Dienstag, 21. Mai 2013

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Fortschritte bei und mit Ökotechnik
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10.04.2012 11:49 Uhr
RaimundKamm
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Anderes Thema: Diskussion über das Stromnetz

 

Zitat von Ch. aus D.
Stress im Stromnetz

Stress auf den Energie-Autobahnen

Ein hochinteressanter Artikel über die Realität der Energiewende. Die Versorgungssicherheit steht jetzt schon auf tönernen Füßen - ohne (teure) Gegenmaßnahmen werden Black- und Brownouts bei uns wohl bald (wie in anderen Energie-Entwicklungsländern) zum Alltag.

 

Danke für den Hinweis auf diesen aufschlussreichen Artikel. Der Journalist Walther Rosenberger macht jedoch einen Kardinalfehler: Er hat sich nur die Sichtweise der Altkonzerne angeschaut. Bezeichnend, dass er keine Zahlen über den Stromexport an den besagten Tagen in das notleidende Atomland Frankreich nennt.

Schade auch, dass er nicht die Frage aufwirft, warum die Altkonzerne, obwohl sie im Jahr 2000 (!) den Atomausstieg und die Energiewende mit der Bundesregierung vereinbart haben, nicht ihre Stromnetze umgebaut haben. Der Artikel zeigt, der Staat muss mit seiner Bundesnetzagentur erheblich besser die Stromnetze regulieren und zeigt, dass wir endlich zukunftsfähige Unternehmen als Eigentümer dieser Netze brauchen!

Ich schlage vor, weitere Diskussionen über die Mängel und somit Umbauerfordernisse in unserem Stromnetz in einem eigenen Strang zu führen.

Raimund Kamm

10.04.2012 12:07 Uhr
Hunsrücker
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Zitat von RaimundKamm
Starkes Stück - und doch die Zahlen + Artikel zu meinen Annahmen

 

Sie machen einen Lesefehler und bölken anschließend: Lüge.

1. Photovoltaik ...  Bei uns wird jetzt, was nicht mehr kostendeckend ist, der Strom aus neuen Großanlagen mit 13,5  Da die Investkosten für die Riesenanlage, die ab Ende 2013  in Spanien gebaut werden soll, nur noch mit 1.000 Euro je kW beziffert werden ...

Eigentlich sehe ich nur zwei Möglichkeiten: Entweder Sie sind völlig resistent dagegen, eine Lehre anzunehmen, oder sie versuchen bewußt durch Wiederholung irrelevanter Zahlen das Publikum zu täuschen. Sie können sich aussuchen, als was ich Sie sehen soll.

Ein Beispiel für Ökonomen:

Bauer P kauft sich einen Apfelbaum für 1 Euro. Dieser Baum liefert 1 Apfel / Jahr.
Bauer A kauft für 100 Euro einen Baum, der 100 Äpfel im Jahr liefert.

Jetzt zu argumentieren, der Apfel von Bauer P müsse billiger sein, weil P viel weniger für den Baum ausgegeben hat, halte ich - mal gelinde gesagt - dann doch für sehr weit hergeholt.

 

 

________
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10.04.2012 12:23 Uhr
RaimundKamm
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Prognostizierter Zubau von PV-Anlagen im Jahr 2012

 

Wie vorausgesagt, haben die Dank großer technischer Fortschritte möglich gewordenen enormen Preissenkungen bei der Photovoltaik dazu geführt, dass in immer mehr Ländern umweltschonende Solarkraftwerke gebaut werden.

 

… “Es geht nicht mehr um die Frage, ob der Photovoltaik-Markt 2012 wächst, sondern wie stark. Betrachtet man nur eine Handvoll Länder wie Deutschland, Italien und Frankreich, ist es einfach, die Nachfrage pessimistisch einzuschätzen; Blickt man jedoch darüber hinaus und analysiert die Nachfrage von 60 Ländern, wird das Bild sehr viel positiver.“
Laut dem Bericht werden dieses Jahr 23 Länder mindestens 100 MW Photovoltaik-Anlagen zubauen. 2011 waren es noch 17 Länder. …
IMS beschreibt China als “unberechenbaren” Markt. Die chinesische Regierung stehe unter Druck, dafür zu sorgen, dass mehr Photovoltaik-Produkte im eigenen Land verwendet werden, um die eigene PV-Industrie zu fördern. Ein Zubau von bis zu 8 Gigawatt sei „dieses Jahr unwahrscheinlich in China, aber dennoch möglich“.

