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#466 (permalink) | |
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ein Bild sagt mehr als tausend Worte :-) Wer doch Worte mag... hier steht die Wahrheit... bissl viel Text... aber durchaus horizonterweiternd...
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#467 (permalink) | |
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Umsonst
ist nichts, klar. Aber was wird das groesste Problem sein, die in dem Link genannten 4000 Zuege zu betreiben, |
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#468 (permalink) | |
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Ein Bild
luegt dann auch besser als tausend Worte. An der Powerstation duerften dann nichr mehr zwei, sondern hoechstens ein Schornstein qualmen. Ansonsten ist der Artikel, soweit mal adhoc nachpruefbar, die uebliche Leier der Atomlobby. |
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#469 (permalink) | |
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Eigentlich falscher Diskussionsstrang
Die WELT schreibt hier leider unqualifiziert. Wo ist denn der Entsorgungs-Unterschied zwischen Wasser- und Windkraftwerken? Bezeichnend, dass der angegebene Experte aus dem KIT kommt, das aus dem Kernforschungszentrum Karlsruhe entstanden ist. Wer übrigens die Entsorgungsprobleme von PV- oder Windkraftanlagen mit denen der Atomkraftwerke auf eine Stufe stellt, versteht nichts von Chemie und Physik! Photovoltaikanlagen sind Elektroanlagen. Rund 90 Prozent der PV-Zellen werden aus Silizium (also Sand!) hergestellt. Das ist quasi der gleiche Rohstoff wie für die Glasherstellung. Einige Hersteller verwenden Cadmiumtellurid. Einen schwermetallhaltigen Problemstoff. Wenn dieser Stoff in unsere Lebensmittel käme, würde er Nieren schädigen. Ich würde deshalb solche PV-Zellen – wie z. B. auch quecksilberhaltige Knopfzellen - nur als Pfandanlagen zulassen. Der Hersteller sollte also nach Verwendung die PV-Zellen zurücknehmen und sachgerecht entsorgen müssen. Und das müßte über ein beim Verkauf zu zahlendes Pfand erzwungen werden. Ansonsten gehören zu PV-Anlagen noch Metallrahmen, elektronische Wechselrichter, Glasabdeckungen und Kabel. Alles nicht problemträchtiger als Kühlschränke, Computer etc. Ich halte die Forderung, dass Entsorgungskonzepte für die PV von den Anbietern gemacht und realisiert werden müssen, für richtig. Das sollte im Grunde für alle in den Markt und somit in die Umwelt gebrachten Produkte gelten! Gerade auch für PVC, PS, PCP, PCB und alle mit Schwermetallen oder Weichmachern versetzten Kunststoffe. Heute haben unsere PV-Anlagen schon seit etwa 10 Uhr mehr Strom produziert als unsere Atomanlagen. Und dabei erzeugen sie kein tödliches Plutonium, kein tödliches Cäsium usw.
Raimund Kamm |
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#470 (permalink) | |
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Und wer so einen Satz schreibt .. Rund 90 Prozent der PV-Zellen werden aus Silizium (also Sand!) hergestellt. .. hat seine Unkenntnis in Physik und Chemie auch eindrucksvoll bewiesen! Genauso könnten Sie auch behaupten: Das Meer ist voller Wasserstoff, man muß ihn nur pflücken. |
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#471 (permalink) | |
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Natürlich
muß man das differenzierter sehen. Entscheidend ist, wie es aussieht beim |
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#472 (permalink) | |
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Mein Einwand richtete sich gegen Silizium (also Sand!) Sand ist kein Silizium! Wasser ist kein Wasserstoff! Und Kochsalz ist kein Chlor. Ich gehe aber mal davon aus. daß Herr Kamm das auch weiß und mal wieder versucht, das Puplikum zu täuschen. Werfen Sie doch einfach mal eine Schippe Sand aufs Dach und beobachten Sie die Stromproduktion. Wahrscheinlich werden Sie auch Quellen finden, die sich mit der energetischen Seite der Produktion von (Halbleiter)Silizium beschäftigen.
