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#1 (permalink) | |
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Die Zwickauer Nazi-Gruppe NSU und das Versagen staatlicher Behörden
In letzter Minute wurde angeblich eine geplante Festnahme des Neonazi-Trios Ende der 90er Jahre gestoppt.
Schäuble weist Vorwürfe im NSU-Ausschuss von sich Der frühere Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat vor dem NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages eine Mitverantwortung für Ermittlungspannen von sich gewiesen. Schäuble weist Vorwürfe im NSU-Ausschuss von sich NSU plante auch Anschläge in Stuttgart Der NSU hat 2003 Anschlagsziele in Stuttgart ausgespäht und auf Fotos dokumentiert. Das geht laut "taz" aus einer CD hervor, die im Schutt der Wohnung in Zwickau gefunden wurde. NSU plante auch Anschläge in Stuttgart «BamS»: Ministerium verweigert Informationen über V-Mann bei NSU Das Bundesinnenministerium verweigert dem NSU-Untersuchungsausschuss Auskünfte über einen wichtigen V-Mann im Umfeld der Zwickauer Terrorzelle. Die Herausgabe der Informationen will der Ausschuss notfalls vor dem Bundesverfassungsgericht erzwingen. «BamS»: Ministerium verweigert Informationen über V-Mann bei NSU NSU-Ermittler haben weiteren Beschuldigten im Visier Die NSU-Ermittler haben im Februar die Wohnräume und das Fahrzeug eines weiteren Beschuldigten rund um die rechtsextreme Terrorzelle durchsucht. NSU-Ermittler haben weiteren Beschuldigten im Visier Neue Panne und Kritik am Prozess Erneut wird Kritik am anstehenden NSU-Prozess laut: der NSU-Ausschuss erhebt Vorwürfe gegen das BKA und den Generalbundesanwalt, ein SPD-Politiker gegen die bayerische Justiz. Neue Panne und Kritik am Prozess Schily übernimmt Teil der Verantwortung für NSU-Mordserie Selbstkritik wie diese ist unter den Zeugen im NSU-Ausschuss selten: Ex-Innenminister Schily räumt in dem Fall bittere Fehler ein und sagt. Schily übernimmt Teil der Verantwortung für NSU-Mordserie NSU-Ermittler wirft Behörden Versagen vor SPD-Politiker Edathy fordert neue Strukturen für den Verfassungsschutz. Die Sicherheitsbehörden Deutschlands tappten 13 Jahre lang im Dunkeln, ehe der NSU aufgedeckt wurde. NSU-Ermittler wirft Behörden Versagen vor Geheimdokument sagte Terror des NSU-Trios voraus Ein Geheimdokument verschafft dem Skandal um Ermittlungspannen bei der NSU-Mordserie neue Nahrung. Demnach ahnte der Verfassungsschutz die Gefahr offenbar vor dem ersten Mord. Geheimdokument sagte Terror des NSU-Trios voraus
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Zuletzt geändert von Anonyme, am 22.05.2013 um 10:44 Uhr
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#2 (permalink) | |
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Hört auf, sonst muss ich mich über meine Tastatur übergeben. |
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#3 (permalink) | |
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Man hat langsam das Gefühl, das 3. Reich hat in bestimmten Amtsstuben und Geheimdiensten nie aufgehört zu existieren... |
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#4 (permalink) | |
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Sie nähern sich mit dieser Aussage der Realität stark an!
