Mittwoch, 19. Juni 2013

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Der Kraftstoffpreis
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10.04.2012 10:57 Uhr
montebaldo
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Zitat von Lumpensammler
 

 

 

@Monte:

Es lohnt nicht, auf Ihre dummen Unterstellungen einzugehen.

Dass Sie immer ausfallend reagieren, spricht nicht für Souveränität, eher für Ertapptsein.

 

________
OANS ZWOA DREI - GWUNNA!

10.04.2012 11:26 Uhr
montebaldo
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Zitat von vecchio
 

 

Tja.
Einen Punkt haben Sie genau getroffen. Die eingefahrenen Verhaltensweisen, die unter keinen Umständen geändert werden sollen und können.
Das Auto? - Alternativlos.
Die täglichen Fahrten zum Einkauf mit dem Auto? - Alternativlos.
Täglich zum Arbeitsplatz pendeln über *zig Kilometer mit dem Auto und alleine? - Alternativlos.

Würden dem jeweiligen "Alternativlos" das ein oder andere Mal ein Abwägen gegenübergesetzt, ob man das jetzt wirklich bis in alle Ewigkeiten so machen muss, und auch nach anderen Möglichkeiten geschaut, - ich bin sicher, dann sänke die durchschittliche Kilometerleistung der Blechkisten erheblich, und damit auch der absolute Verbrauch, vorübergehend sogar die Preise für den Kraftstoff.

Für das tägliche Einerlei im Verkehr ist mit dem Auto nicht einmal ein Zeitgewinn zu erzielen. Die Erfahrungen von Lumpensammler decken sich mit meinen. Beim Wochenendeinkauf mit dem Fahrad mit Besuch auf dem Wochenmarkt, beim Metzger und im Supermarkt bin ich schneller, als wenn ich die gleiche Tour mit dem Auto mache. Bei etwa sechs Kilometer Pendelstrecke von Wohnungstür bis zum Arbeitsplatz brauche ich mit dem Fahhrad genau fünfzehn Minuten, mit dem Auto exakt eine Viertelstunde.
Der (nur gefühlte) Nachteil bei den ganzen Alternativen, zu Fuß, Fahrrad, Motorroller, ÖPNV usw., ist allerdings der, dass man in der Blechschachtel ein Stück daheim mit dabei hat, und somit gefühlt nicht so lange unterwegs ist.

Um was geht es Ihnen denn nun genau? Den Spritpreis zu reduzieren? Durch Verzicht auf Fahrten? Sie schreiben ja selbst, dass dies nur vorübergehend der Fall wäre. Weil wenn die Leute nur nicht fahren, weil es teuer ist, dann tun sie es eben wieder, wenn er billiger wird.

Die einzige Rechtfertigung für dieses indoktrinäre "man kann auch mal zu Fuß gehen" ist doch der Verbrauch von Ressourcen und da ist letztlich nichts gewonnen mit dem Einsparpotenzial von Lieschen Müller, die sich als enorme Umweltschützerin versteht, wenn sie zum Supermarkt läuft und die Sachen nach Hause schleppt, dafür aber dann doch in den Flieger nach Mallorca steigt.

Mich wundert es überhaupt nicht, dass Leute wie Lumpensammler, die sich darin gefallen andere als faul, bequem etc. zu brandmarken, allergisch reagieren, wenn man sie darauf anspricht, wo sie denn evtl. bequem agieren und/oder im Übermaß Ressourcen verbrauchen.

Natürlich kommt man schlecht mit dem Fahrrad nach Asien. Aber so wie man leichter Hand für andere feststellt, sie könnten doch ein bisschen was an ihrem Verhalten ändern, könnte man das ja auch diesen Leuten anraten: Man kann bei uns auch sehr schön Urlaub machen, muss man den immer in die Ferne schweifen, man kann doch mal was an seinen lieben Gewohnheiten ändern und das Geld bliebe im Lande stärkte den Binnenkonsum und ins Allgäu kann man sogar radlen oder mit der Bahn fahren.

