Sonntag, 19. Mai 2013

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Der Streit um das Betreuungsgeld
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25.04.2012 13:48 Uhr
DerMichel
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Zitat von Pegasus62
 

 

Nehmen Sie doch einfach die Qualität eines Rosenheimer Kindergartens....aber mal grundsätzlich,wer den Wert eines Kikas betreffend Sprachförderung anzweifelt,durch einen zweifelhaften Link,naja...

Dazu gehört auch,die Probleme zu hinterfragen,warum diese Kitas eine schlechte Qualität abliefern.

Dies auf die Erzieher abzuwälzen ist sehr minimal strukturiert,denn diese sind ja dafür verantwortlich.

In wie fern ist der Link zweifelhaft? Hätten Sie dafür noch eine Erklärung? Der Tagesspiegel steht doch nicht im Verdacht rechts zu stehen?

Und gerade weil ich die Sache hinterfrage teile ich Ihre Sicht der Dinge in keiner Weise. Sie werden von mir kein Statement finden, in dem ich den Erzieher_innen die Schuld an der Misere zuschiebe. Sie sollten schon sachlich bleiben und mir nichts in den Mund legen, was ich nicht geschrieben habe.

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    "Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr." (Laotse, Kapitel 81)

25.04.2012 13:54 Uhr
DerMichel
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Beiträge: 4601

 

Zitat von pro musica
 

 

 Ja, es stimmt. Das System  "frühkindliche Betreuung" macht mehr Probleme es dass es diese löst.  Nach welchem Prinzip wird wie verteilt - möglichst fair und gerecht... Das geht nicht, wie man sieht.

Das die Sprache wichtig ist, stellt keiner in Frage, aber es wird nicht durch das frühkindliche Betreuen gefördert. Ausserdem sind sämtliche "Ausländische" Mentalitäten viel zu vernarrt in Kinder, als dass sie diese herzlos weggeben.

Das Problem der Spracherziehung löst man nicht indem man zwingt diese betreuen zu lassen. Es ist viel souiale Überzeugungsarbeit notwendig - vor allem vor Ort, in derem Zuhause und "Grossfamilien"

Man könnte anbieten, dass Migranten  belohnt werden wenn sie durch Sprachprüfungen nachweisen können, dass das Betreuungsgeld auch für Spracherziehung eingesetzt wurde. Nach Motto - ich geb Dir Geld-Du lenrst Sprache. Lernst du nicht - gibt es keinen Bonus.

Aber was machen wir dann mit den "Normalos" Denen gibt man, einfach so, ohne dass sie nachweisen müssen, dass das Geld für Betreuung verwendet wurde. Die können es verpulvern, versaufen, verextrashoppen. Der Hç ist wursch. Der kriegt ja nix. Der zählt nich in der Gesellschaft. Wichtig sind nur die Migrantenkinder....

Gerade wenn ich Frankreich betrachte habe ich an dem Ansatz "Integration durch Sprache" extreme Zweifel. Die dortigen Problemgruppen sprechen alle Französisch. Dies ist der langen Kolonialgeschichte geschuldet. Die Probleme im schulischen und gesellschaftlichen  Bereich sind jedoch keinesfalls geringer- im Gegenteil. 

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    "Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr." (Laotse, Kapitel 81)

25.04.2012 14:01 Uhr
nervenruh
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Beiträge: 498

Beim Lesen dieses Threads werde ich das Gefühl nicht los, dass größtenteils Kinderlose über ein Thema diskutieren, das sie nicht betrifft und von dem sie nicht die geringste Ahnung haben.

25.04.2012 14:09 Uhr
Don Cat
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Zitat von Sunshine-74
 

 Einkommensabhängiges Kindergeld? Um den Anreiz für die bildungsferne Schicht zu schaffen, mehr Kinder in die Welt zu setzen. Das ist genau das, was Deutschland sicherlich nicht braucht.

Blödsinn. Weil es ja unter Wohlhabenden keine bildungsfernen Menschen gibt, genau.

Diejenigen, die unter Ihre Vorurteile fallen, bekommen das Geld doch auch schon jetzt.

Gemeint war, dass es ab einer bestimmten Einkommensgrenze eben KEIN Kindergeld mehr geben sollte, alle unter dieser Grenze erhalten gleich viel aber erheblich mehr als bisher. Dann brauchts auch keinen Käse wie Betreuungsgeld.

 

 

Zitat von nervenruh
 

Beim Lesen dieses Threads werde ich das Gefühl nicht los, dass größtenteils Kinderlose über ein Thema diskutieren, das sie nicht betrifft und von dem sie nicht die geringste Ahnung haben.

Seh ich auch so.

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Der Umgang mit Büchern führt zum Wahnsinn (Erasmus von Rotterdam)

25.04.2012 14:20 Uhr
actros4975
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Zitat von heletz

 

Hoffentlich gar nicht.

Denn hoffentlich ist es noch nicht soweit, daß jetzt schon Kleinkinder keine Kinder mehr sein dürfen bis sie in die Schule kommen.

Erst später (so in der 4. Klasse) beginnt das mit der Nachhilfe.

Es ist halt typisch deutsch, daß erstmal über Mißbrauch nachgedacht wird.

Die Leistung ist noch gar nicht beschlossen, geschweige denn ausgezahlt, da kommt schon das Wort "Mißbrauch".

Man könnte ja auch sagen: Toll, daß diesen Menschen das Leben (das mit einem Kleinkind teuer genug ist) wenigstens ein bißchen erleichtert wird.

Aber nö, gleich ist wieder der Mißbrauch das Thema.

