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Atomausstieg: Unverständnis für den deutschen Sonderweg
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06.02.2012 20:53 Uhr
Philogenes
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Zitat von Zackbumm
 

 

Dafür kaufen wir halt jetzt unseren Strom auf Frankreich, Tschechien und Co.

Haben wir? Wo doch zB Frankreich jammerte dass es im Winter für sie selbst problematisch werden würde wenn Deutschland nicht mehr atomar produziert?
..........und das in diesem Winter.

Ich weiß es nicht, mir würden Belege (Links) für Frankreich reichen Tschechien und "Co" dürfen sie gerne vernachlässigen.
Tschuldigung bin einfach zu phlegmatisch, behaupte es ja aber auch nicht. Zwinkernd

________
Text  100% chlorfrei gebleicht, durch glückliche Elektronen erzeugt. Keine Lagerelektronenhaltung, kein Arbeitszwang. 

06.02.2012 20:58 Uhr
Zackbumm
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Zitat von Philogenes
 

 

Ich weiß es nicht, mir würden Belege (Links) für Frankreich reichen Tschechien und "Co" dürfen sie gerne vernachlässigen.

Kriegen Sie:

  MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Stromimporte aus Frankreich und Tschechien nehmen als Folge der Abschaltung von acht Kernkraftwerken in Deutschland massiv zu. Der Import aus Frankreich stieg um die Hälfte, der aus Tschechien versiebenfachte sich. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf Daten des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) für das erste Halbjahr. Demnach flossen zwischen Januar und Juni aus Frankreich 10,4 Mrd Kilowattstunden (kWh) Strom und damit 51% mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Einfuhren aus Tschechien erreichten 5,6 Mrd kWh. Das waren 673% oder fast siebenmal mehr als 2010. Focus zufolge wurde aus beiden Ländern in erster Linie Atom- und in geringerem Maße Kohle-Strom nach Deutschland importiert.

________
"Die These, der Geist steht links, ist für mich nichts anderes als die permanente Wiederholung einer Dummheit." - Franz Josef Strauß  

06.02.2012 23:13 Uhr
james16
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Salden

 

Zitat von Zackbumm
 

 

Kriegen Sie:

  MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Stromimporte aus Frankreich und Tschechien nehmen als Folge der Abschaltung von acht Kernkraftwerken in Deutschland massiv zu. Der Import aus Frankreich stieg um die Hälfte, der aus Tschechien versiebenfachte sich. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf Daten des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) für das erste Halbjahr. Demnach flossen zwischen Januar und Juni aus Frankreich 10,4 Mrd Kilowattstunden (kWh) Strom und damit 51% mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Einfuhren aus Tschechien erreichten 5,6 Mrd kWh. Das waren 673% oder fast siebenmal mehr als 2010. Focus zufolge wurde aus beiden Ländern in erster Linie Atom- und in geringerem Maße Kohle-Strom nach Deutschland importiert.

Interessant wäre hier natürlich noch:
1. Sind das saldierte Werte oder nur die eine Richtung ?
2. Wie sah das mit den Preisen aus (in beiden Richtungen) ?
3. Wieviel davon beruht hier auf Abnahmeverträgen und was aus akuter Not ?

 

________
Giovanni, nimm Dich nicht so wichtig ( A.G.Roncalli Papst Johannes XXIII )

07.02.2012 00:00 Uhr
Zackbumm
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Zitat von james16
Salden

 

Interessant wäre hier natürlich noch:
1. Sind das saldierte Werte oder nur die eine Richtung ?
2. Wie sah das mit den Preisen aus (in beiden Richtungen) ?
3. Wieviel davon beruht hier auf Abnahmeverträgen und was aus akuter Not ?

 

Wenn Sie das interessiert können Sie es ja ergoogeln.

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07.02.2012 07:24 Uhr
Philogenes
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Zitat von james16
Salden

 

Interessant wäre hier natürlich noch:
1. Sind das saldierte Werte oder nur die eine Richtung ?
2. Wie sah das mit den Preisen aus (in beiden Richtungen) ?
3. Wieviel davon beruht hier auf Abnahmeverträgen und was aus akuter Not ?

