert? Ich weiß es nicht, mir würden Belege (Links) für Frankreich reichen Tschechien und "Co" dürfen sie gerne vernachlässigen. |
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#377 (permalink) | |
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MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Stromimporte aus Frankreich und Tschechien nehmen als Folge der Abschaltung von acht Kernkraftwerken in Deutschland massiv zu. Der Import aus Frankreich stieg um die Hälfte, der aus Tschechien versiebenfachte sich. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf Daten des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) für das erste Halbjahr. Demnach flossen zwischen Januar und Juni aus Frankreich 10,4 Mrd Kilowattstunden (kWh) Strom und damit 51% mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Einfuhren aus Tschechien erreichten 5,6 Mrd kWh. Das waren 673% oder fast siebenmal mehr als 2010. Focus zufolge wurde aus beiden Ländern in erster Linie Atom- und in geringerem Maße Kohle-Strom nach Deutschland importiert. |
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#378 (permalink) | |
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Salden
Interessant wäre hier natürlich noch:
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#379 (permalink) | |
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Wenn Sie das interessiert können Sie es ja ergoogeln. |
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#380 (permalink) | |
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Nach dem es nicht in die Argumentation von @zackbumm passt darf ich aushelfen? Darauf ist leicht zu erkennen dass die Importe Frankreichs seit Jahren zunehmen (8x so viel wie 2005) während die Exporte (knappe Halbierung) sinken. |
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#381 (permalink) | |
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...und wie verhält es sich explizit nach dem Beginn des Moratoriums? |
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#382 (permalink) | |
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#383 (permalink) | |
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#384 (permalink) | |
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Importe
Prima Idee ! Wie sind Sie denn darauf gekommen ? http://thiemonagel.de/2011/05/moratorium-strom-import/ Interessant finde ich auch, dass in diversen Google-Fundstellen als Grund fuer die Importe sind so sehr akute Knappheit, sondern billigere Preise genannt werden. Wenn Kohle- und Atomstrom nicht mit realistischen Preisen verkauft wird, ist das ein politisches, kein technisches Problem, und muss auch auf einer solchen Ebene geloest werden.
Danke fuer die Aushilfe. Ansonsten ist ja Google wirklich ein Renner |
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#385 (permalink) | |
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Deutschland hat jetzt einen hohen Stromverbrauch und zugleich Stromexportrekorde
Wie schon vielfach dargestellt, werden die Stromim- und -exporte durch die Preiseunterschiede getrieben. Hier Zitate aus dem aktuellen Marktüberblick (3.2.12) der Stadtwerke Lindau und der Trianel GmbH:
… Die Nachfrage ist in Deutschland sowie allen Nachbarländern deutlich über der Norm. Am Anfang der Woche wehte der Wind noch stark genug, um ganz hohe Preise zu verhindern, aber seit heute (Donnerstag) herrscht praktisch Flaute. Die aktuelle Kraftwerksverfügbarkeit in Deutschland und Frankreich ist gut, … Deutschland exportiert momentan stark - in Frankreich, Schweden, der Schweiz und Italien sind die Spotpreise noch höher als in Deutschland. … Nächste Woche erwarten wir weiterhin hohe Exporte von Deutschland nach Frankreich, aber nach Schweden könnten die Exporte sinken, denn die erwarteten Temperaturen am Nordpol sind nächste Woche nicht ganz so tief, … … Der deutsche Kraftwerkspark ist erstmals richtig gefordert, und man sieht, dass dadurch einzelne Stunden unverhältnismäßig teuer werden können. Derartige Wetterlagen, in denen weder die Windkraftanlagen noch die Photovoltaik in ausreichendem Ausmaß Strom liefern können wird es immer wieder geben. …
Raimund Kamm
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#386 (permalink) | |
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Deutschland ist auf einem guten Weg
Stromnetz trotz Kälte und Flaute stabil Wie war das doch gleich? Wenn der Winter knackig wird, bricht Deutschlands Stromversorgung wegen des Atomausstiegs zusammen? Nun ist er da, der Winter und trotzdem trat nicht ein, was interessierte Kreise einst streuten. Noch nicht einmal Reservekraftwerke mussten aktiviert werden. Im Gegenteil: Deutschland exportiert in diesen Tagen Strom. Hingegen leidet Frankreich wegen seiner vielen Stromheizungen unter Verknappung. Aus Freiburg Bernward Janzing Solche Tage galten immer als die Nagelprobe für die Energiewende: Es ist kalt, der Stromverbrauch hoch und der Wind bläst kaum. Gleichwohl erweist sich das deutsche Stromnetz derzeit als stabil. "Keine Probleme" hieß es am Freitag übereinstimmend von der Bundesnetzagentur wie auch den Übertragungsnetzbetreibern. Und am Wochenende, wenn die Nachfrage nach Strom spürbar abnimmt, entspannt sich die Situation in der Regel ohnehin. Weder über außergewöhnliche Netzengpässe, noch über einen Mangel an Erzeugungskapazitäten konnte die deutsche Stromwirtschaft klagen. Im Gegenteil: Deutschland versorgt in diesen Tagen gar noch Nachbarländer mit. Selbst in den um diese Jahreszeit kritischsten Stunden zwischen 8 und 9 Uhr und zwischen 18 und 19 Uhr exportiert Deutschland derzeit per Saldo Strom. Freitagmorgen zum Beispiel lag der Exportüberschuss zwischen 4.000 und 5.000 Megawatt - das entspricht der Erzeugung von drei bis vier Atomkraftwerken. Sonntagfrüh lagen die Werte sogar noch etwas höher. "Im Moment erleben wir eine Situation, die im Vorfeld immer als potenziell kritisch bezeichnet wurde", sagte eine Sprecherin des Übertragungsnetzbetreibers Tennet. Die gesamte Stromnachfrage in Deutschland war am Freitagmittag mit rund 70.000 Megawatt hoch, die Windkraftwerke jedoch lieferten gleichzeitig weniger als 2.000 Megawatt. Und doch sei die Situation gut beherrschbar, hieß es bei Tennet, … In Deutschland erweist sich unterdessen der Solarstrom als wichtiger stabilisierender Faktor. "Die Photovoltaik in Süddeutschland hilft uns gerade sehr", sagte ein Sprecher des Übertragungsnetzbetreibers Amprion. Ähnlich ist der Tenor bei Tennet. Denn die Photovoltaik hat den Vorteil, dass ihre Einspeisung mit den Zeiten der Höchstlast im Netz zusammenfällt. In den letzten Tagen trug die Sonne in den Mittagsstunden bis zu 8.500 Megawatt zur Stromerzeugung bei; das ist so viel, wie fünf bis sechs Atomkraftwerke liefern. …
Und zur Zeit sind wieder Mal die Strombörsenpreise in Frankreich deutlich höher als in Deutschland. Und dabei hat Frankreich 58 Atomreaktoren in Betrieb und das größere Deutschland nur noch neun. Raimund Kamm |
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#387 (permalink) | |
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Da habe ich einen netten Beitrag für Sie.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,814008,00.html |
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#388 (permalink) | |
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Stromlückenlüge der Atomindustrie widerlegt
Auch der Focus hat jetzt mit der Stromlückenlüge der Atomindustrie aufgeräumt.