Das sind natürlich üble Unterstellungen ich weiß und deshalb hülfe da nur ein Energiekontigent. Dann ist das Verprassen gleichmäßig aufgeteilt und ob es jemand lieber bullenwarm in der Wohnung hat und täglich dreimal warm duscht, dafür aber zum Einkaufen läuft oder lieber im Pullover bei 17 Grad in seinem Heim sitzt und seine Lebensmittel mit dem Auto besorgt, das geht keinen was an und es gibt keinen Anlass dafür, sich als besserer Mensch zu fühlen, weil man sich gerne ein bisschen bewegt und das Angenehme mit dem Nützlichen verbindet.

 

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OANS ZWOA DREI - GWUNNA!

10.04.2012 12:24 Uhr
montebaldo
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Zitat von Lumpensammler
 

 

Mit dem Auto brauchten wir früher für den Einkauf anderthalb Stunden. Zu Fuß schaffen wir es in einer Stunde. Die Reaktionen hier bestätigen meine Feststellung: Manche scheuen auch nicht die dümmsten Rechtfertigungen für ihre Bequemlichkeit und Unflexibilität.

@Monte:

Es lohnt nicht, auf Ihre dummen Unterstellungen einzugehen.

Hallo ich nochmal. Wenn ich nicht sehr irre, dann sind Sie Innenstadtbewohner. Da hat man gerne mal ein Parkplatzproblem, das einem das Autofahren verleidet. Ich erinnere mich, dass ich in meiner Zeit am Vorderen Lech auch froh war, einen Parkplatz zu haben und den nicht ohne Not wieder freiwillig aufgab. Da geht man vllt. lieber zum Einkaufen zu Fuß als hinterher so und so lang einen Parkplatz suchen  und evtl. einen Fußmarsch zur Wohnung auf sich nehmen zu müssen, der schon ein Viertel des Gesamtweges beträgt. 

Vielleicht ist das bei Ihnen ja auch so. Und dann macht man mal eben aus der Not eine Tugend.

Eine weitere Unterstellung meinerseits -  mit der ich aber vllt. gar nicht so daneben liegen könnte. Man kennt ja seine Pappenheimer.

 

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10.04.2012 13:32 Uhr
vecchio
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Zitat von montebaldo
 

 

Um was geht es Ihnen denn nun genau? Den Spritpreis zu reduzieren? Durch Verzicht auf Fahrten? Sie schreiben ja selbst, dass dies nur vorübergehend der Fall wäre. Weil wenn die Leute nur nicht fahren, weil es teuer ist, dann tun sie es eben wieder, wenn er billiger wird.

Die einzige Rechtfertigung für dieses indoktrinäre "man kann auch mal zu Fuß gehen" ist doch der Verbrauch von Ressourcen und da ist letztlich nichts gewonnen mit dem Einsparpotenzial von Lieschen Müller, die sich als enorme Umweltschützerin versteht, wenn sie zum Supermarkt läuft und die Sachen nach Hause schleppt, dafür aber dann doch in den Flieger nach Mallorca steigt.

Mich wundert es überhaupt nicht, dass Leute wie Lumpensammler, die sich darin gefallen andere als faul, bequem etc. zu brandmarken, allergisch reagieren, wenn man sie darauf anspricht, wo sie denn evtl. bequem agieren und/oder im Übermaß Ressourcen verbrauchen.

Natürlich kommt man schlecht mit dem Fahrrad nach Asien. Aber so wie man leichter Hand für andere feststellt, sie könnten doch ein bisschen was an ihrem Verhalten ändern, könnte man das ja auch diesen Leuten anraten: Man kann bei uns auch sehr schön Urlaub machen, muss man den immer in die Ferne schweifen, man kann doch mal was an seinen lieben Gewohnheiten ändern und das Geld bliebe im Lande stärkte den Binnenkonsum und ins Allgäu kann man sogar radlen oder mit der Bahn fahren.

Das sind natürlich üble Unterstellungen ich weiß und deshalb hülfe da nur ein Energiekontigent. Dann ist das Verprassen gleichmäßig aufgeteilt und ob es jemand lieber bullenwarm in der Wohnung hat und täglich dreimal warm duscht, dafür aber zum Einkaufen läuft oder lieber im Pullover bei 17 Grad in seinem Heim sitzt und seine Lebensmittel mit dem Auto besorgt, das geht keinen was an und es gibt keinen Anlass dafür, sich als besserer Mensch zu fühlen, weil man sich gerne ein bisschen bewegt und das Angenehme mit dem Nützlichen verbindet.

