Freitag, 24. Mai 2013

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Kauder (CDU): Der Islam gehört nicht zu Deutschland
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21.04.2012 20:15 Uhr
PuK
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Zitat von Anticlark
 

WELT-Online hat den Schriftsteller Martin Mosebach interviewt.

Welt-Online aus dem Axel Springer Verlag und Martin Mosebach, da haben sich dann ja die richtigen gefunden. :yes:

"Nur wer auf Knien glaubt, kann glauben."
"Nach dem zweiten Vatikanischen Konzil hätte der nicht auferstandene Jesus genauso gut Ehrenmitglied der SPD sein können".
"Auch wenn wir Katholiken sind, so entstammen wir doch einem Land mit langer Zeit militanter Vorherrschaft protestantischer Kultur..."

Martin Mosebach, Häresie der Formlosigkeit
21.04.2012 20:33 Uhr
Gast_726401649
gelöscht
Beiträge: 582

 

Zitat von Waldmann
 

 

Gewiss kann ich Ihnen Belege liefern. Allerdings pflege ich mich nicht durch das Interent zu bilden. Gerne bekommen Sie morgen die entsprechenden Belege wenn ich meine diesbezueglichen Buecher greifbar habe.Ob es aber die Muehe wert ist das fuer Sie zusammenzustellen bezweifle ich etwas.

Falls Sie am Thema tatsaechlich Interesse haben habe ich Ihnen ohnehin eine reichhaltige Literatur geliefert aus der Sie frei auswaehlen koennen.. Zum Einstieg empfehle ich.

Waldmann Sie brauchen keine Bücher rauszusuchen, Bücher über die Päpste gibt es zu Hauf. Sie werden doch nicht allen Ernstes behaupten wollen, weil sich jemand -in dem Fall Ihr Gerbert- mit arabischen Wissenschaften beschäftigt hat, der Islam deswegen zu Deutschland gehört. Nun verweisen Sie auf Bücher über Gerbert.

Erläutern Sie lieber kurz, präzise, verständlich und nachvollziehbar einen echten Zusammenhang.

Vielleicht hatte ich mich nicht klar genung ausgedrückt. Ich möchte von Ihnen eine Stelle in Goethes Faust wissen, welche wie Sie sagen beweist, dass der Islam zu Deutschland gehört.

Und noch was: Also, Sie behaupten hier erst vor wenigen Tagen, dass die 5 Prozent der deutschen Katholiken keine Rolle in der Weltkirche spielen. Nun frage ich Sie, was bedeuten dann die 5 Prozent der Muslime hier? Merken Sie was?

Und ab wie viel Prozent der Einwohner gehört eine Religion zum Land, wer macht das woran fest?

Die Menschen die hier leben gehören vielleicht zu Deutschland - wenn sie sich mit der deutschen Verfassung einverstanden erklären. Welche Religion jeder hat ist mir ehrlich ziemlich wurscht solange er andere damit nicht behelligt und auf den Zeiger geht.

Eine Religion "gehört" nicht zu einem Land, vielleicht gibt es landesübliche oder -typische Religionen bestimmter Länder. Der Islam gehört nicht zu Deutschland.

 

Zuletzt geändert von Gast_726401649, am 21.04.2012 um 20:41 Uhr
21.04.2012 20:58 Uhr
bbuchsky
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Zitat von Mullerto
 

Wie viele Nobelpreisträger kommen aus dem europäischen Raum und wie viele aus dem -sagen wir mal- orientalischen?

 

Das gildet nich! Bösartig und gemein. Für die Algebra gabs keinen.

Sind auch faire Sportskanonen...... Ph34r

Die Argumentation gegen diesen Kniefall unserer religiösen Volksvertreter liegt im offensichtlichen Fehlen einer demokratischen Tendenz in religiös dominierten Systemen. Wer, egal welcher Konfession oder Religion angehörig, ein nichtdemokratisches System bevorzugt, sollte sich nicht in die Politik begeben, sondern in seiner Kirche wirken. Keins der islamisch dominierten Systeme erlaubt freie Presse, freie Berichterstattung, freie Meinung und so weiter. Der Koran als Teil unserer Gesellschaft? Für die Damen im Land werden da ganz neue Perspektiven denkbar. Nix Quote, Führerscheine weg!

Nur weil sich unsere immer noch nicht säkularen Politiker ihre feuchten Träume nicht verwehren lassen wollen, erlaubt man den noch größeren Narren ihren Humbug. Schön, wenn dann der Innenminister seine verfassungsfeindliche Einstellung auch noch vor sich hertragen darf.

