Donnerstag, 23. Mai 2013

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Der Streit um das Betreuungsgeld
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03.06.2012 11:26 Uhr
Anonyme
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Der Streit um das Betreuungsgeld

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat Bedenken gegen den Gesetzesentwurf zum Betreuungsgeld geäußert. Das gefiel Horst Seehofer ganz und gar nicht.
Betreuungsgeld: Seehofer watscht Ramsauer ab

Zuletzt geändert von Anonyme, am 03.06.2012 um 11:30 Uhr
01.04.2012 21:48 Uhr
Ichbins
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Betreuungsgeld

Ich bin für das Betreuungsgeld, da ich finde dass ein Kind bis drei Jahre bei der Mutter besser aufgehoben ist. Auch die Bindung bildet sich in den ersten drei Jahren sehr stark. Das Kind wir in seinem Urvertrauen gestärkt. Wie sollen denn die abegegeben Kinder in der Kita Liebe geben können wenn sie sie als Kind nicht erfahren durften. Zwei Erwachsene für ca. 12 Kinder. Die meiste Zeit ist eine mit Wickeln beschäftigt. Bestes Beispiel sind die sehr unterkühlten Mütter von den neuen Bundesländern.

Kinder brauchen einen festen Hafen. Eine Mutter kann ihrem Kind auch alles notwendige fürs Leben mitgeben, da bracht man Keine Kita dafür. Ich haben langsam das Gefühl der Staat möchte alle regeln sogar die Erzierhung unserer Kinder. Haben wir bald Ostzustände. Ich hoffe die Regierung wacht endlich auf und stärkt die Familien.

 

 

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01.04.2012 22:49 Uhr
timewanderer
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Ein mögliches Betreuungsgeld soll nur für ein- und zweijährige Kinder bewilligt werden, so die Pläne.
Der Gesetzgeber soll das Betreuungsgeld auch dann zahlen, wenn gar keine elternbezogene Betreuung erfolgt, wie z.B. bei der Betreuung durch eine Tagesmutter.

Sehr viele Mütter können sich eine Aufgabe ihrer Beschäftigung und damit den Wegfall der Lohnleistung bei eigener Betreuung ihrer Kinder nicht leisten. Anders sieht das bei Müttern aus, bei denen das Betreuungsgeld eine Zusatzleistung zum Verdienst des Partners sein würde. Die Ersteren hätten also keine vorgegaukelte Wahlmöglichkeit.

Die gesetzliche Vorgabe zur Schaffung von Krippenplätzen ist heute in weiten Teilen der Bundesrepublik noch nicht umgesetzt. Der gesetzlich gegebene Rechtsanspruch noch eine Fiktion. Da gilt es erst einmal den Anspruch des Gesetzes umzusetzen, Krippenplätze zu schaffen.

Der Bund mogelte sich in den letzten Jahren immer wieder aus seiner Verantwortung mittels Gesetzen heraus, indem er die Kosten einer Verwirklichung des gesetzlichen Anspruches, hier auf einen Krippenplatz, den Kommunen aufgebürdet hat.
Der Anspruch abgewälzt auf die Kommunen, z.B. die Stadt Augsburg, die sehr oft finanziell zur Umsetzung des Gesetzes gar nicht in der Lage sind (oder schwimmt Augsburg im Geld?).

Ein Betreuungsgeld würde vom Bund gezahlt. Veranschlagt in 2013 mit 400 Millionen € und in 2014 bereits mit 1,2 Milliarden €. Und woher soll das Geld kommen?

02.04.2012 15:41 Uhr
Ich bin da!
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timewanderer, ich hoffe doch sehr, Sie zahlen Steuern, fahren ein Auto....

Was glauben Sie woher das Geld kommen soll? grummelig

 

Von Ihren und meinen viel zu hohen und noch zu erhöhenden Sozialabgaben...

02.04.2012 21:01 Uhr
timewanderer
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@Ich bin da!

 

Schön, dass Sie da sind, @Ich bin da!

 

War ich so missverständlich?

Das Gesetz zum Krippenaufbau und damit zum gesetzlich verankerten Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz ist längst beschlossen in 2008. Da hilft kein HÜ und kein HOT. Das ist letztlich nicht mein Thema.

