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#1921 (permalink) | |
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Dass Sie immer ausfallend reagieren, spricht nicht für Souveränität, eher für Ertapptsein.
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#1922 (permalink) | |
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Um was geht es Ihnen denn nun genau? Den Spritpreis zu reduzieren? Durch Verzicht auf Fahrten? Sie schreiben ja selbst, dass dies nur vorübergehend der Fall wäre. Weil wenn die Leute nur nicht fahren, weil es teuer ist, dann tun sie es eben wieder, wenn er billiger wird. Die einzige Rechtfertigung für dieses indoktrinäre "man kann auch mal zu Fuß gehen" ist doch der Verbrauch von Ressourcen und da ist letztlich nichts gewonnen mit dem Einsparpotenzial von Lieschen Müller, die sich als enorme Umweltschützerin versteht, wenn sie zum Supermarkt läuft und die Sachen nach Hause schleppt, dafür aber dann doch in den Flieger nach Mallorca steigt. Mich wundert es überhaupt nicht, dass Leute wie Lumpensammler, die sich darin gefallen andere als faul, bequem etc. zu brandmarken, allergisch reagieren, wenn man sie darauf anspricht, wo sie denn evtl. bequem agieren und/oder im Übermaß Ressourcen verbrauchen. Natürlich kommt man schlecht mit dem Fahrrad nach Asien. Aber so wie man leichter Hand für andere feststellt, sie könnten doch ein bisschen was an ihrem Verhalten ändern, könnte man das ja auch diesen Leuten anraten: Man kann bei uns auch sehr schön Urlaub machen, muss man den immer in die Ferne schweifen, man kann doch mal was an seinen lieben Gewohnheiten ändern und das Geld bliebe im Lande stärkte den Binnenkonsum und ins Allgäu kann man sogar radlen oder mit der Bahn fahren. Das sind natürlich üble Unterstellungen ich weiß und deshalb hülfe da nur ein Energiekontigent. Dann ist das Verprassen gleichmäßig aufgeteilt und ob es jemand lieber bullenwarm in der Wohnung hat und täglich dreimal warm duscht, dafür aber zum Einkaufen läuft oder lieber im Pullover bei 17 Grad in seinem Heim sitzt und seine Lebensmittel mit dem Auto besorgt, das geht keinen was an und es gibt keinen Anlass dafür, sich als besserer Mensch zu fühlen, weil man sich gerne ein bisschen bewegt und das Angenehme mit dem Nützlichen verbindet.
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#1923 (permalink) | |
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Hallo ich nochmal. Wenn ich nicht sehr irre, dann sind Sie Innenstadtbewohner. Da hat man gerne mal ein Parkplatzproblem, das einem das Autofahren verleidet. Ich erinnere mich, dass ich in meiner Zeit am Vorderen Lech auch froh war, einen Parkplatz zu haben und den nicht ohne Not wieder freiwillig aufgab. Da geht man vllt. lieber zum Einkaufen zu Fuß als hinterher so und so lang einen Parkplatz suchen und evtl. einen Fußmarsch zur Wohnung auf sich nehmen zu müssen, der schon ein Viertel des Gesamtweges beträgt. Vielleicht ist das bei Ihnen ja auch so. Und dann macht man mal eben aus der Not eine Tugend. Eine weitere Unterstellung meinerseits - mit der ich aber vllt. gar nicht so daneben liegen könnte. Man kennt ja seine Pappenheimer.
