Montag, 20. Mai 2013

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Atomausstieg: Unverständnis für den deutschen Sonderweg
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02.04.2012 14:30 Uhr
james16
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Preise

 

Zitat von Ch. aus D.
Strompreise im Energiewendeland Deutschland die zweithöchsten in Europa.

 Nur in Dänemark ist der Strom für den Verbraucher noch teurer als in Deutschland.

http://www.energy.eu/domestic/

Und warum? Weil dem Endverbraucher für jede an der Strombörse (für Großhändler und -Verbraucher und für zockende Banken) um durchschnittlich 0.2 cent billigere kWh mehrere cent pro kWh per EEG-Umlage (und die darauf noch zu zahlende Umsatzsteuer) aus der Tasche gezogen werden.

Wenn sie ihrem Bäcker 10 cent pro Brötchen mehr bezahlen müssen, damit ihm durch Subvention des Mehlpreises das Mehl um 1 cent pro Brötchen verbilligt wird, dann werden ihre Brötchen nicht billiger, sondern teurer.

Ihre immer wiederkehrenden Preisbetrachtungen hinken auf allen Fuessen. So lange die Folgekosten der fossilen Energiegewinnung und erst recht der Atom-Endlagerung noch in den Sternen stehen, ist das einfach Aepfel mit Pferdeaepfeln vergleichen.

________
Giovanni, nimm Dich nicht so wichtig ( A.G.Roncalli Papst Johannes XXIII )

02.04.2012 14:39 Uhr
Ch. aus D.
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Zitat von james16
Preise

 

Ihre immer wiederkehrenden Preisbetrachtungen hinken auf allen Fuessen.

 Was tun dann Herr Kamms gebetsmühlenartig wiederholte Aussagen über den für den Verbraucher völlig bedeutungslosen Strompreis am Spotmarkt der Strombörse? Kann ich zu denen auch eine qualifizierte Bewertung von ihrer Seite haben?

Fakt ist: Man könnte die gleiche "Reduzierung der Folgekosten" auch zu wesentlich geringeren Zusatzkosten für den Endverbraucher haben. Denn für die Preisexplosion für den Verbraucher durch den EE-Strom gibt es genau einen einzelnen Grund, ein einzelnes schwarzes Schaf in der ansonsten grau-weissen EE-Herde, das mit seinem Blöken zwar die Herde übertönt, aber für eine minimale Menge an Wolle gleich viermal soviel Gras futtern muss wie der Rest.

02.04.2012 14:52 Uhr
james16
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Mag sein

 

Zitat von Ch. aus D.
 

 

 Was tun dann Herr Kamms gebetsmühlenartig wiederholte Aussagen über den für den Verbraucher völlig bedeutungslosen Strompreis am Spotmarkt der Strombörse? Kann ich zu denen auch eine qualifizierte Bewertung von ihrer Seite haben?

Fakt ist: Man könnte die gleiche "Reduzierung der Folgekosten" auch zu wesentlich geringeren Zusatzkosten für den Endverbraucher haben. Denn für die Preisexplosion für den Verbraucher durch den EE-Strom gibt es genau einen einzelnen Grund, ein einzelnes schwarzes Schaf in der ansonsten grau-weissen EE-Herde, das mit seinem Blöken zwar die Herde übertönt, aber für eine minimale Menge an Wolle gleich viermal soviel Gras futtern muss wie der Rest.

, dass man den Preisanstieg durch Aenderung an den EE geringer halten kann ( im Moment ). Nur bin ich auch kein Freund von exzessiver Windkraft im Meer. Das sollte nur soweit unbedingt noetig gemacht werden. Denn die Vergangeheit zeigt ja, dass die Strompreise auch ohne EE kraeftig gestiegen sind. Und solche Anlagen sind eben bevorzugt in der Hand von Konzernen, die dann wieder dieselbe Preispolitik machen koennen wie vor den EE.

