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#121 (permalink) | |
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Facharbeiter, die unser Land so dringend benötigt, werden weder von Betreuungseinrichtungen noch von den Schulen gestellt, sondern in Betrieben ausgebildet. Wer dann studieren will oder Technikerschule besuchen will, zahlt das aus eigener Tasche. pkezler, Sie kommen immer wieder auf Migranten. Ich kenne genügend Facharbeiter, deutscher Abstammung, fleissig und pünktlich - dem Betrieb loyal ergeben - bis dieser ausstellen musste oder schloss. Nuin sitzen die da,unsere Facharbeiter, mit über 50 Jahren zu alt für die deusche Wirtschaft. Heute sind alleine drei mir persönlich bekannten Facharbeiter ( Siemens ICN, Weka-Druckhaus, BMW) über 50 und H4-Empfänger. Anstatt ihnen zu helfen werden wieder Milliarden in sinnfreie Projekte gewürgt. Nicht mal schnell Kinder machen um Geld zu bekommen ist mit 50zig möglich... |
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#122 (permalink) | |
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Im zweiten Punkt haben Sie natürlich vollkommen Recht. Im ersten Punkt bin ich als Pädagoge der Meinung, dass die Grundlagen für eine spätere berufliche Ausbildung natürlich schon in qualifizierten Betreuungseinrichtungen und den Schulen gelegt werden müssen. Ich kenne die Meinung vieler Ausbildungsfirmen, die immer wieder feststellen müssen, dass viele Bewerber keine entsprechenden Voraussetzungen mitbringen. Oft fehlen Grundlagen der deutschen Sprache, der Grundrechenarten, der Prozentrechnung usw. Es kann nicht von den Ausbildungsbetrieben erwartet werden, dass sie Fehler, die im Sozialverhalten und der Bildung der Jugendlichen bestehen, von den Betrieben aufgearbeitet werden. |
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#123 (permalink) | |
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Ich bin dafür, dass jede Familie das Recht hat, ihr Kinderbetreuungsmodel selbst zu gestalten. Und zwar frei von ideologischen Hausfrauenidealträumereien. Unabhängig davon gibt es genug "Nur-Hausfrauen", die ihre Kinder vom Fernsehen und Computerspielen "betreuen" lassen ---- die Fantasie, dass zuhause betreute Kinder immer auch besser betreut sind, ist ideologisch verbort und hat wenig mit der Realität zu tun.
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Zuletzt geändert von Sunshine-74, am 24.04.2012 um 14:15 Uhr
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#124 (permalink) | |
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Was hat das mit der Kinderbetreuung in den ersten Lebensjahren zu tun?
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#125 (permalink) | |
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Nun ja... Hausfrauenträumereinen sind wohl eher Männer die abspülen. |
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#126 (permalink) | |
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Solche Defizite in der frühkindlichen Bildung werden Betriebe nicht freiwillig zu Facharbeitern ausbilden. Ich bin eher der Meinung, dass die Grundlagen der "Grund-Allgemeinbildung" in der Grundschule erlernt werden. Trotzdem fehlt es so zimelich an Grundbildung, da haben sie recht, und es es nicht die Aufgabe des Ausbildungsbetriebes, sondern, wie sie als Pädagoge sicher einsehen werden, der Schule. Ich plädiere schon lange dafür, auf die 9.Klasse ein Zusatzjahr draufzusatteln. Auch das Sozialverhalten ist nicht alleine davon abhängig ob das Kind einzeln oder unter Geschwistern aufwächst. Sicher spielt das Lebensumfeld sowie die Religionszugehörigkeit eine Rolle, aber auch die Gene. Das Wohl des Einzelnens, der