 

Eines vorneweg: mittlerweile leben sieben Millarden Menschen auf der Erde. Alle von denen wollen ein Auskommen haben. Wollen Sie, dass alle so leben, prassen, Energie verschwenden wie unsereins? Dann aber gute Nacht Marie! Wie es weiter oben schon Googelix bemerkte, wir leben in einer Welt der schwindenden Ressourcen und immer mehr wollen etwas davon haben. Hat den Effekt., dass diese teurer werden. Bei Energie können wir noch auf die Erneuerbaren ausweichen, was aber garantiert nicht heißt, dass mit einem alleinigen Umschalten der Quelle alles gut ist. Auf technische Fortschritte zu hoffen, die auf physikalischen Unmöglichkeiten beruhen, ist auch der falsche Weg.
Der Preis kann also wegen zurückgehender Nachfrage höchstens vorrübergehend etwas sinken,  wenn die Spekulationsmöglichkeiten durch die sinkende Abhängigkeit der Verbraucher weniger werden.

Das Einsparen an Energie für seine Lebenführung wird so oder so kommen. Schlussendlich wird es der Geldbeutel regeln. Auf der anderen Seite muss es auch kein Nachteil sein. Der hier aufgeführte angebliche Schritt zurück in der Fortbewegung vom Automobil zum "Tretomobil" kann in Wirklichkeit ein Gewinn sein.
Geflissentlich haben Sie den Abschnitt: " Würden dem jeweiligen "Alternativlos" das ein oder andere Mal ein Abwägen gegenübergesetzt...." übergangen. Es soll jeder mit sich selbst ausmachen, ob oder ob nicht. Dann aber auch bitte an die Konsequenzen für den Geldbeutel, Gesundheit für sich und andere denken.
Was ich jetzt nicht verstehe, ist die Gegenüberstellung von Alltagsleben und Urlaub. Man kann hervorragend hierzulande Urlaub machen, gerade die von Ihnen vorgeschlagenen Möglichkeiten sind meine Favoriten. (*Ganz großes Indianerehrenwort*) In der Hauptsache ist es der Alltag, der am meisten Geld kostet.

Entscheiden muss jeder selbst, was ihm wichtig ist. Warme Bude, oder alle 500m mit dem tonnenschweren Gefährt zu fahren.
Um mich selbst zu wiederholen: "Schlussendlich wird es der Geldbeutel regeln." Mag es auch ungerecht klingen.

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Der heilige Stuhl ist nicht das Wichtige, das beim Pabst hinten 'raus kommt!

10.04.2012 14:10 Uhr
hml
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Zitat von vecchio

 

Das Einsparen an Energie für seine Lebenführung wird so oder so kommen. Schlussendlich wird es der Geldbeutel regeln.

Entscheiden muss jeder selbst, was ihm wichtig ist. Warme Bude, oder alle 500m mit dem tonnenschweren Gefährt zu fahren.
Um mich selbst zu wiederholen: "Schlussendlich wird es der Geldbeutel regeln." Mag es auch ungerecht klingen.

 Sie vergessen aber dabei eines, die (unsere) Industrie, der Fremdenverkehr etc. lebt auch aufgrund der individuellen Mobilität. Geht das eine Verloren zieht das auch einen Rattenschwanz nach sich wo heute noch unabsehbar ist.

Ich denke kaum das z.b. Mercedes, BMW, VW etc einerseits nur noch von den Luxuskarossen leben kann, wenn sich die breite Masse das Autofahren ansonsten nicht mehr leisten kann oder der Gondolere in Venedig nur als Beispiel für den Fremdenverkehr und Tourismus noch ein Auskommen hat wenn die Touristenströme versiegen. Verzicht auf Mobilit sorgt eben auch in vielen anderen Bereichen dann für Verzicht auf Einnahmen und davon können eben noch ganze andere Wirtschaftszweige betroffen sein, selbst wenn diese eigentlich nur indirekt etwas mit unserer Mobiltät zu tun haben.