 

Das Betreuungsgeld ist ein Werk von Ursula von der Leyen, das als Alternative von ihr angedacht ist. Klar ist, der Bund würde zahlen müssen, in 2014 geht man von 1,2 Milliarden € aus. Das halte ich nicht für finanzierbar.

 

02.04.2012 21:18 Uhr
Gast_1444600011
gelöscht
Beiträge: 2768

 

Zitat von Ichbins
Betreuungsgeld

 

 Haben wir bald Ostzustände. Ich hoffe die Regierung wacht endlich auf und stärkt die Familien.

Wenn Sie jetzt noch den Begriff "Familie" definieren könnte ich Ihren Aussagen vielleicht folgen.

PS.: Familie bitte nicht, wie Sie's gerne hätten, persönlich vielleicht auch haben - sondern wie Familie in der gesellschaftlichen Wirklichkeit existiert.

03.04.2012 08:41 Uhr
Ichbins
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Passt sehr wohl in die Zeit

Ich sehe das Betreuungsgeld auch als Anerkennung für Leistung die eine Mutter die ihre Kinder selber erzieht bringt.

Es kann nicht angehegn dass Betreuungspersonal bezahlt wird und Mütter die zuhause bei ihren Kindern bleiben leer ausgehen, ja sogar belächelt werden.

Heute muss man sich ja schon fast blöd anreden lassen wenn man seine Kinder noch selber betreut.

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03.04.2012 08:41 Uhr
Redaktion
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FDP: Betreuungsgeld passt nicht in die Zeit
Die Kanzlerin beharrt beim umstrittenen Betreuungsgeld auf Einhaltung der Koalitionsvereinbarungen. Die Koalitionäre interessiert das jedoch wenig. Die FDP stichelt gegen die Pläne.
FDP: Betreuungsgeld passt nicht in die Zeit

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03.04.2012 08:52 Uhr
pro musica
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Ich bin auch der Ansicht, dass es jeder Mutter selbst überlassen sein soll, ob diese der Arbeit nachgehen muss oder will und das Kind in die Kita gibt. Nun sollen diejenigen die zuhause bleiben willen oder müssen nicht ungleich behandelt werden. Die einge kriegt was weil sie arbeiten geht und die andere kriegt nichts weeil sie keine Arbeit hat. Die Sozialschiene klafft immer weiter auseinander.

Jedoch läuft das Packerl das die Regierung schürrt am anderem Ende wieder aus.  Wer ein Kleinkind  bei sich hat, wird bereits grosszügig mit Erziehungsgeld bezuschusst.  Es wäre finanziell gesünder, der Bund würde kostenlose Kindergartenplätze durchsetzen. Es ist nicht normal, dass die Kindergartenbeiträge sich je nach Wohnort zwischen 40,- und 240,- staffeln. Wer in der Stadt lebt zahlt in der Regel mehr. Jaja, ich höre schon unken - dann zieht man eben aufs Land. Auf dem Lande gibt es so gut wie keine Sozialwohnungen.

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„Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die...

03.04.2012 09:00 Uhr
Martin
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Warum schon wieder eine Schlagzeile?

Weshalb wird der FDP diese mediale Aufmerksamkeit zu Teil? Warum werden Positionen der Tierschutzpartei und der PBC mit ähnlichen Prozentzahlen wie die FDP nicht in gleicher epischer Breite ausgerollt? Man sollte das letzte neoliberale Aufbäumen der FDP nicht kommentieren, sondern die Partei in Würde sterben lassen.

Martin

03.04.2012 09:02 Uhr
montebaldo
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Zitat von Martin
Warum schon wieder eine Schlagzeile?

Weshalb wird der FDP diese mediale Aufmerksamkeit zu Teil? Warum werden Positionen der Tierschutzpartei und der PBC mit ähnlichen Prozentzahlen wie die FDP nicht in gleicher epischer Breite ausgerollt? Man sollte das letzte neoliberale Aufbäumen der FDP nicht kommentieren, sondern die Partei in Würde sterben lassen.

Martin

Naja, noch ist sie halt Regierungspartei. Also könnten ihre Blähungen zu einem Regierungsdurchfall führen...

03.04.2012 22:23 Uhr
Dornröschen
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Also nur damit ich das alles noch richtig verstehe: man wird zukünftig Geld dafür bekommen, wenn man sein Kind nicht in den Kindergarten gibt.

Bekomme ich dann zukünftig vielleicht auch Geld, wenn ich nicht ins Theater gehe oder nicht mit der Tram fahre?

