Montag, 20. Mai 2013

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Bundespräsident Wulff im Strudel der Kreditaffäre und den Folgen
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04.01.2012 22:37 Uhr
Frl. Anni
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Zu den Amtszeiten der vorgenannten drei Bundespräsidenten hatte sich die Presse auch noch besser im Griff. Heutzutage ist es leider so: Wen die Presse auf dem Kicker hat, der hat nichts zu lachen. Beispiele gibt es genügend.

Daß sich die Presse und viele Mitläufer so auf Herrn Wulff einschießen, ist beschämend. Ich wollte ihn auch nicht als Bundespräsidenten, aber seine Arbeit macht er gut.

Und um auf die Presse zurückzukommen: Erinnern Sie sich mal an Franz Josef Strauß in New York... damals wurde auch von der Presse vertuscht... was wäre das in der heutigen Zeit für ein Fressen für die Presse... und dieser Herr Strauß blieb bei allen seinen Eskapaden im Amt... da klappte sowas noch bestens mit den Schreiberlingen. 

04.01.2012 22:38 Uhr
Gast_665100115
gelöscht
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Zitat von ThJ2704
Privatkredit ist rechtlich zulässig

 

Es war schon immer und ist auch immer noch absolut legitim sich einen Privatkredit zu beschaffen. 

Wenn Sie das nicht schaffen, dann ist das Ihr Problem und nicht das des Bundespräsidenten. 

 

 

Du hast aber schon irgendwie mitbekommen, daß er damals Ministerpräsident war und somit andere Maßstäbe für Ihn galten, als für Otto Normalkreditnehmer.

________

04.01.2012 22:39 Uhr
Mondschnuppe
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Zitat von Sonnawirbl
 

Mir erscheinen die Medien schlimmer als Wulff.

Möchte und könnte man meinen.... aber wenn man genau hinsieht,  ist "Wulff's Tun" der einzige Auslöser für seine ganz private Lawine... Hätte er "keinen Dreck am Stecken", den er - immer noch - scheibchenweise vertuschen möchte, hätte er die medialen Vorwürfe mit einem einzigen Paukenschlag zunichte machen können... er kann es aber nicht.... fragen Sie sich mal "warum"....

Was "die Bild" dabei betrifft, bin ich mir nicht sicher, dass sie "danach" mehr Leser haben wird... Wir z.B. haben sie "vorher" nicht gekauft, wir werden es auch "danach" nicht tun...

04.01.2012 22:44 Uhr
DocEx
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Na und ? Wo bleibt die ganze Geschichte?

 

Zitat von DerMichel
 

 

Hier finden Sie das Urteil des BGH. Dieses Urteil erging am 17.8.2011. Spätestens dort wusste Wulff das es eng wird. Also nichts da mit Ihren Verdächtigungen gegenüber der Presse. Und der BGH war nicht die erste Instanz. Das sollte auch Ihnen bekannt sein.

 

Na und ? Sie unterschlagen die ganze Geschichte. Der Spiegel  war auf der Spur einer anonymen Anzeige, die Eigentumsverhältnisse betreffend. Deshalb wollten sie mit aller Gewalt in das Grundbuch schauen. Das haben sie sich bis zum BGH erstritten. Sie hätten ihre langen Gesichter sehen sollen. Die anonyme Anzeige war gelogen. Das sollte auch Ihnen bekannt sein. Was die Prozesse wohl an Steuergeldern gekostet haben?

04.01.2012 22:48 Uhr
Gast_665100115
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Zitat von pkeszler
 

 

Es ist schön, dass es so aufmerksame Leser gibt. Einige Sätze in den Kommentar haben mir so gut gefallen und entsprechen völlig meiner Meinung, dass ich sie übernehmen musste.

Sicherlich hast Du schon mitbekommen, das man Zitate auch als solche kennzeichnet. Ansonsten nennt man so was plagieren.

