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#16 (permalink) | |
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So kann man's auch sehen und gespannt sein, wie lange sie in dieser Form (jeder Verlag kocht sein eigenes Süppchen, will ein Leser sich quer durch die Medienlandschaft informieren braucht er xx Abos oder muss jeden Artikel einzeln teuer bezahlen) Bestand haben wird. Ich meine ja, man ist mal wieder auf dem falschen Dampfer. |
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#17 (permalink) | |
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ich glaube kaum, dass man das erneut versuchen wird, die Bezahlschranke ist der sichere Tod für regionale Medien. Jedoch will man sich eine gesetzlich garantierte Einnahmequelle schaffen, um allen, die auf das Verlagsangebot verweisen, eine Rechnung schicken zu können. Hier also den Suchmaschinen und anderen Aggregatoren (Blogger, Facebook... etc). |
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#18 (permalink) | |
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Liebe Augsburger Allgemeine, wie wird das denn in Ihrem Haus gehandhabt? Sind Sie gegen eine Aufnahme Ihrer Inhalte bei Google? Die Veröffentlichung von Kommentaren wie dieser lässt es vermuten. Wieso, und das ist nun keine rhetorische Frage, sperren Sie dann nicht einfach Ihre Inhalte für Google? Technisch ist das besonders einfach zu bewerkstelligen, vermutlich kostet der entsprechende Eingriff in die Systeme weniger, als sie für den hier veröffentlichten Kommentar bezahlt haben: http://support.google.com/webmasters/bin/answer.py?hl=de&answer=93708 Wie viele inhaltliche Probleme der hier veröffentlichte Kommentar hat, lässt sich nur schwer ertragen. |
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#19 (permalink) | |
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Unglaublich
Die Berichterstattung in den "traditionellen" Medien zu dem Thema ist unglaublich einseitig und verlogen. Ich hätte das ehrlich gesagt nicht für möglich gehalten, dass auf diese Art berichtet werden könnte nur weil es um das eigene Geld geht. |
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#20 (permalink) | |
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Man darf halt nicht unterstellen, daß im deutschen Bundestag etwas bekannt ist, was jedem Hobby-Webseitenbetreiber bekannt ist. Man darf auch nicht so weit gehen und im deutschen Bundestag irgendwelche Fach- oder Sachkenntnis vorauszusetzen. Gesunden Menschenverstand gleich gar nicht. Man kann auch nicht erwarten, daß professionelle Webseitengestalter das wissen, was jeder Hobby-Webseitengestalter weiß. Natürlich hat jeder hat das Recht, für eine Leistung Geld zu nehmen. Diese Leistung dann nicht zu beanspruchen ist dann mein Recht :-) Irgendwie denke ich bei diesem Thema wieder an GEZ. Es ist den der GEZ angeschlossenen Medien ja auch nicht zuzumuten, ihre Inhalte irgendwie zu verschlüsseln oder gegen unberechtigten Zugriff zu schützen. Einfach alle zur Kasse zu bitten generiert ja auch viel mehr Umsatz(steuer). |
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#21 (permalink) | |
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Wenn die AZ denn das liefern würde, was man Qualitätsjournalismus nennt. Die Artieklüberschriften lassen aber immer mehr ein Abrutschen in den billigen Boulevard befürchten, so es noch nicht erfolgt ist... Aktuell lässt sich in den klassischen Zeitungsmedien erneut eine fast durchgehend einseitige Berichterstattung über das geplante Leistungsschutzrecht für Presseerzeugnisse feststellen. Zu einer ausgewogenen Berichterstattung würde es beispielsweise gehören, zumindest zu erwähnen, dass die Rechtswissenschaft das Leistungsschutzrecht – in seltener Einigkeit – ablehnt. Zu einer ausgewogenen Berichterstattung würde es zudem gehören, nicht nur den Lobbyismus von Google anzuprangern, sondern in gleichem Maße den Verlagslobbyismus zu hinterfragen, der dieses Gesetzgebungsvorhaben überhaupt erst auf den Weg gebracht hat. All das passiert aber nicht oder bestenfalls unzureichend. Deshalb will auch ich Richard Gutjahr zitieren: Journalismus. War das nicht genau das, was uns von Google unterscheidet? |
