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#1801 (permalink) | |
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Sie beschreiben mit Ihrem Beitrag das Grundübel, glaubend, eine Lösung präsentieren zu können. Das Grundübel heißt auf der einen Seite zu hoher Energieverbrauch, auf der anderen Seite eine weltweit starke Zunahme der Energieverbraucher (z.B. China) und dies vor dem Hintergrund der Endlichkeit der Hauptressource Erdöl. Da ist das Ausweichen auf Elektromobilität die gleiche Sackgasse, denn der Strom hierfür muss auch irgendwo herkommen. Den aktuellen und nach wie vor steigenden Energiehunger regenerativ decken zu können, ist eine Illusion. So wie die Steinzeit irgendwann endete, wird auch die Erdölzeit enden. Die Antwort kann m.E. deshalb nur in massiven, gesellschaftlichen Umwälzungen und Umstellungen liegen. Mich schmerzt dieser Gedanke auch, aber ich halte diese Entwicklung für unaufhaltbar. |
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#1802 (permalink) | |
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Hallo googelilx, Sie haben meine Antwort an Sie ja großzügig übersehen, kein Problem. Aber wenn Sie jetzt hier Martin repliken, dass er nur eine vermeintliche Lösung anbieten könne mit seinem Hinweis auf ein Ausweichen auf Elektrizität für die Fortbewegung, dann springen Sie meines Erachtens deutlich zu kurz. Sie meinen also, wenn die Weltgemeinschaft in größerer Urbanität machte, ihren Handel reduzierte, aufs Reisen verzichtete und ihre Wohnstätten ausreichend dämmte, dann wäre das Problem, das sich für die nachfolgenden Generationen auf dieser Erde stellt hinsichtlich des Verbrauchs von endlichen Rohstoffen gelöst? Dieser Ansatz verschiebt die Probleme lediglich. Mit keinem Wort gehen Sie auf das Argument ein, dass die Energie für ALLE auf der Erde erforderlichen Energieprozesse (und diese lässt sich in Strom umsetzen) tagtäglich in ausreichendem Maße auf dieser ankommt. Sie wird nur nicht genutzt. Wie dumm ist denn dieses Verhalten eigentlich - nur weil im Augenblick zu teuer noch nicht perfektioniert, noch nicht praktikabel genug - Sie lesen vor allem NOCH? Ich weiß nicht, welche Denkweise sich daran begeistert in Retro zu machen und zu sagen - so sehr es schmerzt, aber wir werden uns gesellschaftlich umstellen müssen, ohne überhaupt nur einen Ansatz zur Bereitschaft erkennen zu lassen, die vorhandene Energie zu nutzen. Ich hoffe, dass sich bevor man im Winter auf Südfrüchte und frisches Gemüse verzichten muss und so wie sich das offenbar einige erträumen, wieder von eingemachten Obst und Lageräpfeln, Wirsing und Sauerkraut wird leben müssen, ein paar helle Geister und verantwortungsbewusste Politiker mit Blick nach vorne statt nach hinten die Lösung der Probleme angehen und auch umsetzen werden. Öl gehört so bald wie möglich überhaupt nicht mehr verfahren, egal unter welchen tollen Gesellschaftsmodell und zu welchem Preis. Errungenschaften unserer modernen Welt sind solche und werden ja nur von denen schlechtgeredet, die sich wohlfühlen in der Masse und Reduktion und gerne anderen ihr Modell (das sie ja gerne für sich leben können) aufs Auge drücken wollen vordergründig gerechtfertigt über die Verschwendung der Ressourcen und die Umweltbelastung. Wenn diese durch den Einsatz der Sonnenenergie ins Marginale verringert wird, dann bleibt den Zukunftpropheten des Regionalen und Urbanen ja nichts mehr... und das scheint manche zu verdrießen. Dass Sie da dazu gehören, wundert mich ein wenig. |
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#1803 (permalink) | |
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richtig! schneller, höher, weiter....in allen lebenslagen...das kann auf dauer nicht gut gehen! wir werden`s vermutlich alle nicht mehr erleben, aber in absehbarer zeit wird gezwungenermaßen der "reset-knopf" gedrückt... |
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#1804 (permalink) | |
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Weil der Weltrekord im Weitsprung eher nicht auf 10,00 m ausbaufähig sein wird, springen die Olympioniken aber künftig nicht nur 7,50 m. Es ist einfach so: Es gibt Menschen, denen ist das moderne Leben zu schnell, zu intensiv, ,meinetwegen auch zu oberflächlich. Die sollen sich zurückziehen, Fahrrad fahren, in ihren Kleingartenkolonnien Gemüse und Obst anbauen und mit dem Zug ins Allgäu zum Urlauben fahren, kein Problem. Aus dieser Haltung aber eine Maxime für alle Menschen machen zu wollen (auch für die auf der Welt, die noch nie eine Teilhabe hatten, an solch durchaus bereichernden Lebensumständen) ist eine rückwärtsgerichtete, indoktrinäre.