21.04.2012 23:30 Uhr
Pusteblume
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Der Islam gehört zu Deutschland.... kann ich aber nur negative Zahlen und Geschehnisse berichten. Dann lieber nein  er gehört nicht zu Deutschland dann bleibt es bei der "Unbekannten ................................"

22.04.2012 07:13 Uhr
_solon_
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Zitat von spacevulture
Banalitäten 2

Wenn es sich überhaupt irgendwie lohnt, über das Thema "Islam als Teil unsere Kultur" nachzudenken, dann doch darüber, welche Forderungen sich daraus ergeben könnten, dass der Islam in unserer Kultur aufgeschlagen ist.

Nur weil der Islam zu einem Bestandteil unserer Kultur geworden ist, heißt das nicht, dass wir deshalb auf einmal irgendwelche seltsamen Bräuche wie Ehebrechersteinigung, Zwangsverheiratung, Schwulenhaß oder schlechte Behandlung von Frauen/Töchter dulden müssten (um mal ein paar der Stndard-Klischees zu bedienen) oder auch nur ein Jota nachgeben müssten, wenn es um die unumschränkte Geltung der freiheitlich demokratischen Grundordnung geht.

Der Islam ist da. Aber er und alle die ihm nachfolgen, haben nach unseren bestehenden Regeln zu spielen. Und wenn irgend einer das nicht tut, dann müssen enstprechende Sanktionen kommen.  

Vielleicht wurde auch das "gehört zu" manchmal nicht ganz richtig interpretiert. Er ist Teil unserer Gesellschaft.(Punkt)

Das sind einfach Tatsachen die man nicht wegleugnen kann(nochmals (Punkt).

Besagte Bevölkerungsgruppe muß sich nach unseren Spielregeln richten. Und nicht nur die.

Auch andere Anhänger bestimmter Glaubensrichtungen müssen sich nach unseren Spielregeln richten (wenn man die Anzahl der Vorbestraften mal bei uns ansieht sind das auch etliche die das nicht tun).

________
Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

22.04.2012 09:09 Uhr
Philogenes
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Zitat von _solon_
 

 

Vielleicht wurde auch das "gehört zu" manchmal nicht ganz richtig interpretiert. Er ist Teil unserer Gesellschaft.(Punkt)

Das sind einfach Tatsachen die man nicht wegleugnen kann(nochmals (Punkt).

Besagte Bevölkerungsgruppe muß sich nach unseren Spielregeln richten. Und nicht nur die.

Auch andere Anhänger bestimmter Glaubensrichtungen müssen sich nach unseren Spielregeln richten (wenn man die Anzahl der Vorbestraften mal bei uns ansieht sind das auch etliche die das nicht tun).

Sauber und unmissverständlich formuliert. (Punkt)

________
Text  100% chlorfrei gebleicht, durch glückliche Elektronen erzeugt. Keine Lagerelektronenhaltung, kein Arbeitszwang. 

22.04.2012 09:15 Uhr
SemanurIlkbahar
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Doch - Islam gehört mittlerweile zu Deutschland.

Das liegt doch wohl auf der Hand oder?

Islam gehört mittlerweile zu Deutschland, genauso wie das Judentum, Hinduismus, Buddismus und alle anderen Exemplare.

Wo ist denn nur das Problem??

 

Es gibt zahlreiche Moscheen, ja sogar in einigen Bundesländern geht der Islam als dieser zu den Unterrichtsfächern - mit Erfolg.

Es gibt Boutiquen mit islamischer Literatur, Bekleidung, Lebensmitteln usw.

 

Ich frage mich immer wieder - wo nur das Problem liegt?

 

PS: Ein wahrer Gläubiger Muslim wird seine Frauen/Töchter nicht schlecht behandeln. Ein wahrer Gläubiger Muslim wird sein Bestes geben um mit andersgläubigen auszukommen. Nachbarschaftspflege ist groß geschrieben. Ein wahrer Gläubiger Muslim achtet die Wünsche und Bedürfnisse des anderen - ABER nur wenn es nicht gegen sein Glauben spricht, heisst also - bei euch wird Schwein verzehrt, deshalb tun wir es noch lange nicht. Bei euch tragen die Ladys leichtere freizügigere Kleidung, deshalb müssen wir das noch lange nicht um bei euch akzeptiert zu sein oder?

Wenn all das und noch vieles mehr daran scheitern sollte, von den Hassern akzeptiert zu werden - dann lasse ich mich gerne weiter schickanieren und beleidigen! Ich stehe zu und hinter meinem Glauben! Nur um mich anzupassen brauch ich mich selbst dabei nicht zu verlieren! Punkt!!!

