Sonntag, 26. Mai 2013

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EU-Pläne bedrohen Ehrenamtsarbeit in Deutschland
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13.04.2012 11:46 Uhr
Redaktion
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EU-Pläne bedrohen Ehrenamtsarbeit in Deutschland
Feuerwehren und Politiker warnen vor drastischen Folgen einer neuen Arbeitsrichtlinie
EU-Pläne bedrohen Ehrenamtsarbeit in Deutschland

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13.04.2012 11:46 Uhr
egnis
Neu hier


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Rechtssicherheit ist das Wichtigste

Man  muss zur Verteidigung des EU-Kommisars sagen, dass er sich komprimissbereit für eine Ausnahmeregel zeigt. Aber das ist sehr clever:

Man darf die Anwendung der Richtlinie nicht verwechseln mit dem rechtlichen Status von Ehrenamtlichen. Eine "Ausnahmeregel", wie Sie der EU-Kommissar vorschlägt scheint nur auf den ersten Blick reizvoll und würde kurzfristig sicher auch die Feuerwehr nicht zusammenbrechen lassen.

ABER: Ausnahmen bestätigen nur Regeln: Ehrenamtliche landen dann nämlich rechtlich in einer "arbeitnehmerähnlichen" Defition Ihrer Tätigkeit. Dies hat unüberschaubare Folgen.

Schaut man sich die Klagewellen und teilweise Jahrzehnte dauernden juristischen Verfahren an, die daraus entstehen können, mag es sich als vorteilhaft erweisen, zunächst in Deutschland den Begriff des Ehrenamtlichen zu schützen und klar als "Nichtarbeitnehmer" in Gesetzen zu verankern.

Nehmen wir die Frau Ministerin und den Herrn Innenminister doch in die Pflicht: Es sei mir der Hinweis erlaubt, dass dafür eine Petition Betroffener beim Deutschen Bundestag plädiert, die von jedem gezeichnet werden kann. Sie findet sich unter: https://epetitionen.bundestag.de

Um Vorab Mißverständnisse zu vermeiden. Gegen die EU oder Grundstandards für Arbeitsschutzmaßnahmen habe weder ich noch die Initiatoren der Petition etwas einzuwenden. Beste Grüße und danke für die wichtige Berichterstattung

13.04.2012 13:17 Uhr
Aufgemerkt!
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Und wennich als Selbstständiger 50 Stunden die Woche arbeite, bekomme ich dann 2 Stunden gutgeschrieben oder wie?

So langsam hängen einem diese Brüsseler Vollpfosten zum Hals raus.

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13.04.2012 13:17 Uhr
Redaktion
Ehrenmitglied


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EU-Pläne bedrohen Existenz der Freiwilligen Feuerwehren
Eine neue EU-Richtlinie könnte drastische Folgen für das Ehrenamt haben. Demnach könnte ehrenamtliche Arbeit voll auf die Höchstarbeitszeit angerechnet werden.
EU-Pläne bedrohen Existenz der Freiwilligen Feuerwehren

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13.04.2012 13:18 Uhr
Gast_469452013
gelöscht
Beiträge: 3386

Dann haben wir in Zukunft weniger Arbeitsloses und nur noch Teuer zu bezahlende Profis. Positiv ist auch die viele Freizeit Bleibt nur noch die Frage was wir in dieser noch tun dürfen wenn die nächste Idiotische Regelung kommt.

Darf dann der Bademeister mit seinen Kindern im Sommer vieleicht nicht mehr am Baggersee liegen weil´s dort Wasser gibt?

Jeder soll in seiner Freizeit machen können was er will, die einen wollen das Ehrenamt die anderen das Familienleben. Die Aktion erinnert mich an die Verordnung der EU zur Krümmung von Bananen!

Das bedeutet viel Arbeit für Edmund Stoiber der bei Der EU Entbürokratisieren soll!!!!!

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13.04.2012 17:18 Uhr
_solon_
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Zitat von Redaktion
EU-Pläne bedrohen Existenz der Freiwilligen Feuerwehren
Eine neue EU-Richtlinie könnte drastische Folgen für das Ehrenamt haben. Demnach könnte ehrenamtliche Arbeit voll auf die Höchstarbeitszeit angerechnet werden.
EU-Pläne bedrohen Existenz der Freiwilligen Feuerwehren

 Nur weiter so liebe EU. Irgendwann fehlt dann mal die Legitimation.