Bildungsdefizite aufweist, ist nicht Sache des Staates, sondern Familie und Schule. Auch werden Problemfamilien weniger zum Problem, wenn Kinder früh betreut werden, denn wenn diese nach Hause kommen ist das Problemumfeld ja wieder da. Einzig Ihr Anliegen die frühkindliche Spracherziehung bei Fremdbetreuung kann ich nachvollziehen, aber nicht mal bei Migranten kann durchwachsen behauptet werden, die hätten allesamt Sprachprobleme. Meine Freundin ist eine Thailänderin. Sie lebt seit 12 Jahren in Deutschland und spricht heute noch, trotz Sprachunterricht, ein Kauderwelsch aus Deutsch - Englisch, was sich mitsamt dem Thai-Akzent ( sie hauchen mehr als sie sprechen...) als recht schwer verständlich erweist. Ihre drei Kinder sprechen perfekt Deutsch. Zu Ihren Mädchen ist sie recht streng. Sie verlangt sehr viel von diesen. Der Bub, ihr Heiligtum, ist mittlerweile in der ersten Klasse und wehe, er bekommt eine etwas negative Bemerkung von der Lehrerin...aaah, die pöööhse pööhse Frau Lehrerin. Sie sehen, auch die Mentalitäten der Migranten-Völker sind wichtig bei der Betreuung und aus einem Ascherbaidschaner oder Gahnaner wird durch frühkindliche Fremdbetreuung kein perfekt sprechendes Migrantenkid. Dieses Problem ist nicht dadurch behoben, dass quer durch Deutschland allen Familien Betreuungsgeld angeboten wird, egal ob sie es brauchen oder nicht. Wollen tun es alle. |
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#127 (permalink) | |
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„Dieses Problem ist nicht dadurch behoben, dass quer durch Deutschland allen Familien Betreuungsgeld angeboten wird, egal ob sie es brauchen oder nicht. Wollen tun es alle.“ Hier haben Sie etwas sehr Wichtiges geschrieben. Ich bin gegen das Gießkannenprinzip, bei dem allen Familien als Anreiz Geld dafür gezahlt wird, dass sie ihre Kinder zu Hause lassen, egal ob sie von der Mutter oder einer bezahlten Betreuerin betreut werden, egal ob Bedürftigkeit vorliegt oder nicht, egal ob die Kinder dringend eine staatliche Förderung benötigen oder nicht. Außerdem kommt noch als weiterer Aspekt dazu, dass die Lebensumstände auf dem Land grundsätzlich anders sind, als in einer Großstadt. Auf dem Land können junge Familien die Kinderbetreuung durch die Oma oder andere Verwandte meist viel leichter organisieren als in einer Stadt. Junge Familien in der Großstadt sind häufig lange auf der Suche nach einer geeigneten Kinderbetreuung. Hier muss teilweise bereits ein Partner mit seinem Verdienst für die Miete und die Kinderbetreuung aufkommen. In diesen Fällen würde das Betreuungsgeld ohnehin nicht ausreichen. |
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#128 (permalink) | |
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Ich sage ja nicht, dass es die Frauen sind, die von diesem vermeintlichen "Ideal" träumen.
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#129 (permalink) | |
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Das bringt jedoch die Regierung in die Klemme, denn es sollen alle Familien gleich und fair behandelt werden. Was tun. Der Fehler war, dass bereits kostenfreie frühkindliche Betreuung per Gesetzt verankert wurde, um dann, wenn die Kinder in den Kiga wechseln bis zu 250 Euro bezahlen zu müssen. Das mit den Land-Stadtbetreuung würde ich nicht so eng sehen. Optimal ist, wer die Oma in der Nähe hat und diese nicht arbeiten muss, bringt dankbar die Kinder hin, egal ob auf Land oder in der Stadt. Wer keine Oma in der Nähe hat, dem ist in der Stadt durch dortige Hortangebote, oder Tagesmütter besser gedient. Auch Kindergärten die bereits 2-jährige aufnehmen und Ganztagsgruppen anbieten sind auf dem Land seltener.
