Donnerstag, 23. Mai 2013

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Diskussion um Erhöhung der Pendlerpauschale
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11.04.2012 12:02 Uhr
Sunshine-74
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 Naja, wer mehr arbeitet, verdient mehr, zahlt mehr Steuern und kann damit auch mehr entlastet werden. Das ist eine recht einfache Logik, die auch links der Mitte noch verstanden werden sollte.

Ein Steuergeschenk ist es nach m.M. nicht, wenn es eigentlich mein Verdienst ist, der mir zu einem geringeren Anteil "enteignet" wird.

Zitat von spacevulture

 

Man sollte es dann aber auch als das verkaufen, was es ist: Ein Steuergeschenk für Besserverdienende. Wer der Ansicht ist, dass es Zeit für solche Geschenke ist - ok.

Wenn man aber den Leuten erzählt, eine höhere Pendlerpauschale wäre ein sozial- oder familienpolitisches Zuckerl, dann ist das eine Lüge und es ist Volksverdummung.

 

11.04.2012 12:43 Uhr
spacevulture
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Zitat von Sunshine-74
Ein Steuergeschenk ist es nach m.M. nicht, wenn es eigentlich mein Verdienst ist, der mir zu einem geringeren Anteil "enteignet" wird. 

Ja, man kann Steuern als Teilenteignung des Verdienten sehen. Man kann sie aber zB auch als Beitrag am Gemeinwesen sehen. Aber egal, welchen Namen man dem Kind gibt: Bei höherer Pendlerpauschale werden Besserverdiener entlastet. Ok, ich nehm das Geld gern, aber noch lieber wäre es mir, wenn der Staat es behalten und sinnvoll einsetzen würde. 

Zuletzt geändert von spacevulture, am 11.04.2012 um 12:54 Uhr
11.04.2012 13:00 Uhr
Martin
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Zitat von spacevulture

Man sollte es dann aber auch als das verkaufen, was es ist: Ein Steuergeschenk für Besserverdienende. Wer der Ansicht ist, dass es Zeit für solche Geschenke ist - ok.


Das greift m. E. zu kurz und ist im Kern auch ziemlich populistisch. Die sogenannten "Besserverdiener" sind in der Regel ja nicht durch Gottes Fügung oder Zufall "Besserverdiener", sondern weil der Wert ihrer Arbeit entsprechend geschätzt und vergütet wird. Wenn so jemand auch noch weite Wege in Kauf nimmt und eine gehörige Portion Flexibilität mitbringt, warum soll er dann nicht auch entsprechend entlastet werden? Man kann es den "Besserverdienern" nicht anlasten, dass bei den "Geringverdienern" einiges im Argen liegt. Und vor allem: Wo beginnt denn der "Besserverdiener"? Bei 2K Brutto? Oder 3K, 8K? Da hat hier anscheinend jeder eine andere Meinung.

Martin

11.04.2012 13:05 Uhr
spacevulture
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Zitat von Martin
Das greift m. E. zu kurz und ist im Kern auch ziemlich populistisch. Die sogenannten "Besserverdiener" sind in der Regel ja nicht durch Gottes Fügung oder Zufall "Besserverdiener", sondern weil der Wert ihrer Arbeit entsprechend geschätzt und vergütet wird. Wenn so jemand auch noch weite Wege in Kauf nimmt und eine gehörige Portion Flexibilität mitbringt, warum soll er dann nicht auch entsprechend entlastet werden? Man kann es den "Besserverdienern" nicht anlasten, dass bei den "Geringverdienern" einiges im Argen liegt. Und vor allem: Wo beginnt denn der "Besserverdiener"? Bei 2K Brutto? Oder 3K, 8K? Da hat hier anscheinend jeder eine andere Meinung.

Da lesen Sie etwas mehr in meinen Beitrag, als da steht. Man kann ja meinetwegen gern die Meinung vertreten, dass gut verdienende Pendler besonders entlastungsbedürftig sind und der Staat für sowas Geld über haben muss. Man sollte das Kind dann aber auch beim Namen nennen.

11.04.2012 13:16 Uhr
Martin
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Zitat von spacevulture
 

Da lesen Sie etwas mehr in meinen Beitrag, als da steht. Man kann ja meinetwegen gern die Meinung vertreten, dass gut verdienende Pendler besonders entlastungsbedürftig sind und der Staat für sowas Geld über haben muss. Man sollte das Kind dann aber auch beim Namen nennen.