Man sollte sich aber in der Preisdebatte dann auch auf Preisvergleiche ohne die "alten" Energien und Laender, wo der Strompreis politisch dominiert ist wie in Frankreich, beschraenken.

Irgendwie ist es schon ein wenig verrueckt: Wir leisten uns die teuersten Autos, jammern ueber Spritpreise, knausern an den Lebensmitteln und jammern ueber eine Selbstverstaendlichkeit: Dass wir ENDLICH eine saubere und generationengerechte Energiegewinnung hinbekommen.

________
Giovanni, nimm Dich nicht so wichtig ( A.G.Roncalli Papst Johannes XXIII )

02.04.2012 15:25 Uhr
RaimundKamm
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Unsere Strompreise müssen nicht steigen!!!

 

Zitat von james16
Mag sein 

 

Nein. Die Preisentwicklung an der Börse zeigt, dass wir niedrigere Strompreise haben könnten. Aber der Wettbewerb am Strommarkt funktioniert in unserem Land noch nicht. Bisher schaffen es die Stromgroßkonzerne die Transparenz am Markt zu vernebeln und zu wenige Kunden trauen sich, den Lieferanten zu wechseln.

Ch. versteht offenbar zu wenig vom Börsengeschehen. Noch Mal: Die Preisentwicklung am Rotterdamer Ölmarkt ist auch ein erheblicher Einflussfaktor auf unseren Heizöl- und Benzinpreis.

Und beim Strom leiden wir darunter, dass die RWE/LEW & Co und leider auch die Augsburger Stadtwerke viel Geld außerhalb verschwenden und dann die Erneuerbaren Energien zu Sündenböcken machen.

Schon allein die Netzentgelte sind bei uns zu hoch. Die Schweiz zeigt es:

 

Schweiz kürzt Rendite der Netzbetreiber auf 3,83 Prozent
Wie das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) am 3. März mitteilte, hat es den kalkulatorischen Zinssatz WACC für das Tarifjahr 2013 von bisher 4,14 auf 3,83 Prozent gesenkt.
      März 2012     120312     ENERGIE-CHRONIK              www.udo-leuschner.de/energie-chronik/chframe.htm  

 

In Deutschland haben Bundestagsabgeordnete von CSU und FDP dafür gestritten, dass die Rendite dieser Netzbetreiber bei etwa 9 Prozent liegt. Das macht unseren Strom teuer!

Raimund Kamm

03.04.2012 09:27 Uhr
Ch. aus D.
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Zitat von RaimundKamm 

Nein. Die Preisentwicklung an der Börse zeigt, dass wir niedrigere Strompreise haben könnten.

 Und das von ihnen ... sie sind doch Ökonom, oder?

Fangen wir mal an, warum diese Aussage unhaltbar ist.

Erstens wird dem Kunden für eine durchschnittliche Senkung des Börsenstrompreises um 0.2 cent/kWh der Betrag von 2.2 cent/kWh als EEG-Umlage (Anteil der Fotovoltaik-Differenzkosten, brutto) auf der Stromrechnung wieder aus der Tasche gezogen. Selbst wenn die Stromkonzerne so großzügig sind, die Vorteile beim Einkauf vollständig an den Kunden weiterzugeben, bleibt für diesen immer noch eine Verteuerung des Stroms von 2.0 cent/kWh übrig. Der Strom wird für den Kunden nicht billiger, sondern teurer. Durch diesen Umstand ist der Strom in Deutschland für den Kleinverbraucher so teuer wie in keinem anderen Land Europas, mit Ausnahme von Dänemark.

Zweitens wird überhaupt nur ein kleiner Teil des Stroms überhaupt am Spotmarkt der Strombörse gehandelt. Ein gut rechnender Stromanbieter muss nur dann auf die Strombörse zurückgreifen, wenn er sich bei der Bedarfsschätzung verrechnet hat. Ansonsten ist es günstiger (nicht zuletzt deswegen, weil die Preise besser vorhersagbar sind), sich über längerfristige Verträge mit Strom zu versorgen. Langfristige Verträge können aber nur Stromlieferanten anbieten, die zuverlässig liefern können (z.B. Wasserkraftwerke) oder solche, die zusätzlich zu ihrem EE-Park auch noch Reservekraftwerke haben, um Unterproduktionen kompensieren zu können.

