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#1141 (permalink) | |
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Zu den Amtszeiten der vorgenannten drei Bundespräsidenten hatte sich die Presse auch noch besser im Griff. Heutzutage ist es leider so: Wen die Presse auf dem Kicker hat, der hat nichts zu lachen. Beispiele gibt es genügend. Daß sich die Presse und viele Mitläufer so auf Herrn Wulff einschießen, ist beschämend. Ich wollte ihn auch nicht als Bundespräsidenten, aber seine Arbeit macht er gut. Und um auf die Presse zurückzukommen: Erinnern Sie sich mal an Franz Josef Strauß in New York... damals wurde auch von der Presse vertuscht... was wäre das in der heutigen Zeit für ein Fressen für die Presse... und dieser Herr Strauß blieb bei allen seinen Eskapaden im Amt... da klappte sowas noch bestens mit den Schreiberlingen. |
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#1142 (permalink) | |
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Du hast aber schon irgendwie mitbekommen, daß er damals Ministerpräsident war und somit andere Maßstäbe für Ihn galten, als für Otto Normalkreditnehmer. |
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#1143 (permalink) | |
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Möchte und könnte man meinen.... aber wenn man genau hinsieht, ist "Wulff's Tun" der einzige Auslöser für seine ganz private Lawine... Hätte er "keinen Dreck am Stecken", den er - immer noch - scheibchenweise vertuschen möchte, hätte er die medialen Vorwürfe mit einem einzigen Paukenschlag zunichte machen können... er kann es aber nicht.... fragen Sie sich mal "warum".... Was "die Bild" dabei betrifft, bin ich mir nicht sicher, dass sie "danach" mehr Leser haben wird... Wir z.B. haben sie "vorher" nicht gekauft, wir werden es auch "danach" nicht tun... |
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#1144 (permalink) | |
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Na und ? Wo bleibt die ganze Geschichte?
Na und ? Sie unterschlagen die ganze Geschichte. Der Spiegel war auf der Spur einer anonymen Anzeige, die Eigentumsverhältnisse betreffend. Deshalb wollten sie mit aller Gewalt in das Grundbuch schauen. Das haben sie sich bis zum BGH erstritten. Sie hätten ihre langen Gesichter sehen sollen. Die anonyme Anzeige war gelogen. Das sollte auch Ihnen bekannt sein. Was die Prozesse wohl an Steuergeldern gekostet haben? |
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#1145 (permalink) | |
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Sicherlich hast Du schon mitbekommen, das man Zitate auch als solche kennzeichnet. Ansonsten nennt man so was plagieren. Der Plagiator hat das auch immer "vergessen" |
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#1146 (permalink) | |
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Insgesamt ein enttäuschendes Interview, kritisch nachgefragt wurde kaum und von Wulff kamen nur Verniedlichungen. Man hat ja fast den Eindruck, der hätte in seinem Urlaub bei Maschmeyer im Garten gezeltet und Frau Geerkens ihm einen Fuffi zugesteckt. Der Merkel wird das wohl reichen, den Medien eher nicht. |
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#1147 (permalink) | |
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Ich habe nur die Aussage widerlegt, dass die Sache mehr oder weniger urplötzlich über Wulff gekommen ist. |
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#1148 (permalink) | |
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Quod licet FJS, non licet Wulff. Frei nach Terenz |
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#1149 (permalink) | |
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Genauo kams rüber.... als hätte Frau Geerke ihm das Geld regelrecht "aufgedrängt".... Wie läuft so ein "Geld anbieten" eigentlich ab?... Fragt da plötzlich eine Frau bei einem spontanen Treffen einen bekannten Mann: "Du sag mal, ich hab gehört, du willst dir ein Haus für 420.000 Euro kaufen... Soll ich Dir 500.000 dafür leihen"?... Der Mann: "Uija... das wäre toll, dann muss ich es nicht offiziell mit einer Bank abwickeln"..... oder wie soll man sich das eigentlich "seriös" vorstellen?... |
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#1150 (permalink) | |
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Die Großbuchstabenzeitung hatte noch in den '80er Jahren über 5,5 Millionen Auflage und heute ca. 2,9 Millionen Auflage. Dem Bürger sei dank!
Nein, diese Zeitung hatte sich früher NICHT besser im Griff.
NACHTRAG: FJS ist im Rahmen der Spiegel-Affäre als Verteidigungsminister der Regierung Adenauer 1962 rausgeworfen worden. Seine Machenschaften hatten Wirkung gezeigt.. |
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Zuletzt geändert von timewanderer, am 04.01.2012 um 23:06 Uhr
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#1151 (permalink) | |
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Diese Zeitung war immer schon ein Revolverblatt, richtig. Drum lesen wir sie auch nicht. |
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#1152 (permalink) | |
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Die verlorene Ehre des Christian Wulff
Ich bin ja auch nicht immer so begeistert von der "Macht der Medien", vor allem nicht, wenn ich an die Macht des 60-Cent-Blattes denke, nur in diesem Fall (ähnlich wie bei TzG) sind sich wohl die Massenmedien und die kritischen Medien ziemlich einig so wie die Mehrheit der Bevölkerung. Das passiert nicht alle Tage. Jetzt ist halt das Kraut ausgeschöpft. Ich sehe das ziemlich emotionslos. Es gibt Schlimmeres. Aber es trifft halt immer öfters die VIP's. Wie viele (unbekannte) Schicksale hat die BL..D schon kaputt gemacht? Ein fiktives Beispiel (die Altforisten kennen das): Die verlorene Ehre der Katharina Blum Nichtsdestotrotz sehe ich es als Warnschuss für Mandats- und Würdenträger. Es geht nicht mehr alles durch. Vor 3 Jahren wäre das noch keine (Staats)Affäre gewesen, behaupte ich. Es bewegt sich schon was. Small sister is watching you! |
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#1153 (permalink) | |
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Ehre kann man nur in der Menge verlieren, in der man sie zuvor besessen hat.... Was die "B" betrifft, so gebe ich Dir gerne recht... |
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#1154 (permalink) | |
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Privatkredit ist rechtlich zulässig
Auch ein Ministerpräsident darf ein Privatleben haben. Er darf sogar seine langjährigen Freunde weiterbehalten, er darf bei ihnen weiterhin kostenlos übernachten, und wenn sie Geld übrig haben, kann er einen Kredit nehmen. Das ist übrigens neben Wulffs Lindauer Rede ein weiterer Grund für die Hetzkampagne: Ackermanns Finanzimperium ist gar nicht begeistert, wenn sich die Leute auf privater Basis Kredit geben. Wovon sollen dann die Banker ihre exorbitanten Saläre und Boni herbekommen. Und dann hat es Wulff auch noch gewagt, zu einer öffentlich-rechtlichen Landsbank zu gehen. Als BP ein schlechtes Vorbild aus Ackermanns Sicht. ZDF-Frau Schausten hat behauptet, sie würde ihren Freunden für die Übernachtung Geld geben (140 Euro?). Meine Freunde wären beleidigt, Kürzlich wollten reiche Freunde von mir unbedingt meine Übernachtung in einem schwäbischen Kloster mitbezahlen. Muss ich jetzt den geldwerten Vorteil versteuern?
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#1155 (permalink) | |
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@augustus [1152]
Richtig, Heinrich Böll steht vor meinem Auge. Und ein Karl Carstens (NSDAP/CDU), der in völligem Widerspruch zu der Kernaussage des Buches von „Rechtfertigung von terroristischer Gewalt“ sprach, Carstens, später Bundespräsident, als Belasteter, noch 1979! |
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