Die Diskussion krankt alleine an der Tatsache, dass sie die verschiedenen Einkommensarten nicht berücksichtigt! Die Pendlerpauschale betrifft nur abhängig Beschäftigte und die gehören prinzipbedingt nur zu einem kleinen Anteil zu den sog. "Besserverdienenden". Die eigentlichen "Besserverdiener", d.h. selbständige Unternehmer und die mit GF- und V-Verträgen können KFZ, Wartung, Tankbelege usw. komplett steuerlich ansetzen und lachen sich ob der Diskussion ein Loch in den Bauch. Die Pendlerpauschale ist - wenn wir mal ehrlich sind - so oder so nur ein besseres Almosen und ist in jedem Fall meilenweit davon entfernt, die tatsächlichen Kosten der beruflich erforderlichen Mobilität auch nur annähernd aufzufangen. Eine typische Geisterdiskussion zur Profilierung der FDP, komplett am Thema vorbei und dazu geeignet, bei Leuten mit wenig ausgeprägten Kenntnissen unseres Steuerrechts (also rund 99% der Durchschnittsbevölkerung) überflüssige Neiddebatten zu entfachen.

Martin

Zuletzt geändert von Martin, am 11.04.2012 um 13:25 Uhr
11.04.2012 13:21 Uhr
hml
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Zitat von Martin
 


Das greift m. E. zu kurz und ist im Kern auch ziemlich populistisch. Die sogenannten "Besserverdiener" sind in der Regel ja nicht durch Gottes Fügung oder Zufall "Besserverdiener", sondern weil der Wert ihrer Arbeit entsprechend geschätzt und vergütet wird. Wenn so jemand auch noch weite Wege in Kauf nimmt und eine gehörige Portion Flexibilität mitbringt, warum soll er dann nicht auch entsprechend entlastet werden? Man kann es den "Besserverdienern" nicht anlasten, dass bei den "Geringverdienern" einiges im Argen liegt. Und vor allem: Wo beginnt denn der "Besserverdiener"? Bei 2K Brutto? Oder 3K, 8K? Da hat hier anscheinend jeder eine andere Meinung.

Martin

Hmm, das mit der Flexiblität betrifft aber schon längst nicht mehr nur die Uperclass sondern wird mittlerweile von fast allen Beruftstätigen heute verlangt.

Egal ob die der Staat von einem Arbeitslosen, wie von Vampir2005 weiter oben beschrieben der Auffassung ist das weite und lange Arbeitswege heute in Kauf zu nehmen sind, es im aber auf der anderen Seite völlig Schnuppe ist wie er dies bewerkstelligt oder finanziert, oder der gemeine Arbeiter heute oft im Schichtdienst oder mit flexiblen Arbeitszeiten gesegnet ist und  er zusehen muss wie Er oder Sie irgendwie aus dem tiefsten Stauden im westlichen Landkreis oder aus dem Aichacher Hinterland seinen Arbeitplatz hier in Augsburg erreicht.

Ich verwehre sicherlich nicht den besserverdienenden flexiblen Arbeitnehmer seine Kilometerpauschale, aber wenn weitere Entlastungen notwendig sind muss diese wohl eher erst in den unteren Einkommensschichten beginnen da diese am meisten darunter leiden. Deshalb wäre auch mein Vorschlag diese eben nach Einkommen zu staffeln.

 

11.04.2012 13:25 Uhr
spacevulture
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Zitat von Martin
Die eigentlichen "Besserverdiener", d.h. selbständige Unternehmer und die mit GF- und V-Verträgen können KFZ, Wartung, Tankbelege usw. komplett steuerlich ansetzen und lachen sich ob der Diskussion ein Loch in den Bauch.

 Stimmt.

Zitat von Martin
Die Pendlerpauschale ist - wenn wir mal ehrlich ist - so oder so nur ein besseres Almosen und ist in jedem Fall meilenweit davon entfernt, die tatsächlichen Kosten der beruflich erforderlichen Mobilität auch nur annähernd aufzufangen.

Kommt grundsätzlich darauf an, ob man unter dem Label "Mobilität" große Entfernungen zwischen Wohnung und Arbeitsplatz subventionieren will. Ich halte das für bedenklich, weil es dafür keinen Grund gibt, und das Ganze zur Zersiedlung der Natur beträgt, spiegelbildlich zur Entvölkerung der Innenstädte sowie die Petroindustrie fördert.

11.04.2012 13:31 Uhr
Martin
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Zitat von spacevulture

Kommt grundsätzlich darauf an, ob man unter dem Label "Mobilität" große Entfernungen zwischen Wohnung und Arbeitsplatz subventionieren will. Ich halte das für bedenklich, weil es dafür keinen Grund gibt, und das Ganze zur Zersiedlung der Natur beträgt, spiegelbildlich zur Entvölkerung der Innenstädte sowie die Petroindustrie fördert.