Zuletzt geändert von SemanurIlkbahar, am 22.04.2012 um 09:19 Uhr
22.04.2012 09:40 Uhr
DerMichel
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Zitat von SemanurIlkbahar
Doch - Islam gehört mittlerweile zu Deutschland.

Das liegt doch wohl auf der Hand oder?

Islam gehört mittlerweile zu Deutschland, genauso wie das Judentum, Hinduismus, Buddismus und alle anderen Exemplare.

Wo ist denn nur das Problem??

 

Es gibt zahlreiche Moscheen, ja sogar in einigen Bundesländern geht der Islam als dieser zu den Unterrichtsfächern - mit Erfolg.

Es gibt Boutiquen mit islamischer Literatur, Bekleidung, Lebensmitteln usw.

 

Ich frage mich immer wieder - wo nur das Problem liegt?

 

PS: Ein wahrer Gläubiger Muslim wird seine Frauen/Töchter nicht schlecht behandeln. Ein wahrer Gläubiger Muslim wird sein Bestes geben um mit andersgläubigen auszukommen. Nachbarschaftspflege ist groß geschrieben. Ein wahrer Gläubiger Muslim achtet die Wünsche und Bedürfnisse des anderen - ABER nur wenn es nicht gegen sein Glauben spricht, heisst also - bei euch wird Schwein verzehrt, deshalb tun wir es noch lange nicht. Bei euch tragen die Ladys leichtere freizügigere Kleidung, deshalb müssen wir das noch lange nicht um bei euch akzeptiert zu sein oder?

Wenn all das und noch vieles mehr daran scheitern sollte, von den Hassern akzeptiert zu werden - dann lasse ich mich gerne weiter schickanieren und beleidigen! Ich stehe zu und hinter meinem Glauben! Nur um mich anzupassen brauch ich mich selbst dabei nicht zu verlieren! Punkt!!!

(pauschale Verunglimpfung/NuB 7.2)

________
    "Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr." (Laotse, Kapitel 81)

Zuletzt geändert von Anonyme, am 22.04.2012 um 21:06 Uhr
22.04.2012 11:11 Uhr
Athineos
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Zitat von Waldmann
  Eben von der Architektur bis zur Philosophie. Kennen Sie sich eigentlich mit der Uebernahme der altgrieschischen Lehren durch die muslimischen Philosophen etwas aus? Und wenn ja, koennten Sie hier dazu etwas beitragen?

Spontan fällt mir dazu ein, dass die platonische Überlieferung zum Teil und die aristotelische zum größten Teil Rückübersetzungen aus dem Arabischen sind.

 

 

Zitat von Waldmann
 

 

Mich wundert ja, dass gerade Sie die alten Griechen in der Liste nicht erwaehnen.

Das hätte ich selbstverständlich liebend gern getan, aber ...leider habe ich es eben wie zitiert gelernt!

 

Zitat von _solon_
 

 

Vielleicht wurde auch das "gehört zu" manchmal nicht ganz richtig interpretiert. Er ist Teil unserer Gesellschaft.(Punkt)

So sehe ich es auch.

Aber durch diese Wischi- Waschi- Ausdrucksweise entstehen eben diese  Interpretationensdivergenzen, mit denen  jeder Seite genüge getan werden und sich der Aussagende immer fein aus der Affäre ziehen kann.

 

________
μολὼν λαβέ

Zuletzt geändert von Athineos, am 22.04.2012 um 11:16 Uhr
22.04.2012 14:04 Uhr
Alois
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Zitat von SemanurIlkbahar

Bei euch tragen die Ladys leichtere freizügigere Kleidung, deshalb müssen wir das noch lange nicht um bei euch akzeptiert zu sein oder?

Oha... wer sagt Ihnen denn, dass die Ladys bei *uns* freizügige Kleidung tragen müssen? Müssen sie nämlich ganz und garnicht. Sie müssen sich aber auch nicht zugeknöpft geben, wie bei *euch*, um akzeptiert zu werden! Oder haben *eure Ladys* sogar Sanktionen zu befürchten, wenn sie sich nicht an *eure* Kleidervorschriften halten?

22.04.2012 14:09 Uhr
Gast_2139481608
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Beiträge: 976

 

Zitat von Mullerto
 

 

Waldmann Sie brauchen keine Bücher rauszusuchen, Bücher über die Päpste gibt es zu Hauf. Sie werden doch nicht allen Ernstes behaupten wollen, weil sich jemand -in dem Fall Ihr Gerbert- mit arabischen Wissenschaften beschäftigt hat, der Islam deswegen zu Deutschland gehört. Nun verweisen Sie auf Bücher über Gerbert.