Drittens ist die Zockerei an der Strombörse auch ein Unsicherheitsfaktor, der mit eingepreist werden muss. Ein Stromanbieter, der plant, sich an der Strombörse mit Strom zu versorgen, kann nicht einfach über einen längeren Zeitraum den Durchschnittspreis annehmen - sonst geht er nämlich in dem Augenblick pleite, in dem der tatsächliche Durchschnittspreis auf Grund der noch vorhandenen Schwankungsbreite über dem angenommenen lag. Der Stromanbietet muss also einen höheren Preis als den Durchschnittspreis bei seiner Kalulation annehmen, und dem Kunden das auch über den Strompreis in Rechnung stellen.

Die Strompreise am Spotmarkt der Strombörse sind für den Preis, den der Endkunde zu zahlen hat, ziemlich unbedeutend. Von irgendwelchen Entwicklungen dort profitieren lediglich Zocker. Haben sie sich schon einmal den erlauchten Kundenkreis der EEX angesehen? Ich glaube kaum, dass die ganzen Banken dort sind, weil sie soviel Strom brauchen, oder irgendwelchen Strom liefern können.

(Ach ja, wenn sie die Strombörsenpreise immer noch für so toll halten, dann habe ich für sie ein Rezept zum Gelddrucken: Machen sie doch einen Stromversorger auf, der seinen Strom hauptsächlich an der Strombörse einkauft. Damit liefern sie dann den Kunden günstigen Strom, sorgen für eine Abnahme des erzeugen EE-Stroms, zeigen den Energieriesen so richtig den Stinkefinger und verdienen dabei noch kräftig. So ähnlich wie die Energen eG, nur halt ohne Pleite. Wäre das nichts?)

Zuletzt geändert von Ch. aus D., am 03.04.2012 um 10:19 Uhr
04.04.2012 08:10 Uhr
vecchio
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Allen Unkenrufen zum Trotz

Viele haben Kassandra gespielt oder das Menetekel an die Wand gemalt.
Von massivem Anstieg der Treibhausgasemissionen und Black- Outs und ungezügeltem Import von billigem Atomstrom aus den ausländischen Murks- Meilern war die Rede.
Eingetreten ist davon nichts, obwohl die Situation im Stromnetz angespannter war.
Deutschland hat die ersten Schritte des Atomausstiegs ohne Anstieg von Kohlendioxidemissionen hinbekommen.
>hier< der Artikel in der AZ.
Ebenso wurde Stand letzten Herbst weiterhin mehr Strom exportiert als importiert, wobei die Exporte natürlich zurückgingen.
Das alles in einem Jahr mit brummender Konjunktur und entsprechendem Inland- Verbrauch.

________
Der heilige Stuhl ist nicht das Wichtige, das beim Pabst hinten 'raus kommt!

08.04.2012 14:45 Uhr
RaimundKamm
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Kuwait gibt den Plan auf, vier AKW zu bauen
So verabschiedete sich im Februar dieses Jahres Kuwait von seinen Plänen, bis 2022 vier Atomreaktoren zu bauen. Und auch Tschechien gab seine hochtrabenden Pläne zum Neubau von bis zu 18 AKW auf. - Dabei waren nicht Sicherheitsbedenken das Hauptmotiv, sondern Schwierigkeiten bei der Finanzierung der Projekte.

 

Gut so!

Raimund Kamm

09.04.2012 18:13 Uhr
RaimundKamm
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I. Quartal 2012: Auch keine Atomrenaissance

 

Im I. Quartal 2012 begannen zwei AKW ihren Betrieb. Eins wurde endgültig abgeschaltet. Keine AKW-Baustelle wurde begonnen. Zwei AKW-Baustellen (Belene in Bulgarien aus 1986/87) wurden endgültig geschlossen.