Wesentlich wichtiger fände ich es, dem Arbeitgeber Hilfen anzubieten, damit er die Faru nach der Kinderpause gerne wieder einstellt. In vielen Berufen andert sich im Zeitraum von 3 Jahren recht viel. In diesem Wandelprozess soll die Mutter während der Kinderpause mit einbezogen werden. Meine Bekannte ist während der Ausbildung schwanger geworden. Den Abschluss schaffte sie noch und dann ab in die Mutterpause. Was wir in den 3 Jahren an Bewerbungsschreiben verschickt haben ist phänomenal...Sie war verzweifelt und dachte, sie kommt nie mehr aus der H4-Falle raus, weil sie wegen dem Kind und ohne Möglichkeit der Nachmittagsbetreuung ( oma arbeitet) nur Halbtags arbeiten konnte. Die Angebote der GFZ für Berufswiedereinsteiger waren immer Schulungen in Wochenblöcken in völlig anderen Städten. Wohin mit dem Kind?? Neulich bekam sie eine Einladung eines Arbeitgebers, sie möchte sich persönlich vorstellen. Vor lauter Schreck hat sie ganz vergessen zu fragen bei wem ( bei 200 Bewerbungen kein Wunder)...hat aber anhand der gespeicherten Nummer zurückverfolgen können wer das war...puuh. Der Arbeitgeber sagte ihr klipp und klar, er sucht zwar eine Ganztagskraft, braucht jedoch im Moment dringend jemand, weil die andere fristlos gefeuert wurde. So fuhr sie jeden morgen etwas mutlos zur Arbeit, immer mit der Angst im Nacken, dass heute der Tag sein könnte, in dem ihr gesagt wird, dass man sie nicht mehr braucht. Doch eines Tages sagte der Doc zu ihr, während der Behandlung - meine Bekannte mit dem Absauger im Mund - " ich höre jetzt auf zum suchen. Wollen Sie bei uns bleiben?" "..ääh... ja" "Sie sind eingestellt - herzlichen Glückwunsch" und reicht ihr die Hand. Sie gab die linke, da die rechte Hand immmer noch den Absauger hielt. Die Zahnschmerzgeplagte Patientin im Stuhl wusste sicher nicht, dass sie Zeuge eines grossartigen Ereignisses war! |
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#130 (permalink) | |
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Antwort 1 an pkeszler
In der Süddeutschen Zeitung steht: "... Gerade erst ist er selbst Vater geworden, nun kritisiert SPD-Chef Sigmar Gabriel scharf die Familienpolitik der Koalition. Die Regierung Merkel verpulvere Geld für ein "sinnloses und schädliches Betreuungsgeld". Er selbst will sich die Kindererziehung mit seiner Frau teilen - im Sommer werde er eine dreimonatige Auszeit von der Politik nehmen, danach werde seine Tochter in einer Kita betreut." Ich nehme an, dass Herr Gabriel und seine Partnerin, eine Zahnärztin, sich nicht zu den bildungsfernen Schichten zählen, deren Kinder aus diesen Gründen dringend fremdbetreut werden müssen. es wird da schon ein wenig um die Karrieren gehen...
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#131 (permalink) | |
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Antwort 2 an pkeszler
vgl. zum Thema Bindung/ Urvertrauen http://www.kindergartenpaedagogik.de/1722.html: Zusammengefasst steht dort: Kinderpsychiater Bowlby liefert mit seiner Bindungstheorie einen anerkannten Beitrag zur entwicklungsgerechten Betreuung von Kleinkindern in Heimen und Kliniken. Er sagt, dass Säuglinge gleich nach der Geburt beginnen Zuwendung und Schutz einer vertrauten Person zu suchen, um ein Bindungssystem aufzubauen. Dies zeigt sich u.a. im Weinen, Nachlaufen, Festklammern an der Bindungsperson (meist die Mutter) und durch Protest, Ärger, Trauer sowie emotionalen Rückzug beim Verlassenwerden. Die Bindungsperson schützt das Kind vor Bedrohung und gibt emotionale u. reale Sicherheit. Bindung ist ein Primärbedürfnis, das von Geburt an bis ins hohe Alter wirksam ist. Ist es durch sichere emotionale Basis befriedigt, wird Explorationsverhalten möglich, d.h. der Drang die Umwelt zu erkunden. Diese Neugierde nimmt im Alter von ca. zwei Jahren deutlich zu, wobei sich das Kind wiederholt bei der Mutter durch Blicke o. Körperkontakt rückversichert. Für die Entwicklung einer sicheren Bindung muss sich die jeweilige Bindungsperson dem Kind gegenüber feinfühlig verhalten, d.h. sie nimmt die kindlichen Verhaltensweisen wahr, interpretiert die Signale des Kindes richtig, angemessen u. prompt und reagiert so auf die Bedürfnisse des Kindes. Ein so versorgtes Kind entwickelt allmählich ein Gefühl der Tüchtigkeit und Selbstbestimmung, weil sowohl seine Bindungswünsche als auch seine Neugier-Impulse verstanden und akzeptiert werden. Eine feinfühlige Bindungsperson ist in der Lage, die teilweise sehr unspezifischen kindlichen Signale wahrzunehmen und unabhängig von der eigenen Bedürfnislage zu erschließen. Erlebt das Kind eine sichere Bindungsbasis, kann es