 

Nach dem es nicht in die Argumentation von @zackbumm passt darf ich aushelfen?

Stromex- und Importe weltweit

Darauf ist leicht zu erkennen dass die Importe Frankreichs seit Jahren zunehmen (8x so viel wie 2005) während die Exporte (knappe Halbierung) sinken.
Für Deutschland ergibt sich das Bild Import sinkt (ca.  geviertelt) während Export  gleichbleibend stabil ist.
Die Vergleiche beziehen sich von Dez 2005 bis Nov 2011

________
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07.02.2012 09:07 Uhr
Zackbumm
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Zitat von Philogenes
 

 

...

Die Vergleiche beziehen sich von Dez 2005 bis Nov 2011

...und wie verhält es sich explizit nach dem Beginn des Moratoriums?

________
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07.02.2012 11:52 Uhr
Philogenes
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Zitat von Zackbumm
 

 

...und wie verhält es sich explizit nach dem Beginn des Moratoriums?

siehe #379 Zwinkernd

________
Text  100% chlorfrei gebleicht, durch glückliche Elektronen erzeugt. Keine Lagerelektronenhaltung, kein Arbeitszwang. 

07.02.2012 12:24 Uhr
Zackbumm
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Zitat von Philogenes
 

 

siehe #379 Zwinkernd

womit wir wieder bei dem in Beitrag #377 geposteten Artikel wären.

________
"Die These, der Geist steht links, ist für mich nichts anderes als die permanente Wiederholung einer Dummheit." - Franz Josef Strauß  

07.02.2012 18:39 Uhr
james16
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Importe

 

Zitat von Zackbumm
 

 

Wenn Sie das interessiert können Sie es ja ergoogeln.

Prima Idee ! Wie sind Sie denn darauf gekommen ?

Da findet man dann:

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=stromimporte%20deutschland%202011&source=web&cd=1&ved=0CCMQFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.oeko.de%2Foekodoc%2F1130%2F2011-015-de.pdf&ei=cV0xT4DzEYPQtAbY4ZG7BA&usg=AFQjCNGot384Z-Y0AmX6limUYCxlo2WyRQ&cad=rja


und interessant finde ich besonders das:

http://thiemonagel.de/2011/05/moratorium-strom-import/

Interessant finde ich auch, dass in diversen Google-Fundstellen als Grund fuer die Importe sind so sehr akute Knappheit, sondern billigere Preise genannt werden. Wenn Kohle- und Atomstrom nicht mit realistischen Preisen verkauft wird, ist das ein politisches, kein technisches Problem, und muss auch auf einer solchen Ebene geloest werden.


 

Zitat von Philogenes
 

 

Nach dem es nicht in die Argumentation von @zackbumm passt darf ich aushelfen?

Stromex- und Importe weltweit

Darauf ist leicht zu erkennen dass die Importe Frankreichs seit Jahren zunehmen (8x so viel wie 2005) während die Exporte (knappe Halbierung) sinken.
Für Deutschland ergibt sich das Bild Import sinkt (ca.  geviertelt) während Export  gleichbleibend stabil ist.
Die Vergleiche beziehen sich von Dez 2005 bis Nov 2011

Danke fuer die Aushilfe. Ansonsten ist ja Google wirklich ein Renner Zwinkernd.

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Giovanni, nimm Dich nicht so wichtig ( A.G.Roncalli Papst Johannes XXIII )

07.02.2012 22:42 Uhr
RaimundKamm
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Deutschland hat jetzt einen hohen Stromverbrauch und zugleich Stromexportrekorde

 

Wie schon vielfach dargestellt, werden die Stromim- und -exporte durch die Preiseunterschiede getrieben. Hier Zitate aus dem aktuellen Marktüberblick (3.2.12) der Stadtwerke Lindau und der Trianel GmbH:

 

