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#61 (permalink) | |
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Leopold geht zu Fuß in die Arbeit, findet das klasse und wundert sich, dass das nicht alle so machen. Für seinen Zeitgewinn und die Schonung seiner Gesundheit möchte er natürlich keineswegs eine Extrasteuer zahlen müssen, aber die, die so doof sind, die Pendelei auf sich zu nehmen, denen geschieht es recht, dass ihr ökologisch unvernünftiges Treiben fiskalisch hart sankioniert wird. Nur darum geht es ja gar nicht. Es geht um die Ungleichbehandlund zwischen Selbständigen und Angestellten. Und darum, was zu besteuerndes Einkommen eigentlich ist. |
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#62 (permalink) | |
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Sorry, ich dachte, es geht um die Ungleichbehandlung von hoher Miete und hohen Fahrtkosten? Eine Gleichbehandlung von Selbständigen und Angestellten kann man doch nicht ernsthaft anstreben, oder? Dazu sind die beiden Erwerbsmodelle mit ihren jeweiligen Risiken und Möglichkeiten doch viel zu unterschiedlich --- und das ist ja auch gut so.
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#63 (permalink) | |
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Ich bin beeindruckt von Ihren Zauberkünsten #19 & 22 Ich kriege die Krise, wenn Sie immer von Steuervergünstigungen schreiben. Es ist eine EINKOMMENSBEREINIGUNG. Nur weil man auf diese Weise zuviel bezahlte Kohle wieder zurückbekommt, ist noch nix "günstig". Letztlich müssen Sie sich von den ganzen Drumherumüberlegungen lösen. Wer in München wohnt hat ja auch den Mehrwert in dieser Weltstadt zu leben, ihre Vorzüge besser nutzen zu können, was glauben Sie warum die Preise so hoch sind? Doch nicht nur, weil dort die Arbeitsplätze sind. Aber auch das ist egal. Das hat den Staat gar nicht zu interessieren, wie es ihn nicht interessiert, ob ein Versicherungsbüro sich eine Toplage in der Stadtmitte leistet oder eine halb so teuere am Stadtrand. Das setzt die Kosten für selbiges auch einfach ab. Wenn das den Staat interessieren würde, müsster er sagen es gibt für Büros einfach eine Grundpauschale fertig, interessiert uns nicht, ob das da mal billiger und dort mal teurer ist. Der Aufhänger dieser Geschichte ist die Ungleichbehandlung von Selbständigen und Angestellten und der ökologische Regelungsfaktor den leopold da gerne sehen möchte, den interpretiert er hinein, weil es halt sein Steckenpferd ist, alle in die Zentren ballen zu wollen. |
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#64 (permalink) | |
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Sehe ich anders. Einkommen ist Einkommen. Das wird besteuert. Und warum es bei den einen großzügigst bereinigt wird und bei den anderen nicht, das erschließt sich mir nicht.
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#65 (permalink) | |
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TOP!!!!
Zu versteuerndes Einkommen - WirtschaftslexikonWie wird das zu versteuernde Einkommen ermittelt?
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#66 (permalink) | |
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Die Ausgangsuntersuchung - auf die dieser threat basiert - zeigt lediglich die steuerliche Komponente für einzelne (Muster)Arbeitnehmer bzw. deren Einkommen auf. Die ist günstigstenfalls Hilfestellung in der Bewertung der politischen Diskussion um die Pendlerpauschale. Bei allen steuerpolitischen Massnahmen ist es doch so, dass der Geringverdiener (= normalerweise mit geringer Steuerbelastung) bei Senkungen immer weniger davon hat als der, der erheblich zum Steueraufkommen beiträgt. Aus der Debatte um die Pendlerpauschale eine solche zu machen, die grundlegende individuelle Entscheidungen über Lebensentwürfe berührt, überzieht! Die Entwicklung Stadt./.Land - Alt./.Jung, boomregion./.Öde bedürfen anderer soziologischer Betrachtungen. Die Sinnhaftigkeit einer Pendlerpauschale - losgelöst vom Verkehrsmittel - wird sich immer stellen. Spritpreise bedürfen anderer Regularien - wenn denn der sog. "freie Markt" nicht funktioniert. Und das trifft alle Pendler/Arbeitnehmer, egal ob Auto, öffentl. Nahverkehr, Fahrrad oder Fussgänger. Einzig nicht betroffen sind solche, die keinen Arbeitsweg haben und diese Fragen damit nur rein theoretisch ohne praktischen Nutzen betrachten. |
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#67 (permalink) | |
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Martin |
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#68 (permalink) | |
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Martin |
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#69 (permalink) | |
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Selbständige und Unternehmer fahren die fetten Schlitten im Prinzip auf Kosten der Allgemeinheit, bzw. dick subventioniert davon. Sollte man da allerdings irgendwie negativ eingreifen, würden einige deutsche Premiumhersteller auf ihrem Gelumpe sitzenbleiben anstatt zu verkaufen wie warme Semmeln. |
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#70 (permalink) | |
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Und warum arbeiten Sie noch angestellt? |
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#71 (permalink) | |
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#72 (permalink) | |
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Besteuert wird es sicherlich in beiden Fällen, aber dass bei einem Arbeitnehmer die Situation ein bisschen anders ist als bei einem Selbständigen, sollte sich Ihnen ja wohl doch erschliessen, oder?
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#73 (permalink) | |
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Sie tragen auch "fett" das unternehmerische Risiko, das Sie als Arbeitnehmer "fett" auf die Sozialkassen abwälzen. More risk more return --- was bei Finanzanlagen gilt, gilt auch für die meisten Bereiche des sonstigen Lebens. Und subventioniert werden in Deutschland hauptsächlich die Bauern, Kohle und Stahl und Hartz IV.
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#74 (permalink) | |
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#75 (permalink) | |
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Natürlich pendeln viele Menschen "freiwillig". Spacevulture hat die verschiedenen Fallkonstruktionen ja schön beschrieben: Es wird eben eine Güterabwägung vorgenommen und da das Pendeln wegen der Pendlerpauschale "nichts kostet", wie manche glauben, kauft man sich eben ein Häuschen im Grünen und fährt jeden Tag 50 km. Ich bin nun schon einige Zeit berufstätig und habe viele Wohnortentscheidungen von Kollegen miterlebt: Die Entfernung zum Arbeitsplatz spielte da meistens eine untergeordnete Rolle. Meine Erfahrung ist zudem, dass sich die Leute selbst belügen: Fragt man einen, wie lange er jeden Tag unterwegs ist, erhält man in der Regel Phantasiezeiten, die vielleicht irgendwann einmal erreicht wurden, aber nichts mit der täglichen Realität zu tun haben. Erst wenn die Leute dann älter werden und die Rente bevorsteht, erfährt man plötzlich wie beschwerlich das Pendeln ist und wie man sich freut, dass das nun endlich vorbei ist. Vorher war das alles kein Problem. |
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