Donnerstag, 23. Mai 2013

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Diskussion um Erhöhung der Pendlerpauschale
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12.04.2012 09:52 Uhr
leopold
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Zitat von montebaldo

 

Leopold geht zu Fuß in die Arbeit, findet das klasse und wundert sich, dass das nicht alle so machen.  Blink

Für seinen Zeitgewinn und die Schonung seiner Gesundheit möchte er natürlich keineswegs eine Extrasteuer zahlen müssen, aber die, die so doof sind, die Pendelei auf sich zu nehmen, denen geschieht es recht, dass ihr ökologisch unvernünftiges Treiben fiskalisch hart sankioniert wird.

 

Leopold wohnt mitten in der Stadt und zahlt eine um 20 bis 30 % höhere Miete als draußen in der Pampa, weil ihm seine Zeit wichtiger ist als die Mieterersparnis oder das Häuschen im Grünen. Warum sollte ich mit meinen Steuern zusätzlich die subventionieren, die das anders sehen?

Wohnen ist Privatsache und der Weg zum Arbeitsplatz damit auch.

12.04.2012 09:54 Uhr
Sunshine-74
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 Tja, "freiwillig" ist so eine Frage der Definition. Wenn ich mir in München als Familie eben keinen vernünftigen Wohnraum leisten kann, dann hab ich die Wahl zwischen zu kleiner, überteuerter Wohnung mit kurzem Arbeitsweg oder mehr Wohnraum für den gleichen Preis und einem längeren Arbeitsweg. Nach Ihrer Erläuterung ist die Entscheidung für mehr Wohnraum dann "freiwillig" --- das seh ich anders. Der Arbeitsweg ist aber halt nur eine von vielen Kriterien, die bei der Wahl des Wohnortes berücksichtigt werden müssen. Dass das Pendeln "nichts kostet", bestreite ich. Generell deckt die Pendlerpauschale nur einen Teil der entstehenden Kosten ab, von der verlorenen Zeit mal ganz zu schweigen.

Zitat von leopold

 Natürlich pendeln viele Menschen "freiwillig". Spacevulture hat die verschiedenen Fallkonstruktionen ja schön beschrieben: Es wird eben eine Güterabwägung vorgenommen und da das Pendeln wegen der Pendlerpauschale "nichts kostet", wie manche glauben, kauft man sich eben ein Häuschen im  Grünen und fährt jeden Tag 50 km. Ich bin nun  schon einige Zeit berufstätig und habe viele Wohnortentscheidungen von Kollegen miterlebt: Die Entfernung zum Arbeitsplatz spielte da meistens eine untergeordnete Rolle.

Meine Erfahrung ist zudem, dass sich die Leute selbst belügen: Fragt man einen, wie lange er jeden Tag unterwegs ist, erhält man in der Regel Phantasiezeiten, die vielleicht irgendwann einmal erreicht wurden, aber nichts mit der täglichen Realität zu tun haben. Erst wenn die Leute dann älter werden und die Rente bevorsteht, erfährt man plötzlich wie beschwerlich das Pendeln ist und wie man sich freut, dass das nun endlich vorbei ist. Vorher war das alles kein Problem.

 

12.04.2012 10:02 Uhr
Martin
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Zitat von leopold
 

Natürlich pendeln viele Menschen "freiwillig". Spacevulture hat die verschiedenen Fallkonstruktionen ja schön beschrieben: Es wird eben eine Güterabwägung vorgenommen und da das Pendeln wegen der Pendlerpauschale "nichts kostet", wie manche glauben, kauft man sich eben ein Häuschen im  Grünen und fährt jeden Tag 50 km. Ich bin nun  schon einige Zeit berufstätig und habe viele Wohnortentscheidungen von Kollegen miterlebt: Die Entfernung zum Arbeitsplatz spielte da meistens eine untergeordnete Rolle.