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#1805 (permalink) | |
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Martin |
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#1806 (permalink) | |
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"Der Schäuble.der Schäuble"... "der Staat" kassiert beim Sprit ab !
Dieses -mit Verlaub dumme Geschwätz,welches ja von allen Medien vorgplappert wird ,wenn es um die Spritpreise geht- kann man wirklich nicht mehr hören !
WER ist denn der Staat ? Das sind doch wohl die 80 Millionen Einwohner in diesem Land ! Der Staatshaushalt ,für welchen Steuern udns Abgaben erhoben werden, wird für diese 80 Millionen Einwohner in diesem Land erhoben !
Im Übrigen : Es gibt gehörige Alternativen zum Automobil ! Zum Beispiel Busse und Bahnen,das Fahrrad,ein Motorroller ,die Füße ! Es ist doch mittlerweile kein Geheimnis mehr,daß 80% alle Fahrten ,die an einem Tag mit dem Automobil gemacht werden, höchstens 10 Entfernungs-Kilometer betragen. Wenn diese nicht auf andere Art und Weise als mit dem Auto zu bewältigen sind,dann ist der Spritpreis immer noch zu weit unten !
Offensichtlich ist der Spritpreis noch viel zu weit unten ! Meienr Ansicht nach sollte derselbe auf 2,50 steigen ! |
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#1807 (permalink) | |
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Steuersenkung oder Erhöhung der Pendlerpauschale?
Die stetig steigenden Spritpreise sorgen auch in der Politik für heftige Diskussionen. Der Bundestag rechnete aus, dass 74 Cent Pendlerpauschale angemessen wären. Mehr als doppelt so hoch, als die gegenwärtige Pendlerpauschale müsste sie also sein, um eine Steuerentlastung wie im Jahr 1991 zu bringen. Nutznießer wären nur die Gutverdiener, denn sie können mit deutlichen Steuererstattungen rechnen. Andere sind hingegen der Meinung, dass Steuersenkungen, also die Absenkung der Mineralölsteuer oder der Umsatzsteuer für Benzin gegenüber der Erhöhung der Pendlerpauschale die bessere Alternative wäre. Dadurch könnten die Verbraucherpreise an den Tankstellen tatsächlich sinken" sagte die Vorsitzende des Bundestags-Finanzausschusses, Birgit Reinemund (FDP), der "Rheinischen Post". Ein weiterer Vorteil wäre, dass sie schnell wirksam und allen Autofahrern nutzen würde. Wenn die schwarz-gelbe Regierung die Autofahrer in Deutschland tatsächlich entlasten will, dann soll sie nicht eine höhere Pendlerpauschale versprechen, sondern schlicht die enorme steuerliche Belastung für Benzin senken. Aber erst allen Autofahrern über Mineralöl-, Öko- und Mehrwertsteuer das Geld aus der Tasche zu ziehen, um dann nur die Pendler zu entschädigen, wirkt nicht gerade überzeugend. Dass beständig steigende Energiepreise durch eine Pendlerpauschale abgefangen werden können, hält auch der Wiesbadener Kurier für "blanke Illusion". Vielmehr müsse der Staat konsequent die Energiewende vorantreiben. Dazu gehöre auch der Verkehr. Das bedeutet: "Dem Autofahrer bleiben nur energiebewusstere Alternativen, Fahrgemeinschaft, Nahverkehr, sparsameres Auto“, wie Erdgas- oder Hybridfahrzeuge. Elektrofahrzeuge sind dagegen noch weit entfernt von der Wirtschaftlichkeit. |
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#1808 (permalink) | |
