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#106 (permalink) | |
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Geht's um hemmungslose Zocker, die Milliarden verspielt haben, gibt es einen Rettungsschirm. Geht's um nicht gerade überbezahlte Verkäuferinnen, die ohne eigenes Verschulden auf der Straße landen, gibt's nichts. Unter "Sozialer Marktwirtschaft" versteht man eigentlich etwas anderes... |
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#107 (permalink) | |
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#108 (permalink) | |
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Nein,
... denn Rückgrad ist dieser Splitter-Partei schon vor langer Zeit abhanden gekommen.
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#109 (permalink) | |
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Diese Ansicht hätte ich Ihnen nicht zugetraut. |
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#110 (permalink) | |
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Was denn? Daß der Staat immer und für alle da ist. Das hat mit sozialer Markwirtschaftschaft nix zu tun - das ist das Paradies. |
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#111 (permalink) | |
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Der Staat IST ja da: Mit Alg I und Alg II. Rossmann hat ja schon angekündigt, hunderte Leute brauchen zu können. Die müssen dann schonmal nicht versorgt werden. |
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#112 (permalink) | |
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@anticlark und anonyme das ihr beinden nicht gleich anfangt zu weinen was war an meinem beitrag bitte rasistisch....? |
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#113 (permalink) | |
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Schlecker ist pleite und das ist gut. Vor wenigen Monaten hat sich die ganze Republik über die Arbeitsmethoden bei Schlecker aufgeregt. Man wurde aufgefordert dort nichts mehr zu kaufen. In den Deutschland fehlen doch Hunderttausende arbeitswillige Menschen, da sollten die 12000 von Schlecker doch zu verstecken sein. Jeder Konkurs ist eine Marktsäuberung. Alles hat eben 2 Seiten. Auf keinen Fall darf der Konkurs, die Folgen mit Steuerngeldern subventioniert werden. |
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#114 (permalink) | |
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Hm.......... |
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#115 (permalink) | |
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Zitat der Woche: „Anschlussverwendung für die Schlecker-Frauen“
FDP-Chef Philipp Rösler erteilt den Mitarbeiterinnen von Schlecker kuriose Ratschläge. „ Jetzt gilt es für die Beschäftigten - mehr als 10.000 vornehmlich Frauen, einzelne Mütter und ältere Frauen - schnellstmöglich eine Anschlussverwendung selber zu finden.” |
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#116 (permalink) | |
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Um die Auswirkungen des Manchester-Kapitalismus nicht deutlich werden zu lassen, erfand man die Soziale Marktwirtschaft. Der Markt lebte fortan von Angebot und Nachfrage, vergisst aber die Belange seiner Beschäftgigten nicht. Es hat insgesamt gut funktioniert. Trotzdem blieb es nicht dabei. Der Gipfel war der Rettungsschirm für unersättliche Zocker. Hier wurde die Marktwirtschaft ausgehebelt. Nicht mehr Angebot und Nachfrage steuern den Markt. Ausschlaggebend ist die die Systemrelevanz. Das bringt Milliarden. 11000 Beschäftigte, die schuldlos ins Bodenlose fallen, sind nicht Systemrelevant. Pech gehabt. Dann lieber Geldpakete für Banken und bankrotte Staaten, Subventionen für Energiekonzerne und Steuererleichterungen für Hoteliers...
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#117 (permalink) | |
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Womit er sich, wahrscheinlich unfreiwillig, entlarvt hat. Mehr Menschenverachtung geht ja wohl kaum. Immerhin hätte er damit in meinen Augen eine gute Chance auf das Unwort des Jahres. |
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#118 (permalink) | |
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@_solon_, ich habe einstmals meinem Berliner SPD-Vorsitzenden Riebschläger schriftlich Schläge angedroht, wenn er es wagen würde, morgens, vor dem Werk der Loewe-Opta aufzutauchen um Krokodilstränen zur Schliessung des Werkes zu vergiessen. 1600 Beschäftigte. Die Vereinnahmung der Opfer unseres Wirtschaftssystems zu politischen Zwecken ist widerwärtig, die FDP ist gerade auf dieser Schiene. Hier sind die ARGEN gefragt, in ganz Deutschland. Und Investoren sind abzuhalten vom Schnäppchen-Kauf, wenn sie als Bedingung eine Transfergesellschaft stellen, d.h. sie wollen den Zuschlag , aber ohne jegliches Personal. |
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#119 (permalink) | |
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Die (Ex-)Mitarbeiter sind keineswegs Opfer unseres Wirtschaftssystems... Sie sind nicht mal Opfer... Diesen Menschen das einzureden ist so widerwärtig wie fahrlässig. Es geht nicht darum, diese Menschen in Watte zu packen, sie als Opfer zu bemitleiden und mit ihnen medienwirksam in einen Tränenbecher zu weinen... und genau so medienwirksam mit einem Rundumsorglospaket aus Steuergeldern auszustatten. Im Gegenteil... sie sind gesuchte Arbeitskräfte in einem hart umkämpften Dienstleistungs- und Handelsmarkt. Es ist halt so, dass es in D immer mal zuerst mit Jammern versucht wird... und warum bekommt die FDP den schwarzen Peter? Alle Politiker aller Coleur sprechen in Mikrofone und geben publikumswirksam ihren Senf ab... in meinen Augen "reiten" die anderen Parteien und handelnden Personen viel härter "auf der Schiene", da sie erstens ihre öffentliches Meinungsfähnchen viel mehr nach Wind des Volkes hängen und das zweitens wider besseren Wissens. Die FDP ist die einzige "Partei", die das Richtige sagt und richtig handelt (in diesem Fall)... wer will ihr vorwerfen, dass sie sich nicht in vorauseilendem Gehorsam selbstauflöst? So lange es sie gibt (und so lange sie Verantwortung trägt) erwarte ich von ihr 100% Einsatz. In diesem Zusammenhang macht der neue und z. Zt. verantwortliche Ministerpräsident von BaWü keine wirklich glückliche Figur... noch scheuen sich die Medien, diesen "Publikumsliebling" zu schlachten... aber Ruhm und Erfolg schaut anders aus. Im Übrigen reiten die Medien viel mehr auf dieser Schiene... die Schlecker-Pleite ist gefundenes Fressen... schafft Auflage und Einschaltquote... Medien sind heute mehr Meinungsmacher denn Berichterstatter... die BILD treibt das mit dem Slogan "Bild dir deine Meinung" auf die Spitze und hilft kräftig beim Bilden.
Schlecker ist ein Handelsunternehmen (gewesen), das nicht wirklich ohne Personal auskommt... wie soll es also in ihren Augen nach dem Zuschlag ohne Personal weitergehen? (obwohl... ein Automatendrugstore... a la Backwerk im Franchising.... vielleicht eine Marktlücke... aber wozu dann Schlecker übernehmen??) Und... wofür sollte ein Investor zahlen? Der Markennahme ist beschädigt... das Personal zu Recht unmotiviert... das Filialnetz zwischenzeitlich ausgedünnt... die Kunden blieben auch schon in der Vergangenheit aus... einzig die Mietverträge mit den noch bestehenden Vermietern bei guten Standorten sind vielleicht interessant... aber das geht mit Geduld von selbst....spätestens, wenn Schlecker mit ein paar Monatsmieten im Rückstand ist... und spätestens, wenn Rossmann oder DM sien Namensschild ans Haus pinnt, werden auch die Mitarbeiter gefunden sein müssen. |
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#120 (permalink) | |
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Finanzmärkte atmen auf.Hilfe-Ablehnung betrifft nur Schlecker Märkte Satire aus |
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