Sie dürfen aber ihre Erfahrungen und Eindrücke aus der Welt der Beamten nicht 1:1 auf die freie Wirtschaft projezieren. Als Beamter haben Sie meist einen festen Arbeitsstandort und eine hohe Planungssicherheit - Bundeswehr mal ausgenommen. Einige Seiten vorher hatte ich von meinem Bekannten geschrieben, der nun zwischen Karlsruhe und Duisburg pendeln muss. Er hatte schon vor vielen Jahren ein sehr schönes Haus in Karlsruhe gebaut, dachte das er einen sicheren Job als Entwicklungsleiter bei einer großen Firma hatte und nun kam es eben anders. Und natürlich ist er alles andere als glücklich mit der Situation. Was wäre die Alternative? Haus verkaufen, Familie und Freunde zurücklassen, in den Ruhrpott ziehen? Wer sagt denn, dass dieser Job für die Ewigkeit ist? Also dürfte in Konsequenz eigentlich niemand mehr ein Haus bauen.

Zitat von leopold
 
Meine Erfahrung ist zudem, dass sich die Leute selbst belügen: Fragt man einen, wie lange er jeden Tag unterwegs ist, erhält man in der Regel Phantasiezeiten, die vielleicht irgendwann einmal erreicht wurden, aber nichts mit der täglichen Realität zu tun haben. Erst wenn die Leute dann älter werden und die Rente bevorsteht, erfährt man plötzlich wie beschwerlich das Pendeln ist und wie man sich freut, dass das nun endlich vorbei ist. Vorher war das alles kein Problem.

 
Natürlich ist es anstrengend. Deswegen versucht es auch jeder nach Möglichkeit zu vermeiden.

Martin

12.04.2012 10:07 Uhr
leopold
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Zitat von Sunshine-74

 Tja, "freiwillig" ist so eine Frage der Definition. Wenn ich mir in München als Familie eben keinen vernünftigen Wohnraum leisten kann, dann hab ich die Wahl zwischen zu kleiner, überteuerter Wohnung mit kurzem Arbeitsweg oder mehr Wohnraum für den gleichen Preis und einem längeren Arbeitsweg. Nach Ihrer Erläuterung ist die Entscheidung für mehr Wohnraum dann "freiwillig" --- das seh ich anders. Der Arbeitsweg ist aber halt nur eine von vielen Kriterien, die bei der Wahl des Wohnortes berücksichtigt werden müssen. Dass das Pendeln "nichts kostet", bestreite ich. Generell deckt die Pendlerpauschale nur einen Teil der entstehenden Kosten ab, von der verlorenen Zeit mal ganz zu schweigen.

 

 

Natürlich gibt es für einzelne Arbeitnehmer Härten. Aber warum ist München denn zu dem Moloch geworden, in dem sich die Arbeitsplätze akkumulieren? Weil das Pendeln in die Stadt steuerlich subventioniert wird. Es soll ja sogar Busse geben, die aus dem Bayrischen Wald nach München fahren, um die Leute zu ihrem Arbeitsplatz bei BMW zu bringen.

Die staatliche Subventionierung des Arbeitsweges hat  im großen Maßstab dazu geführt, dass über zum Teil große Strecken die Leute zur Arbeit gehen und nicht die Arbeit zu den Leuten (Stichwort: Zersiedelung der Landschaft).

Pendeln wird sich nie ganz verhindern lassen, aber es sollte auf das absolut Notwendige beschränkt werden. Die Pendlerpauschale setzt  Anreize in die Gegenrichtung, deswegen ist deren Erhöhung absurd - vor allem vor dem Hintergrund stark ansteigender Kosten der Mobilität in der Zukunft.

12.04.2012 10:14 Uhr
leopold
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Zitat von Martin

 Sie dürfen aber ihre Erfahrungen und Eindrücke aus der Welt der Beamten nicht 1:1 auf die freie Wirtschaft projezieren. Als Beamter haben Sie meist einen festen Arbeitsstandort und eine hohe Planungssicherheit - Bundeswehr mal ausgenommen.  
Natürlich ist es anstrengend. Deswegen versucht es auch jeder nach Möglichkeit zu vermeiden.

