Mittwoch, 19. Juni 2013

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Kanzlerin Merkel muss Gästeliste und Küchenrechnung offenlegen
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23.03.2012 08:35 Uhr
PETEGE
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Zitat von Sunshine-74

Hat Deutschland wirklich keine anderen, sicherlich ernsteren Probleme? Wir machen uns doch lächerlich mit so einem Pipifax!

 

 

Außer Politiker und ihre geschaffenen Probleme kenne ich eigentlich keine.

23.03.2012 08:42 Uhr
PETEGE
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Zitat von Zeus

Natürlich haben wir weit größere Probleme.Aber wenn man bedenkt,das dieser Herr Ackermann im letzten Jahr über 9 Mille.gemacht hat Punkkönnte er doch die Angela,auf eine Bockwurst einladen.Da müßten wir diesen,,Krisengewinnler,,nicht auch noch mit durchfüttern.

Ackermann war in Ordnung, das war Schweizer Qualitätsarbeit. Schauen sie mal die anderen Banken an, wie die aus der Finanzkriese gekommen sind.

Das was nach Ackermann kommt weckt nicht gerade Vertrauen.

23.03.2012 14:59 Uhr
Sunshine-74
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 Die Politiker sind für alle Probleme verantwortlich? So einfach ist Ihre Welt? Glückwunsch!

Zitat von PETEGE

 

Außer Politiker und ihre geschaffenen Probleme kenne ich eigentlich keine.

 

23.03.2012 18:13 Uhr
PETEGE
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Zitat von Sunshine-74

 Die Politiker sind für alle Probleme verantwortlich? So einfach ist Ihre Welt? Glückwunsch!

 

Zählen Sie doch mal ein paar öffentliche Probleme auf, bei denen die Politik nicht mit beteiligt ist oder durch Untätigkeit  Verantwortung trägt. Kann auch auf andere Länder übertragen werden. Die privaten Probleme (Gesundheit usw.) wollen mir hier mal außer Acht lassen.

23.03.2012 21:53 Uhr
Sepp1950
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Zitat von Sunshine-74
 

 Es kommt doch gar nicht mehr drauf an, was jemand gemacht hat, sondern ob es die Medien aufgreifen oder nicht. Wenn sich die Presse mal auf jemanden eingeschossen hat, dann kann er eigentlich den Hut nehmen. Ganz egal ob schuldig oder nicht. Eine recht bedenkliche Entwicklung, meiner Meinung nach!

 

 

Die Presse hatte sich doch im Fall Wulff als große Aufklärer aufgespielt (unsere Zeitung übrigens auch), die keinen politischen Einfluss nehmen will aber Ihre Aufklärungspflicht wahr nimmt. Aber auch nicht berichten bei gleicher Ausgangslage ist politische Einflussnahme.

@Petege auch die Presse kann ein Problem sein.

26.03.2012 10:11 Uhr
Sunshine-74
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Überschuldung zum Beispiel. Keine Finanzkrise ohne den Normalbürger, der weit über seine Verhältnisse leben wollte.

Sicherlich sind Politiker sozusagen per Definition immer in öffentliche Probleme involviert --- logisch, das ist ja ihr Job. Und klar, wenn ich die "privaten" Probleme ausklammer und die Politiker schuld sind, entweder weil sie etwas machen oder weil sie nichts machen, dann wird die Welt natürlich recht einseitig. Aber das ist ja auch schön, oder? Hauptsache jemand hat Schuld und man muss sich nicht an der eigenen Nase fassen.

Zitat von PETEGE

 Zählen Sie doch mal ein paar öffentliche Probleme auf, bei denen die Politik nicht mit beteiligt ist oder durch Untätigkeit  Verantwortung trägt. Kann auch auf andere Länder übertragen werden. Die privaten Probleme (Gesundheit usw.) wollen mir hier mal außer Acht lassen.

 

Zuletzt geändert von Sunshine-74, am 26.03.2012 um 10:31 Uhr
26.03.2012 10:13 Uhr
Sunshine-74
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Beiträge: 916

 Diese vermeintliche Aufklärungspflicht wurde aber recht einseitig wahrgenommen. Von ausgewogener Berichterstattung keine Spur.

Zitat von Sepp1950

Die Presse hatte sich doch im Fall Wulff als große Aufklärer aufgespielt (unsere Zeitung übrigens auch), die keinen politischen Einfluss nehmen will aber Ihre Aufklärungspflicht wahr nimmt. Aber auch nicht berichten bei gleicher Ausgangslage ist politische Einflussnahme.

@Petege auch die Presse kann ein Problem sein.

 

26.03.2012 23:23 Uhr
PETEGE
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Zitat von Sunshine-74

Überschuldung zum Beispiel. Keine Finanzkrise ohne den Normalbürger, der weit über seine Verhältnisse leben wollte.