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#1924 (permalink) | |
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Eines vorneweg: mittlerweile leben sieben Millarden Menschen auf der Erde. Alle von denen wollen ein Auskommen haben. Wollen Sie, dass alle so leben, prassen, Energie verschwenden wie unsereins? Dann aber gute Nacht Marie! Wie es weiter oben schon Googelix bemerkte, wir leben in einer Welt der schwindenden Ressourcen und immer mehr wollen etwas davon haben. Hat den Effekt., dass diese teurer werden. Bei Energie können wir noch auf die Erneuerbaren ausweichen, was aber garantiert nicht heißt, dass mit einem alleinigen Umschalten der Quelle alles gut ist. Auf technische Fortschritte zu hoffen, die auf physikalischen Unmöglichkeiten beruhen, ist auch der falsche Weg. Das Einsparen an Energie für seine Lebenführung wird so oder so kommen. Schlussendlich wird es der Geldbeutel regeln. Auf der anderen Seite muss es auch kein Nachteil sein. Der hier aufgeführte angebliche Schritt zurück in der Fortbewegung vom Automobil zum "Tretomobil" kann in Wirklichkeit ein Gewinn sein. |
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#1925 (permalink) | |
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Sie vergessen aber dabei eines, die (unsere) Industrie, der Fremdenverkehr etc. lebt auch aufgrund der individuellen Mobilität. Geht das eine Verloren zieht das auch einen Rattenschwanz nach sich wo heute noch unabsehbar ist. Ich denke kaum das z.b. Mercedes, BMW, VW etc einerseits nur noch von den Luxuskarossen leben kann, wenn sich die breite Masse das Autofahren ansonsten nicht mehr leisten kann oder der Gondolere in Venedig nur als Beispiel für den Fremdenverkehr und Tourismus noch ein Auskommen hat wenn die Touristenströme versiegen. Verzicht auf Mobilit sorgt eben auch in vielen anderen Bereichen dann für Verzicht auf Einnahmen und davon können eben noch ganze andere Wirtschaftszweige betroffen sein, selbst wenn diese eigentlich nur indirekt etwas mit unserer Mobiltät zu tun haben. Es ist sehr wohl richtig das irgendwann in Zukunft der Indivdualverkehr so wie er sich heute präsentiert z.b schon aus Platzgründen so nicht mehr funktionieren kann aber dann muss es eben andere Alternativen geben die diesen ersetzen oder ergänzen. Nur zu sagen es gibt keine Alternativen oder es entscheidet der Geldbeutel kann es auch nicht sein weil eben viel mehr an der Sache hängt als nur die indivduelle Mobilität. |
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Zuletzt geändert von hml, am 10.04.2012 um 14:17 Uhr
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#1926 (permalink) | |
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In diesen Komplex, der hier unter der Überschrift Kraftstoffpreis diskutiert wird, fallen ja mehrere Aspekte. Der eine ist die Vergeudung von Ressourcen. Die ist Fakt und mit Ihrem Hinweis auf das Bestreben der Weltbevölkerung ebenso Anteil zu nehmen an Forschrittlichkeit wird dieser Aspekt immer wichtiger. Nicht nur googelix hat hier schon Dinge dargelegt, lieber Vecchio, ich habe mir auch schon einige Mühe gegeben, begreiflich zu machen, dass dieses - huch man muss umdenken, weniger verbrauchen und der Geldbeutel wird dies regeln - zu kurz gesprungen ist. Verstehen Sie denn nicht - wenn aufgrund einer steigenden Nachfrage der Ölpreis immer weiter nach oben geht, dann wird genauso viel verbraucht auf der Welt nur zu immer Kosten. Der Gedanke der dringend verfolgt werden muss, ist, dass für Mobilität und Wärme baldmöglichst keine endlichen Brennstoffe mehr vergeudet werden. Das ist doch eigentlich ganz leicht nachzuvollziehen und sooo abwegig, wie Sie nun tun, ist die Umsetzung ja wahrlich auch nicht. Auf technischen Fortschritt zu hoffen, der auf physikalischen Unmöglichkeiten beruht, ist ja auch so ein Spruch ins Blaue von Ihnen. Was wollen Sie denn mit Sicherheit sagen können, was eine physikalische Unmöglichkeit sei. Ein mir bekannter Mit-Konstrukter des A380 meinte auch, wenn der Vogel mal flöge, hätte die Physik noch Reserven. Offenbar hat sie. Man muss sich halt bemühen. Der andere Aspekt ist, dass es Menschen gibt, denen der Gedanke der Entschleunigung unserer Gesellschaft sympathisch ist. Die es als Gewinn betrachten mit dem Rad langsamer voran zu kommen. Das ist deren gutes Recht. Leider neigt der Mensch dazu, dass er das, was er für sich selbst als richtig erkennt, auch für andere verallgemeinern will. Deshalb parolt man lieber durch die Gegend, die Leute sollten sich halt mal nach Alternativen für ihre Fortbewegung umsehen und sich nicht über steigende Spritkosten beklagen. Noch besser sind die, die andere als faul und bequem geißeln, weil sie selbst nach ihrem eigenen Gutdünken und Dafürhalten ihren Lebenstil umgestellt haben. Natürlich muss man eine Energiebilanz ziehen, Vecchio, wenn jemand dergestalt aufspricht, dass er anderen Energieverschwendung vorwirft durch Bequemlichkeit und überzogenes Anspruchsdenken. Ich lasse mir doch meine 32 Einkaufskilometer im Monat, für die ich 1,8 l Diesel verbrauche, nicht von jemandem vorhalten, der vllt. zweimal im Jahr eine Fernflugreise macht und mit seinem Fleischkonsum auch für allerhand unschöne Aspekte auf unserer Erde mitverantwortlich ist. Und Ihre Rede vom Geldbeutel ist eben die unsoziale Komponente an der Sache. Die Amerikaner verbrauchen dann weiterhin dreimal so viel Energie wie wir, aber bei uns kann es sich nur noch der Reiche leisten. Wenn Sie das für wünschenswert erachten, nur weil man statt in den Fortschritt zu investieren lieber den Verzicht predigen möchte. Ich bin in den sechziger Jahren aufgewachsen. Da waren die Parolen schon dieselben. 