Der Plagiator hat das auch immer "vergessen"

________

04.01.2012 22:48 Uhr
OnkelHorst
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Insgesamt ein enttäuschendes Interview, kritisch nachgefragt wurde kaum und von Wulff kamen nur Verniedlichungen. Man hat ja fast den Eindruck, der hätte in seinem Urlaub bei Maschmeyer im Garten gezeltet und Frau Geerkens ihm einen Fuffi zugesteckt.

Der Merkel wird das wohl reichen, den Medien eher nicht.

04.01.2012 22:49 Uhr
DerMichel
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Zitat von DocEx
Na und ? Wo bleibt die ganze Geschichte?

 

 

Na und ? Sie unterschlagen die ganze Geschichte. Der Spiegel  war auf der Spur einer anonymen Anzeige, die Eigentumsverhältnisse betreffend. Deshalb wollten sie mit aller Gewalt in das Grundbuch schauen. Das haben sie sich bis zum BGH erstritten. Sie hätten ihre langen Gesichter sehen sollen. Die anonyme Anzeige war gelogen. Das sollte auch Ihnen bekannt sein. Was die Prozesse wohl an Steuergeldern gekostet haben?

Ich habe nur die Aussage widerlegt, dass die Sache mehr oder weniger urplötzlich über Wulff gekommen ist.

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    "Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr." (Laotse, Kapitel 81)

04.01.2012 22:52 Uhr
Gast_665100115
gelöscht
Beiträge: 785

 

Zitat von Frl. Anni
 

Zu den Amtszeiten der vorgenannten drei Bundespräsidenten hatte sich die Presse auch noch besser im Griff. Heutzutage ist es leider so: Wen die Presse auf dem Kicker hat, der hat nichts zu lachen. Beispiele gibt es genügend.

Daß sich die Presse und viele Mitläufer so auf Herrn Wulff einschießen, ist beschämend. Ich wollte ihn auch nicht als Bundespräsidenten, aber seine Arbeit macht er gut.

Und um auf die Presse zurückzukommen: Erinnern Sie sich mal an Franz Josef Strauß in New York... damals wurde auch von der Presse vertuscht... was wäre das in der heutigen Zeit für ein Fressen für die Presse... und dieser Herr Strauß blieb bei allen seinen Eskapaden im Amt... da klappte sowas noch bestens mit den Schreiberlingen. 

Quod licet FJS, non licet Wulff.

Frei nach Terenz

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04.01.2012 22:56 Uhr
Mondschnuppe
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Zitat von OnkelHorst
 

Insgesamt ein enttäuschendes Interview, kritisch nachgefragt wurde kaum von Wulff kamen nur Verniedlichungen. Man hat ja fast den Eindruck, der hätte in seinem Urlaub bei Maschmeyer im Garten gezeltet und Frau Geerkens ihm einen Fuffi zugesteckt.

....

Genauo kams rüber.... als hätte Frau Geerke ihm das Geld regelrecht "aufgedrängt"....

Wie läuft so ein "Geld anbieten" eigentlich ab?...

Fragt da plötzlich eine Frau bei einem spontanen Treffen einen bekannten Mann: "Du sag mal, ich hab gehört, du willst dir ein Haus für 420.000 Euro kaufen... Soll ich Dir 500.000 dafür leihen"?... Der Mann: "Uija... das wäre toll, dann muss ich es nicht offiziell mit einer Bank abwickeln"..... oder wie soll man sich das eigentlich "seriös" vorstellen?...

04.01.2012 22:57 Uhr
timewanderer
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Die Großbuchstabenzeitung hatte noch in den '80er Jahren über 5,5 Millionen Auflage

und

heute ca. 2,9 Millionen Auflage. Dem Bürger sei dank!

 

Nein, diese Zeitung hatte sich früher NICHT besser im Griff.

 

NACHTRAG:

FJS ist im Rahmen der Spiegel-Affäre als Verteidigungsminister der Regierung Adenauer 1962 rausgeworfen worden. Seine Machenschaften hatten Wirkung gezeigt..