 

Raimund Kamm

10.04.2012 13:42 Uhr
james16
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100 MW

 

Zitat von RaimundKamm
Prognostizierter Zubau von PV-Anlagen im Jahr 2012

 

Wie vorausgesagt, haben die Dank großer technischer Fortschritte möglich gewordenen enormen Preissenkungen bei der Photovoltaik dazu geführt, dass in immer mehr Ländern umweltschonende Solarkraftwerke gebaut werden.

 

… “Es geht nicht mehr um die Frage, ob der Photovoltaik-Markt 2012 wächst, sondern wie stark. Betrachtet man nur eine Handvoll Länder wie Deutschland, Italien und Frankreich, ist es einfach, die Nachfrage pessimistisch einzuschätzen; Blickt man jedoch darüber hinaus und analysiert die Nachfrage von 60 Ländern, wird das Bild sehr viel positiver.“
Laut dem Bericht werden dieses Jahr 23 Länder mindestens 100 MW Photovoltaik-Anlagen zubauen. 2011 waren es noch 17 Länder. …
IMS beschreibt China als “unberechenbaren” Markt. Die chinesische Regierung stehe unter Druck, dafür zu sorgen, dass mehr Photovoltaik-Produkte im eigenen Land verwendet werden, um die eigene PV-Industrie zu fördern. Ein Zubau von bis zu 8 Gigawatt sei „dieses Jahr unwahrscheinlich in China, aber dennoch möglich“.

 

Raimund Kamm

Sind das nicht eher 100 GW Zubau in 23 Laendern ? Allein fuer Deutschland sagte eine Prognose kuerzlich ca. 6 GW.

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Giovanni, nimm Dich nicht so wichtig ( A.G.Roncalli Papst Johannes XXIII )

Zuletzt geändert von james16, am 10.04.2012 um 14:59 Uhr
10.04.2012 14:11 Uhr
Ch. aus D.
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Zitat von james16
100 MW

 

Sind das nicht eher 100 GW Zubau in 123 Laendern ? Allein fuer Deutschland sagte eine Prognose kuerzlich ca. 6 GW.

 Die Aussage

"

Laut dem Bericht werden dieses Jahr 23 Länder mindestens 100 MW Photovoltaik-Anlagen zubauen. 2011 waren es noch 17 Länder. …

"

bedeuetet, dass es 23 Länder gibt, in denen jeweils mindestens 100MW Fotovoltaikleistung neu installiert werden. Ob ein Land genau 100MW oder ein paar GW installiert, ist nicht relevant, um zu der Gruppe der Länder, die mindestens 100MW neu installieren, dazuzugehören.

10.04.2012 15:00 Uhr
james16
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Danke

 

Zitat von Ch. aus D.
 

 

 Die Aussage

"

Laut dem Bericht werden dieses Jahr 23 Länder mindestens 100 MW Photovoltaik-Anlagen zubauen. 2011 waren es noch 17 Länder. …

"

bedeuetet, dass es 23 Länder gibt, in denen jeweils mindestens 100MW Fotovoltaikleistung neu installiert werden. Ob ein Land genau 100MW oder ein paar GW installiert, ist nicht relevant, um zu der Gruppe der Länder, die mindestens 100MW neu installieren, dazuzugehören.

fuer die Klarstellung. Das "jeweils" haette dem Bericht natuerlich gut getan.

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Giovanni, nimm Dich nicht so wichtig ( A.G.Roncalli Papst Johannes XXIII )

12.04.2012 18:23 Uhr
RaimundKamm
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Dank Erneuerbarer Energien ging es Deutschland viel besser als Frankreich

 

In Frankreich wurde eine anschauenswerte Broschüre zu den dramatischen Stromproblemen während der zwei Kältewochen Anfang Februar veröffentlicht.

http://www.rte-france.com/uploads/media/pdf_zip/alaune/Rex_Vague_froid-2012.pdf

 Bemerkenswert sind mehrere Schaubilder:

  • Production renouvelable allemande (S. 11)
  • Stromimporte Frankreichs am 8. + 9. Febr. (S. 13)
  • Vergleich Spotmarktstrompreise Deutschland – Frankreich vom 1. – 13. Febr. Während in Frankreich der Preis auf 2 € je Kilowattstunde Strom explodierte, stieg in Deutschland der Preis „nur“ bis auf 20 ct/kWh. (S. 14)

Deutschland hat einen viel besseren Kraftwerkspark, ist beim Heizen kaum abhängig vom Strom und hat über eine Million Solaranlagen wie auch Tausende Windkraft- und Bioenergiestoffanlagen.

