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#61 (permalink) | |
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Ich bin sehr dafür, dass Dialekte gepflegt und auch gesprochen werden.
Ist ganz interessant, wie sich die deutsche Sprache entwickelt hat und vor allem auch, dass die lateinische Sprache maßgelblich an der Ausformung und Entwicklung der deutschen Sprache beteiligt war. Lateinisch - eine Sprache, die sich seit Jahrtausenden kaum verändert hat!
Und da liegt meiner Ansicht nach eben das Problem. Das "Switchen" ist eben für viele nicht mehr möglich. Sie beherrschen nur dieses neue, primitive Deutsch und sind nicht fähig, sich in hochdeutscher Sprache und mit der passenden Grammatik dazu, zu artikulieren. Problem ist, dass diese neue Art von Sprache durch das Internet und die Telekommunikation eine derartige Verbreitung gefunden hat, dass wirklich sehr große Teile der Jugend heute so sprechen und auch schreiben. Und das geht meiner Beobachtung durch alle Bildungsschichten hindurch, eben, weil es viele in finden, so zu sprechen und weil es einfacher ist, sich keine Gedanken um Grammatik oder Regeln zu machen, sondern einfach so zu sprechen und zu schreiben, wie es einem gefällt. Reine Faulheit der "Chilling-Generation". Sprache wird vor allem durch das persönliche Umfeld geformt und gebildet. Sprechen also immer mehr diese Sprache, dann passen sich die anderen an und leider nicht umgekehrt. Ich will hier niemand verurteilen und selbstverständlich darf jeder so sprechen, wie er/sie möchte. Gut wäre es aber, wenn man dabei auch die Erlernung der schriftdeutschen Sprache im Auge behalten würde. Niemals lernt man die deutsche Grammatik so einfach und nebenbei, als wie im praktischen Gebrauch. Finde ich schade und völlig unnötig, wenn man also absichtlich grammatikalische Regeln ignoriert. Wir hatten auch Jugendsprache, ist klar. Diese Eigenheiten der jugendlichen Sprache gab und gibt es wohl immer. Aber das waren einzelne Wörter, die man sich später wieder abgewöhnen konnte. Lernt man aber im täglichen Sprachgebrauch kein ordentliches Deutsch, dann ist es um einiges schwieriger, das später zu erlernen. Ich glaube nicht, dass dieses "Kiezdeutsch" nur eine momentane Erscheinung ist. Dafür dauert das schon viel zu lange und hat sich schon viel zu sehr in der Jugend-und Kindersprache manifestiert. Ich glaube auch nicht, dass das wieder weg geht.....
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#62 (permalink) | |
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Also, unsere Kinder und deren Freunde, alle über 18 Jahre, sprechen eigentlich ganz normal. An was es fehlt, ist doch auch folgendes, an Büchern. Nein, nicht die Bücher fehlen sondern junge Abnehmer derselben. "Ich hör' es gerne, wenn die Jugend plappert: Goethe
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#63 (permalink) | |
Zustimmung. Hier noch ein eigener kleiner Gedankengang, kann also Blödsinn sein, aber egal: Kann es sein, dass die Entwicklung der Sprache einer Art Sprachdarwinismus folgt? Damit meine ich:
Zugegeben: Mein Latinum habe ich ausschließlich einer gewissen Fingerfertigkeit mit Lilliput-Wörterbüchern und Mini-Übersetzungen zu verdanken. Aber dass dieses Unwort auf Ceres zurückgeht, ist sogar mir klar. Wenngleich ich meine, dass die Dumpfbacken bei Kelloggs (oder wer immer das verbrochen hat) weniger an Ceres gedacht haben, als vielmehr an "cereals". |
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#64 (permalink) | |
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Nun,was ich gerne hätte entzieht sich komplett Ihrer Kenntnis,meine Ideolögie,insofern ich überhaupt eine habe,ebenso. Und wenn Ihnen zb Neukölln die grosse Unbekannte in Ihrer Gleichung sein sollte dann suchen Sie doch mal im Internet. Könnte sein,dass Ihre Ideologie dabei etwas durcheinander gerät. |
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#65 (permalink) | |
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" Cerealien" klingt besser als "Hühnerfutter". |
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#66 (permalink) | |
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Ja, ich denke, bald werden Sie auch Kanak-Deutsch sprechen müssen, um als Deutscher nicht aufzufallen. Wird Ihnen schon Angst?