Erläutern Sie lieber kurz, präzise, verständlich und nachvollziehbar einen echten Zusammenhang.

Vielleicht hatte ich mich nicht klar genung ausgedrückt. Ich möchte von Ihnen eine Stelle in Goethes Faust wissen, welche wie Sie sagen beweist, dass der Islam zu Deutschland gehört.

Und noch was: Also, Sie behaupten hier erst vor wenigen Tagen, dass die 5 Prozent der deutschen Katholiken keine Rolle in der Weltkirche spielen. Nun frage ich Sie, was bedeuten dann die 5 Prozent der Muslime hier? Merken Sie was?

Und ab wie viel Prozent der Einwohner gehört eine Religion zum Land, wer macht das woran fest?

Die Menschen die hier leben gehören vielleicht zu Deutschland - wenn sie sich mit der deutschen Verfassung einverstanden erklären. Welche Religion jeder hat ist mir ehrlich ziemlich wurscht solange er andere damit nicht behelligt und auf den Zeiger geht.

Eine Religion "gehört" nicht zu einem Land, vielleicht gibt es landesübliche oder -typische Religionen bestimmter Länder. Der Islam gehört nicht zu Deutschland.

 

Sie sollten meine Beitraege etwas sorgfaeltiger lesen. Dann wuerden sie mir nicht staendig Dinge in den Mund legen die ich so nicht geschrieben habe.

Zwei Dinge gilt es auseinanderzuhalten: Zum einen die Situation heute, niemand wird bestreiten koennen, dass in Deutschland 5 % der Einwohner Muslime sind. Die Haelfte davon deutsche Staatsbuerger. Diese gehoeren zu Deutschland und damit automatiscbh der Islam auch. Hier koennte man die Diskussion beenden da das Thema rein gar nichts hergibt weil zu offensichtlich.

So ganz nebenbei sei erwaehnt, wenn Sie schon darauf Wert legen, dass die knapp 3 % deutschen Katholiken in der weltkirche selbstverstaendlich ein Teil des ganzen Katholizismus sind. Nur eben weniger wichtig als sie selbst sich haeufig nehmen. Nicht anders ist es beim deutschen Islam, so mancher ist in seiner Untergangsstimmung des Abendlandes nicht gerade in der Realitaet.

 

Und dann gibt es eben das andere viel interessantere Thema, eine offene Diskussion wie  in der Geschichte Christentum und Islam gegenseitig voneinander profitiert haben oder dann auch die Gegenseite.

Ich habe jetzt auch einfach nur drei Sekunden gegoogelt, zu Ihrem Gerbert und Faust. Ich habe auch nciht geschrieben, Gerbert sei im Faust erwaehnt sondern, dass erd as Urbild fuer diesen ist. Also die historische Figur die die Literaten spaeter dann Faust nannten.  Gleich als erstes unter zahlreichen kommt dieser Link dazu bei Google.

Daraus der erste und letzte Abschnitt:

Staune nicht, dass die Trägheit des törichten Pöbels,
die nie sich an die Wahrheit gekehrt, als Zauberer mich verschrien,
weil
ich des Archimed's Kunst und die Lehre der Weisheit betrieben.

Damals, als man nichts wissen zum Ruhme gezählt,
galt ich den Rohen als Zauberer; doch es verkündet mein Grabmal,
das ich im frommen Sinn, treu und in Ehren gelebt.

Epitaph auf Gerbert v. Aurillac  [Verf.: Abraham Bzovius, 1565-1635]

 

Es ist nicht leicht, die Auswirkungen von Gerberts Wirken in ihrem ganzen Umfang zu bewerten. Kaum ein Anderer hat auf derart vielen Gebieten zum Fortschritt beigetragen. Sein ungeheures Wissen enthob den Papst allen Zeitgenossen, so dass sich die Legende seiner bemächtigte, ihn zum Urbild des Faust und [...] zum großen Magier erklärte [Kühner, 1990]. Auch wenn sich die Pläne Gerberts und Ottos zu einem neuen Weltreich zerschlugen, so war doch eine Wende geschafft 13 . Die Menschen schienen aus ihrer Lethargie erwacht. Neue, produktivere Techniken verbreiteten sich. Überall entstanden die Kirchen der Romanik als Symbole einer erneuerten Welt. Der Vormarsch des Islam wurde gestoppt. Für mehr als ein Jahrhundert waren die Weichen gestellt 14 .

________

22.04.2012 15:13 Uhr
leopold
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Zitat von SemanurIlkbahar
Doch - Islam gehört mittlerweile zu Deutschland.
                               

Ich frage mich immer wieder - wo nur das Problem liegt?