Unser Land ist auf einem guten Weg.

Raimund Kamm

14.04.2012 00:41 Uhr
RaimundKamm
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Oettingers Solarente

 

12.04.2012   Seite: 1

Griechenland soll Sonnenstrom für Europa erzeugen

Energiepolitik EU-Kommissar Oettinger fordert Zusammenarbeit über die Ländergrenzen hinaus
Von Detlef Drewes und Michael Stifter
Brüssel/Augsburg EU-Kommissar Günther Oettinger will Griechenland zu einer tragenden Säule der Stromversorgung in Europa machen. „Es geht darum, die Potenziale an regenerativen Energien, die es dort gibt, zu nutzen“, sagt der CDU-Politiker im Gespräch mit unserer Zeitung. Schon in wenigen Jahren soll das sonnenreiche Land größere Mengen klimafreundlichen Stroms exportieren und sich damit eine Einnahmequelle erschließen, um seine katastrophale Haushaltslage zu entschärfen. Gleichzeitig könnte der griechische Solarstrom Abnehmerländern wie Deutschland helfen, ihre Ziele in Sachen Klimaschutz zu erfüllen.
Oettinger ist für die Energiepolitik der EU-Kommission verantwortlich. Schon lange plädiert der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident dafür, über die Ländergrenzen hinaus zu denken, wenn es um die Stromversorgung der Zukunft geht. „Wir haben in Deutschland weniger als 1000 Stunden, in denen man aus Sonne Strom produzieren kann. In Griechenland sind es 3000 Stunden“, rechnet er vor. Der 59-Jährige räumt aber ein, dass es mit dem Ausbau der Solarenergieproduktion in dem südeuropäischen Land allein nicht getan ist. Damit der Strom auch dort ankommt, wo er gebraucht wird, sind leistungsstarke Netze nötig. Bislang gebe es solche Leitungen aber nur nach Italien, Bulgarien und in die Balkan-Länder.
Nichtsdestotrotz hält Oettinger das europäische Sonnenstrom-Projekt Helios für erfolgversprechend. Dieses sieht vor, Griechenland möglichst schnell in ein grenzüberschreitendes Stromnetz zu integrieren. „Wenn wir dort schon jetzt investieren, bauen wir an einem Energiebinnenmarkt für unsere Zukunft“, sagt der EU-Kommissar. In der Produktion von Ökostrom sieht er einen möglichen Schlüssel für die wirtschaftliche Gesundung des hoch verschuldeten Staates. „Griechenland kann wieder wettbewerbsfähig werden, und ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass dieses Ziel innerhalb eines Jahrzehnts erreichbar ist“, sagt Oettinger.

 

Peinlich, wie schlecht der EU-Energiekommissar die Fakten kennt. Natürlich ist unstrittig, dass in Griechenland Solarstrom für Europa erzeugt werden soll. Denn Griechenland ist Europa. Solarstrom in Griechenland für Deutschland oder England zu produzieren, ist jedoch überwiegend unsinnig. Denn in Griechenland ist die Lichtleistung nicht um 200 Prozent größer als in Deutschland, wie der hoch bezahlte Energiekommissar Oettinger behauptet, sondern nur um 40 bis 70 Prozent. Die Kosten und Verluste beim Transport dieses Stroms von Griechenland nach beispielsweise Deutschland übersteigen bei weitem die höhere Produktivität der Solaranlagen in Griechenland.

Schade, dass die Augsburger Allgemeine solche inkompetenten Aussagen unkommentiert auf Seite 1 wiedergibt.

