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#61 (permalink) | |
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Wir leben in einer Mediendemokratie. Da sagt jeder etwas zu einem Thema, obwohl es ihn nicht betrifft und er auch nicht gefragt worden ist.
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#62 (permalink) | |
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So ist es. Leider oder Gottseindank? |
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#63 (permalink) | |
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Ich lasse jetzt mal bewusst das Wohl der Kinder herraus, denn hier dürfte es ein großes PRO und ein ebenso großes KONTRA geben....... ABER... Warum geht das Gewerkschaften und Arbeitnehmer nichts an, es ist nicht nur eine Sache die die Eltern betrifft. Das geht Alle an es geht um Steuergelder, ja es geht selbst Singles an. Die Gewerkschaft und die Arbeitnehmer werden die Auswirkungen auf die möglich eingeschränkten Arbeitsabläufe in Bertrieben im Auge haben.Womöglich sogar bei Besetzung von Positionen. Und doch eine Ideallösung wird es nie geben, zuerst werden Kitaplätze kostenlos versprochen und jetzt ein Jahr vor der LTW in Bayern sieht man das es nicht aufgeht und bemüht den Koalitionsvertrag in dem man vorsorglich das Betreuungsgeld mit auf genommen hat, bin mal gespannt wann Rösler in bester Westerwelle Manier eine Steuersenkung fordert.
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Zuletzt geändert von Alboin, am 18.04.2012 um 03:41 Uhr
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#64 (permalink) | |
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1. Eine Gewerkschaft vertritt, vereinfacht gesagt, die Rechte der Arbeitnehmer und nicht von noch nicht schulpflichtigen Kindern. 2. Sie meinten wohl Arbeitgeber -> für die gilt Analoges. Natürlich kann sich jeder zu (fast) allem äußern - man sollte das nur richtig einordnen. |
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#65 (permalink) | |
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Betreuungsgeld......Die Lösung
Wenn man den Begriff "Betreuungsgeld" mal definiert, kommt man darauf, dass es Geld für die (Fremd-) Betreuung der Kinder gibt. Gibt man ein Kind in den Kindergarten, entstehen Kosten, die mit dem Betreuungsgeld gemindert werden sollen (also Fremdkosten). Lässt man ein Kind zuhause, dann greift das Betreuungsgeld m.E. nur dann, wenn man Aufwendungen z.B. für eine Tagesmutter (also Fremdkosten) hat. Nur so ist Sinn und Nutzen des Betreuungsgeldes gegeben ! |
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Zuletzt geändert von Lumpazi, am 18.04.2012 um 08:57 Uhr
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#66 (permalink) | |
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Nach Ihren Beiträgen zu urteilen, muss man den Eindruck gewinnen, dass Sie entweder keine Kinder selbst großgezogen haben oder diese nie eine Kita besucht haben. Jeder Bürger hat das Recht, vorher genau zu prüfen, ob in einer Kita gut ausgebildete Erzieher arbeiten. Außerdem besteht immer die Möglichkeit einer Probezeit. Es gibt auch neben den staatlichen Kitas private Kitas. Die Eltern haben also immer die Wahlfreiheit, ihr Kind betreuen zu lassen oder selbst zu betreuen. Das muss aber nicht durch einen finanziellen Anreiz gesteuert werden. Im Übrigen haben sich ca. 70 % der Bürger, also auch der Eltern, gegen das Betreuungsgeld ausgesprochen. |
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#67 (permalink) | |
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Ja, so wäre ein Betreuungsgeld noch sinnvoll. Aber gerade das will die CSU nicht. |
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#68 (permalink) | |
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Und genau deswegen verdient das CSU-Modell den Schmähnamen " Herdprämie". |
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#69 (permalink) | |
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Entstehen bei einer Betreuung zuhause keine Kosten? Wird im winter nicht länger das Licht benutzt und die Heizung auch während des Tages nicht abgesenkt? Kosten entstehen extern wie intern. |
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#70 (permalink) | |
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Ein Blick in den Alltag junger Familien in Bayern...