 

 

Es gibt eigentlich kein Problem. Nur das eine Problem eben, dass es in jeder Gesellschaft einen bestimmten Anteil von Menschen gibt, die Angst vor fremden Kulturen haben. Das ist in christlichen Gesellschaften nicht anders als in islamischen oder jüdischen. Deswegen wäre es ja so wichtig, dass die Menschen ihre Religion nicht so wichtig nehmen oder sich am besten ganz davon verabschieden. Dann gäbe es zumindest den Hauptgrund oder meinetwegen auch den Hauptanlass  für den Hass auf das Fremde nicht mehr.

22.04.2012 17:37 Uhr
Anticlark
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Zitat von leopold
 

 

 

Es gibt eigentlich kein Problem. Nur das eine Problem eben, dass es in jeder Gesellschaft einen bestimmten Anteil von Menschen gibt, die Angst vor fremden Kulturen haben. Das ist in christlichen Gesellschaften nicht anders als in islamischen oder jüdischen. Deswegen wäre es ja so wichtig, dass die Menschen ihre Religion nicht so wichtig nehmen oder sich am besten ganz davon verabschieden. Dann gäbe es zumindest den Hauptgrund oder meinetwegen auch den Hauptanlass  für den Hass auf das Fremde nicht mehr.

Kein Mensch hat bei uns Angst vor fremden Kulturen und vor fremden Religionen, die sich nicht anmaßen, daß alle Menschen nach ihren religiösen Vorschriften leben müssen, wenn sich die Mehrheitsverhältnisse zu deren Gunsten verändern. Keinen stört ein Buddhist, ein Hinduist, ein Brahmane oder ein Anhänger irgendeiner christlichen oder sonstigen Sekte, die tatsächlich nur Religion ist.

Aber Angst haben muß man vor einer Religion, die Religionsfreiheit ablehnt, die ihr eigenes Rechtssystem der Ungleichheit einführen will und die überall, wo sie die Mehrheit stellt, Christen und Andersgläubige gnadenlos verfolgt. Auf den Weltverfolgungsindex von Opendoors sei hier beispielhaft hingewiesen.

________
In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht. Kurt Tucholsky (1890-1935), dt. Schriftsteller

22.04.2012 17:53 Uhr
Carlos
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Zitat von Anticlark

 

Aber Angst haben muß man vor einer Religion, die Religionsfreiheit ablehnt, die ihr eigenes Rechtssystem der Ungleichheit einführen will und die überall, wo sie die Mehrheit stellt, Christen und Andersgläubige gnadenlos verfolgt. Auf den Weltverfolgungsindex von Opendoors sei hier beispielhaft hingewiesen.

 Absolut richtig. Daumen rauf

22.04.2012 17:58 Uhr
leopold
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Zitat von Anticlark

 

Kein Mensch hat bei uns Angst vor fremden Kulturen und vor fremden Religionen, die sich nicht anmaßen, daß alle Menschen nach ihren religiösen Vorschriften leben müssen, wenn sich die Mehrheitsverhältnisse zu deren Gunsten verändern. Keinen stört ein Buddhist, ein Hinduist, ein Brahmane oder ein Anhänger irgendeiner christlichen oder sonstigen Sekte, die tatsächlich nur Religion ist.

Aber Angst haben muß man vor einer Religion, die Religionsfreiheit ablehnt, die ihr eigenes Rechtssystem der Ungleichheit einführen will und die überall, wo sie die Mehrheit stellt, Christen und Andersgläubige gnadenlos verfolgt. Auf den Weltverfolgungsindex von Opendoors sei hier beispielhaft hingewiesen.

 

Gäbe es den Islam nicht, würden Leute wie Sie eine andere Gruppe finden, die Ihnen nicht passt. Beispiele gibt es gerade in der deutschen Geschichte genug.

In Deutschland leben über 4 Millionen Muslime. Ich habe nicht die geringsten Anzeichen, dass diese Menschen sich anmaßen, dass die Mehrheit nach ihren Vorschriften leben soll. Einzelne Spinner gibt es natürlich immer, aber das haben die Muslime nicht exklusiv. Augsburg beispielsweise hat einen wirklich hohen Türkenanteil, aber ich könnte Ihnen nicht den Standort einer einzigen Moschee nennen. Das ist doch eigentlich schade, oder? Gebetshäuser der Zeugen Jehovas dagegen kenne ich mindestens zwei, die sind nämlich ziemlich auffällig.
Die türkische Pizza bei meinem Lieblingstürken schmeckt mir dagegen ausgesprochen gut.

Schlagworte

Kauder, Islam


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