Welcher Mensch "will" denn gerne pendeln? Es wird von den Leuten verlangt, sowohl von politischer Seite als auch von der Wirtschaft. Ein Bekannter von mir "darf" demnächst zwischen Karlsruhe und Duisburg pendeln. Nicht weil er es so endgeil findet, seine Familie ab sofort nur noch an den Wochenenden zu sehen, sondern weil es der Job erfordert.

Martin

11.04.2012 13:41 Uhr
Hunsrücker
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Zitat von hml
 

Ich verwehre sicherlich nicht den besserverdienenden flexiblen Arbeitnehmer seine Kilometerpauschale, aber wenn weitere Entlastungen notwendig sind muss diese wohl eher erst in den unteren Einkommensschichten beginnen da diese am meisten darunter leiden. Deshalb wäre auch mein Vorschlag diese eben nach Einkommen zu staffeln.

 

Ein anderer Vorschlag wäre es, je nach Entfernung zur Arbeitsstelle Benzingutscheine zu verteilen. Das würde die "Scheixx Besserverdiener" nicht bevorzugen, wäre aber natürlich den ÖPNV-Benutzern und den "neben der Arbeit wohnern" nicht recht!

 

Zitat von Martin
 

 Die eigentlichen "Besserverdiener", d.h. selbständige Unternehmer und die mit GF- und V-Verträgen können KFZ, Wartung, Tankbelege usw. komplett steuerlich ansetzen

Das können Sie auch. Müssen Sie halt ein Fahrtenbuch führen und Belege sammeln.

.. und lachen sich ob der Diskussion ein Loch in den Bauch

Nicht wirklich! Es gibt ja auch für den Selbständigen eine steuerfreie Pauschale. Die ist zwar mit 0.3 Euro pro km doppelt so hoch wie für den abhängig Beschäftigten, aber was Sie darüber hinaus auf die Rechnung schreiben, ist wieder zu versteuerndes Einkommen.

 

 

 

________
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11.04.2012 13:47 Uhr
spacevulture
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Zitat von Martin
Welcher Mensch "will" denn gerne pendeln? Es wird von den Leuten verlangt, sowohl von politischer Seite als auch von der Wirtschaft. Ein Bekannter von mir "darf" demnächst zwischen Karlsruhe und Duisburg pendeln.

Das sind die einen Fälle. Die anderen Fälle wollen in gewisser weise tatsächlich Pendeln. Auch aus meinem Umfeld kenne ich verschiedene Gruppen solcher Menschen:

Gruppe 1  gehört zu tausenden von Augsburger, die zwar nach München zum Arbeiten gehen, nicht aber dort leben wollen. Denn: Die Münchner Gehälter locken, die dortigen Mieten/Preise weniger. 

Gruppe 2 arbeitet zwar in Augsburg, hat sich aber ein Häuschen zB in Welden, Schwabmünchen oder sonstwo gekauft, weil es dort so schön günstig ist.

Gruppe 3 sind tausende Münchner, die aktuell den augsburger Wohnungs- und Immobilienmarkt überschwemmen und künftig ebenfalls nach München pendeln werden.

All die Leute nutzen das Gehalts- und Kostengefälle zwischen Augsburg und München bzw. Stadt und Land aus. Das ist ok, aber ob es förderungswürdig ist?

11.04.2012 13:49 Uhr
Bronco
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Zitat von Martin

 


Welcher Mensch "will" denn gerne pendeln? Es wird von den Leuten verlangt, sowohl von politischer Seite als auch von der Wirtschaft. Ein Bekannter von mir "darf" demnächst zwischen Karlsruhe und Duisburg pendeln. Nicht weil er es so endgeil findet, seine Familie ab sofort nur noch an den Wochenenden zu sehen, sondern weil es der Job erfordert.

Martin

 So ist es. Abgesehen davon haben Pendler die weitere Strecken zurücklegen müssen. (50 KM und mehr) eh nichts davon, da der maximal absetzbare Betrag (irgendwas um 4500 Euro) ja nicht erhöht wird.

Das Gefasel vom Zersiedeln der Landschaft und der Verödung der Innenstädte ist hummeldumm. Sollen in Städten wie München sich die Leute dreilagig übereinander stapeln? Es ist gar nicht genug Platz für alle Pendler da.

11.04.2012 13:50 Uhr
Bronco
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Zitat von spacevulture

 

Das sind die einen Fälle. Die anderen Fälle wollen in gewisser weise tatsächlich Pendeln. Auch aus meinem Umfeld kenne ich verschiedene Gruppen solcher Menschen:

Gruppe 1  gehört zu tausenden von Augsburger, die zwar nach München zum Arbeiten gehen, nicht aber dort leben wollen. Denn: Die Münchner Gehälter locken, die dortigen Mieten/Preise weniger. 

Gruppe 2 arbeitet zwar in Augsburg, hat sich aber ein Häuschen zB in Welden, Schwabmünchen oder sonstwo gekauft, weil es dort so schön günstig ist.