Martin

 

Ich war nicht immer Beamter. Auch während meiner Zeit in der Wirtschaft habe ich immer in der Nähe meines Arbeitsplatzes gewohnt. Kürzlich wäre ich fast nach München versetzt worden: Glauben Sie, ich wäre da dann jeden Tag rübergefahren? Sicher nicht! Die Konsequenz ist allerdings: Die Eigentumswohnung, die ich mal für mich gekauft habe, ist jetzt eben vermietet und ich wohne (örtlich flexibel) zur Miete.

12.04.2012 10:15 Uhr
Martin
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Zitat von leopold
 

Natürlich gibt es für einzelne Arbeitnehmer Härten. Aber warum ist München denn zu dem Moloch geworden, in dem sich die Arbeitsplätze akkumulieren? Weil das Pendeln in die Stadt steuerlich subventioniert wird. Es soll ja sogar Busse geben, die aus dem Bayrischen Wald nach München fahren, um die Leute zu ihrem Arbeitsplatz bei BMW zu bringen.


Sorry leopold, aber aus diesen Zeilen spricht die Betriebsblindheit des Beamten. München ist zum Moloch geworden, da sich viele wichtige Firmen und Schlüsselindustrien dort angesiedelt haben. Microsoft z.B., BMW sowieso.

Martin

12.04.2012 10:17 Uhr
Martin
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Zitat von leopold
 

Ich war nicht immer Beamter. Auch während meiner Zeit in der Wirtschaft habe ich immer in der Nähe meines Arbeitsplatzes gewohnt. Kürzlich wäre ich fast nach München versetzt worden: Glauben Sie, ich wäre da dann jeden Tag rübergefahren? Sicher nicht! Die Konsequenz ist allerdings: Die Eigentumswohnung, die ich mal für mich gekauft habe, ist jetzt eben vermietet und ich wohne (örtlich flexibel) zur Miete.


Aus ihren Zeilen lese ich, dass Sie anscheinend alleine leben, ungebunden von Frau und Kinder. In dieser Situation würde ich ebenfalls so handeln. Leider ist nicht jeder in dieser Situation.

Martin

12.04.2012 10:22 Uhr
leopold
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Zitat von Martin

 


Sorry leopold, aber aus diesen Zeilen spricht die Betriebsblindheit des Beamten. München ist zum Moloch geworden, da sich viele wichtige Firmen und Schlüsselindustrien dort angesiedelt haben. Microsoft z.B., BMW sowieso.

Martin

 

Firmen siedeln sich u. a. dort an, wo sie die nötigen Arbeitsplätze finden. Die Pendlerpauschale hat seit Jahrzehnten falsche Anreize gesetzt. Das Resultat habe ich oben beschrieben.

Wollen Sie die Fehler der Vergangenheit fortsetzen? Der Unterschied zu heute und morgen ist der, dass die Mobilität in der Vergangenheit sehr (viel zu) billig war. In Zukunft wird der Preis für die Mobilität extrem ansteigen. Das kann nicht vom Staat ausgeglichen werden, sondern nur durch eine möglichst schnelle Verhaltensänderung der Arbeitnehmer.

12.04.2012 10:25 Uhr
leopold
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Zitat von Martin

 Aus ihren Zeilen lese ich, dass Sie anscheinend alleine leben, ungebunden von Frau und Kinder. In dieser Situation würde ich ebenfalls so handeln. Leider ist nicht jeder in dieser Situation.

Martin

 Meine Frau fände auch in München problemlos Arbeit. Kinder habe ich allerdings keine. Übrigens bin ich als Kind zweimal umgezogen, weil mein Vater versetzt wurde.

Im Übrigen behaupte ich nicht, dass es für jeden und für jede Lebenssituation eine optimale Lösung gibt. Mir geht es darum, dass die Anreize bisher falsch gesetzt waren und dass sich dies ändern muss.

Besser wäre also eine Anhebung des allgemeinen Pauschbetrags und ein Wegfall der Pendlerpauschale.