Unbestritten ist Bayern ein Flächenland: Nicht überall kann eine "KiTa" (Kindertagesstätte für Kinder unter 3 Jahren) oder ein Dazu kommt: Viele junge Eltern wollen noch nicht wieder Vollzeit arbeiten, sondern nur 1-2 Tage oder wenige Stunden. Eine tageweise KiTa-Unterbringung ist in der Regel nicht möglich - und wegen der dort arbeitenden vielen Betreuungspersonen auch nicht pädagogisch sinnvoll. Eine selbst organisierte Betreuung vor Ort kann dies mit einer dem Kind vertrauten Person dagegen sehr wohl leisten. Wer sich dafür entscheidet, entlastet die teuren staatlichen Einrichtungen: Hier ist Betreuungsgeld wichtig und sinnvoll. Betreuung wird auch dann erforderlich, wenn die Mutter den eigenen Arztbesuch ohne Kind absolvieren will oder das Gespräch mit der Lehrerin eines Geschwisterkindes... Kleine Kinder (unter 3 Jahren) profitieren vor allem von stabilen Beziehungen zu vertrauten Erwachsenen: Sie lernen z.B. wie Kommunikation funktioniert (gut zu studieren im YouTube-Clip vom "still face experiment"). Kinderärzte weisen seit langem darauf hin, dass zum Erlernen der Sprache die unmittelbare, schnelle Antwort auf die ersten Babylaute gehört. Das knapp 2-jährige Baby sagt z.B. "dasa" - und alle Mütter dieser Welt wissen wie sie reagieren: Sie wiederholen das Wort richtig ("Tasse") und machen daraus einen kleinen, ersten Satz ("Das ist eine Tasse"). Dies klappt am besten in einem Betreuungsverhältnis von 1:1 (d.h. 1 Erwachsener : 1 Baby) und wer hier vermeintliche „Bildungsferne“ ins Feld führt, diffamiert die Familien! Jeder geht nämlich gerne mit dem eigenen kleinen Baby um! Kommt jedoch die Reaktion des Erwachsenen zu spät - und die Frist liegt bei Reaktions-Sekunden! - dann kann das Baby die Antwort nicht mehr dem eigenen, gesprochenen Laut zuordnen. Sprache-Lernen ist erheblich erschwert. In einer KiTa mit einem Betreuungsschlüssel 1:5 (das wäre ja schon ideal!!!) kann keiner so schnell auf alle (!) Laute aller (!) Babys reagieren. Es wundert nicht, dass vor wenigen Wochen in der AZ stand, dass die heutige Sprachentwicklung bei Kindern Anlass zur Sorge gibt. Während die Gesellschaft bereit ist, die Pflegeleistung in den Familien für alte Menschen anzuerkennen, ist sie es nicht bei unseren Kindern! Obwohl bekannt ist, dass die beste frühkindliche Förderung der 0–3-Jährigen die stabile emotionale Bezugsperson ist, die erforderlich ist um Grund-Vertrauen zu entwickeln, steckt man die Kleinsten in Kinderheime - KiTas sind nämlich nichts anderes. Vor Jahren war die Gesellschaft noch nicht so kinderfeindlich bzw. wirtschaftsfreundlich: Für junge Familien wurde der Erziehungsurlaub eingeführt, weil eben diese ersten Jahre im Leben eines Kindes so entscheidend für ihre Entwicklung sind. Leider diskutieren heute viele bei diesem Thema mit, die selbst keine Kinder erzogen haben (und davon gibt s immer mehr!). Wer so weit weg ist vom Thema, illustriert dann auch die Berichte mit Bildmaterial vom Kindergarten (Kinder, älter als 3 Jahre). Die geforderten KiTas richten sich aber an Kinder, die mit 6 Monaten sitzen lernen, mit 1 Jahr erste Schritte machen, noch lange Windeln brauchen werden und mit ca. 2 Jahren anfangen erste kleine Sätze zu bilden...! Eine intellektuelle Förderung, die dann eine genaue und gute Aussprache, vertiefte Deutschkenntnisse, besserer Wortschatz/Grammatik durch häufiges Vorlesen, Erlernen und Akzeptieren von Regeln durch gemeinsame Spiele, erstes naturwissenschaftliches Wissen etc. kann in aller Ruhe im KiGa erfolgen. Und noch was: Nicht alles ist in der KiTa gut: Auch hier gibt es Leute, die "nur einen Job machen". Frisch eingekauft oder gar gekocht wird in den seltensten Fällen (Tagesmütter müssen heute mit Etiketten auf den Verpackungen nachweisen, welche Produkte sie anbieten – das bedeutet: kein Schinken aus der Metzgerei, sondern von der Großindustrie bzw. kein frischer Käse vom Bio-Hof, sondern aus der Plastikverpackung!!). Wie