Gruppe 3 sind tausende Münchner, die aktuell den augsburger Wohnungs- und Immobilienmarkt überschwemmen und künftig ebenfalls nach München pendeln werden.

All die Leute nutzen das Gehalts- und Kostengefälle zwischen Augsburg und München bzw. Stadt und Land aus. Das ist ok, aber ob es förderungswürdig ist?

 Die Möglichkeit etwas von einer geleisteten Steuer abzuschreiben ist keine Förderung.

Ich bekomme vom Staat nichts geschenkt, ich muss nur etwas weniger zahlen. Abgesehen davon können Unternehmen und Selbständige diese Kosten für jeden gefahrenen Kilometer geltend machen, der normale AN nur einfach. Erklären Sie mir bitte mal die Logik dahinter. Warum kann ich mein Auto nicht steuerlich absetzen, die Firma aber schon?

11.04.2012 14:02 Uhr
spacevulture
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Zitat von montebaldo
Wieso vergleichen Sie denn nun auf einmal Aufwendungen, die rein privater Natur sind mit Aufwendungen, die zur Erzielung eines Einkommens getätigt werden?

Mach ich nicht, wenn Sie genau lesen, werte Montebaldo. Bronco fragte warum er sein Auto nicht absetzen kann ("Warum kann ich mein Auto nicht steuerlich absetzen, die Firma aber schon?"). Und bei einem, der mit derart großer Klappe daherkommt, überlege ich mir nicht, ob er vielleicht was anderes (evtl. sogar richtiges) gemeint haben könnte. Breites Grinsen

Zitat von montebaldo
Besteuert gehört das Einkommen, also das, was mir bleibt, wenn ich die Aufwendungen abziehe, die für die Erzielung des Einkommens notwendig sind. [...]

Sie haben im Prinzip vollkommen Recht. Ich verstehe aber das Besondere an den Pendelkosten nicht. Denn das gilt genauso zB für die Arbeitskleidung, die man als Arbeitnehmer nur in wenigen fast schon exotischen Fällen absetzen kann.

Und eins ist auch klar: Die "Notwenidigkeit" kann man immer so oder so sehen. Sind Pendelkosten notwenig, selbst wenn jemand bewußt und gewollt von seiner Arbeitsstelle wegzieht?

Zuletzt geändert von spacevulture, am 11.04.2012 um 14:33 Uhr
11.04.2012 14:04 Uhr
Martin
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Zitat von Hunsrücker
 

Das können Sie auch. Müssen Sie halt ein Fahrtenbuch führen und Belege sammeln.


Das setzt voraus, dass Sie vom AG ein KFZ gestellt bekommen. Das wird in der Regel nur bei Außendiensttätigkeit oder bei höher qualifizierten Jobs geschehen. Das KFZ selbst können Sie in diesem Fall - im Gegensatz zum Selbständigen - aber nicht abschreiben. Und: Sie brauchen idealerweise ein privates, auf Sie zugelassenes KFZ, sonst spielen Sie russisches Roulette mit den Finanzämtern. Die sind was Dienstwagen anbelangt, die letzten Jahre extrem pingelmopsig geworden.

 

Zitat von Hunsrücker
 
Nicht wirklich! Es gibt ja auch für den Selbständigen eine steuerfreie Pauschale. Die ist zwar mit 0.3 Euro pro km doppelt so hoch wie für den abhängig Beschäftigten, aber was Sie darüber hinaus auf die Rechnung schreiben, ist wieder zu versteuerndes Einkommen.

 
Warum sollte ein Selbständiger das tun? Er bucht die Tankbelege als Betriebsausgabe, lässt sich die 19% USt postwendend wieder erstatten, dto. bei Anschaffung, Wartung und Reparatur des KFZ. Da ich selbst in der Situation bin, ist mir nicht ganz klar, was Sie mit ihren 30 cent wollen. Macht doch kein Mensch,.

Martin

11.04.2012 14:11 Uhr
Martin
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Zitat von spacevulture
 
All die Leute nutzen das Gehalts- und Kostengefälle zwischen Augsburg und München bzw. Stadt und Land aus. Das ist ok, aber ob es förderungswürdig ist?


Was ist denn die Alternative? Wenn jemand in MUC arbeiten muss, sich aber die Mieten nicht leisten kann, was soll er dann machen? ALG I beantragen? Oder ihm doch mit einer Pendlerpauschale etwas entgegenkommen? Unser gesamtes Wirtschaftssystem ist auf Mobilität ausgelegt. Es ist naiv anzunehmen, dass sich das durch Ölpreis & Co. in absehbarer Zeit ändern wird. Es wird sicherlich für viele problematischer.

Martin

Schlagworte

Pendlerpauschale


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