 

 

 Und warum, weil es heutzutage gang und gäbe ist. Heute wird Missbrauch doch als Nebenverdienst oder als Hobby betrieben. Jeder versucht doch erst mal zu Geld zu kommen ohne sich die Hände schmutzig zu machen. Arbeit ist doof, die Arbeitenden sind volltrottel.

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Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit!

25.04.2012 14:24 Uhr
heletz
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Zitat von actros4975
 

 

.... Heute wird Missbrauch doch als Nebenverdienst oder als Hobby betrieben. ...

Gibt's denn beweiskräftige Zahlen für diese diskriminierende These?

 

 

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25.04.2012 14:27 Uhr
Sunshine-74
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Es ist zwar schade, wenn man so sein muss, aber wenn man das nicht machen würde, wäre dem Betrug ja Tür und Tor geöffnet. Die Enkelin soll sich bei all den Sozialstaats-Schmarotzern bedanken, die eine solche Vorgehensweise notwendig gemacht haben.

Zitat von snoopdog

 

 sie haben keine ahnung ne oma hat versehentlicher weise ihrer enkelin 100 euro auf das konto der mutter überwiesen und sie hat H4...

das wurde im nächsten monat abgezogen...

doch toll oder so was

 

 

25.04.2012 14:29 Uhr
Sunshine-74
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Über die Freiwillikeit lässt sich streiten. Was aber unstrittig sein sollte ist, dass ein H4-ler soundso von der Allgemeinheit lebt und das Trittbrettfahren irgendwann ein Ende hat.

Zitat von pro musica

 

 Leistungsträger geben freiwillig etwas auf. H4ler unfreiwillig. Das ist mein Punkt.

 

25.04.2012 14:31 Uhr
Sunshine-74
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 Und wie definieren Sie diesen "Erfolg" ?

Zitat von DerMichel

 

Wir brauchen ein erfolgsabhängiges Kindergeld. Der Erfolg darf sich jedoch nicht nur in der Zeugung ausdrücken!

 

25.04.2012 14:32 Uhr
actros4975
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Zitat von Pegasus62

 

Sozial arm muss nicht dumm bedeuten,eine nicht sehr soziale Ansicht Ihrerseits....

 

Stimme ich 100 % zu. Die meisten sind sogar äußerst intelligent, denn sie wissen ganz genau, wie man sich vor Arbeit drücken kann, kennen jeden Paragraphen, wissen genau wie sie Schwarzarbeit machen können ohne aufzufliegen und wie sie die Kommunen und die für sie arbeitenden Bevölkerung um das sauer verdiente Geld bescheixxen können.

 

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Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit!

25.04.2012 14:33 Uhr
Sunshine-74
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 Ähm, dass ein Kindergarten sprachliche Förderung leistet ist ja wohl unumstritten. Und zwar ganz einfach im Umgang mit anderen Kindern --- dafür muss nichts "zusätzlich geleistet werden". Das ergibt sich von selbst, wenn man nicht von Mami vor dem Fernseher geparkt wird.

Zitat von DerMichel

 

Was soll eigentlich noch alles in einem Kindergarten geleistet werden?

 

25.04.2012 14:34 Uhr
Sunshine-74
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 Dann tragen Sie doch was Wertvolles zur Diskussion bei . . . .

Zitat von nervenruh

Beim Lesen dieses Threads werde ich das Gefühl nicht los, dass größtenteils Kinderlose über ein Thema diskutieren, das sie nicht betrifft und von dem sie nicht die geringste Ahnung haben.

 

25.04.2012 14:35 Uhr
heletz
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Beiträge: 13346

 

Zitat von snoopdog
 

 

 sie haben keine ahnung ne oma hat versehentlicher weise ihrer enkelin 100 euro auf das konto der mutter überwiesen und sie hat H4...

das wurde im nächsten monat abgezogen...

Das hatten wir doch schon: Beträge, die geschenkt werden und die Einkommenssituation nicht nachhaltig ändern, werden nicht abgezogen.

--> Anwalt auf Beratungsschein nehmen und dagegen vorgehen. Kostet den Staat mehr als er spart.

 

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25.04.2012 14:36 Uhr
Sunshine-74
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 Und mit welcher Begründung sollen Leistungsträger kein Betreuungsgeld bzw. Kindergeld bekommen ??

Zitat von Don Cat

 Blödsinn. Weil es ja unter Wohlhabenden keine bildungsfernen Menschen gibt, genau.

Diejenigen, die unter Ihre Vorurteile fallen, bekommen das Geld doch auch schon jetzt.

Gemeint war, dass es ab einer bestimmten Einkommensgrenze eben KEIN Kindergeld mehr geben sollte, alle unter dieser Grenze erhalten gleich viel aber erheblich mehr als bisher. Dann brauchts auch keinen Käse wie Betreuungsgeld.

 
25.04.2012 14:41 Uhr
actros4975
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Zitat von T-Man

Das Betreuungsbgeld muss kommen.

Es sei denn der "Beruf" Mutter wird dem einer Erzieherin gleichgestellt und demzufolge Rentenbeiträge usw. die eine Erzieherin zahlt, der Mutter auf die Rentenbeiträge angerechnet für die drei Jahre (0-3 der zu betreuenden Kindern) die Sie Ihre Kinder selbst erzieht.

Das wäre für mich ein Kompromiss. Aber hierzu muss der Beruf Mutter absolut gleichgestellt sein mit der einer Erzieherin!

 Ah ja, und weil einer ein Rohr verlegen kann, wird er dann ohne jegliche Ausbildung Klempner und sollte wie dieser bezahlt werden. Mann Männer, das wärs doch - jeden Tag fleissig Rohr verlegen und dafür noch kassieren

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