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#46 (permalink) | |
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Ich bin meist nicht Ihrer Meinung, aber wo Sie Recht haben, haben Sie Recht ..... |
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#47 (permalink) | |
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Ach einen kleinsten gemeinsamen Nenner gibt es doch immer |
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#48 (permalink) | |
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Wobei es da oft nicht am Vokabular oder der Grammatik, sondern hauptsächlich an der Aussprache hapert. Deutsche und das "thi-äitsch" werden halt keine Freunde mehr
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#49 (permalink) | |
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#50 (permalink) | |
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Also vor gut 25 Jahren, in der Grundschule, hab ich selbst mir als Dialektsprecher von manchen Lehrern noch ganz andere Dinge anhören "dürfen". ("Sprich anständig, du bist hier in der Schule und nicht im Kuhstall..." und so was). Und das von "Pädagogen"! Das mit dem Beleg ist schwierig, weil ich kein Tonband dabei hatte. Macht aber nix. Denn: Es hat sich ja in der Pädagogik nach wie vor erst weitgehend aber noch nicht gänzlich durchgesetzt, dass Dialekte etwas wertvolles sind. Meine Frau hat vor drei oder vier Jahren eine sehr ausführliche Arbeit über das Thema geschrieben und wir haben viel darüber diskutiert. Sehr interessant.
Was meinen Sie, wie viele grammatikalische Regeln im deutschen Sprachraum die letzten 2.000 Jahre weggefallen und/oder durch andere ersetzt wurden? Ich bin kein Sprachwissenschaftler, aber mich würde es wundern, wenn das nicht im 3-stelligen Bereich liegen würde. Veränderung muss man nicht immer mit Degeneration gleichsetzen.
Von meinen Kindern, wenn es denn mehrere werden, erwarte ich, dass sie eine Sprache beherrschen, die halbwegs als Hochdeutsch durchgeht und gern eine Südfärbung haben darf. Wenn sie daneben noch etwas Dialekt beherrschen: Perfekt. Und wenn dann noch Raum für ein wenig Kanak-Denglisch bleibt: OK. Code-switching ist angesagt. |
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Zuletzt geändert von spacevulture, am 26.04.2012 um 14:04 Uhr
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#51 (permalink) | |
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Test, ey. Kann den mal jemand in Kanaksprak bringen? ( 1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. (2) Der Versuch ist strafbar. |
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#52 (permalink) | |
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1) Ey, wenn Du mi bescheisch, dann auf Maul, ja. 2) Ey, brauchsch gar ned erschd probiern, Alder. |
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#53 (permalink) | |
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Martin |
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#54 (permalink) | |
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Ach, nach meinem Besuch in Schottland kenne ich nun vier versch. Sprechweisen von Edinburgh. Das ist alles nicht so einfach Dabei war ich immer der vermessenen Meinung, das korrekt zu sprechen. Da musste mich eine Schottin aber eines besseren belehren. Viele andere Schotten hab ich trotz recht guter Englischkenntnisse überhaupt nicht verstanden, die klangen wie Piraten |
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#55 (permalink) | |
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Ich war vor 2 Jahren auf der Isle of Skye. Ich geh heute noch jede Wette ein, dass die dort Klingonisch sprechen... |
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#56 (permalink) | |
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Martin |
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#57 (permalink) | |
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Das Wort leitet sich von "Ceres", der römischen Göttin des Ackerbaus (und einiger anderer Sachen) ab, genauso wie das besonders bei Asterix-Lesern bekannte Cervisia. Mit Unwort hat das nichts zu tun, eher mit Unkenntnis des Lateinischen. (Ach ja, bevor sie's mit Z schreiben, schreiben sie's lieber mit K, wie Kaesar oder Kikero. |
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#58 (permalink) | |
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So habe ich die Schotten kennen gelernt. Sehr sympathisch. Und als Bonus sprechen wie wie Piraten Aber nun haben Sie mir nur erklärt, wie man schottisch spricht @Paul Cook: die Isle of Skye war leider nicht im Programm, aber immerhin die Isle of Mull. In Tobermory könnt ich es aushalten. Lecker frischen Fisch, eigenen Käse, Whisky und Bier. Da wäre ich wunschlos glücklich.
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#59 (permalink) | |
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siehe #35 |
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#60 (permalink) | |
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Soso. Das ist wohl Ihre ideologisch gefärbte Interpretation. Das hätten Sie gerne, gell? Ich verrate Ihnen was: Es ist einfach "in", so zu sprechen. Und viele, die so sprechen, wissen auch, wie bescheuert das klingt, und amüsieren sich insgeheim darüber. Sie tun's mit Selbstironie, auch wenn sie vielleicht gar nicht wissen, was das ist. P.S.: Wie schon mehrfach erwähnt, hat dieser slang mit Dialekt gar nichts zu tun, aber auch nicht das Geringste. Es ist ein Soziolekt, also eine schichtspezifische Sprache bzw. eine Sprache von Minderheiten, die sich oft dann auch auf andere Schichten ausbreitet und von denen adaptiert wird. Ein ähnliches Phänomen gibt es auch in der Mode, die mit Vorliebe, aber erst nach einer gewissen Zeit, jugendliche Protestströmungen aufsaugt und zunichte macht (siehe Punk, Grunge). |
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Zuletzt geändert von plupps, am 26.04.2012 um 19:31 Uhr
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