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Ihre Beiträge sind teilweise wirklich nicht mehr zu ertragen. Erstens steht Schäuble nunmal in diesem Falle für den Staat, denn er ist der Finanzminister des Staates. Zweitens steht es jedem frei, freiwillig auch mehr Steuern an den Staat abzuführen. Gehen Sie doch mal mit gutem Beispiel voran und spenden einen Betrag!! Drittens soll es Leute geben, die auf dem Land wohnen und auf einen fahrbaren Untersatz angewiesen sind. Viertens zahlen Sie und wir alle viel mehr in den Supermärkten für Waren, wenn der Spritpreis auf 2 Euro oder mehr steigen würde. Aber circusmaximus zahlt ja gerne. Er hat ´s ja auch so dicke! Und ´s ist ja für den Staat! Gern trägt er auch mal den 5kg-Sack Kartoffeln und die 9kg Mineralwaser vom Supermarkt in der Hand nach Hause. Unter den Achseln ist noch Platz für die Tiefkühlpizze und auf dem Kopf balanciert er den Pack Toilettenpapier. Mann, mann, mann,..... Fünftens würden, wenn kein Indiviualverkehr mehr finanzierbar wäre, weil sich keiner mehr eine Autofahrt leisten kann, auch der ÖNV zusammenbrechen, mal ganz abgesehen davon, dass auch dort die Preise steigen würden. Sie wären gut beraten, mal weniger Energie in Fettdruck und andere Stilmittelchen eines Schreihalses zu verschwenden und stattdessen mal mehr nachzudenken, was sie schreiben. Insofern kann ich das "dumme Geschwätz" nur mit Nachdruck zurückgeben! |
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#1809 (permalink) | |
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Dummes Geschwätz. Wir haben gar kein Auto und es geht auch: Die Kartoffeln passen locker in den Rucksack und Getränke lassen wir uns liefern. Ich kann das "Aber wir sind doch sooo auf das Auto angewiesen"-Gejammere nicht mehr hören. Leute, von denen das kommt, sind nur zu faul, zu bequem und zu unflexibel, über Alternativen nachzudenken. |
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#1810 (permalink) | |
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Wie weit ist Ihr Wohnort denn vom nächsten Supermarkt entfernt? |
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#1811 (permalink) | |
Martin |
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#1812 (permalink) | |
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Nach dem ersten Bandscheibenvorfall schreiben Sie solche Kommentare nicht mehr. |
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#1813 (permalink) | |
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Die 2,5 Kilo Kartoffel passen locker in DEINEN Rucksack, aber ich kann den Zentnersack den ich für MEINE Familie kaufe nicht mehr per Rad stemmen. |
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#1814 (permalink) | |
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Dann laß in dir doch anliefern. Wie ich bereits konstatierte: Leute, von denen das kommt, sind nur zu faul, zu bequem und zu unflexibel, über Alternativen nachzudenken. Apropos: Wie kriegst du eigentlich den Zentnersack ins Auto und dann wieder raus? |
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Zuletzt geändert von Lumpensammler, am 03.04.2012 um 11:41 Uhr
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#1815 (permalink) | |
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Ja, ABER SIE sind doch auch zu faul, bequem und zu unflexibel über Alternativen nachzudenken, sonst würden Sie dies tun und nicht nur anderen Ihren Lebensstil als vorbildlich aufzwängen wollen. |
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