Mittwoch, 22. Mai 2013

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Israel und der Iran: Der Konflikt und die Meinungen dazu
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04.04.2012 10:24 Uhr
Erdbär  
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Zitat von Redaktion
Günter Grass kritisiert israelische Politik gegenüber Iran
«Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden»: Der Literaturnobelpreisträger Günter Grass hat in einem in der «Süddeutschen Zeitung» veröffentlichten Gedicht die israelische Politik gegenüber dem Iran heftig kritisiert.
Günter Grass kritisiert israelische Politik gegenüber Iran

 

 

Obwohl er ein Lügner und Mitglied der SS war, ist gegen eine sachlich begründete Kritik gegenüber Israel ja nichts auszusetzen!

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Die Deutschen werden den Juden Auschwitz niemals verzeihen!

Zuletzt geändert von Erdbär, am 04.04.2012 um 11:15 Uhr
04.04.2012 10:57 Uhr
spacevulture
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Zitat von DerMichel
Wann beginnt bei Ihnen die Geschichte Palästinas?

Das kann man nicht einheitlich beantworten. Erdgeschichtlich z.B. definitif nach der Erstarrung der Erdkruste, wobei ich nicht weiß, wann es Palestina aus dem Mehr gedrückt, aus dem Vulkankrater geworfen oder was auch immer sonst hat. Im historischen Sinn, da wo die ersten ausagekräftigen schriftlichen, bildlichen oder architektonischen Zeugnisse einen Funken Licht ins Dunkel der Prähistorie werfen. Politisch wiederum sollte letztere Grenze bedeutungslos sein.

04.04.2012 11:23 Uhr
Anonyme
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Weitgehend themenfremde Beiträge wurde in die Plauderecke ausgelagert.

Bleiben Sie bitte endlich mal sachlich beim Thema!

04.04.2012 11:38 Uhr
Aufgemerkt!
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Zitat von Erdbär
 

 

 

 

Obwohl er ein Lügner und Mitglied der SS war, ist gegen eine sachlich begründete Kritik gegenüber Israel ja nichts auszusetzen!

Achne.. auf einmal?

Dann ist Grass jetzt auch ein Nazi oder wie?

 

Die drehen sich doch wie ein Fähnchen im Wind!

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04.04.2012 12:43 Uhr
DerMichel
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Zitat von Remarc
 

 

Gute Frage, nächste Frage, dieser Streifen Küste hat wohl mehr fremde Herren gesehen als sonst ein Land. Die Chance, sich zu einer Nation zu entwickeln, war quasi nie gegeben. Wann und warum sich die Stämme Sems so entfremdet haben, lässt sich nicht so genau sagen. Der Staat Israel ist jedenfalls auch ein Konstrukt. Es wäre auch niemand begeistert, wenn Augsburg nach Ende des kalten Krieges die Hauptstadt des Staates Donauschwaben geworden wäre, nur weil es die USA als sinnvoll erachtet hat, den Heimkehrern aus Rumänien das Wort zu erteilen.

Die Frage elegant umschifft und probiert, das Thema auf einen Nebenkriegsschauplatz zu lenken.

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    "Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr." (Laotse, Kapitel 81)

04.04.2012 12:47 Uhr
DerMichel
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Zitat von Waldmann
 

 

Geschichte beginnt mit der Besiedlung eines Landstrichs durch Menschen. Man koennte natuerlich auch die Besiedlung von Pflanzen und Tieren mit einbeziehen.

Nun, eines sollte klar sein, von den in der Bibel erwaehnten Israeliten denen das Land lt. Buch der Buecher verheissen war emigrierte ein kleinerer Teil im Lauf der Jahrhunderte in aller Herren Laender. Der groessere Teil blieb da. Diese konvvertierten zum groessten Teil im Lauf der Geschichte zum Islam und diese Israeliten  nennt man heute gemeinhin Palaestinenser.

Die anderen, die Ausgewanderten gingen Mischehen ein, trugen ihren Glauben in die Umgebung und vom urspruenglichen juedischen Volk kan man bei ihnen in keinster Weise mnehr sprechen. Gibt da auch eine schoene Studie der israelischen Universitaet Haifa die das sehr detailiert nachweist.

Wir haben aktuell also die situation dass genau dem biblishcen Volk ihr Land geraubt wird von Menschen die im Lauf von zig Jahrhunderten einmal zum Judentum gekomemn sind aber die keinerlei biblischen Rechtsanspruch ableiten koennen wenn man denn die Bibel woertlich naeme.

 

Gute Karrikatur auf den Punkt gebracht brandneu und gerade auf dem Weg zu den Kiosken heute in der Voice of the nation, das ist eine linksliberale Zeitung, nurt so angemerkt.

 

Deshalb ist die jüdische Bevölkerung auch so homogen. Den Rest Ihres Ergusses lohnt sich, wie üblich, nicht zu kommentieren.