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#5 (permalink) | |
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Noch ein Versäumnis: Der "dritte Mann"
Aus einem Bericht der Bild-Zeitung über den Banküberfall in Eisenach: Eine Nachbar berichtet, dass eine Person aus dem Führerhaus kletterte und die Flucht ergriff. Wie starben die Männer im Wohnmobil? Hat der mysteriöse dritte Mann das Feuer gelegt, um seine Spuren zu verwischen, oder ist er sogar in den Tod seiner Komplizen verwickelt? http://www.bild.de/news/leserreporter/bankueberfall/brennendes-wohnmobil-bankraub-20857504.bild.html Und der "dritte Mann" ist bis heute verschwunden bzw. unbekannt?! Warum wurde dieser von den anwesenden Polizisten nicht aufgehalten? Und in anderen, späteren (?) Berichten über den Eisenacher Bankraub taucht der "driite Mann" überhaupt nicht auf?! |
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#6 (permalink) | |
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Die Erkenntnis ist doch nicht neu. |
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#7 (permalink) | |
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Das ist richtig. Aber bis vor 2 Wochen wäre einer solchen Äusserung nur Hohn und Spott (natürlich von interessierter Seite) begegnet worden. Der Staat hat offensichtlich starkes Interesse daran, unter dem Vorwand des Quellenschutzes mit rechten Gewalttätern gemeinsame Sache zu machen. Während in Thüringen gegen Linke jeder nur erdenkliche Kriminalisierungs-Aufwand betrieben wird, lässt man rechts die Zügel ziemlich locker. Vorsichtig ausgedrückt... |
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#8 (permalink) | |
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#9 (permalink) | |
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Berichte, die kurz nach einer Tat erscheinen, halte ich für authentisch -auch die in der Bildzeitung. "Kleinere Unstimmigkeiten" können in späteren Mitteilungen "wegkorrigiert" werden. Schließlich soll dem Bürger ja ein stimmiges Bild der Ereignisse vermittelt werden, das nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen muß. In einem frühen Bericht der "Ostthüringer Zeitung" vom 05.11. (einen Tag nach der Tat) lautet eine Absatzüberschrift "Die Fahndung nach einem dritten Täter dauert an". Leider steht dazu im Text nichts Näheres.
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Zuletzt geändert von germit, am 18.11.2011 um 20:46 Uhr
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#10 (permalink) | |
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Noch ein Artikel aus Thüringen
Bernd Wagner ist ein erfahrener Kriminalist. Gleichzeitig ist er einer der führenden Rechtsextremismus-Experten in Deutschland. Bernd Wagner hat in diesen Tagen viele Fragen an die Sicherheitsbehörden, weil für ihn eben nur Fakten zählen. Den offiziellen Beteuerungen, dass staatliche Stellen nicht in die mörderischen Aktivitäten der aus Jena stammenden Neonazis verwickelt waren, glaubt er kein Wort. |
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#11 (permalink) | |
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Dem Entsetzen hier kann ich mich nur anschließen. |
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#12 (permalink) | |
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Geschichten aus dem Wienerwald
Tolle Geschichten, die den Deutschen Michl zum schlaflosen "Darmolmännchen" werden lässt. |
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#13 (permalink) | |
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Lothar König, Stadtjugendpfarrer in Jena
Aus der "Welt": eingebettet in einen Artikel über die Ursachen des Rechtsextremismus ein kurzes Portrait des Jenaer Stadtjugendpfarrers Lothar König, einer Symbolfigur des "Kampfs gegen Rechts": Gewalt von Rechten ist auch eine Folge der DDR mit ihren Tabus. Nach der Wende nutzten Neonazis das gesellschaftliche Vakuum — und die dumpfe Zustimmung der Bevölkerung. Aus der "Zeit": Bericht über staatliche Maßnahmen gegen Lothar König anläßlich seiner Aktivitäten bei einer Anti-Nazi-Veranstaltung im Februar 2011: http://www.zeit.de/2011/34/S-Jena-Priester Der Bericht, in dem Lothar König prominent zu Wort kam, hatte es in sich: Wie kein anderes Bundesland habe Sachsen serienweise Rechtsstaats-Prinzipien verletzt, stand am 1. August im Spiegel. Als Paradebeispiel diente der Fall des Jugendpfarrers König aus Jena, der am 19. Februar in Dresden gegen Neonazi-Aufmärsche demonstriert hatte.
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#14 (permalink) | |
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Germit, einfach so zum nachdenken: hier mein Kommentar und das die Antwort von harbinger. Was soll ich jetzt von Ihnen und Lothar König halten? Diese Frage sollten Sie jetzt aber schläunigst dem Benutzer harbinger stellen. |
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#15 (permalink) | |
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Michel, Sie liegen mit Ihren Schuldzuweisungen an die SED und den DSF sicher ziemlich daneben (von der fehlenden Entnazifizierung und dem verordneten Antifaschismus, der ja nicht mehr als eine Parole war, abgesehen). Der schnell geplatzte Traum der von Kohl großmäulig versprochenen "blühenden Landschaften", die kapitalistische Abwicklung der DDR haben den -sicher schon vorher vorhandenen ideologischen Leerraum- noch weiter entleert und im Osten den Boden für die Neonazis bereitet. Die Radelsführer und Brandstifter, die in der Folge aus dem Westen kamen, brauchten nur noch zu ernten... Turbokapitalismus und die etablierte West-Rechte, da haben Sie ihre Schuldigen... |
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