… Die Nachfrage ist in Deutschland sowie allen Nachbarländern deutlich über der Norm. Am Anfang der Woche wehte der Wind noch stark genug, um ganz hohe Preise zu verhindern, aber seit heute (Donnerstag) herrscht praktisch Flaute. Die aktuelle Kraftwerksverfügbarkeit in Deutschland und Frankreich ist gut, …
Deutschland exportiert momentan stark - in Frankreich, Schweden, der Schweiz und Italien sind die Spotpreise noch höher als in Deutschland.
Nächste Woche erwarten wir weiterhin hohe Exporte von Deutschland nach Frankreich, aber nach Schweden könnten die Exporte sinken, denn die erwarteten Temperaturen am Nordpol sind nächste Woche nicht ganz so tief, …
Der deutsche Kraftwerkspark ist erstmals richtig gefordert, und man sieht, dass dadurch einzelne Stunden unverhältnismäßig teuer werden können. Derartige Wetterlagen, in denen weder die Windkraftanlagen noch die Photovoltaik in ausreichendem Ausmaß Strom liefern können wird es immer wieder geben. …

 

Raimund Kamm

 

07.02.2012 22:50 Uhr
RaimundKamm
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Deutschland ist auf einem guten Weg

 

Stromnetz trotz Kälte und Flaute stabil

Wie war das doch gleich? Wenn der Winter knackig wird, bricht Deutschlands Stromversorgung wegen des Atomausstiegs zusammen? Nun ist er da, der Winter und trotzdem trat nicht ein, was interessierte Kreise einst streuten. Noch nicht einmal Reservekraftwerke mussten aktiviert werden. Im Gegenteil: Deutschland exportiert in diesen Tagen Strom. Hingegen leidet Frankreich wegen seiner vielen Stromheizungen unter Verknappung.
Aus Freiburg Bernward Janzing
Solche Tage galten immer als die Nagelprobe für die Energiewende: Es ist kalt, der Stromverbrauch hoch und der Wind bläst kaum. Gleichwohl erweist sich das deutsche Stromnetz derzeit als stabil. "Keine Probleme" hieß es am Freitag übereinstimmend von der Bundesnetzagentur wie auch den Übertragungsnetzbetreibern. Und am Wochenende, wenn die Nachfrage nach Strom spürbar abnimmt, entspannt sich die Situation in der Regel ohnehin.
Weder über außergewöhnliche Netzengpässe, noch über einen Mangel an Erzeugungs­kapazitäten konnte die deutsche Stromwirtschaft klagen. Im Gegenteil: Deutschland versorgt in diesen Tagen gar noch Nachbarländer mit. Selbst in den um diese Jahreszeit kritischsten Stunden zwischen 8 und 9 Uhr und zwischen 18 und 19 Uhr exportiert Deutschland derzeit per Saldo Strom. Freitagmorgen zum Beispiel lag der Exportüberschuss zwischen 4.000 und 5.000 Megawatt - das entspricht der Erzeugung von drei bis vier Atomkraftwerken. Sonntagfrüh lagen die Werte sogar noch etwas höher.

"Im Moment erleben wir eine Situation, die im Vorfeld immer als potenziell kritisch bezeichnet wurde", sagte eine Sprecherin des Übertragungsnetzbetreibers Tennet. Die gesamte Stromnachfrage in Deutschland war am Freitagmittag mit rund 70.000 Megawatt hoch, die Windkraftwerke jedoch lieferten gleichzeitig weniger als 2.000 Megawatt. Und doch sei die Situation gut beherrschbar, hieß es bei Tennet,
In Deutschland erweist sich unterdessen der Solarstrom als wichtiger stabilisierender Faktor. "Die Photovoltaik in Süddeutschland hilft uns gerade sehr", sagte ein Sprecher des Übertragungsnetzbetreibers Amprion. Ähnlich ist der Tenor bei Tennet. Denn die Photovoltaik hat den Vorteil, dass ihre Einspeisung mit den Zeiten der Höchstlast im Netz zusammenfällt. In den letzten Tagen trug die Sonne in den Mittagsstunden bis zu 8.500 Megawatt zur Stromerzeugung bei; das ist so viel, wie fünf bis sechs Atomkraftwerke liefern. …

 

Und zur Zeit sind wieder Mal die Strombörsenpreise in Frankreich deutlich höher als in Deutschland. Und dabei hat Frankreich 58 Atomreaktoren in Betrieb und das größere Deutschland nur noch neun.

