Mittwoch, 19. Juni 2013

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Die Schlecker-Pleite und ihre Folgen
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01.04.2012 10:35 Uhr
Redaktion
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Die Schlecker-Pleite und ihre Folgen

Das Insolvenzverfahren über Schlecker ist eröffnet worden. Allerdings wird davon unabhängig weiter angestrebt, Transfergesellschaften mit Staatshilfe einzurichten
Schlecker: Das Insolvenzverfahren ist eröffnet

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28.03.2012 14:34 Uhr
Moskito747
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An die Schleckermitarbeiter

Lasst euch kündigen. Da bekommt  Ihr wenigstens noch eine Abfindung.

In der Transfergesellschaft kommt die Entlassung 6 Monate später, jedoch ohne Abfindung. Leider kostet das den Steuerzahler dann auch noch 70 Millionen.

70.000.000 Euronen geteilt durch 11.000 Arbeitsplätze = 6.363,63 Euro für jeden Mitarbeiter.

28.03.2012 16:41 Uhr
Gast_2139481608
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Beiträge: 976

 

Zitat von Moskito747
An die Schleckermitarbeiter

Lasst euch kündigen. Da bekommt  Ihr wenigstens noch eine Abfindung.

In der Transfergesellschaft kommt die Entlassung 6 Monate später, jedoch ohne Abfindung. Leider kostet das den Steuerzahler dann auch noch 70 Millionen.

70.000.000 Euronen geteilt durch 11.000 Arbeitsplätze = 6.363,63 Euro für jeden Mitarbeiter.

Abfindung? Wovon traeumen Sie nachts? Wovon sollte die bezahlt werden? Die Leute gehen ohne einen Cent nach Hause.

Erklaeren Sie mir doch bitte auch mal um wieviel guenstiger die Arbeitslosigkeit kaeme. Ich kann den Taschenrechner tippen wie ich will, ich komm immer auf viel hoehere Betraege.

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28.03.2012 18:02 Uhr
cato
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Beiträge: 2337

 

Zitat von Waldmann
 

 

Abfindung? Wovon traeumen Sie nachts? Wovon sollte die bezahlt werden? Die Leute gehen ohne einen Cent nach Hause.

Erklaeren Sie mir doch bitte auch mal um wieviel guenstiger die Arbeitslosigkeit kaeme. Ich kann den Taschenrechner tippen wie ich will, ich komm immer auf viel hoehere Betraege.

Die Abfindung könnte aus dem bezahlt werden, was Schlecker beiseite geschafft hat. (Kleiner Scherz.)

28.03.2012 18:54 Uhr
heletz
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Zitat von cato
 

 

... was Schlecker beiseite geschafft hat. (Kleiner Scherz.)

Familie Schlecker bekommt ganz legal 70.000 € im Monat:

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/insolvente-drogeriekette-euro-fuer-familie-schlecker-im-monat-1.1316105

 

 

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29.03.2012 07:44 Uhr
Lukas
Äußerst erfahrenes Mitglied


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Sie beraten noch.Es verbleiben noch 20 Minuten.

29.03.2012 08:32 Uhr
Martin
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Wieder eine der peinlichsten und beschämendsten Polit-Possen in Deutschland. 11.000 MitarbeiterInnen werden hingehalten, der schwarze Peter in der Politik geht reihum, obwohl es nur um vergleichsweise geringe Millionen-Summen für eine temporäre, zeitlich befristete Auffanggesellschaft geht. Für Griechenland konnten binnen weniger Tage Milliarden erübrigt werden, vom Gleichberechtigungs-Weibchen UvdL ist nur dröhnendes Schweigen zu vernehmen, es geht hier ja auch nicht um Frauenarbeitsplätze im DAX-Vorstand. Für wen arbeitet und wer braucht noch so eine Politik?

Martin

29.03.2012 08:42 Uhr
Ernst
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Beiträge: 5582

 

Zitat von Martin
Für wen arbeitet und wer braucht noch so eine Politik?

Für wen sie arbeitet dürfte hinlänglich bekannt sein, daraus erübrigt sich jede weitere Diskussion über diese Kaste. Es geht hier nicht primär um die entlassenen Mitarbeiter, diese werden jetzt nur zu populistischen Zwecken missbraucht um Wählerstimmen zu sammeln. Hier macht man auf "soziale Verantwortung" und auf der anderen Seite ist man nicht in der Lage und Willens endlich Mindestlöhne einzuführen von denen man leben kann.
Ob Auffanggesellschaften das richtige Instrument sind glaube ich nicht, denn das wird wieder ein Fass ohne Boden, wie alles was Politik im Namen ihrer Auftraggeber inszeniert.

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Nicht alles was er schreibt ist ernst gemeint – aber alles was er ernst meint ist so geschrieben! Zeige mir womit du prahlst und ich sage dir woran dir mangelt! Demokratie = Diktatur des Kapitals!

