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#16 (permalink) | |
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Naja, wer mehr arbeitet, verdient mehr, zahlt mehr Steuern und kann damit auch mehr entlastet werden. Das ist eine recht einfache Logik, die auch links der Mitte noch verstanden werden sollte. Ein Steuergeschenk ist es nach m.M. nicht, wenn es eigentlich mein Verdienst ist, der mir zu einem geringeren Anteil "enteignet" wird.
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#17 (permalink) | |
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Ja, man kann Steuern als Teilenteignung des Verdienten sehen. Man kann sie aber zB auch als Beitrag am Gemeinwesen sehen. Aber egal, welchen Namen man dem Kind gibt: Bei höherer Pendlerpauschale werden Besserverdiener entlastet. Ok, ich nehm das Geld gern, aber noch lieber wäre es mir, wenn der Staat es behalten und sinnvoll einsetzen würde. |
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Zuletzt geändert von spacevulture, am 11.04.2012 um 12:54 Uhr
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#18 (permalink) | |
Martin |
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#19 (permalink) | |
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Da lesen Sie etwas mehr in meinen Beitrag, als da steht. Man kann ja meinetwegen gern die Meinung vertreten, dass gut verdienende Pendler besonders entlastungsbedürftig sind und der Staat für sowas Geld über haben muss. Man sollte das Kind dann aber auch beim Namen nennen. |
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#20 (permalink) | |
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Martin |
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Zuletzt geändert von Martin, am 11.04.2012 um 13:25 Uhr
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#21 (permalink) | |
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Hmm, das mit der Flexiblität betrifft aber schon längst nicht mehr nur die Uperclass sondern wird mittlerweile von fast allen Beruftstätigen heute verlangt. Egal ob die der Staat von einem Arbeitslosen, wie von Vampir2005 weiter oben beschrieben der Auffassung ist das weite und lange Arbeitswege heute in Kauf zu nehmen sind, es im aber auf der anderen Seite völlig Schnuppe ist wie er dies bewerkstelligt oder finanziert, oder der gemeine Arbeiter heute oft im Schichtdienst oder mit flexiblen Arbeitszeiten gesegnet ist und er zusehen muss wie Er oder Sie irgendwie aus dem tiefsten Stauden im westlichen Landkreis oder aus dem Aichacher Hinterland seinen Arbeitplatz hier in Augsburg erreicht. Ich verwehre sicherlich nicht den besserverdienenden flexiblen Arbeitnehmer seine Kilometerpauschale, aber wenn weitere Entlastungen notwendig sind muss diese wohl eher erst in den unteren Einkommensschichten beginnen da diese am meisten darunter leiden. Deshalb wäre auch mein Vorschlag diese eben nach Einkommen zu staffeln.
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#22 (permalink) | |
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Stimmt.
Kommt grundsätzlich darauf an, ob man unter dem Label "Mobilität" große Entfernungen zwischen Wohnung und Arbeitsplatz subventionieren will. Ich halte das für bedenklich, weil es dafür keinen Grund gibt, und das Ganze zur Zersiedlung der Natur beträgt, spiegelbildlich zur Entvölkerung der Innenstädte sowie die Petroindustrie fördert. |
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#23 (permalink) | |
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Martin |
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#24 (permalink) | |
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Ein anderer Vorschlag wäre es, je nach Entfernung zur Arbeitsstelle Benzingutscheine zu verteilen. Das würde die "Scheixx Besserverdiener" nicht bevorzugen, wäre aber natürlich den ÖPNV-Benutzern und den "neben der Arbeit wohnern" nicht recht!
Das können Sie auch. Müssen Sie halt ein Fahrtenbuch führen und Belege sammeln. .. und lachen sich ob der Diskussion ein Loch in den Bauch Nicht wirklich! Es gibt ja auch für den Selbständigen eine steuerfreie Pauschale. Die ist zwar mit 0.3 Euro pro km doppelt so hoch wie für den abhängig Beschäftigten, aber was Sie darüber hinaus auf die Rechnung schreiben, ist wieder zu versteuerndes Einkommen.
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#25 (permalink) | |
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Das sind die einen Fälle. Die anderen Fälle wollen in gewisser weise tatsächlich Pendeln. Auch aus meinem Umfeld kenne ich verschiedene Gruppen solcher Menschen: Gruppe 1 gehört zu tausenden von Augsburger, die zwar nach München zum Arbeiten gehen, nicht aber dort leben wollen. Denn: Die Münchner Gehälter locken, die dortigen Mieten/Preise weniger. Gruppe 2 arbeitet zwar in Augsburg, hat sich aber ein Häuschen zB in Welden, Schwabmünchen oder sonstwo gekauft, weil es dort so schön günstig ist. Gruppe 3 sind tausende Münchner, die aktuell den augsburger Wohnungs- und Immobilienmarkt überschwemmen und künftig ebenfalls nach München pendeln werden. All die Leute nutzen das Gehalts- und Kostengefälle zwischen Augsburg und München bzw. Stadt und Land aus. Das ist ok, aber ob es förderungswürdig ist? |
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#26 (permalink) | |
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So ist es. Abgesehen davon haben Pendler die weitere Strecken zurücklegen müssen. (50 KM und mehr) eh nichts davon, da der maximal absetzbare Betrag (irgendwas um 4500 Euro) ja nicht erhöht wird. Das Gefasel vom Zersiedeln der Landschaft und der Verödung der Innenstädte ist hummeldumm. Sollen in Städten wie München sich die Leute dreilagig übereinander stapeln? Es ist gar nicht genug Platz für alle Pendler da. |
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#27 (permalink) | |
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Die Möglichkeit etwas von einer geleisteten Steuer abzuschreiben ist keine Förderung. Ich bekomme vom Staat nichts geschenkt, ich muss nur etwas weniger zahlen. Abgesehen davon können Unternehmen und Selbständige diese Kosten für jeden gefahrenen Kilometer geltend machen, der normale AN nur einfach. Erklären Sie mir bitte mal die Logik dahinter. Warum kann ich mein Auto nicht steuerlich absetzen, die Firma aber schon? |
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#28 (permalink) | |
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Mach ich nicht, wenn Sie genau lesen, werte Montebaldo. Bronco fragte warum er sein Auto nicht absetzen kann ("Warum kann ich mein Auto nicht steuerlich absetzen, die Firma aber schon?"). Und bei einem, der mit derart großer Klappe daherkommt, überlege ich mir nicht, ob er vielleicht was anderes (evtl. sogar richtiges) gemeint haben könnte.
Sie haben im Prinzip vollkommen Recht. Ich verstehe aber das Besondere an den Pendelkosten nicht. Denn das gilt genauso zB für die Arbeitskleidung, die man als Arbeitnehmer nur in wenigen fast schon exotischen Fällen absetzen kann. Und eins ist auch klar: Die "Notwenidigkeit" kann man immer so oder so sehen. Sind Pendelkosten notwenig, selbst wenn jemand bewußt und gewollt von seiner Arbeitsstelle wegzieht? |
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Zuletzt geändert von spacevulture, am 11.04.2012 um 14:33 Uhr
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#29 (permalink) | |
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Martin |
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#30 (permalink) | |
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Martin |
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