Zuletzt geändert von leopold, am 12.04.2012 um 10:34 Uhr
12.04.2012 10:28 Uhr
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Schmalspur-Sherlock-74 liegt mal wieder komplett daneben.  Haben Sie auch was handfestes zur Kernaussage, daß derzeitige Geschäftswagenregelungen gleichzeitig dicke Quersubventionen zugunsten der (Premium)Autoindustrie sind?

12.04.2012 10:29 Uhr
Martin
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Zitat von leopold
 

Firmen siedeln sich u. a. dort an, wo sie die nötigen Arbeitsplätze finden. Die Pendlerpauschale hat seit Jahrzehnten falsche Anreize gesetzt. Das Resultat habe ich oben beschrieben.


In diesem Zusammenhang eine schöne Anekdote, nach welchen Kriterien Standorte für Firmen mitunter ausgewählt werden. Die Wahl für den Standort der Microsoft-Niederlassung in München-Unterschleißheim hat Steve Ballmer persönlich getroffen. Sein Kriterium war, dass er mit dem Auto vom Flughafen problemlos dort hinfindet. Übrigens eine Aussage, die ich aus erster Hand erfahren habe. Zwinkernd Ich bin mir zudem ziemlich sicher, dass Steve Ballmer die deutsche Pendlerpauschale nicht kennt.

Martin

12.04.2012 11:30 Uhr
montebaldo
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Zitat von leopold
 

 

 

Firmen siedeln sich u. a. dort an, wo sie die nötigen Arbeitsplätze finden. Die Pendlerpauschale hat seit Jahrzehnten falsche Anreize gesetzt. Das Resultat habe ich oben beschrieben.

Wollen Sie die Fehler der Vergangenheit fortsetzen? Der Unterschied zu heute und morgen ist der, dass die Mobilität in der Vergangenheit sehr (viel zu) billig war. In Zukunft wird der Preis für die Mobilität extrem ansteigen. Das kann nicht vom Staat ausgeglichen werden, sondern nur durch eine möglichst schnelle Verhaltensänderung der Arbeitnehmer.

Das ist nunmal Ihr Steckenpferd. Fehler der Vergangenheit, Zersiedelung der Landschaften, Mobilität zu billig. Grüne Parolen, um die Leute zu gängeln. Parolen auch in erster Linie von Gut- bis Besserverdienenden, denen die Umwelt immer wichtiger ist als der Mensch, der sich diesen Wohlstand nicht leisten kann, dessen Gesundheit und Wohlergehen er aber anführt, um seine Thesen zu untermauern. Alles so durchsichtig. Grüne Parolen, die sich nicht darum kümmern (wie beispielsweise sehr lobenswert Herr Oettinger) wie man Sonnenenergie dort wo im Übermaß erhältlich nutzen und auch für uns verfügbar machen kann. Um Himmels willen nur das nicht, das liefe ja dem Dogma zuwider, wenn man erst mal mit Sonnenenergie schadstofffrei kostengünstig durch die Gegend schippern könnte. Zersiedelung der Landschaft ist ja auch ein Irrsinnsschreckensszenario bei einer sinkenden Bevölkerungszahl und zurückgehenden landwirtschaftlichen Betrieben. Und es ist natürlich viel besser, die Äcker und Felder, sowie die "Frischluftschneisen" innerhalb der Stadt Augsburg werden be- und verbaut als es wächst ein Dorf in den Stauden. Jau. Man muss nur überzeugt genug davon sein, dann hat man auch schon recht.

Die Arbeit muss zum Menschen kommen und landet auf dem Lechfeld. Da gibt es massenweise Arbeitskräfte, die nicht pendeln müssen, richtig. Alternativ bräuchte man für Amazon mit seinem ein riesiges Areal belegendes Gebäude entsprechende Flächen im Stadgebiet Augsburg. Das wäre äußerst wünschenswert, ich kann das unbedingt nachvollziehen.