Sicherlich sind Politiker sozusagen per Definition immer in öffentliche Probleme involviert --- logisch, das ist ja ihr Job. Und klar, wenn ich die "privaten" Probleme ausklammer und die Politiker schuld sind, entweder weil sie etwas machen oder weil sie nichts machen, dann wird die Welt natürlich recht einseitig. Aber das ist ja auch schön, oder? Hauptsache jemand hat Schuld und man muss sich nicht an der eigenen Nase fassen.

 

Wenn sich ein Normalbürger überschuldet, dann ist das sein privates Problem. Hier sollte im Vorfeld mal nachgerechnet werden, welche finanzielle Leistung problemlos erbracht werden kann.

Betrachtet man aber solche Betrügerpapiere wie die Lehman-Zertifikate, dann ist hier wohl die Politik gefordert, dass so etwas erst gar nicht auf den Markt kommen kann.

27.03.2012 08:57 Uhr
Sunshine-74
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Da sind sie etwas schief gewickelt, mein Bester. Die Betrügerpapiere sind deswegen Betrügerpapiere geworden, weil die zugrundeliegenden Hypotheken von Normalbürgern in betrügerischer Absicht aufgenommen wurden. Wenn die Papiere auf werthaltigen Hypotheken basiert hätten, dann wäre auch die Verbriefung werthaltig gewesen. Die Lehman-Papiere (wie auch alle anderen) hängen ja nicht im luftleeren Raum. Aber das Schöne ist ja: auch hier hat sich der Markt selbst geregelt.

Mal ganz abgesehen davon sitzen die Politiker ja nicht den ganzen Tag vor der Kristallkugel --- viele der Konsequenzen konnten weder von den Politikern noch den involvierten Bankern abgeschätzt werden --- sonst hätte man Lehman sicherlich nicht Pleite gehen lassen. Und hinterher -- ja, da sind wir dann alle schlauer.

Zitat von PETEGE

 

Wenn sich ein Normalbürger überschuldet, dann ist das sein privates Problem. Hier sollte im Vorfeld mal nachgerechnet werden, welche finanzielle Leistung problemlos erbracht werden kann.

Betrachtet man aber solche Betrügerpapiere wie die Lehman-Zertifikate, dann ist hier wohl die Politik gefordert, dass so etwas erst gar nicht auf den Markt kommen kann.

 

27.03.2012 14:43 Uhr
bbuchsky
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Die Kredite wurden von Banken und Fondsgesellschaften an Jeden vergeben, um Amerika zu einem Land der Grundbesitzer zu machen, das war politisches Programm (hauptsächlich natürlich von der Finanzwirtschaft initiiert). Die prämiengeilen Drückerkolonnen schwatzten sie zugegeben urdummen Amerikanern auf, auch wenn die absehbar platzen würden, weil man den Ausfall versichern konnte. Ja, man darf das sogar immer noch. Nicht mal die Eigenen, sondern die Ausfälle, die man woanders "produziert".

Die Abwicklung der Kredite ergab Gewinne, der Pfändungsboom ergab Gewinne, die Verluste ließ man sich von Steuerzahlern ausgleichen. Die Volumina ließen sich durch den Handel mit den Verlusten derart vergrößern, dass man immer wieder die Gewinne minehmen kann, und bekommt die Verluste wegen Systemrelevanz erstattet.

Diesem System laufen unsere gewählten Lakaien offenbar hilflos hinterher.

27.03.2012 16:49 Uhr
Sunshine-74
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Sie müssen hier nicht die Finanzkrise erklären. Ich weiss selbst nur zu gut, wie das ganze gelaufen ist. Tatsache und Punkt meiner Argumentation war, dass dieses Problem von den sog. "Normalbürgern" losgetreten wurde. Ich kann auch nicht alles kaufen, was mir irgendjemand aufschwatzen will --- da ist Eigenverantwortung und Mitdenken gefragt. Und zwar von jedem Einzelnen.

Zitat von bbuchsky

Die Kredite wurden von Banken und Fondsgesellschaften an Jeden vergeben, um Amerika zu einem Land der Grundbesitzer zu machen, das war politisches Programm (hauptsächlich natürlich von der Finanzwirtschaft initiiert). Die prämiengeilen Drückerkolonnen schwatzten sie zugegeben urdummen Amerikanern auf, auch wenn die absehbar platzen würden, weil man den Ausfall versichern konnte. Ja, man darf das sogar immer noch. Nicht mal die Eigenen, sondern die Ausfälle, die man woanders "produziert".

Die Abwicklung der Kredite ergab Gewinne, der Pfändungsboom ergab Gewinne, die Verluste ließ man sich von Steuerzahlern ausgleichen. Die Volumina ließen sich durch den Handel mit den Verlusten derart vergrößern, dass man immer wieder die Gewinne minehmen kann, und bekommt die Verluste wegen Systemrelevanz erstattet.

Diesem System laufen unsere gewählten Lakaien offenbar hilflos hinterher.

 

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