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#67 (permalink) | |
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In ein paar Jahren gibt's das nicht mehr. |
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#68 (permalink) | |
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Schön für Sie,so in Erinnerungen zu schwelgen....freut mich....bleibt die Frage,was das alles mit meinem Beitrag zu tun hat,der sich nach wie vor auf deutsche Minderheiten in Schulklassen an deutschen Schulen bezieht. Sagen Sie s aber keinem weiter,diesen Slang pflege ich mit meinem türkischen Kumpel nur zu gerne und wir haben einen mords Spass dabei...
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#69 (permalink) | |
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Ich trauere immer noch der veräumten Gelegenheit nach, Neusprech in den Alltag zu integrieren. Doppelplusungut hätte sich als Einwanderungshemmnis erweisen können für Leute, die so wenig Respekt vor Müttern haben. Geh´zu Hause, du Sch*****, isch f*** dein Mutta!? Das ist eine Form der Integrationsunwilligkeit, die nicht zu beheben sein wird. Ich frage mich allerdings, wie sich die Mütter dieser "Herren" zum Gebahren ihrer Brut stellen. |
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#70 (permalink) | |
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Was hat denn das mit "Integrationsunwilligkeit" zu tun? Diese Unsprache (ich nenn das jetzt mal so) ist doch kein Phänomen, welches nur ausländische Mitbürger betrifft. Es betrifft auch einen großen Teil der deutschen Muttersprachler. Diskriminierende, beleidigende, vulgäre und rassistische Ausdrücke zu benutzen ist gesellschaftsfähig unter einigen Jugendlichen geworden.
Zum Glück gibts auf deutscher, als auch auf Migrantenseite immer noch einige Menschen, die solches Deutsch nicht sprechen und auch ihren Kindern nicht erlauben, so zu sprechen.
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#71 (permalink) | |
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Das sicher nicht. Aber der Ductus weist schon auf eine gewisse soziale Schicht hin, in der diese zu Recht " Unsprache " genannte Erscheinung entsteht.Und den Hauptteil stellen da schon - ich nenn` es mal - integrationsunwillige Personen. Teilweise dürfte es aber auch als Abgrenzung oder als Versuch einer Identifikation ( allerdings mit falschen Mitteln ) zu sehen sein.
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#72 (permalink) | |
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Nein, das ist definitiv nicht so und das weiß jeder, der sich mal unter deutschen Jugendlichen umhört.
Sicherlich benutzen auch ausländische Jugendliche diese Wörter, das will ich gar nicht abstreiten, aber es ist kein Problem der Migranten und hat auch rein gar nichts mit einem eventuellen Unwillen zur Integration zu tun und diese Sprache wird auch nicht zwangsläufig nur in den unteren Bildungsschichten gesprochen. Es ist die Sprache einiger Jugendlichen, ganz einfach. Habe selbst so ein "Exemplar" (deutsch) in der Verwandschaft und ich hoffe, das Kind hat richtiges Deutsch noch nicht ganz verlernt..... |
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#73 (permalink) | |
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Nahezu kein Ami traut sich das Wort Toilette oder sowas in den Mund zu nehmen, aber jedes zweite Adjektiv ist "motherfucking" - recht schizophren! Und dennoch sind die derzeit wieder mal ja sowas von rechtslastig. |
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#74 (permalink) | |
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Das ist wohl egal, weil die Mütter dort kulturbedingt wenig zu melden haben. |
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#75 (permalink) | |
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...manche können gar nicht anders... |
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