Verwirrt

Wenn das so richtig ist, ist das Betreuungsgeld ein weiterer Baustein völlig unsinniger Geldverschwendung und bewegt sich etwa auf der Flughöhe, die die Diskussion um die Erhöhung der Pendlerpauschale vorgibt.

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Als wir das Ziel vollständig aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir die Anstrengungen. (Mark Twain)

04.04.2012 13:38 Uhr
Redaktion
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Streit um das Betreuungsgeld
Vor allem die CSU will mit der Einführung des Betreuungsgeldes bei konservativen Wählern punkten. Doch der Kreis der Kritiker wächst.
Streit um das Betreuungsgeld

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04.04.2012 13:38 Uhr
pkeszler
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Streit um das Betreuungsgeld!

 

Das Thema Betreuungsgeld ist ein typisch deutsches bzw. bayerisches Problem. Das Betreuungsgeld passt nach Ansicht vieler Menschen nicht in die heutige Zeit, denn wenn wir die Frauenerwerbstätigkeit erhöhen und die Rückkehr von Frauen in den Beruf erleichtern wollen, sollten wir nicht die Betreuung von Kindern zu Hause vergüten, sondern den Ausbau von Kita-Plätzen fördern. Hoffentlich wissen auch die CSU-Politiker, was dem Staat eine gute berufliche Ausbildung der Frauen kostet. Immerhin sind unter den Studierenden bereits jetzt über 50 % Frauen an unseren Universitäten und Hochschulen. Welcher Arbeitgeber wäre denn bereit, einen Arbeitsplatz über 3 Jahre für die Kindererziehung zu reservieren. Viele qualifizierte Frauen haben jetzt schon große Probleme, einen adäquaten Arbeitsplatz zu finden, wenn sie mehrere Jahre aus dem Berufsleben ausgeschieden sind. Sogar in Bayern sind 67 Prozent der Bürger der Meinung, dass die voraussichtlichen Kosten in Höhe von jährlich 1,2 Milliarden Euro besser in den Ausbau von Kindereinrichtungen, in die Ganztagsbetreuung und die bessere Ausbildung von Erziehern/innen angelegt wäre. Wie abstrus das Betreuungsgeld werden könnte, kann man sich auch an Beispielen verdeutlichen. Wenn zum Beispiel ein gut verdienendes Ärzte- oder Lehrerehepaar, also Doppelverdiener, ihr Kind zu Hause von einer bezahlten Betreuerin oder der Oma versorgen lassen, hätten sie Anspruch auf das Betreuungsgeld.
Oder das Gegenbeispiel: Wenn HartzIV- Empfänger den ganzen Tag zu Hause sind, werden sie kaum ein Kind in eine Kita schicken, sondern das Betreuungsgeld im Haushalt verwenden. Damit kommt gerade in den bildungsfernen Schichten das Geld nicht der Förderung der Kinder zu Gute. Gerade in solchen Familien würde ein regelmäßiger Kitabesuch dazu beitragen, dass die Kinder soziales Verhalten und eine bessere Sprachausbildung lernen. Der Staat darf das Vorenthalten von Bildung nicht auch noch belohnen!





04.04.2012 20:50 Uhr
pkeszler
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Das Betreuungsgeld spaltet die Regierungskoalition - Warum?

 

Frau Haderthauer kämpft unverdrossen für ihr veraltetes Familienbild. Unverständnis bei den Bürgern und Politikverdrossenheit wird durch ihr Festhalten am Betreuungsgeld erzeugt. Auch ohne Betreuungsgeld haben junge Familien die Wahlfreiheit zwischen Krippenerziehung (soweit sie vorhanden sind) und häuslicher Erziehung. Dafür sorgt schließlich auch das Erziehungsjahr, das Mütter und Väter in Anspruch nehmen können. Für viele Kinder aus bildungsfernen Familien ist die Betreuung in einer Kindereinrichtung die einzige Möglichkeit, soziale Kompetenz, die deutsche Sprache und Grundlagen der Bildung zu erwerben. Das Erziehungsgeld würde aber gerade bei solchen Familien den Besuch einer Kindereinrichtung verhindern. Das hat zur Folge, dass der Staat die Vorenthaltung von Bildung mit dem Betreuungsgeld noch belohnen würde.

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