Es ist sehr wohl richtig das irgendwann in Zukunft der Indivdualverkehr so wie er sich heute präsentiert z.b schon aus Platzgründen so nicht mehr funktionieren kann aber dann muss es eben andere Alternativen geben die diesen ersetzen oder ergänzen. Nur zu sagen es gibt keine Alternativen oder es entscheidet der Geldbeutel kann es auch nicht sein weil eben viel mehr an der Sache hängt als nur die indivduelle Mobilität.

Zuletzt geändert von hml, am 10.04.2012 um 14:17 Uhr
10.04.2012 15:11 Uhr
montebaldo
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Zitat von vecchio
 

 

Eines vorneweg: mittlerweile leben sieben Millarden Menschen auf der Erde. Alle von denen wollen ein Auskommen haben. Wollen Sie, dass alle so leben, prassen, Energie verschwenden wie unsereins? Dann aber gute Nacht Marie! Wie es weiter oben schon Googelix bemerkte, wir leben in einer Welt der schwindenden Ressourcen und immer mehr wollen etwas davon haben. Hat den Effekt., dass diese teurer werden. Bei Energie können wir noch auf die Erneuerbaren ausweichen, was aber garantiert nicht heißt, dass mit einem alleinigen Umschalten der Quelle alles gut ist. Auf technische Fortschritte zu hoffen, die auf physikalischen Unmöglichkeiten beruhen, ist auch der falsche Weg.
Der Preis kann also wegen zurückgehender Nachfrage höchstens vorrübergehend etwas sinken,  wenn die Spekulationsmöglichkeiten durch die sinkende Abhängigkeit der Verbraucher weniger werden.

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In diesen Komplex, der hier unter der Überschrift Kraftstoffpreis diskutiert wird, fallen ja mehrere Aspekte.

Der eine ist die Vergeudung von Ressourcen. Die ist Fakt und mit Ihrem Hinweis auf das Bestreben der Weltbevölkerung ebenso Anteil zu nehmen an Forschrittlichkeit wird dieser Aspekt immer wichtiger. Nicht nur googelix hat hier schon Dinge dargelegt, lieber Vecchio, ich habe mir auch schon einige Mühe gegeben, begreiflich zu machen, dass dieses - huch man muss umdenken, weniger verbrauchen und der Geldbeutel wird dies regeln - zu kurz gesprungen ist. Verstehen Sie denn nicht - wenn aufgrund einer steigenden Nachfrage der Ölpreis immer weiter nach oben geht, dann wird genauso viel verbraucht auf der Welt nur zu immer Kosten.

Der Gedanke der dringend verfolgt werden muss, ist, dass für Mobilität und Wärme baldmöglichst keine endlichen Brennstoffe mehr vergeudet werden. Das ist doch eigentlich ganz leicht nachzuvollziehen  und sooo abwegig, wie Sie nun tun, ist die Umsetzung ja wahrlich auch nicht. Auf technischen Fortschritt zu hoffen, der auf physikalischen Unmöglichkeiten beruht, ist ja auch so ein Spruch ins Blaue von Ihnen. Was wollen Sie denn mit Sicherheit sagen können, was eine physikalische Unmöglichkeit sei. Ein mir bekannter Mit-Konstrukter des A380 meinte auch, wenn der Vogel mal flöge, hätte die Physik noch Reserven. Offenbar hat sie. Man muss sich halt bemühen.

Der andere Aspekt ist, dass es Menschen gibt, denen der Gedanke der Entschleunigung unserer Gesellschaft sympathisch ist. Die es als Gewinn betrachten mit dem Rad langsamer voran zu kommen. Das ist deren gutes Recht. Leider neigt der Mensch dazu, dass er das, was er für sich selbst als richtig erkennt, auch für andere verallgemeinern will. Deshalb parolt man lieber durch die Gegend, die Leute sollten sich halt mal nach Alternativen für ihre Fortbewegung umsehen und sich nicht über steigende Spritkosten beklagen. Noch besser sind die, die andere als faul und bequem geißeln, weil sie selbst nach ihrem eigenen Gutdünken und Dafürhalten ihren Lebenstil umgestellt haben.