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    "Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr." (Laotse, Kapitel 81)

04.04.2012 13:10 Uhr
Gast_2139481608
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Zitat von DerMichel
 

 

Deshalb ist die jüdische Bevölkerung auch so homogen. Den Rest Ihres Ergusses lohnt sich, wie üblich, nicht zu kommentieren.

Sie sollten Ihre Links auch mal lesen, nur so ein gutgemeinter Rat.

Und danke, dass Sie zum Rest keine Argumente haben was ja durchaus aeusserst ueblich und nicht verwunderlich ist.

Warum z.B. kein Wort zur Haifastudie?

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04.04.2012 13:38 Uhr
DerMichel
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Zitat von Waldmann
 

 

Sie sollten Ihre Links auch mal lesen, nur so ein gutgemeinter Rat.

Und danke, dass Sie zum Rest keine Argumente haben was ja durchaus aeusserst ueblich und nicht verwunderlich ist.

Warum z.B. kein Wort zur Haifastudie?

Lesen bildet. Hier aus meinem verlinkten Interview:

"WELT ONLINE: Was ist das Ergebnis Ihrer Studie?

Atzmon: Verschiedenes. Lassen Sie mich Ihr Augenmerk zunächst auf Folgendes lenken: Juden teilen mehr genetisches Material miteinander als mit ihrer nichtjüdischen Umgebung.

WELT ONLINE: Dann sind die Juden also wirklich eine Familie?

Atzmon: Nun ja, in gewisser Hinsicht. Die Juden haben einen gemeinsamen Vorfahren, dessen Spuren sich in den Nahen Osten zurückverfolgen lassen. Wir können Informationen aus dem Genmaterial verwenden, um historische Ereignisse zu definieren. Etwa die Spaltung zwischen den iranischen und irakischen Juden auf der einen Seite - den sogenannten "Misrachim", den Juden im Nahen Osten - und den Aschkenasim, die vor ungefähr 2500 Jahren stattfand. Wir sehen auch verschiedene Mischungen. Die Aschkenasim haben besonders viel davon im ersten Jahrtausend angesammelt: Schließlich waren zehn Prozent der Bevölkerung des byzantinischen Reiches Juden, ungefähr sechs Millionen, viele von ihnen Konvertiten. Außerdem sehen wir deutlich den "aschkenasischen Flaschenhals"."

Stellen sie doch einfach für Ihre "Haifa-Studie" einen Link ein. Oder sind Sie damit überfordert? Sie sehen also ich habe die Sache gelesen und verstanden. Sie mögen das Interview zwar gelesen haben aber Sie haben es sicherlich nicht verstanden.

 



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    "Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr." (Laotse, Kapitel 81)

04.04.2012 14:00 Uhr
Erdbär  
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Zitat von Aufgemerkt!
 

 

Achne.. auf einmal?

Dann ist Grass jetzt auch ein Nazi oder wie?

 

Die drehen sich doch wie ein Fähnchen im Wind!

Hallo Genosse Aufgemerkt,

schon lange nichts mehr von dir gehört!

 

Ich verstehe deinen Beitrag jetzt nicht so ganz?

 

Willst du etwa deinen menschenverachtenten Beitrag mit dieser Grass-Kritik vergleichen?

 

Und, wieso soll denn jemand wie Grass kein Nazi sein, blos weil er ein paar Bücher geschrieben hat?

Ob Grass Nazi ist?, wenn überhaupt dann schon eher Antisemit.

Er war ja auch bei der SS und wenn er ein reines Gewissen gehabt hätte, hätte er das doch schon früher darstellen können, oder?

Aber ehrlich gesagt, interessiert es mich nicht ob Grass schwul, Nazi oder sonst was ist.......

 

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Die Deutschen werden den Juden Auschwitz niemals verzeihen!

04.04.2012 14:15 Uhr
Gast_2139481608
gelöscht
Beiträge: 976

Michel, das meinte ich. Sie sollten den Artikel eben zu Ende lesen. Dann sieht das Bild schon ganz anders aus.

Vergessen Sie dabei auch nicht den Hinweis auf die Jahreszahl 800 und den Flaschenhals, was ist dagegen mit den Menschen die in Palaestina geblieben sind und konvertierten zhum Islam und zum Christentum?

Guter Rat, ueberlassen Sie dasFeld lieber einem Ihrer Kollegen, Sie sind dem Nick Michel nicht gewachsen und beschaedigen ihn gerade irreparabel. Das wird Ihre Kollegen die sonst unter dem Nick schreiben nicht erfreuen.

Atzmon: Die Gründer der aschkenasischen Bevölkerung schrumpften im 15. Jahrhundert auf ein paar Zehntausend zusammen ...

WELT ONLINE: Das war die Folge der großen Pogrome in der Pestzeit.