29.03.2012 08:49 Uhr
finenr9  
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Beiträge: 152

"Eine ursprünglich geplante Bürgschaft aller Bundesländer war vor allem am Widerstand der FDP-geführten Wirtschaftsministerien in Niedersachsen und Sachsen gescheitert. " 

 

Diese FastDreiProzent Partei kann es nicht lassen. Eine Unterstützung für Arbeitnehmer sucht man dort vergebens. Die NRW Wahl wird dieser Partei hoffentlich den Rest geben. Spätestens 2013 ist dann aber Schluss.

29.03.2012 08:49 Uhr
Redaktion
Ehrenmitglied


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Beiträge: 64292
Schlecker-Krimi: Offenbar hängt alles an Bayern
Zittern bei tausenden Schlecker-Beschäftigten: Kurz vor dem Ablauf einer Frist gibt es noch kein grünes Licht für eine Auffanglösung. Offenbar hängt alles an Bayern.
Schlecker-Krimi: Offenbar hängt alles an Bayern

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29.03.2012 08:57 Uhr
Till
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Komisch.....

..... schon schreit wieder alles nach dem Staat. Wie bei Quelle und Opel. Gleichzeitig werden die "Kleinen" die in Schwierigkeiten kommen hängen gelassen. Während die "Großen" mit Staatsknete gerettet und überbrückt werden, wird dem kleinen Selbständigen gnadenlos jeder Aufschub verweigert.

 

Irgendwie passt das alles nicht in die Zeit. 

29.03.2012 09:04 Uhr
Gast_2139481608
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Tja, wundern tut sich wohl niemand mehr. Hoechstens darueber wie es sein kann, dass die Puenktchenpartei ueberhaupt noch irgendwer waehlt. 11.000 Leute jetzt wohl endgueltig auf der Strasse. Die Auffanggesellschaft haette wenigstens eine Perspektive und vor allem Betreuung bedeutet. Das Arbeitsamt kann das so nicht leisten.

Man sollte sich auch nichts vormachen, die meisten Schleckerfrauen sind so auf dem freien Arbeitsmarkt hoechstens als billige Putzkraefte vermittelbar. Im Einzelhandel werden die wenigsten unterkommen. Und damit hat die Gewerkschaft nicht zuletzt mit btreiter Unterstuertzung der Medien auch ein klasse Eigentor geschossen. 

 

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29.03.2012 09:09 Uhr
Gast_2139481608
gelöscht
Beiträge: 976

 

Zitat von Till
Komisch.....

..... schon schreit wieder alles nach dem Staat. Wie bei Quelle und Opel. Gleichzeitig werden die "Kleinen" die in Schwierigkeiten kommen hängen gelassen. Während die "Großen" mit Staatsknete gerettet und überbrückt werden, wird dem kleinen Selbständigen gnadenlos jeder Aufschub verweigert.

 

Irgendwie passt das alles nicht in die Zeit. 

Schlecker bekommt doch vom Staat sowieso keinen Pfennig.

Es geht darum ob man die 11.000 Leute einfach so auf die Strasse setzt oder sie betreut und unterstuetzt. Und zwar die Arbeitnehmer am untersten Rand der Pyramide. Ginge es um 11.000 Banker oder Mediziner, was glauben sie wie schnell dioe Politik handeln wuerde! Ordinaere Hausfrauen ohne Qualifikation die kann man ja ruhig alelin und ihren schicksal ueberassen.

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29.03.2012 10:26 Uhr
Reiner160367
Ständiges Mitglied


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Beiträge: 491

 

Zitat von Martin

Wieder eine der peinlichsten und beschämendsten Polit-Possen in Deutschland. 11.000 MitarbeiterInnen werden hingehalten, der schwarze Peter in der Politik geht reihum, obwohl es nur um vergleichsweise geringe Millionen-Summen für eine temporäre, zeitlich befristete Auffanggesellschaft geht. Für Griechenland konnten binnen weniger Tage Milliarden erübrigt werden, vom Gleichberechtigungs-Weibchen UvdL ist nur dröhnendes Schweigen zu vernehmen, es geht hier ja auch nicht um Frauenarbeitsplätze im DAX-Vorstand. Für wen arbeitet und wer braucht noch so eine Politik?

Martin

 Das die Firma erst jetzt Pleite geht ist eine schlimme Posse. Ich kaufe schon seit 15 Jahren nicht mehr bei dem Ausbeuter Schlecker ein. Da haette das Volk schon lange reagieren mussen und bei denen nicht mehr einkaufen um somit die Pleite herbeizufuehren. Aber das Volk ist so bloed um 5 Pfennig/Cent zu sparen weiter bei Slkaventreibern einkauft und hinterher ist die Politik wieder schuld.

Wenn Fehler vom Volk gemacht werden dann gebt das halt auch mal zu und fordert von der Politik keine Wunder.

29.03.2012 10:32 Uhr
heletz
Äußerst erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 13629

 

Zitat von Reiner160367
 

 

 Das die Firma erst jetzt Pleite geht ist eine schlimme Posse. Ich kaufe schon seit 15 Jahren nicht mehr bei dem Ausbeuter Schlecker ein. ..

Da ist es ja logisch, daß die pleitegehen, wenn da keiner kauft, und eben keine Posse.

 

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