Natürlich muss man eine Energiebilanz ziehen, Vecchio, wenn jemand dergestalt aufspricht, dass er anderen Energieverschwendung vorwirft durch Bequemlichkeit und überzogenes Anspruchsdenken. Ich lasse mir doch meine 32 Einkaufskilometer im Monat, für die ich 1,8 l Diesel verbrauche, nicht von jemandem vorhalten, der vllt. zweimal im Jahr  eine Fernflugreise macht und mit seinem Fleischkonsum auch für allerhand unschöne Aspekte auf unserer Erde mitverantwortlich ist.

Und Ihre Rede vom Geldbeutel ist eben die unsoziale Komponente an der Sache. Die Amerikaner verbrauchen dann weiterhin dreimal so viel Energie wie wir, aber bei uns kann es sich nur noch der Reiche leisten. Wenn Sie das für wünschenswert erachten, nur weil man statt in den Fortschritt zu investieren lieber den Verzicht predigen möchte.

Ich bin in den sechziger Jahren aufgewachsen. Da waren die Parolen schon dieselben. 3 Milliarden Menschen - Überbevölkerung, kann man nicht ernähren, Rohstoffe gehen zu Ende... jetzt sind wir 40 Jahre weiter und 7 Mllrd. . Glauben Sie mir Vecchio der Mensch kann, wenn er will auch dieses Problem lösen. Dass er nicht will, liegt daran, dass sich manche noch an der Ausbeutung der endlichen Rohstoffe bereichern müssen. Retros wie Sie nehmen das hin. Dann fahren künftig eben nur noch die Mulitmillionäre dicke fette Autos und die anderen Rad. Ist doch auch schön.

Es soll doch bitte jeder Rad fahren, dem das gefällt. Und ÖPNV, der das schätzt und dem das Vorteile bringt. Aber die weitere Verschwendung des Öls hinzunehmen, weil man für sich eine Aussteigerlösung gefunden hat, das halte ich wahrlich nicht für eine sehr visionäre Haltung eher für eine restriktive.

 

 

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11.04.2012 10:50 Uhr
vecchio
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Zitat von montebaldo
 

 

In diesen Komplex, der hier unter der Überschrift Kraftstoffpreis diskutiert wird, fallen ja mehrere Aspekte.

...
Der Gedanke der dringend verfolgt werden muss, ist, dass für Mobilität und Wärme baldmöglichst keine endlichen Brennstoffe mehr vergeudet werden. Das ist doch eigentlich ganz leicht nachzuvollziehen  und sooo abwegig, wie Sie nun tun, ist die Umsetzung ja wahrlich auch nicht. Auf technischen Fortschritt zu hoffen, der auf physikalischen Unmöglichkeiten beruht, ist ja auch so ein Spruch ins Blaue von Ihnen. Was wollen Sie denn mit Sicherheit sagen können, was eine physikalische Unmöglichkeit sei. Ein mir bekannter Mit-Konstrukter des A380 meinte auch, wenn der Vogel mal flöge, hätte die Physik noch Reserven. Offenbar hat sie. Man muss sich halt bemühen.
....
(Das Zitieren hier ist und bleibt ein Ärgernis)

Genau grundlegende Aspekte. Und bevor es zu sehr OT wird, nur noch eines:
Nicht die Physik hat Reserven, die technische Entwicklung ist noch nicht an die Grenzen der Physik gestoßen. Das mag auf den ersten Blick keinen Unterschied machen, die Bedeutung ist dennoch eine grundlegend andere. Ein Großteil dieser Grenzen ist bereits sehr wohl bekannt, sowohl in der Makro- als auch in Quantenphysik. Und ein Kernsatz ist der: Es wird niemals ein Perpetuum Mobile geben. Was bisher versucht wurde, uns bisher als Lösung aller Energiefragen zu verkaufen, von "freier Energie" über einen "Ruhepunktbeschleuniger"- und was weiß ich noch alles, ist aber im Prinzip nichts anderes. Selbst wenn es pseudowissenschaftlich mit Begriffen wie z.B. dem "Casimir- Effekt" aus der Quantenphysik verbrämt wird. Ganz kurz darüber >hier< in der Welt.
Vielleicht findet jemand eine Möglichkeit elektronische Ladungen so dicht zu packen, dass man Strom eben doch effektiv in "großen Mengen" speichern kann, vielleicht steigert sich der Wirkungsgrad von Maschinen noch erheblich, dass man mit weniger mehr erreicht. Aber das ist Zukunftsmusik, Es kann auch sein, dass solche Entdeckungen ausbleiben.