Zuletzt geändert von timewanderer, am 04.01.2012 um 23:06 Uhr
04.01.2012 23:07 Uhr
Frl. Anni
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Zitat von timewanderer

Die Großbuchstabenzeitung hatte noch in den '80er Jahren über 5,5 Millionen Auflage

und

heute ca. 2,9 Millionen Auflage. Dem Bürger sei dank!

 

Nein, diese Zeitung hatte sich früher NICHT besser im Griff.

 Diese Zeitung war immer schon ein Revolverblatt, richtig. Drum lesen wir sie auch nicht.

04.01.2012 23:13 Uhr
augustus
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Die verlorene Ehre des Christian Wulff

Ich bin ja auch nicht immer so begeistert von der "Macht der Medien", vor allem nicht, wenn ich an die Macht des 60-Cent-Blattes denke, nur in diesem Fall (ähnlich wie bei TzG) sind sich wohl die Massenmedien und die kritischen Medien ziemlich einig so wie die Mehrheit der Bevölkerung. Das passiert nicht alle Tage. Jetzt ist halt das Kraut ausgeschöpft. Ich sehe das ziemlich emotionslos. Es gibt Schlimmeres.

Aber es trifft halt immer öfters die VIP's. Wie viele (unbekannte) Schicksale hat die BL..D schon kaputt gemacht?

Ein fiktives Beispiel (die Altforisten kennen das):

Die verlorene Ehre der Katharina Blum

Nichtsdestotrotz sehe ich es als Warnschuss für Mandats- und Würdenträger. Es geht nicht mehr alles durch. Vor 3 Jahren wäre das noch keine (Staats)Affäre gewesen, behaupte ich. Es bewegt sich schon was.

Small sister is watching you!

________
www.umfairteilen.de

04.01.2012 23:20 Uhr
Mondschnuppe
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Zitat von augustus
Die verlorene Ehre des Christian Wulff
.....

Ehre kann man nur in der Menge verlieren, in der  man sie zuvor besessen hat....

Was die "B" betrifft, so gebe ich Dir gerne recht...

04.01.2012 23:27 Uhr
DocEx
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Privatkredit ist rechtlich zulässig

 

Zitat von ThJ2704
Privatkredit ist rechtlich zulässig

 

Es war schon immer und ist auch immer noch absolut legitim sich einen Privatkredit zu beschaffen. 

Wenn Sie das nicht schaffen, dann ist das Ihr Problem und nicht das des Bundespräsidenten. 

 

Zitat von ZpO  

Du hast aber schon irgendwie mitbekommen, daß er damals Ministerpräsident war und somit andere Maßstäbe für Ihn galten, als für Otto Normalkreditnehmer.

 

Auch ein Ministerpräsident darf ein Privatleben haben. Er darf sogar seine langjährigen Freunde weiterbehalten, er darf bei ihnen weiterhin kostenlos übernachten, und wenn sie Geld übrig haben, kann er einen Kredit nehmen.

Das ist übrigens neben Wulffs Lindauer Rede ein weiterer Grund für die Hetzkampagne: Ackermanns Finanzimperium ist gar nicht begeistert, wenn sich die Leute auf privater Basis Kredit geben. Wovon sollen dann die Banker ihre exorbitanten Saläre und Boni herbekommen. Und dann hat es Wulff auch noch gewagt, zu einer öffentlich-rechtlichen Landsbank zu gehen. Als BP ein schlechtes Vorbild aus Ackermanns Sicht.

ZDF-Frau Schausten hat behauptet, sie würde ihren Freunden für die Übernachtung Geld geben (140 Euro?). Meine Freunde wären beleidigt, Kürzlich wollten reiche Freunde von mir unbedingt meine Übernachtung in einem schwäbischen Kloster mitbezahlen. Muss ich jetzt den geldwerten Vorteil versteuern?

 

04.01.2012 23:31 Uhr
timewanderer
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@augustus [1152]

Richtig, Heinrich Böll steht vor meinem Auge.

Und ein Karl Carstens (NSDAP/CDU), der in völligem Widerspruch zu der Kernaussage des Buches von „Rechtfertigung von terroristischer Gewalt“ sprach, Carstens, später Bundespräsident, als Belasteter, noch 1979!

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