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Finanzkrise in Griechenland: Ausscheiden aus der Eurozone möglich
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09.02.2012 19:22 Uhr
Drago
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Beiträge: 502

 

Zitat von Circeflex
 
Und diese weiteren "Hilfsgelder" der EU an Griechenland  mit dem Ziel der Insolvenzverschleppung dienen zuallervorderst den Banken. Die Steuer-Gelder..  äh Hilfsgelder gehen in Prinzip direkt als Zinsen an die Banken und die Finazwirtschaft, damit die ihre Kredite weiterlaufen lassen. Die griechischen Bevölkerung wird so oder so der Geldhahn zugedreht, weil man Pleite ist.

Eine Staatsinsolvenz wäre die einzige richtige Konsequenz dieser Situation. Die Bevölkerung müsste verzichten, aber die Gläubiger (die jahrelang gute Zinsen verdient haben) eben auch.  Und ein Neubeginn mit einem erträglichen Restschuldenberg wäre das beste was GR und Rest-EU passieren könnte. Zumal jetzt schon nationalistische Ressetiments am aufflakern sind.

Exakt meine Meinung, und zwar durchgehend seit Beginn des Griechenland-Themas Ende 2009. Leider hört niemand auf uns, wir haben nichts zu sagen.

 

________

09.02.2012 19:24 Uhr
gewe-a
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Beiträge: 5687

Jetzt wird schnell von den griechischen übergangsregierenden  Politikern allem was die EU fordert zwar zugestimmt, aber wer und was eingehalten wird steht auf einem anderen Blatt. Hauptsache, es kommen die mindestens 130 Milliarden EUR schnell ins Land. Danach hat ja Griechenland wieder Zeit mit der Umsetzung, wenn überhaupt, denn wer ist im April nach den Wahlen überhaupt am Ruder.

Schlicht gesagt, Griechenland ist und bleibt Pleite, alles andere ist rethorische Kosmetik, oder besser gesagt Lügen !

________
Leute schimpft nicht nur jetzt, sondern denkt vor jeder kommenden Wahl nach, von welchen Wegelagerern wir regiert werden, auch wenn sie uns nur rosige Zeiten verspechen !

09.02.2012 19:24 Uhr
Redaktion
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Beiträge: 49190
Griechische Regierung hofft auf rasche Finanzhilfen
Die griechische Regierung hofft auf eine rasche Billigung neuer Finanzhilfen. Der Finanzminister Venizelos ist zu Beratungen nach Brüssel aufgebrochen.
Griechische Regierung hofft auf rasche Finanzhilfen

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www.augsburger-allgemeine.de - Alles was uns bewegt

09.02.2012 19:29 Uhr
PETEGE
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Beiträge: 1025

 

Zitat von Drago

 

Exakt meine Meinung, und zwar durchgehend seit Beginn des Griechenland-Themas Ende 2009. Leider hört niemand auf uns, wir haben nichts zu sagen.

 

Hoffentlich sind die Griechen bald pleite, damit das Drama endlich ein Ende hat und sich das griechische Volk wirtschaftlich neu ordnen kann.

Erpressung war noch nie eine solide Geschäftsgrundlage.

 

09.02.2012 19:35 Uhr
leopold
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Zitat von Circeflex

 

 In der Volkswitrschaftslehre und der Finanzwirtschaft gibt es keine Gesetze...

 Wenn Sie meinen...

________
Warum denn sachlich, wenn es auch persönlich geht? A. Kuh...

09.02.2012 19:39 Uhr
leopold
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Zitat von Lumpazi
Die Lösung

 

Lasst  Griechenland doch endlich Pleite gehen. Eine geordnete Insolvenz muss her. Die Griechen haben doch sonst keine Chance, vor lauter Sparzwängen wieder auf die Beine zu kommen !!

 

Und Sie glauben wahrscheinlich, dass die Griechen nicht sparen müssten, wenn sie Pleite gehen. Eine Staatspleite ohne massive finanzielle Hilfe der EU und des IWF würde unweigerlich zu sozialen Unruhen oder sogar zum Bürgerkrieg in Griechenland führen. Von den finanziellen Auswirkungen im übrigen Euroland gar nicht zu reden. Die Rechnung wäre am Ende sowohl für die Griechen als auch für uns alle höher als beim jetzigen Rettungsplan.

________
Warum denn sachlich, wenn es auch persönlich geht? A. Kuh...

09.02.2012 19:46 Uhr
olazgirl
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Beiträge: 1403

 

Zitat von PETEGE
 

 

Hoffentlich sind die Griechen bald pleite, damit das Drama endlich ein Ende hat und sich das griechische Volk wirtschaftlich neu ordnen kann.

Pleite ist Griechenland je nach Definition bereits – mehr oder weniger.

Was verstehen Sie denn unter einer Pleite? Konkurs, Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung, Bankrott, …

Aus eigener Kraft soll Griechenland sich wirtschaftlich neu ordnen? 

Und dann hoffen Sie darauf, dass dabei das deutsche Volk dann nicht all zu viel neu ordnen muss? 

Wir können noch ein paar Begriffe verwenden: Konkurs, Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung, Bankrott, 

09.02.2012 19:51 Uhr
olazgirl
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Zitat von Circeflex
  

Eine Staatsinsolvenz wäre die einzige richtige Konsequenz dieser Situation. Die Bevölkerung müsste verzichten, aber die Gläubiger (die jahrelang gute Zinsen verdient haben) eben auch.  

 

Das können Sie schon fordern, dass jemand verzichten "muss".

Muss das die Bevölkerung? Müssen das die Gläubiger?