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12.04.2012 08:12 Uhr
Aufgemerkt!
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Woher das nur kommt?

Aber Abzocke ist es ja offiziell nicht.

 

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12.04.2012 08:12 Uhr
Redaktion
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Sprit bleibt trotz Preisrückgang beim Öl teuer
Benzin bleibt auch nach Ostern teuer, obwohl der Preis für Rohöl gesunken ist. Diesel ist sogar noch teurer geworden
Sprit bleibt trotz Preisrückgang beim Öl teuer

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12.04.2012 08:30 Uhr
Schneckenschubse
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ist doch klar ...

dass die Konzerne jetzt schön den hohen Preis halten werden, um Ausreden warum sind die ja noch nie verlegen gewesen .....

12.04.2012 17:14 Uhr
heletz
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Zitat von Redaktion
...
Benzin bleibt auch nach Ostern teuer, obwohl der Preis für Rohöl gesunken ist. ...

Das ist Euch echt noch 'ne Meldung wert ...?

*staun*

 

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13.04.2012 20:07 Uhr
RaimundKamm
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Warum auch die Benzinpreise hoch sind

 

1. Gewinn von Exxon (ESSO):

41,1 Milliarden Dollar Jahresgewinn     ergibt 112 Millionen Dollar pro Tag

 

2. Gehalt des Bosses:

34,9 Millionen Dollar im Jahr, macht täglich fast 100.000 Dollar aus.

Beim Vorbeiradeln an einer Esso-Tankstelle wundere ich mich, dass dieser Raubkonzern immer noch so viele freiwillige Opfer findet.

Raimund Kamm

Zuletzt geändert von RaimundKamm, am 13.04.2012 um 20:21 Uhr
13.04.2012 20:20 Uhr
alter Löwe
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Gestern ca. 19 Uhr Jet- Tankstelle kostet Diesel 1,469  und heute früh 1,539! Was ist da in der Nacht für ein Unglück geschehen, das so eine Preissteigerung begründet ? Unsere tolle Regierung schaut zu und reibt sich die Hände.

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Einmal Löwe.....

14.04.2012 08:15 Uhr
Zackbumm
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Zitat von RaimundKamm
Warum auch die Benzinpreise hoch sind

Beim Vorbeiradeln an einer Esso-Tankstelle wundere ich mich, dass dieser Raubkonzern immer noch so viele freiwillige Opfer findet.

Raimund Kamm

Na na na, Freund der Sonne, ich wäre da vorsichtig. Bei solchen Äußerungen verstehen die Rechtsabteilungen der Global Player relativ wenig Spaß.

Sie als studierter Ökonom können doch sicher ausrechnen, wieviel Cent pro an jeder Esso-Tankstelle weltweit gekauftem Liter als Gehalt auf dem Konto des Chefs landen. Warum tun Sie das dann nicht, sondern versteifen sich auf das Anstacheln irgendwelcher billigen Neiddebatten?

 

Sie wissen sicherlich auch, wieviel Cent pro getanktem Liter der Fiskus einnimmt, um damit beispielsweise volkswirtschaftlichen Quatsch wie beispielsweise das Solarhobby einiger Besserverdiener zu subventionieren, während an unseren Schulen der Putz von der Decke bröckelt...

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"Die Fähigkeit, das Wort 'Nein' auszusprechen, ist der erste Schritt zur Freiheit." - Nicolas Chamfort

14.04.2012 11:45 Uhr
RaimundKamm
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Kein einziger Cent aus Steuergeldern fließt in die Solarförderung.

 

Zitat von ZackbummSie wissen sicherlich auch, wieviel Cent pro getanktem Liter der Fiskus einnimmt, um damit beispielsweise volkswirtschaftlichen Quatsch wie beispielsweise das Solarhobby einiger Besserverdiener zu subventionieren, ...

 

Kein einziger Cent aus Steuergeldern fließt in die Solarförderung.

Hingegen fliessen viele Cents in die provisorische Sicherung des Atommülls in der Asse, in Morsleben ... Offenbar flessen zu wenige Cents in die Aufklärung der Bevölkerung über die Ausmaße des von Strauß & Co verschuldeten Atommüllproblems.

R.K.


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