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#473 (permalink) | |
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Ja. Sand und Silizium verhalten sich ungefähr so zueinander wie Kohlendioxid und Kohle. |
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#474 (permalink) | |
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Wider die begriffliche Verwirrung
Oh je! http://www.augsburger-allgemeine.de/community/profile/RaimundKamm/article19800056.ece#n19800056 Raimund Kamm |
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#475 (permalink) | |
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#476 (permalink) | |
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Was denn
war der Ausgangspunkt ? Es ging doch in #469 um Entsorgungsprobleme der PV-Module. Wollen Sie jetzt die Energiebilanz von PV-Modulen anzweifeln ? Die dürfte heute aber doch eher unbestritten sein:
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#477 (permalink) | |
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Börsenstrom in Deutschland seit Monaten billiger als in Frankreich
Viel Atomstrom im Netz kostet extra Strom in Deutschland ist billiger geworden als in Frankreich ... Auch im April 2012 war Strom in Deutschland an der Börse wieder billiger als in Frankreich [1]. Der durchschnittliche Tagespreis (Base-Load) kostete in Deutschland 4,357 Cent pro Kilowattstunde (kWh), in Frankreich aber 4,492 Cent pro kWh, also 3,1 Prozent mehr. Der Preisabstand ist bei Spitzenlaststrom noch größer. Während die kWh in Deutschland 5.139 Cent kostete, waren es in Frankreich 5.441 Cent, also knapp sechs Prozent mehr. Bei uns ist nach dem Atommoratorium auch im Jahresvergleich der Preis für Börsenstrom billiger geworden. Lag er April 2011 noch bei durchschnittlich 5,158 Cent, so sank er zum April 2012 um mehr als 15 Prozent. Mit den günstigeren Preisen könnten aber auch die Pläne einiger Politiker ausfallen, Kohlekraftwerke durch besser regelbare neue Gaskraftwerke zu ersetzen. ...
Der Preis an der Strombörse ist natürlich nur einer von vielen Preisen. Viele Kunden haben langfristige Stromlieferverträge. Aber die Preisentwicklung an der Börse beeinflusst mittelfristig das gesamte Preisniveau. Sehr bemerkenswert, dass im EE-Land Deutschland die Strompreise runter gehen und im Atomland Frankreich steigen. Raimund Kamm |
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#478 (permalink) | |
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Ratingagentur warnt Litauen vor AKW-Bau
15.05.2012 - 11:00 http://relevant.at/wirtschaft/energie/560395/moody-s-mischt-sich-baltische-akw-plaene-ein.story Moody's mischt sich in baltische AKW-Pläne ein Die Rating-Agentur Moody's hat in einem ungewöhnlichen Schritt die staatlichen Energiegesellschaften Estlands und Lettlands vor einem Engagement bei dem von Litauen geplanten AKW-Neubau am Standort Ignalina/Visaginas gewarnt. Moody's veröffentlichte zu Wochenbeginn ein Statement, wonach die zu erwartenden hohen Kosten des von der Regierung in Vilnius vorangetriebenen Projekts die Ratings von Eesti Energia und Latvenergo unter Druck setzen würde. ...
Ein erneutes Beispiel, dass Atomkraftwerke sich nur rechnen, wenn der Bau subventioniert wird, wenn dem Betrieb die Haftungskosten für Großunfälle abgenommen werden und wenn die Atommüll-Lagerung den Nachkommen überlassen wird. Raimund Kamm |
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#479 (permalink) | |
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Ein erneutes Beispiel, dass Betriebe, die Solarmodule herstellen, sich nur rechnen, wenn der Betrieb subventioniert wird.
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#480 (permalink) | |
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Der Vergleich hinkt
Der Vergleich hinkt, denn die Kraftwerksbauer wie Q-Cells usw. wurden nicht gefördert, es sei denn im Rahmen der allen Betrieben im Osten zeitweise angebotenen Investitionshilfen. Der Betrieb von Solarkraftwerken hingegen wird durch das EEG und dem darin geregelten Einspeisevorrang sowie die garantierten Vergütungssätze gefördert, um so einen Umbau unserer Stromversorgung auf nachhaltige Produktionsverfahren durch eine Umlage zu finanzieren. Insbesondere bedrohen Atomkraftwerke mit den Unfallfolgekosten (tepco ist pleite) sowie den Kosten für die bis heute noch nicht verfügbare Atommüll-Lagerung (wer zahlt die Atommüllsicherung in der Asse?) nicht nur die Gesundheit sondern auch den Wohlstand unzähliger Generationen von Nachkommen. Raimund Kamm |
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