Von wegen BlackoutTrotz Eiseskälte exportiert Deutschland Strom Noch vor kurzem warnten die Energiekonzerne, wegen des Atomausstiegs drohe im Winter ein Kollaps der Stromversorgung. Nun ist der Winter da – doch von Blackout keine Spur: Deutschland versorgt sogar Frankreich mit. Es ist noch nicht lange her, als notorische Schwarzmaler, Nörgler und Pessimisten das Schlimmste befürchteten: In Deutschland würden die Lichter ausgehen. Im Zuge der Energiewende waren zuvor acht Kernkraftwerke vom Netz genommen worden. Und die Konzernchefs der Energieriesen zeterten: Ohne Frankreichs Atommeiler drohe ein Stromausfall in Deutschland. „Im Winter werden wir uns nicht auf diese Helfer verlassen können“, warnte RWE -Chef Jürgen Großmann. Die Stabilität der Netze gerate in Gefahr, sekundierte Johannes Teyssen vom E.on-Konzern . Doch nun zeigt sich: Die Netze trotzen selbst der bittersten Kälte. „Die Lage ist angespannt, aber nicht kritisch“, sagte eine Sprecherin des Netzbetreibers Tennet. Positiv auf die derzeitige Lage wirkten sich die vielen Photovoltaik-Anlagen im Süden der Republik aus. … Gerade mit Blick auf die extrem kalten Tage zeige sich, dass die erneuerbaren Energien Versorgungssicherheit schafften, sagte die Sprecherin des Umweltressorts [Bundesumweltministerium]. „Horrorszenarien, nach denen die Stromversorgung zusammenbricht und die Preise explodieren, sind unseriös.“ … Franzosen beziehen Strom aus Deutschland Auch in der täglichen Übersicht des Verbandes der europäischen Übertragungsnetzbetreiber Enso steht Deutschland in diesen Tagen häufig als Nettoexporteur von Strom da. Während die Franzosen verstärkt zum Energiesparen angehalten werden, liefert Deutschland Strom dorthin. … Auch für das vergangene Jahr, so eine Studie für die Bundestagsfraktion der Grünen, sei Deutschland trotz der Abschaltung der Atommeiler nicht zum Stromimporteur geworden. So bleibe über das gesamte Jahr unter dem Strich ein Netto-Export von rund 6000 Gigawattstunden. Insgesamt zeige sich dabei, dass etwa drei Viertel der stillgelegten Kernkraftwerke durch entsprechende Strommengen im Inland ausgeglichen worden seien – davon ein guter Teil aus erneuerbaren Energien. …
Deutschland ist energiepolitisch auf einem guten Weg.
Raimund Kamm |
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#389 (permalink) | |
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Um hier den Faden wiederaufzunehmen: es ging darum, dass bei regenerativen Energien keine zusätzliche Wärme entsteht. |
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#390 (permalink) | |
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Aha. Ein exakter zeitlicher Bezug kann zwar nur vermutet werden, aber irgendwas kann da an der Rechnung auch nicht ganz stimmen. Das Strom-Moratorium ging erst im 2. Quartal 2011 mit der Abschaltung los, entsprechend würde sich die ganze Meldung auch auf ein einziges Vierteljahr beziehen? Wie war das noch gleich mit Churchill und seiner Einstellung zu Statistiken? Abgesehen davon: im Mai 2011 liefen für mehr als eine ganze Woche nach meiner Erinnerung gerade mal 4 von allen Meilern in Deutschland - war ja auch ein Super-Timing, damals. Darüber hat der BDEW nicht zufällig auch was bei Fokus hinterlassen? NS: Wenn Sie kleiner Schelm hier schon Fokus-Artikel vom September 2011 zitieren, dann schreiben Sie das doch bitte auch das nächste Mal mit dazu und versuchen nicht, sowas als letzte Meldung rüberzubringen? |
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Zuletzt geändert von cath_a_strophe, am 08.02.2012 um 15:25 Uhr
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Alle Zeitangaben in MEZ. Es ist jetzt 10:23 AM Uhr.