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#361 (permalink) | |
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Akzeptiert. Gerade Ihr letzter Satz wirf natürlich bei genauer Betrachtung wieder Probleme auf. Selbst wenn die Gesellschaft erkennt, dass Förderungsbedarf besteht, spricht Art. 6 GG, dagegen. Sie sollten den Artikel mal lesen. Und das hat nichts mit Politik zu tun, sondern schlicht und ergreifend mit unserem Grundgesetz. |
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#362 (permalink) | |
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Bei unserer flexibilisierten Arbeitswelt, man denke nur an die vielen Schicht-Modelle, denke ich dürfte es sowieso in großen Teilen so sein dass die Kita dabei nie in vollem Umfang genutzt werden. Das Betreuungsgeld steht aber außerhalb einer solchen Flexibilität. Es stellt diese temporäre Möglichkeit eben nicht zur Verfügung. Es wird ganz sicher einige geben die die Kitas in vollem Umfang nutzen, einige die wirklich den ganzen Tag für ihre Kinder zur Verfügung haben und somit das Betreuungsgeld nutzen könnten, aber die Zahl derjenigen die hier angepasste Möglichkeiten brauchen dürfte eher größer werden. Wie man Familien oder die Betreuung finanziell fördert oder nicht ist eine Sache da kann man poltisch streiten wie man will.
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#363 (permalink) | |
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Sie berufen sich hier auf den Art. 6 des GG, indem es um den besonderen Schutz der Ehe und Familie (1) und um die die Pflege und Erziehung der Kinder als das natürliche Recht der Eltern, aber auch um deren Pflichten (2) geht. Dagegen hat niemand etwas einzuwenden. Im Gegenteil, die SPD erwägt eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht wegen Verletzung des Gleichheitsprinzips. Hier steht also wieder einmal Meinung gegen Meinung. Wer das Kindeswohl in den Vordergrund stellt, muss das aber für alle Kinder wollen. Das Betreuungsgeld wirkt hier, wie die Erfahrungen in Thüringen und einigen nordischen Ländern eindeutig beweisen, kontraproduktiv. Nicht umsonst bezeichnen viele Menschen das Betreuungsgeld als „Herdprämie“ oder als „Abhalteprämie“. Die Bürger dürfen nicht nur ihre eigenen Kinder und Enkel im Blickfeld der Diskussion sehen, sondern müssen das Gesamtwohl aller Kinder in den Vordergrund rücken. Das wird aber durch das Betreuungsgeld nicht für alle Kinder mit Förderbedarf gewährleistet. Alles andere bezeichne ich als kleinbürgerliches Denken, das den Anforderungen künftiger Generationen nicht mehr gerecht wird. Die Konsequenz der ganzen Diskussion muss also lauten: Jede Familie muss entsprechend ihren Möglichkeiten selbst entscheiden, wie sie die Kinderbetreuung organisieren will (GG Art.6). Es kommt aber darauf an, dass Kinder, die unbedingt gefördert werden müssen, nicht durch politische Einflussnahme der Parteien vom Besuch einer Kita abgehalten werden. |
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#364 (permalink) | |
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Mir gefällt das gut, was Sie geschrieben haben. Von jedem ein bisschen was. |
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#365 (permalink) | |
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Ja, das Betreuunungsgeld! Eine "Fernhalteprämie von Bidungschancen" ist es, wie der SPD-Fraktionsvorsitzende Markus Rinderspacher treffend formuliert. Mehr noch: (edit., bitte argumentieren Sie sachlich und nicht diffamierend, danke!) . Jedenfalls sage ich das, der ich bei weitem nicht so gebildet bin wie dieser Sozialdemokrat. Ganz zu schweigen von Ministerin Christine Haderthauer von der CSU. Um den Transport unserer Kleinen und Kleinsten zu den Krippenplätzen leiten zu können und auch dafür zu sorgen, daß der Ausbau der Plätze auf "Hochtouren" läuft, reicht weder Abitur noch ein Hochschulstudium aus. "Den Seinen", heißt es, "gibt´s der Herr im Schlaf". Der Christine Haderthauer gegenüber muß er wohl besonders großzügig gewesen sein. Nicht zu vergessen den Herrn von der Zeitung, Michael Pohl: "Kraftakt Kinderbetreuung", so lautet sein Kommentar. Wer wüßte das nicht? Gegenüber den Kleinen reicht es nicht aus, nur etwas im Kopf zu haben, wenn sie an einem zerren oder partout bei der Mamma bleiben wollen. Da ist ein "Kraftakt" unerläßlich. "In Bayern haben wir zu spät damit angefangen ...", läßt Genosse Rinderspacher hören. Und Kommentator Pohl, der zumindest sprachlich nicht so gottlos dastehen mag wie der Genosse, ruft erleichtert aus: "Es ist ein Segen ..." |
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Zuletzt geändert von Altstadtbewohner, am 05.05.2012 um 17:43 Uhr
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#366 (permalink) | |
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Kraftakt Kinderbetreuung
In der hitzig geführten Debatte um das Betreuungsgeld geht die größte Herausforderung von Bund, Ländern und Kommunen in der Familienpolitik unter. Kraftakt Kinderbetreuung |
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#367 (permalink) | |
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#368 (permalink) | |
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#369 (permalink) | |
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Hui,die Ausbildung zur Erzieherin dauert 3 Jahre, |
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#370 (permalink) | |
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Äußerst erfahrenes Mitglied
Registriert seit: 9/24/07 Beiträge: 19803 |
Tja! Und danach in der Praxis völlig unterbezahlt! Mehr sind halt der Gesellschaft die Kinder nicht wert! Sooo schauts aus! |
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#371 (permalink) | |
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Die wenigsten fühlen sich angemessen bezahlt. |
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#372 (permalink) | |
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Menschliche Arbeit und Arbeit an und für Menschen sind gesellschaftlich entwertet worden, weil die nahezu durchgängige Ökonomisierung bzgl. Arbeit bzgl. der natürlichen Beschränkungen von Menschlicher Arbeit keine Rücksicht mehr nimmt. |
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#373 (permalink) | |
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Seehofer rüffelt Ramsauer!
Warum hat denn Herr Seehofer das Betreuungsgeld, so wie es in Thüringen seit 2006 gezahlt wird, nicht schon längst in Bayern eingeführt, wenn er das für sein nächstes Landtagswahlergebnis für so wichtig erachtet? Dieses ständige Zwischenfunken in die Bundespolitik durch eine Regionalpartei wird immer unerträglicher. Nächste Woche wird er dann beim Koalitionsgipfel auch noch die PKW-Maut fordern. Das sehr schlechte Erscheinungsbild der schwarz-gelben Koalition wird durch das eigenbrötlerische Handeln der CSU und der FDP, die nur auf ihr eigenes Erscheinungsbild bedacht sind, immer weiter in den Abgrund geführt. Die Konsequenzen für so eine Politik müssen diese Parteien im nächsten Jahr tragen, denn die Bürger dürften nicht wieder so dumm sein, solche Sonderwünsche zu honorieren. |
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#374 (permalink) | |
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Betreuungsgeld: Seehofer watscht Ramsauer ab
Körperliche Gewalt ist doch verboten??Odrr? Aber die Idee die Politiker bei Differenzen in den Boxring zu senden wäre nicht verkehrt |
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#375 (permalink) | |
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Der Streit um das Betreuungsgeld
Das Betreuungsgeld hat seine Berechtigung – als kleine Geste der Anerkennung für die familiäre Betreuung der Kinder und zum Zeichen dafür, dass es verschiedene Lebensmodelle gibt. Der Streit um das Betreuungsgeld |
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