Atzmon: Sie können eigentlich jede historische Katastrophe anführen, die damals passiert ist: Die Juden litten darunter. Doch diese paar Zehntausend waren am Anfang des 19. Jahrhunderts auf fünf Millionen angewachsen. Und Sie erinnern sich vielleicht, dass es vor dem Zweiten Weltkrieg in Europa neuneinhalb Millionen Juden gab. Aus einer sehr schmalen Basis wurde also eine sehr große Gruppe.

WELT ONLINE: War das deswegen, weil die Juden viele Kinder hatten - oder weil viele Nichtjuden zum Judentum konvertierten?

Atzmon: Die massenhafte Konversion von Nichtjuden hörte um das Jahr 800 herum auf. Danach heirateten Juden nur noch untereinander und erlaubten nicht mehr, dass Gene von außen dem Genpool hinzugefügt wurden. Wenn wir zählen, wie viel Genfluss es gab, kommen wir auf 0,5 Prozent: ausgesprochen wenig.



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04.04.2012 14:46 Uhr
DerMichel
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Zitat von spacevulture
 

 

Weder die einen noch die anderen, sondern Anhänger einfachster Naturreligionen, Schamanentraditionen und Ahnenkulte, alles viele 10-tausend Jahre vor den ersten Juden oder Muslimen. So gesehen könnte man alle Juden und Muslime dort rauswerfen und nur noch Leute dort leben lassen, die keiner "modernen" Religion angehören. 

 Oh, Sie haben Recht. Danke. Wieder was dazugelernt!

Natürlich haben Sie prinzipiell recht. Nur die Anhänger der Naturreligionen und der Schamanen streiten aktuell nicht in dieser Gegend.

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    "Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr." (Laotse, Kapitel 81)

04.04.2012 14:57 Uhr
spacevulture
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Zitat von Redaktion
Günter Grass kritisiert israelische Politik gegenüber Iran

Grass mag ein außerordentlicher Schreiberling sein. Als Nahostexperte ist er bisher nicht aufgefallen. Auch die "Argumentationshöhe" der Grass-Ausführungen läßt nicht auf besondere Expertise schließen. Wen interessiert es also sonderlich, was der Mann zu Dingen denkt, von denen er augenscheinlich nicht allzuviel Ahnung hat?

Wenn ich was über Gartengestalltung erfahren will, frage ich nicht meinen Automechaniker, wenn ich wissen will, was mir die Warnmeldung meines Autos sagen will frage ich nicht den Verkäufer vom Dehner und wenn ich was über Nahostpolitik lernen will, dann sicher nicht von einem Herrn Grass.

Zuletzt geändert von spacevulture, am 04.04.2012 um 15:30 Uhr
04.04.2012 15:32 Uhr
spacevulture
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Zitat von DerMichel
Natürlich haben Sie prinzipiell recht. Nur die Anhänger der Naturreligionen und der Schamanen streiten aktuell nicht in dieser Gegend.

 ...aber vielleicht nutzen sie meinen argumentativen Steilpass und klinken sich in den Streit ein... ängstlich

04.04.2012 16:10 Uhr
flyingdutchman
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Antisemitismusvorwurf die Keule der Heuchler !

Es ist nun hinlänglich bekannt das die Existenz Israels nicht in Frage gestellt wird oder gefährdet wird.Die Forderung das sich Israel endlich aus den besetzten Gebieten zurückzieht ist ja nun nicht gleichbedeutend mit der Auflösung des Staates Israel.Es wird ja nun immer deutlicher das der Staat Israel ohne ein kollektives Feindbild nicht lebensfähig wäre.Wäre heute Frieden in Israel würde  schwere Innere Auseinandersetzungen das Land gefährden.Schon jetzt demonstrieren hunderttausende gegen soziale Verelendung und Mangelwirtschaft.Grass hat natürlich recht wenn er damit rechnet als Antisemit diffamiert zu werden.Funktioniert doch gerade diese Keule in unserem Lande besonders gut um Kritiker mundtot zumachen.Kritisiert man Israel wegen ihrer Siedlungspolitik un den brutalen Vorgehen gegen Zivilisten ist man Antisemit kritisiert man die Türkei wegen ihres Völkermordes gegen Armenier und des Vorgehens gegen Kurden ist man Ausländerfeind oder Nazi der Rest die dann noch das Maul aufmachen sind meist Terroristen.Wer ständig versucht anderen ein schlechtes Gewissen einzureden und diese damit mundtot zu machen ist selbst der Gewissenlosesten einer.Bei aller Kriegsrhetorik Israels Iran wird ihnen nicht den gefallen tun Israel anzugreifen das müssen die Israelis schon selbst anfangen mit all zu viel Kritik müssen sie ja weltweit nicht rechnen denn wer will sich schon als " Antisemit " brandmarken lassen.

04.04.2012 16:10 Uhr
Redaktion
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Günter Grass-Gedicht sorgt in Israel für Entsetzen
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Günter Grass-Gedicht sorgt in Israel für Entsetzen

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Schlagworte

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