Quelle: http://pris.iaea.org/public/  

Seit Jahren schrumpfen die Kapazitäten der Atomkraft

 

Weltweit: Mehr Windkraft – weniger Atomkraft  Im Jahr 2008 wurden 27 Gigawatt Windkraft neu in Betrieb genommen und 0 GW Atomkraft. Im Jahr 2009 wurden schon 37,5 GW Windkraft neu eingeschaltet. Bei der Atomkraft sank hingegen sogar die Leistung weltweit um 1,4 GW. 2010 nahm die Atomkraft um 3,6 GW zu – die Windkraft um 38,3 GW. Im Jahr 2011 schrumpfte die Atomkraft um 7,4 GW. Die Windkraft wuchs um 41 GW und der neue Star Solarkraft nahm um 28 GW zu.

Raimund Kamm

16.04.2012 13:47 Uhr
RaimundKamm
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RWE (LEW) droht wegen seiner Atomrisiken die Abstufung

 

Greenpeace-Vorwurf :
Versorger haben zu geringe Atom-Rücklagen
Wieder Ärger für Deutschlands Atomkonzerne: Greenpeace sieht die Rücklagen der Kernkraftwerksbetreiber nicht gesichert. 30 Milliarden Euro sollen in einen Staatsfonds. Und die Argumente der Naturschützer sind nicht ohne.
...
Atom bietet keine sichere Rendite, wie die Wende der Bundesregierung von pro auf contra Kernenergie zeigte. Neue Atomkraftwerke können sie sich auch im Ausland nicht mehr leisten. Vor zwei Wochen stoppten RWE und Eon ihre Pläne, in Großbritannien 17 Milliarden Euro in den Bau neuer Atommeiler zu investieren.
Der Grund dafür ist keineswegs nur in der ökologischen Vernunft der Konzerne zu sehen. Zum einen, so versichern hochrangige Manager der Konzerne, haben die Ratingagenturen klar zu verstehen gegeben, dass im Falle weiterer nuklearer Risiken eine Abstufung der Kreditwürdigkeit droht.
Gerade für RWE, deren Einstufung Moody's und Standard & Poor's gerade überprüfen, hätte dies gravierende Auswirkungen. Denn viele Energiehändler dürfen mit B-Adressen - die nächste Stufe wäre bei RWE "Baa1" (Moody's) und "BBB+" (S&P) - keine Geschäfte machen. Die Handelssparte des Konzerns würde damit stark eingeschränkt.  
Der Grund dafür ist keineswegs nur in der ökologischen Vernunft der Konzerne zu sehen. Zum einen, so versichern hochrangige Manager der Konzerne, haben die Ratingagenturen klar zu verstehen gegeben, dass im Falle weiterer nuklearer Risiken eine Abstufung der Kreditwürdigkeit droht.
Gerade für RWE, deren Einstufung Moody's und Standard & Poor's gerade überprüfen, hätte dies gravierende Auswirkungen. Denn viele Energiehändler dürfen mit B-Adressen - die nächste Stufe wäre bei RWE "Baa1" (Moody's) und "BBB+" (S&P) - keine Geschäfte machen. Die Handelssparte des Konzerns würde damit stark eingeschränkt .

 

Langsam werden die technischen und ökologischen Risiken der Atomkraftwerke auch zu Finanzrisiken der skrupellosen Eigentümer. Gut so!