neugierig seine Umwelt erkunden. Es weiß: Bei Angst oder Unwohlsein kann es zur Bezugsperson zurückkehren. Im sog. "Fremde Situation Test" fanden Ainsworth und Wittig heraus, dass Kinder neugieriger sind, wenn ihre Bezugspersonen/Mütter anwesend waren. Deutlich unterscheidet sich das Verhalten der Kinder unter zunehmendem Trennungsstress sowie bei der Begrüßung der rückkehrenden Mutter. Ein sicher gebundenes Kind hat Vertrauen in die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Bindungsperson und exploriert in deren Anwesenheit ungestört. Wird das Kind von ihr getrennt, zeigt es deutliches Bindungsverhalten mit Rufen, Suchen und Weinen. Es wirkt sehr gestresst, innerlich aufgewühlt und lässt sich von fremden Personen nicht trösten. In seinem inneren Arbeitsmodell ist die Bindungsperson nicht berechenbar. Die emotionale Kommunikation ist gestört. Es wird von einem unverarbeiteten Traumata der Bindungsperson ausgegangen, das bis ins Erwachsenenalter reicht. Werden diese Kinder später selbst Eltern, so wird im täglichen Umgang mit dem Säugling eigene Erinnerungen und Gefühle aus der eigenen Kindheit und der Bindungserfahrung mit den eigenen Eltern wachgerufen. Positive Erfahrungen können so die Beziehungen der nächsten Generationen bereichern, negative stark belasten. Im Umgang mit Belastungen zeigen sicher gebundene Kinder ein hohes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen und eine hohe Ich-Flexibilität sowie die Fähigkeit, ihre Impulse, Bedürfnisse und Gefühle dynamisch an den jeweiligen situativen Kontext anzupassen (Spangler/ Zimmermann 1999). Das Bindungssystem entwickelt sich innerhalb der ersten Lebensjahre und bleibt während des gesamten Lebens aktiv. Eine sichere Bindung kann als Schutzfaktor angesehen werden, ebenso wie eine unsichere Bindung als Risikofaktor für die Entwicklung psychischer Störungen betrachtet werden sollte. |
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#132 (permalink) | |
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Also, sorry, das ist doch ein Armutszeugnis, wenn man auf die Betreuung durch die Grosseltern abstellen muss. Es gibt genug Familien und Alleinerziehende, für die die Grosseltern aus verschiedensten Gründen keine Option darstellen. Warum haben eigentlich die grossen Firmen nicht öfters vernünftige Betriebskindergärten? Hier sollte doch eigentlich das grösste Interesse liegen, ausgebildete Mitarbeiter bei der Kinderbetreuung zu unterstützen.
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#133 (permalink) | |
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Abstellen muss oder abstellen darf ist relativ. Sehr grosse Betriebe ( z-B-. Klinikum) haben Betriebskindergärten, kleinere Betriebe können sich das nicht leisten. Was nützt es einem Mittelstandsbetrieb, wenn eine Kindergärtnerin bezahlt und Räume gestellt werden müssen, wenn nur zwei Kinder angemeldet sind? Generell wäre es besser gewesen Hilfen für Tagesmütter und Horte zu fördern. |
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#134 (permalink) | |
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Ich glaube nicht, dass man am Beispiel von Hern Gabriel das FÜR und WIDER des Betreuungsgeldes verallgemeinern kann. Kinderbetreuung muss immer eine freie Entscheidung der Familie sein! Diese ganze Diskussion wirft doch eine ganze Reihe von Fragen auf: |
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#135 (permalink) | |
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In diesem Fall ist es ein "abstellen muss" --- da es anscheinend die einzige Möglichkeit für Kinderbetreuung in Deutschland ist. Da werden lieber mit Geld Fehlanreize gesetzt, statt dass man sich mal um eine vernünftige Infrastruktur kümmert. --- Wäre natürlich auch deutlich aufwendiger als Geld zu verteilen. Und leider liegen Sie auch falsch, was Betriebskindergärten betrifft. Ich spreche hier nicht von Mittelstands- oder Kleinunternehmen. Die Allianz bspw. hat zwar einen Betriebskindergarten, aber der ist für Generationen im Voraus ausgebucht und infolgedessen für Kinder entsprechend ranghoher Angestellter reserviert. Ist ja wohl auch nicht im Sinne des Erfinders. In der Schweiz ist der Fall bei der UBS ähnlich -- hier wird seit über 10 Jahren über einen Betriebskindergarten debatiert, aber es fehlt angeblich immer am Geld (das anderweitig in allen möglichen dummen und unsinnigen Projekten mit vollen Händen verschossen wird). einer Meinung nach ist es eine Sache der Prioritätensetzung -- und zwar sowohl auf politischer wie auch auf unternehmerischer Seite.
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