Raimund Kamm

14.04.2012 07:55 Uhr
montebaldo
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Zitat von RaimundKamm
Oettingers Solarente

Peinlich, wie schlecht der EU-Energiekommissar die Fakten kennt. Natürlich ist unstrittig, dass in Griechenland Solarstrom für Europa erzeugt werden soll. Denn Griechenland ist Europa. Solarstrom in Griechenland für Deutschland oder England zu produzieren, ist jedoch überwiegend unsinnig. Denn in Griechenland ist die Lichtleistung nicht um 200 Prozent größer als in Deutschland, wie der hoch bezahlte Energiekommissar Oettinger behauptet, sondern nur um 40 bis 70 Prozent. Die Kosten und Verluste beim Transport dieses Stroms von Griechenland nach beispielsweise Deutschland übersteigen bei weitem die höhere Produktivität der Solaranlagen in Griechenland.

Schade, dass die Augsburger Allgemeine solche inkompetenten Aussagen unkommentiert auf Seite 1 wiedergibt.

Raimund Kamm

Peinlich ist, Herr Kamm, dass Ihnen und Ihrer Partei nichts dazu einfällt,  ja dass Sie nicht mal ein Interesse daran haben, die weltweit vorhandene Sonnenenergie besser zu nutzen. Und sich einfach auf zu hohe Kosten und Verlust im Transport rauszureden ist noch peinlicher.

Die Wissenschaftler und Unterstützder der Desertec Foundation (zu dene Oettinger gehört) plaudern ja nur hohles Zeug in die Gegend gewiss.

 

Zuletzt geändert von montebaldo, am 14.04.2012 um 07:59 Uhr
14.04.2012 10:24 Uhr
Martin
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Zitat von montebaldo
 

Peinlich ist, Herr Kamm, dass Ihnen und Ihrer Partei nichts dazu einfällt,  ja dass Sie nicht mal ein Interesse daran haben, die weltweit vorhandene Sonnenenergie besser zu nutzen. Und sich einfach auf zu hohe Kosten und Verlust im Transport rauszureden ist noch peinlicher.


So ganz unrecht hat RK nicht, wenn auch mit den falschen Argumenten. Wir sollten uns nicht aus der Abhängigkeit der politisch fragwürdigen und instabilen Öl-Staaten in eine neue Abhängigkeit politisch fragwürdiger und instabiler Wüstenstaaten begeben, die oftmals auch noch die selben sind. Auch Griechenland halte ich für unzuverlässig und riskant, selbst wenn an deren Landesflage inzwischen das erschummelte EU-Siegel klebt. Ziel sollte sein, den Energiebedarf so weit als möglich autark in Deutschland zu erzeugen, auch wenn dies, insbesondere Anfangs, mit höheren Kosten verbunden sein mag.

Martin

14.04.2012 11:25 Uhr
Hunsrücker
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Zitat von RaimundKamm
Oettingers Solarente

Peinlich, wie schlecht der EU-Energiekommissar die Fakten kennt. Natürlich ist unstrittig, dass in Griechenland Solarstrom für Europa erzeugt werden soll. Denn Griechenland ist Europa. Solarstrom in Griechenland für Deutschland oder England zu produzieren, ist jedoch überwiegend unsinnig. Denn in Griechenland ist die Lichtleistung nicht um 200 Prozent größer als in Deutschland, wie der hoch bezahlte Energiekommissar Oettinger behauptet, sondern nur um 40 bis 70 Prozent. Die Kosten und Verluste beim Transport dieses Stroms von Griechenland nach beispielsweise Deutschland übersteigen bei weitem die höhere Produktivität der Solaranlagen in Griechenland.

Neulich meine ich hier noch gelesen zu haben, wie Herr Kamm ein Photovoltaik-Projekt in Spanien in den höchsten Tönen gelobt hat.

 Die Kosten und Verluste beim Transport dieses Stroms von Griechenland Spanien nach beispielsweise Deutschland übersteigen also nicht  bei weitem die höhere Produktivität der Solaranlagen in Griechenland Spanien?

Oder liegt es daran, daß nur Herr Kamm im alleinigen Besitz der Wahrheit ist?

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14.04.2012 12:28 Uhr
RaimundKamm
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PV-Volllaststunden im Schnitt: Deutschland 1.000 , Griechenland 1.600

 

Zitat von Hunsrücker 

Neulich meine ich hier noch gelesen zu haben, ...