Raimund Kamm

08.02.2012 12:54 Uhr
Medienteufel
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Zitat von Zackbumm

 

Dafür kaufen wir halt jetzt unseren Strom auf Frankreich, Tschechien und Co.

 Da habe ich einen netten Beitrag für Sie. Breites Grinsen

                  

  Trotz des Atomausstiegs produzieren deutsche Kraftwerke immer noch mehr Strom, als im Inland verbraucht wird - zu Frankreichs Glück: Weil der Verbrauch in dem Nachbarland wegen der Kälte auf Rekordwerte steigt, ist es auf deutsche Hilfe angewiesen - und wird auch mit Solarstrom bedient

  http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,814008,00.html

________
Wer lügt, hat die Wahrheit wenigstens gedacht.

08.02.2012 13:35 Uhr
RaimundKamm
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Stromlückenlüge der Atomindustrie widerlegt

 

Auch der Focus hat jetzt mit der Stromlückenlüge der Atomindustrie aufgeräumt.

 

Von wegen Blackout

Trotz Eiseskälte exportiert Deutschland Strom

Noch vor kurzem warnten die Energiekonzerne, wegen des Atomausstiegs drohe im Winter ein Kollaps der Stromversorgung. Nun ist der Winter da – doch von Blackout keine Spur: Deutschland versorgt sogar Frankreich mit.
 
Es ist noch nicht lange her, als notorische Schwarzmaler, Nörgler und Pessimisten das Schlimmste befürchteten: In Deutschland würden die Lichter ausgehen. Im Zuge der Energiewende waren zuvor acht Kernkraftwerke vom Netz genommen worden. Und die Konzernchefs der Energieriesen zeterten: Ohne Frankreichs Atommeiler drohe ein Stromausfall in Deutschland. „Im Winter werden wir uns nicht auf diese Helfer verlassen können“, warnte RWE -Chef Jürgen Großmann. Die Stabilität der Netze gerate in Gefahr, sekundierte Johannes Teyssen vom E.on-Konzern .

Doch nun zeigt sich: Die Netze trotzen selbst der bittersten Kälte. „Die Lage ist angespannt, aber nicht kritisch“, sagte eine Sprecherin des Netzbetreibers Tennet. Positiv auf die derzeitige Lage wirkten sich die vielen Photovoltaik-Anlagen im Süden der Republik aus.
Gerade mit Blick auf die extrem kalten Tage zeige sich, dass die erneuerbaren Energien Versorgungssicherheit schafften, sagte die Sprecherin des Umweltressorts [Bundesumweltministerium]. „Horrorszenarien, nach denen die Stromversorgung zusammenbricht und die Preise explodieren, sind unseriös.“
Franzosen beziehen Strom aus Deutschland
Auch in der täglichen Übersicht des Verbandes der europäischen Übertragungsnetzbetreiber Enso steht Deutschland in diesen Tagen häufig als Nettoexporteur von Strom da. Während die Franzosen verstärkt zum Energiesparen angehalten werden, liefert Deutschland Strom dorthin.
Auch für das vergangene Jahr, so eine Studie für die Bundestagsfraktion der Grünen, sei Deutschland trotz der Abschaltung der Atommeiler nicht zum Stromimporteur geworden. So bleibe über das gesamte Jahr unter dem Strich ein Netto-Export von rund 6000 Gigawattstunden.
Insgesamt zeige sich dabei, dass etwa drei Viertel der stillgelegten Kernkraftwerke durch entsprechende Strommengen im Inland ausgeglichen worden seien – davon ein guter Teil aus erneuerbaren Energien. …

 

Deutschland ist energiepolitisch auf einem guten Weg.

 

Raimund Kamm

08.02.2012 13:55 Uhr
vecchio
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Zitat von Ch. aus D.
 
...