Wie wollen Sie das denn durchsetzen, dass alle müssen? Ausnahmegesetze und Panzer in die Städte?

 

09.02.2012 20:01 Uhr
Kallewirsch
Äußerst erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 7473

 

Zitat von Lumpazi
Die Lösung

 

Lasst  Griechenland doch endlich Pleite gehen. Eine geordnete Insolvenz muss her. Die Griechen haben doch sonst keine Chance, vor lauter Sparzwängen wieder auf die Beine zu kommen !!

Sehe ich auch so. Nur. Mit einer so genannten geordneten Insolvenz tu ich mir, zumindest, was Griechenland anbelangt, schwer. Wer Ordnet wie, was und warum?

 

Zitat von _solon_
 

 

Oh doch - es gibt sogar eherne Gesetze - nur wurden diese nicht von einem Parlament verabschiedet sondern von Personen die einiges mehr drauf haben als viele Parlamentarier aller Länder. Breites Grinsen Ja!

________
Halt den Mund, hör auf zu heulen und lebe endlich

09.02.2012 20:02 Uhr
Kallewirsch
Äußerst erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 7473

 

Zitat von olazgirl
 

 

Pleite ist Griechenland je nach Definition bereits – mehr oder weniger.

Mag sein. Und welche Länder folgen als nächstes?

________
Halt den Mund, hör auf zu heulen und lebe endlich

09.02.2012 20:10 Uhr
PETEGE
Erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 1025

 

Zitat von olazgirl

 

Pleite ist Griechenland je nach Definition bereits – mehr oder weniger.

Was verstehen Sie denn unter einer Pleite? Konkurs, Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung, Bankrott, …

Aus eigener Kraft soll Griechenland sich wirtschaftlich neu ordnen? 

Und dann hoffen Sie darauf, dass dabei das deutsche Volk dann nicht all zu viel neu ordnen muss? 

Wir können noch ein paar Begriffe verwenden: Konkurs, Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung, Bankrott, 

Solange sie von den anderen noch am Leben gehalten werden sind sie noch nicht so pleite.

Meinen Sie, wenn das griechische Volk durch diese Knebelverträge, die ihm auferlegt werden, in die Armut gestürzt wird, sich eine wirtschaftliche Erholung einstellt. Bestimmt nicht. Solange der Inlandskonsum durch Gehalts-, Rentenkürzungen usw., in den Keller gefahren wird, geht wirtschaftlich auch nichts vorwärts. Woher sollen denn die Steuereinnahmen kommen?

10.02.2012 07:23 Uhr
Circeflex
Ständiges Mitglied


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Beiträge: 323

 

Zitat von leopold

 

 

Und Sie glauben wahrscheinlich, dass die Griechen nicht sparen müssten, wenn sie Pleite gehen. Eine Staatspleite ohne massive finanzielle Hilfe der EU und des IWF würde unweigerlich zu sozialen Unruhen oder sogar zum Bürgerkrieg in Griechenland führen. Von den finanziellen Auswirkungen im übrigen Euroland gar nicht zu reden. Die Rechnung wäre am Ende sowohl für die Griechen als auch für uns alle höher als beim jetzigen Rettungsplan.

 In der Volkswirtschaftlehre gibt es keine Gesetze, wie sie behaupten und das meine ich nicht nur, das ist so! Gesetze implizieren eine universelle objektive Gültigkeit. Das kann es in der VKL gar nicht geben. So genannte VKL-"Gesetze" basieren auf impirische Modellvorstelleungenen, die dann durch mathematische Funktionen objektiviert werden. Dies soll den Ganzen dann einen naturwissenschaftlichen Anstrich geben. Das nur mal so zur Klarstellung,

Und was sie da oben schreiben ist mal wieder Unsinn.

1. Natürlich wird es für GR finazielle Einschnitte geben müssen. Egal ob eine sofortige Insolvenz oder eine weitere Verschleppung der Insolvenz durch unsere Politiker durchgeführt wird. Oder sollen die EU weiter jährlich hunderte von Mrd. € an GR überweisen, damit die Menschen dort weiter so leben können wie bisher? Nein!.

2.  Sie reden nebulös von den finanziellen Auswirkungen auf das Euro-land, falls nicht eine weitere Insolvenzverschleppung durch die EU beibehalten wird. Welche denn? Bitte werden sie da mal konkret.

3. Und nochmals für sie. Weitere Hilfzahlungen an GR helfen einzig und allein den Banken und der Finanzwirtschft. Und dies auf Kosten der Steuerzahler.

4. Verbreiten sie halt nicht weiter so einen Unsinn wie "Deutschland hat anm meisten vom Euro profitiert" etc.. Velleicht sollte sie mal ein paar Jahre zurückdenken. Da war D schon mal der "kranke Mann Europas". Und das mit dem Euro. Und die anderen Europäer, inklusive GR, haben Party gefeiert.

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10.02.2012 07:43 Uhr
_solon_
Äußerst erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 13095

 

Zitat von Kallewirsch
 

 

Sehe ich auch so. Nur. Mit einer so genannten geordneten Insolvenz tu ich mir, zumindest, was Griechenland anbelangt, schwer.

...

Den Begriff "geordnete Insolvenz", eine Erfindung von ..., gibt es noch nicht auf Staatenebene.

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Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

10.02.2012 07:50 Uhr
_solon_
Äußerst erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 13095

zu #70

ohgottohgottohgott

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Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

10.02.2012 08:05 Uhr
Circeflex
Ständiges Mitglied


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Zitat von _solon_

zu #70

ohgottohgottohgott

 Kindergartenniveau...

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Schlagworte

Griechenland | Hilfspaket | ESM


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