Zurück zum Konstrukt einer EWG. Das scheint für Europa ausreichend.

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Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

17.04.2012 17:27 Uhr
Perseus
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Es lebe die EU!

Denen hat man wohl ins Hirn gesch.....?

Kein halbwegs normaler Mensch würde auf solche Ideen kommen, aber die Herrschaften haben anscheinend zu wenig zu tun?

Mal sehen, was als Nächstes kommt. Vielleicht:

"Die EU will die Gesundheit der bayerischen Männer schützen- die dürfen künftig nur noch 2 Bier in der Woche trinken."

Möglich wäre bei denen wohl alles.

 

17.04.2012 17:27 Uhr
Redaktion
Ehrenmitglied


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Ärger über EU-Pläne: Es brennt und keiner darf helfen

Die Europäische Union will nur insgesamt 48 Stunden pro Woche für Beruf und Ehrenamt zulassen. In der Region könnte das zum Totalausfall bei sozialem Engagement führen
Es brennt und keiner darf helfen

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17.04.2012 17:28 Uhr
Ch. aus D.
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Beiträge: 4933

Man kann auch alles kaputtregulieren.

17.04.2012 17:28 Uhr
Pitakojewski
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watn das für nen Witz - wer hat denn überhaupt weniger als eine 40-h-Woche??

40 h sind für die meisten eh bereits das Minimum.

Diese Bevormundung (hier durch die EU-Pläne) hat allerdings Methode - unser Staat macht es nicht anders. Es wird Zeit, von so viel totalitären Strukturen abzukehren - nur wie: mit Aufstand? Zivilcourage? Wiedereinführung der Feuerwehrabgabe? Wir haben zu viele beamtete oder staatshörige Bedenkenträger im Etablishement, die allesamt letztlich immer jede Dummheit mit durchsetzen helfen werden. Das ganze Lamento oben ist nur Gerede. Was spricht denn dagegen, wenn alle o.gen. 4200 Feuerwehrler mal richtig demonstrieren - bis vors Ulmer Münster?

17.04.2012 23:06 Uhr
OldMike
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Beiträge: 4522
Ein Witz.........

 

Zitat von Redaktion
Ärger über EU-Pläne: Es brennt und keiner darf helfen

Die Europäische Union will nur insgesamt 48 Stunden pro Woche für Beruf und Ehrenamt zulassen. In der Region könnte das zum Totalausfall bei sozialem Engagement führen
Es brennt und keiner darf helfen

aber ein schlechter.

Es wird Zeit, dass der Bürger sich gegen diese ganze Bevormundung wehrt, man verbietet Glühbirnen, man möchte eine Vorratsdatenspeicherung einführen, die gegen unsere Verfassung verstößt (und gottseidank von der einzig liberalen FDPlerin, Frau Leutheusser-Schnarrenberger bislang abgewehrt werden konnte)  - und nun möchte man uns mit dieser generell vorgeschriebenen 48 Std Richtlinie beglücken. Arbeitnehmerschutz ist schon was Gutes, prinzipiell und wenn er zum Schutz der Arbeitnehmer eingesetzt wird, als einklagbares Abwehrrecht, aber nicht als Bremse für Eigeninitiative und ehrenamtliches Engagement.

Was wollen die eigentlich noch regeln ? Es gibt z.B. Berufskraftfahrer - und jeder der nach dieser Logik Auto fährt, übt damit eigentlich auch eine Arbeit aus........ Wer also 40 Stunden gearbeitet hat, dürfte dann nur noch 8 Std. die Woche Auto fahren. Oder möchte man nicht wenigstens so konsequent sein und den Politikern ihre ganzen, nicht mal ehrenamtlichen Nebenjobs in Aufsichsräten usw. verbieten ? Diese Armen haben doch, wenn man sie hört, ohnehin schon meist einen 25 Stunden-Tag.......

Aber diese werden verschont. Getroffen sind die kleinen Bürger, die sich mit einem Nebenjob ihren Lohn aufbessern wollen und Leute, die sich ehrenamtlich engagieren.

Wer sich am Wochenende die Nächte um die Ohren haut und sich ins Koma säuft, der darf das, aber wenn man Kameradschaft und Hilfsbereitschaft in einer Feuerwehr, Hilfsorganisation oder einem Sportverein übt,. was durchaus auch ein guter Ausgleich zu einem langweiligen und eintönigen Job sein kann, der wird gestraft.