 Doch, es wird Strahlungsenergie in Wärme umgewandelt, die andernfalls ins Weltall zurückgestrahlt würde. Das passiert bei jeder dunklen (annähernd schwarzen) Fläche, und bei Fotovoltaikmodulen ist das nicht anders.

....

Um hier den Faden wiederaufzunehmen: es ging darum, dass bei regenerativen Energien keine zusätzliche Wärme entsteht.

Sonnenlicht wird an jeder Fläche auf die es auftrifft in Wärme umgewandelt. Auch in der freien Natur kann es an trockenen Flächen direkt zu hohen Temperaturen kommen. Etwa siebzig Grad an entsprechend exponierten Felsenstellen sind keine Seltenheit. In unseren Breiten. Und in ganz extremen Fällen geht es auch noch darüber. Je mehr Boden, Erde, da ist und Feuchtigkeit vorhanden ist, wird die Energie dazu verwendet Wasser zu verdunsten. Somit ist die direkte Erwärmung weniger spürbar. Die Energie wird auf andere Weise umgesetzt, ist aber trotzdem in die Atmosphäre eingetragen worden. Kondensiert der Wasserdampf, wird die Energie wieder als Wärme frei.
Die Rückstrahlung von Licht direkt liegt bei bewachsenen Flächen bei ca. 20% mit den oben angesprochenen Unterschieden. Wo eine hier angesprochene PV- Anlage steht, bekommt die darunterliegende Fläche weniger Licht direkt ab.
Wenn also eine PV-Anlage zusätzliche Wärme erzeugt, dann erzeugt auch ein in die Sonne gestelltes Auto, ein Haus mit seiner relativ dunklen Dachfläche, eine Straße, selbst eine natürlich belassene Fläche diese ebenfalls.

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Der heilige Stuhl ist nicht das Wichtige, das beim Pabst hinten 'raus kommt!

08.02.2012 14:56 Uhr
cath_a_strophe
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Zitat von Zackbumm
 

 

Kriegen Sie:

  MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Stromimporte aus Frankreich und Tschechien nehmen als Folge der Abschaltung von acht Kernkraftwerken in Deutschland massiv zu. Der Import aus Frankreich stieg um die Hälfte, der aus Tschechien versiebenfachte sich. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf Daten des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) für das erste Halbjahr. Demnach flossen zwischen Januar und Juni aus Frankreich 10,4 Mrd Kilowattstunden (kWh) Strom und damit 51% mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Einfuhren aus Tschechien erreichten 5,6 Mrd kWh. Das waren 673% oder fast siebenmal mehr als 2010. Focus zufolge wurde aus beiden Ländern in erster Linie Atom- und in geringerem Maße Kohle-Strom nach Deutschland importiert.

Aha. Ein exakter zeitlicher Bezug kann zwar nur vermutet werden, aber irgendwas kann da an der Rechnung auch nicht ganz stimmen. Das Strom-Moratorium ging erst im 2. Quartal 2011 mit der Abschaltung los, entsprechend würde sich die ganze Meldung auch auf ein einziges Vierteljahr beziehen? Wie war das noch gleich mit Churchill und seiner Einstellung zu Statistiken? Abgesehen davon: im Mai 2011 liefen für mehr als eine ganze Woche nach meiner Erinnerung gerade mal 4 von allen Meilern in Deutschland - war ja auch ein Super-Timing, damals. Darüber hat der BDEW nicht zufällig auch was bei Fokus hinterlassen?

NS: Wenn Sie kleiner Schelm hier schon Fokus-Artikel vom September 2011 zitieren, dann schreiben Sie das doch bitte auch das nächste Mal mit dazu und versuchen nicht, sowas als letzte Meldung rüberzubringen?

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Das grösste Übel, das wir unseren Mitmenschen antun können, ist nicht, sie zu hassen, sondern ihnen gegenüber gleichgültig zu sein. Das ist absolute Unmenschlichkeit. George Bernard...

Zuletzt geändert von cath_a_strophe, am 08.02.2012 um 15:25 Uhr
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Atomausstieg


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