Raimund Kamm

16.04.2012 16:05 Uhr
Mondschnuppe
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Zitat von RaimundKamm
RWE (LEW) droht wegen seiner Atomrisiken die Abstufung

 

Greenpeace-Vorwurf :
Versorger haben zu geringe Atom-Rücklagen
Wieder Ärger für Deutschlands Atomkonzerne: Greenpeace sieht die Rücklagen der Kernkraftwerksbetreiber nicht gesichert. 30 Milliarden Euro sollen in einen Staatsfonds. Und die Argumente der Naturschützer sind nicht ohne.
...
Atom bietet keine sichere Rendite, wie die Wende der Bundesregierung von pro auf contra Kernenergie zeigte. Neue Atomkraftwerke können sie sich auch im Ausland nicht mehr leisten. Vor zwei Wochen stoppten RWE und Eon ihre Pläne, in Großbritannien 17 Milliarden Euro in den Bau neuer Atommeiler zu investieren.
Der Grund dafür ist keineswegs nur in der ökologischen Vernunft der Konzerne zu sehen. Zum einen, so versichern hochrangige Manager der Konzerne, haben die Ratingagenturen klar zu verstehen gegeben, dass im Falle weiterer nuklearer Risiken eine Abstufung der Kreditwürdigkeit droht.
Gerade für RWE, deren Einstufung Moody's und Standard & Poor's gerade überprüfen, hätte dies gravierende Auswirkungen. Denn viele Energiehändler dürfen mit B-Adressen - die nächste Stufe wäre bei RWE "Baa1" (Moody's) und "BBB+" (S&P) - keine Geschäfte machen. Die Handelssparte des Konzerns würde damit stark eingeschränkt.  
Der Grund dafür ist keineswegs nur in der ökologischen Vernunft der Konzerne zu sehen. Zum einen, so versichern hochrangige Manager der Konzerne, haben die Ratingagenturen klar zu verstehen gegeben, dass im Falle weiterer nuklearer Risiken eine Abstufung der Kreditwürdigkeit droht.
Gerade für RWE, deren Einstufung Moody's und Standard & Poor's gerade überprüfen, hätte dies gravierende Auswirkungen. Denn viele Energiehändler dürfen mit B-Adressen - die nächste Stufe wäre bei RWE "Baa1" (Moody's) und "BBB+" (S&P) - keine Geschäfte machen. Die Handelssparte des Konzerns würde damit stark eingeschränkt .

 

Langsam werden die technischen und ökologischen Risiken der Atomkraftwerke auch zu Finanzrisiken der skrupellosen Eigentümer. Gut so!

Raimund Kamm

Die Abstufung hätte längst durchgezogen werden müssen, denn das nukleare Risiko bestand von Anfang an und besteht auch weiterhin.... Aber man soll ja nicht undankbar sein.... wenigsten wird jetzt zumindest mit der Abstufung  "gedroht"....

PS: Die Entwicklung in Kuwait freut mich....

Zuletzt geändert von Mondschnuppe, am 16.04.2012 um 16:23 Uhr
18.04.2012 22:56 Uhr
RaimundKamm
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Vorbild Österreich

 

18.4.12  www.iwr.de  

Österreich will keinen Atomstrom mehr aus Deutschland und Tschechien

Wien - Österreich hat zwar keine eigenen Atomkraftwerke, will ab 2015 aber auch keinen Atomstrom mehr importieren. …
Zunächst wurden drei wichtige Punkte auf dem Weg zum atomstrom-freien Land beschlossen. Dazu gehören gesetzliche Regelungen wie eine vollständige Stromkennzeichnung, der Verzicht auf den Bezug von Atomstromzertifikaten und auch ein Atomstromfrei-Gütesiegel. Die Versorgung mit Strom unbekannter Herkunft (Graustrom) wird untersagt. Die gesetzliche Regelung soll für die Industrie 2015 in Kraft treten, für die Haushaltskunden bereits 2013.

 

Das ist ein Vorbild. Auch wir brauchen ein Importverbot für Atomstrom!

Raimund Kamm

18.04.2012 23:48 Uhr
Zackbumm
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Zitat von RaimundKamm
Vorbild Österreich

 

Auch wir brauchen ein Importverbot für Atomstrom!

 

Nein, brauchen wir nicht.