oft werden Kinder an die frische Luft kommen - eine Betreuerin kann ja kaum 7-10 Kinderwägen schieben!? Die Nähe zu vielen anderen Kindern bedeutet auch: Hohe Ansteckungsgefahr für die noch ungeübten Immunsysteme! Viele Kinder bedeutet auch: Viel Lärm - Kinder werden dadurch extrem gestresst, denn sie reagieren auf die verzweifelten Schreie ihrer "Artgenossen"! ... tatsächlich berichten zahlreiche Studien, dass eine zu frühe bzw. schlecht gelungene Fremdbetreuung im Kinderheim zu Problemen bei Erwachsenen führen kann... Warum wollen wir jungen Eltern mit dem Betreuungsgeld nicht helfen, die ersten Lebensjahre ihrer Kinder bestmöglich selbst zu organisieren? |
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Zuletzt geändert von Schepperle, am 18.04.2012 um 12:01 Uhr
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#71 (permalink) | |
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Danke, Sie bringen es auf den Punkt. |
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#72 (permalink) | |
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Nochmal: Es geht um Betreuungs - Kosten , nicht um sonstige Finanzierungen. Trennen Sie das mal von den übrigen Kosten, die mit der reinen Betreuung nichts zu tun haben, ansonsten müsste das Ganze ja "Familienzuschuß" heißen ! |
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#73 (permalink) | |
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Aber bitte doch nur dann, wenn durch die Betreuung zusätzliche Kosten (z.B. Tagesmutter) entstehen ! Ansonsten haben wir das Gießkannenprinzip und das ist wohl nicht Sinn der Sache ! |
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#74 (permalink) | |
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Ist die Arbeit von Frauen immer noch nichts wert?
Wer eine Familie hat, weiß, dass es dort viel Arbeit gibt: Unbestritten brauchen die vielen großen und kleinen Menschen in einer Familie mehr Wäsche, die gewaschen, gebügelt, weggeräumt werden muss... um nur ein Beispiel zu nennen. Eine Kinder-Wohnung muss häufiger gewischt, gesaugt und in Ordnung gebracht werden, weil kleine Menschen, die alles erst lernen müssen, schon mal was verkleckern - mehr jedenfalls als erwachsene Singles. Auch die Fürsorge für viele Menschen - z.B. Arztbesuch, Betreuung im Krankheitsfall oder "Beistand bei Kummer" - sowie das Weitergeben von Wissen an die nächste Generation (z.B. Worauf achte ich beim Einkaufen? Wie wird gekocht? Was mache ich mit Resten? Wie pflege ich meine Wäsche? Wie sauge ich? Wie putze ich Schuhe... u.v.m.) braucht Zeit, d.h. Lebenszeit von Müttern. Niemand wird bestreiten, dass das Beherrschen solcher Fähigkeiten wichtig ist - aber diese Familien- und Erziehungsarbeit in Haus & Familie lastet noch immer überwiegend auf den Schultern der Frauen. Während sich Kinderlose nach Arbeitsschluss auf das Radl schwingen oder Freunde im Biergarten treffen können, müssen Familienmenschen nach getanter Berufsarbeit den Haushalt schmeißen und halt "Beruf & Familie" unter einen Hut bringen. Die angemessene Anerkennung dieser Familienarbeit ist überfällig - unabhängig davon, wer im Einzelfall die Arbeit übernimmt (wer sagt denn, dass die Oma, die beim Bügeln hilft, umsonst arbeiten muss?!)! Das Betreuungsgeld wäre ein guter Einstieg diese Familienarbeit angemessen anzuerkennen.
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Zuletzt geändert von Schepperle, am 18.04.2012 um 13:47 Uhr
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#75 (permalink) | |
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Nein, ich rede sehr wohl von zusätzlichen Kosten, die durch die Betreuung zuhause anfallen. Und in meinen Augen hat die Arbeit einer Mutter den gleichen Wert wie die Arbeit einer Kinderbetreuerin in der Kita. Im Gegenteil, die Mutter ist normalerweise sogar anwesend wenn das Kind krank ist etc. |
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