3 Milliarden Menschen - Überbevölkerung, kann man nicht ernähren, Rohstoffe gehen zu Ende... jetzt sind wir 40 Jahre weiter und 7 Mllrd. . Glauben Sie mir Vecchio der Mensch kann, wenn er will auch dieses Problem lösen. Dass er nicht will, liegt daran, dass sich manche noch an der Ausbeutung der endlichen Rohstoffe bereichern müssen. Retros wie Sie nehmen das hin. Dann fahren künftig eben nur noch die Mulitmillionäre dicke fette Autos und die anderen Rad. Ist doch auch schön. Es soll doch bitte jeder Rad fahren, dem das gefällt. Und ÖPNV, der das schätzt und dem das Vorteile bringt. Aber die weitere Verschwendung des Öls hinzunehmen, weil man für sich eine Aussteigerlösung gefunden hat, das halte ich wahrlich nicht für eine sehr visionäre Haltung eher für eine restriktive.
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#1927 (permalink) | |
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Genau grundlegende Aspekte. Und bevor es zu sehr OT wird, nur noch eines: |
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#1928 (permalink) | |
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Woher das nur kommt? Aber Abzocke ist es ja offiziell nicht.
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#1929 (permalink) | |
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Sprit bleibt trotz Preisrückgang beim Öl teuer
Benzin bleibt auch nach Ostern teuer, obwohl der Preis für Rohöl gesunken ist. Diesel ist sogar noch teurer geworden Sprit bleibt trotz Preisrückgang beim Öl teuer |
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#1930 (permalink) | |
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ist doch klar ...
dass die Konzerne jetzt schön den hohen Preis halten werden, um Ausreden warum sind die ja noch nie verlegen gewesen ..... |
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#1931 (permalink) | |
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Das ist Euch echt noch 'ne Meldung wert ...? *staun*
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#1932 (permalink) | |
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Warum auch die Benzinpreise hoch sind
41,1 Milliarden Dollar Jahresgewinn ergibt 112 Millionen Dollar pro Tag
2. Gehalt des Bosses: 34,9 Millionen Dollar im Jahr, macht täglich fast 100.000 Dollar aus. Beim Vorbeiradeln an einer Esso-Tankstelle wundere ich mich, dass dieser Raubkonzern immer noch so viele freiwillige Opfer findet. Raimund Kamm |
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Zuletzt geändert von RaimundKamm, am 13.04.2012 um 20:21 Uhr
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#1933 (permalink) | |
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Gestern ca. 19 Uhr Jet- Tankstelle kostet Diesel 1,469 und heute früh 1,539! Was ist da in der Nacht für ein Unglück geschehen, das so eine Preissteigerung begründet ? Unsere tolle Regierung schaut zu und reibt sich die Hände. |
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#1934 (permalink) | |
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Na na na, Freund der Sonne, ich wäre da vorsichtig. Bei solchen Äußerungen verstehen die Rechtsabteilungen der Global Player relativ wenig Spaß. Sie als studierter Ökonom können doch sicher ausrechnen, wieviel Cent pro an jeder Esso-Tankstelle weltweit gekauftem Liter als Gehalt auf dem Konto des Chefs landen. Warum tun Sie das dann nicht, sondern versteifen sich auf das Anstacheln irgendwelcher billigen Neiddebatten?
Sie wissen sicherlich auch, wieviel Cent pro getanktem Liter der Fiskus einnimmt, um damit beispielsweise volkswirtschaftlichen Quatsch wie beispielsweise das Solarhobby einiger Besserverdiener zu subventionieren, während an unseren Schulen der Putz von der Decke bröckelt... |
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#1935 (permalink) | |
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Kein einziger Cent aus Steuergeldern fließt in die Solarförderung.
Kein einziger Cent aus Steuergeldern fließt in die Solarförderung. Hingegen fliessen viele Cents in die provisorische Sicherung des Atommülls in der Asse, in Morsleben ... Offenbar flessen zu wenige Cents in die Aufklärung der Bevölkerung über die Ausmaße des von Strauß & Co verschuldeten Atommüllproblems. R.K. |
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