Höchste Zeit, diesen Eurokraten zu zeigen, wo der Hammer hängt.

 

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Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen. (Helmut Qualtinger)

18.04.2012 11:10 Uhr
Mars
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Nur ca. 30-35% der gesamten Arbeit einer Gesellschaft ist gewerbliche Arbeit (Arbeit gegen Lohn / Gehalt).
Die 65-70% der nicht gewerblichen Arbeit ist eine unverzichtbare Arbeit für die Gesellschaft; die ohne diese Arbeit nicht lebensfähig wäre; solche Arbeit wird geleistet in und durch Mütter, Feuerwehren, Parteien, Vereine, Bürgerinitiativen usw.

Die Frage der Entlohnung ist davon zu trennen!

In einer Zeit, in der alles einen ökonomischen Wert zugeordnet bekommt und in einer Zeit, in der die menschliche Arbeit nur noch als Kostenfaktor betrachtet wird, sind definitiv Fehlentwicklungen eingetreten.

Die Fehlentwicklungen sind zu beheben.
Sprich, die Rückführung zu einer hohen Wertigkeit der menschlichen Arbeit!
Gesellschaftliche Arbeit muss einen positiven und realen Wert zugeordnet bekommen!

Brüssel thematisiert dieses Problem, und lenkt das Augenmerk durch einfaches Ansetzen bestehender Regelungen in Analogie für nichtgewerbliche Arbeit. Dafür ist Brüssel zu loben!

Es ist politisch ungenügend und perfide dem Ehrenamt mit wohlfeilen Reden das Wort zu reden, gleichzeitig aber menschliche Arbeit immer stärker zu würgen durch Besteuerung und durch Sozialabgaben und zugleich z. B. selbst den Übungsleitern, die Mini-Vergütungen zu streichen.

Wir brauchen die finanzielle Neuordnung – weg von Arbeitsbesteuerung und Sozialabgaben, im Wesentlichen nur aus Arbeit - hin zu Steuern und Sozialabgaben aus allen Einkommensarten und Steuern aus Kapitalumsätzen.

Sprich:
Gleichbehandlung von Kapital wie Arbeit, in der Vergütung, Erfassung, Bemessung und Abführung.

Es macht keinen Sinn sich allein in den Nachteilen des Brüsseler Vorschlags zu ergehen.

Es ist keine sinnvolle Lösung Brüssel einfach abzulehnen, ohne das Problem anzugehen.

Das Dümmste ist ein „Weiter so“.

18.04.2012 23:51 Uhr
Gast_469452013
gelöscht
Beiträge: 3386

 

Zitat von Pitakojewski
watn das für nen Witz - wer hat denn überhaupt weniger als eine 40-h-Woche??

40 h sind für die meisten eh bereits das Minimum.

Diese Bevormundung (hier durch die EU-Pläne) hat allerdings Methode - unser Staat macht es nicht anders. Es wird Zeit, von so viel totalitären Strukturen abzukehren - nur wie: mit Aufstand? Zivilcourage? Wiedereinführung der Feuerwehrabgabe? Wir haben zu viele beamtete oder staatshörige Bedenkenträger im Etablishement, die allesamt letztlich immer jede Dummheit mit durchsetzen helfen werden. Das ganze Lamento oben ist nur Gerede. Was spricht denn dagegen, wenn alle o.gen. 4200 Feuerwehrler mal richtig demonstrieren - bis vors Ulmer Münster?

 Metaller

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19.04.2012 19:31 Uhr
jedermann
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Beiträge: 110

Liebe Leute, lasst euch doch mal gerne haben mit dem was die EU will. Ein riesen Feuer soll brennen, dann gibts halt keine Brandwache mehr - glaubt ihr die EU interessiert der ev. Schaden der entsteht, wenn sich die Ehrenamtlichen an das halten was die vorhaben ? Also warum sollte dann jemanden interessieren was die EU will ?

19.04.2012 19:31 Uhr
Redaktion
Ehrenmitglied


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„Das wäre der Tod des Ehrenamts“
Nur noch 48 Stunden Arbeit sollen pro Woche für Beruf und Ehrenamt aufgebracht werden dürfen. Das könnte hohe Mehrkosten mit sich bringen
„Das wäre der Tod des Ehrenamts“

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