________
"Die Fähigkeit, das Wort 'Nein' auszusprechen, ist der erste Schritt zur Freiheit." - Nicolas Chamfort

20.04.2012 12:10 Uhr
RaimundKamm
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Japan: Mehrheit der Unternehmer ist Sicherheit wichtiger als bald wieder Atomstrom

 

Atomkraft: Japans Firmen wollen Sicherheit statt schnellen Atomstrom

Wegen Stresstests ist derzeit nur ein einziges japanisches Atomkraftwerk am Netz, die 53 anderen sollen erst wieder Atomstrom liefern, wenn die Sicherheit der Kernkraftwerke garantiert werden kann. Der fehlende Atomstrom schwächt die japanische Wirtschaft, da das Land teurere Energie aus dem Ausland importieren muss. Dennoch möchte eine klare Mehrheit der japanischen Firmen erst dann wieder Atomstrom, wenn die Sicherheitsfrage geklärt ist.
Nach 40 Jahren erstmals atomstromfrei?
Einer Umfrage von Reuters Tankan zufolge wollen nahezu dreiviertel der japanischen Unternehmen eine Sicherheitsgarantie anstatt eines schnellen Neustarts der abgeschalteten Atomreaktoren. Die Mehrheit der Firmen sieht keinen Grund die Atomkraftwerke überhastet wieder ans Netz zu nehmen, nur 15 Prozent der befragten Großunternehmen wollen, dass die Atomkraftwerke, die den Stresstest bestanden haben, möglichst schnell wieder angeschaltet werden. ...

 

Gut nachvollziehbar. Die Katastrophe in Fukushima hat mit der anschließenden Evakuierung im 30-Kilometer Umkreis hunderten Unternehmen den Betrieb gekostet. Und viele Unternehmen können ihre radioaktivitätsverdächtigen Produkte im Inland nur noch schlecht verkaufen - und im Export so gut wie gar nicht.

AKW können weltweit nur betrieben werden, wenn ihnen der Staat die Pflicht abnimmt, eine risikogerechte Haftpflichtversicherung abzuschließen. Denn die ist angesichts der Größe des Risikos unbezahlbar.

Raimund Kamm

www.atommuell-lager.de

20.04.2012 12:18 Uhr
DerMichel
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Zitat von james16
Preise

 

Ihre immer wiederkehrenden Preisbetrachtungen hinken auf allen Fuessen. So lange die Folgekosten der fossilen Energiegewinnung und erst recht der Atom-Endlagerung noch in den Sternen stehen, ist das einfach Aepfel mit Pferdeaepfeln vergleichen.

Die Folgekosten scheinen bei der Solarenergie aber auch noch nicht geklärt zu sein.

________
    "Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr." (Laotse, Kapitel 81)

20.04.2012 12:36 Uhr
Ambrosha
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Die Folgekosten der Solarenergie seh ich nicht als Problem an.

Aber es wäre schön wenn man sich über eine Sachgerechte Entsorgung Gedanken macht. Klar enthalten diese Giftige oder Umweltbelastende Stoffe. Wer sagt uns aber wie die Entwicklung der nächsten Jahre aussieht? Noch ein kaputtes Atomkraftwerk und andere Länder schwenken vielleicht auch auf erneuerbare um. Vielleicht werden die Stoffe seltener teurer durch gestiegene Nachfrage.

Dasselbe passiert doch aktuell mit z.B Kupfer lag der Preis 2008 noch bei ca.3000 Euro/t sind wir inzwischen bald bei 10.000 Euro/t angekommen. Ich kenne Windkraftanlagen in denen sind bis zu 30t Kupfer enthalten.  In 20 Jahren gibt es auch hier vielleicht andere Materialien und man kann das Schrottkupfer zu einem Preis verkaufen der zumindest einen Teil des Rückbaus der Windräder deckt.

 

Alles in allem bin ich überzeugt das man sich durch Vorbereitung auf den Tag X und aktuelle Entwicklungen nicht viele Sorgen machen muss.

 

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Atomausstieg


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