 Offenbar beherrschen Sie nicht ein Mal die Suchfunktion und scheuen sich aber nicht, sich ohne Faktenkenntnis aus dem Fenster zu legen.

Zur Klarheit: Natürlich ist es richtig, dass in Spanien, wie in Griechenland, wie in Jordanien, wie in Kuwait, wie in Marokko, wie eben auch in Deutschland Strom aus Solar- wie Windkraft erzeugt wird. Wenn aber die Transportkosten und Verlustkosten auf dem Weg nach Deutschland für in Griechenland erzeugten Strom höher sind als die Erzeugungskosten für in Deutschland erzeugten Solarstrom, wird es sehr unwirtschaftlich. Sicherlich macht ein großer Stromverbund auch unter Einbeziehung von Griechenland, Spanien und vielleicht auch Nordafrika Sinn, um den unterschiedlich anfallenden Strom aus EE auszutauschen. Möglicherweise in HGÜ-Technik. Aber das wird viel kosten und ist höchstens für einen kleinen Teil unserer Stromversorgung sinnvoll.

Wir haben in Deutschland noch herrlich viele Potenziale, um Windstrom für 6 - 9,5 ct/kWh zu erzeugen und Solarstrom für jetzt unter 20 ct/kWh mit im Schnitt 10 % Preissenkungen in den nächsten Jahren. Dem stehen allein an Transport- und Verlustkosten für Strom von Griechenland nach Deutschland von geschätzt 5 - 10 ct/kWh gegenüber. Und da die Stromleitungen aus Metall gebaut werden, wird das tendenziell nicht billiger sondern teurer werden. Allerdings muss man den Stromerzeugungskosten bei uns zukünftig auch noch Kosten für Stromspeicher hinzurechnen.

Peinlich war und ist es jedoch, wenn der hoch bezahlte EU-Energiekommissar grotesk falsche Zahlen über die Solarstrompotenziale in Griechenland und Deutschland äußert und hierauf seine Prognosen für einen Stromexport Griechenlands aufbaut. Verstehen Sie, "Montebaldo"?

PV-Volllaststunden im Schnitt: Deutschland 1.000 , Griechenland 1.600. In manchen Bereichen das Allgäus auch 1.200 und sogar 1.300.

Raimund Kamm

14.04.2012 12:46 Uhr
Hunsrücker
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Zitat von RaimundKamm
PV-Volllaststunden im Schnitt: Deutschland 1.000 , Griechenland 1.600

 

 Offenbar beherrschen Sie nicht ein Mal die Suchfunktion und scheuen sich aber nicht, sich ohne Faktenkenntnis aus dem Fenster zu legen.

Ach, es gibt eine Suchfunktion??? :-)
Ich meine den hier. Kein Wort über Transportverluste. Halt immer so, wie man es gerade braucht.

... und scheuen sich aber nicht, sich ohne Faktenkenntnis aus dem Fenster zu legen.

Da sind wir dann ja schon zu zweit.

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14.04.2012 13:05 Uhr
RaimundKamm
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Solarstrom in Spanien für Spanien produziert

 

Zitat von Hunsrücker .. Ich meine den hier. Kein Wort über Transportverluste. Halt immer so, wie man es gerade braucht.
...

 

Wenn Solarstrom in Spanien für Spanien produziert wird, spielen die Transportverluste nur eine geringe Rolle, Sie Nichtschlaumeier!

Raimund Kamm

14.04.2012 13:21 Uhr
Hunsrücker
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Zitat von RaimundKamm
Solarstrom in Spanien für Spanien produziert

 

 

Wenn Solarstrom in Spanien für Spanien produziert wird, spielen die Transportverluste nur eine geringe Rolle, Sie Nichtschlaumeier!

Raimund Kamm

Also der berühmte Äpfel mit Birnen Vergleich, Sie Ökonom?

Vielleicht sollten Sie ja #530 noch mal lesen!

Der Strom soll am freien Markt verkauft werden ..
.. Es ist phantastisch, dass die großartigen technischen Fortschritte bei der Photovoltaik dazu führen, dass in den nächsten Jahren von dort der Strom schon preiswerter verkauft wird als von neuen Atomkraftwerken. [aus Finnland]

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