Und dort würden ja auch alle um das Werk herum wohnen, so dass sie es locker und leicht zu Fuß, mit dem Rad oder dem ÖPNV erreichen würden. Klar

Arbeiten Sie mal im Postfrachtzentrum in Gersthofen und wohnen Sie in Haunstetten Süd. Viel Spaß dabei ohne Auto in diese zentrumsnahe Arbeitsstelle zu kommen. Ach man solle halt nach Gersthofen ziehen? Und wenn der Partner in Königsbrunn arbeitet? Blink

Sie machen es sich recht einfach. Sie sind mit Ihren Eltern umgezogen, weil sie es mussten und könnten sich bei einer Versetzung die Müncher Wohnpreise leisten, das Pendeln würden Sie sich jedenfalls nicht antun. Wer kann der kann. Sozialkontakte hier in Augsburg scheinen für Sie keine Rolle zu spielen, insofern sind Sie mobil und flexibel in diesen, wo andere es lieber hinsichtlich des Arbeitsweges sind.

Ich höre jetzt auf. Wenn ich zu heftig war, bitte ich das zu entschuldigen, aber dieses als fortschrittlich apostrophierte am eigenen Bedarf  und eigenen Prämissen ausgerichtete Dogmadenken, erhöht meinen Puls mehr als mir lieb ist.

 

 

 

12.04.2012 11:49 Uhr
Sunshine-74
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 Und wo soll sich BMW -- um bei Ihrem Beispiel zu bleiben -- dann bitte ansiedeln? Soll BMW in jedem zweiten Dorf in Niederbayern eine Fabrik aufmachen, die jährlich 20 Autos produziert, damit die Mitarbeiter alle schön zur Arbeit radeln können? Ihr Vorschlag wäre zwar schön, ist aber leider völlig an der Realität vorbei.

Im übrigen ist es eine Tatsache, dass BMW sozusagen seinen eigenen öV eingerichtet hat, um seine Arbeitnehmer so flexibel, sicher und umweltfreundlich wie möglich zum Arbeitsplatz und nach Hause bringt.

Zitat von leopold

 

 

Natürlich gibt es für einzelne Arbeitnehmer Härten. Aber warum ist München denn zu dem Moloch geworden, in dem sich die Arbeitsplätze akkumulieren? Weil das Pendeln in die Stadt steuerlich subventioniert wird. Es soll ja sogar Busse geben, die aus dem Bayrischen Wald nach München fahren, um die Leute zu ihrem Arbeitsplatz bei BMW zu bringen.

Die staatliche Subventionierung des Arbeitsweges hat  im großen Maßstab dazu geführt, dass über zum Teil große Strecken die Leute zur Arbeit gehen und nicht die Arbeit zu den Leuten (Stichwort: Zersiedelung der Landschaft).

Pendeln wird sich nie ganz verhindern lassen, aber es sollte auf das absolut Notwendige beschränkt werden. Die Pendlerpauschale setzt  Anreize in die Gegenrichtung, deswegen ist deren Erhöhung absurd - vor allem vor dem Hintergrund stark ansteigender Kosten der Mobilität in der Zukunft.

 

12.04.2012 11:50 Uhr
Sunshine-74
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Gegenfrage: Sind alle Geschäftswagen Luxuskarrossen? Ihre Argumentation ist doch nur von Sozialneid geprägt und hat mit der Realität wenig zu tun.

Zitat von 666

Schmalspur-Sherlock-74 liegt mal wieder komplett daneben.  Haben Sie auch was handfestes zur Kernaussage, daß derzeitige Geschäftswagenregelungen gleichzeitig dicke Quersubventionen zugunsten der (Premium)Autoindustrie sind?

 

12.04.2012 12:26 Uhr
666
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Zitat von Sunshine-74

 Ihre Argumentation ist doch nur von Sozialneid geprägt und hat mit der Realität wenig zu tun.

 

ROTFL was Sie so alles aus meinen Beiträgen rauslesen. :D

Schlagworte

Pendlerpauschale


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