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#22 (permalink) | |
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Die Scheinheiligkeit, mit der sich die deutsche Presse beinahe einhellig an einer Kampagne gegen Google beteiligt, ist wohl nicht mehr zu überbieten. Wie ehrlos und käuflich muß man sein, daß man sich als Journalist für die ausschließlichen Interessen der Verleger einspannen läßt und deren Propaganda verbreitet, ohne über Kritiken am LSR zu berichten? Deutsche Zeitungen haben sich auf das Niveau einer BILD herunterbegeben und die eigenen Ideale (unabhängige Berichterstattung) verraten, nur um die eigenen wirtschaftlichen Interessen zu kaschieren. Selbst der Versuch der "Zeit", Pro und Contra zu dokumentieren, endete damit, daß man die Contra-Seite im Gegensatz zu allen üblichen Gepflogenheiten am Anfang brachte und mit dem Pro-Abschnitt endete. Dabei ist es doch allgemein bekannt, daß der Schlußteil eines Artikels mit am stärksten in Erinnerung bleibt. |
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#23 (permalink) | |
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Nachdem sich ja auch die Augsburger Allgemeine an der Kampagne zum Leistungsschutzrechts beteiligt, würde es mich mal interessieren, wie man bei dieser Zeitung dazu steht, daß der von allen das LSR bejahenden Verlage akzeptierte Axel-Springer-Lobbyist Christoph Keese in der Öffentlichkeit immer noch seine Lügen verbreiten darf? http://www.neunetz.com/2012/12/06/axel-springer-lobbyist-christoph-keese-lugt/ Warum wird nicht darüber berichtet, daß hier mit Unwahrheiten das LSR herbeigeredet werden soll? Oder soll man inzwischen davon ausgehen, daß die Wahrheiten, über die die AA berichtet, nur diejenigen sind, die den Verlegern gefallen? Dann würde dieses Blatt nicht mehr das Papier wert sein, auf dem es gedruckt wird, denn gefilterte Wahrheiten sind auch nur Lügen, und die verbreitet schon die BILD-Zeitung seit Jahrzehnten als unangefochtener Spitzenreiter. |
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#24 (permalink) | |
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Was will eigentlich diese DPA-Pressemeldungskopierfraktion? Es passiert immer häufiger das man identische Artikel im Netz findet. Wer selbst nix kann kopiert halt fröhlich... |
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#25 (permalink) | |
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Verlage, Suchmaschinen, Politiker: Streit um "Lex Google" spitzt sich zu
Soll Google bald zahlen, um Inhalte von Verlagen nutzen zu dürfen? Darum geht es beim heftig umstrittenen Leistungsschutzrecht. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zum LSR. Verlage, Suchmaschinen, Politiker: Streit um "Lex Google" spitzt sich zu |
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#26 (permalink) | |
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Und wie werden die Kommentare wohl ausfallen, wenn Google einfach die Verlage aus seinem Suchindex wirft? - Das wäre in meinen Augen nur konsequent. Dann müßte Google nichts zahlen und die Verlage, die jetzt so arg protestieren kämen bald angekrochen um wieder Aufnahem zu finden oder sie würden nach der hohen Politik rufen, damit die Google zwingt sie in den Index aufzunehmen. Wie eingeschränkt intelligent muss man sein, um sich das Wasser in dem man schwimmt selbst abzugraben? |
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#27 (permalink) | |
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Berichte / Blogs was auch immer gegen den Leistungsschutzrecht sind da natürlich ausgewogen und Ehrlich. Weil denen gehts es ja rein um die Aufklärung. Niemand darf Ausgeraubt werden, weder von den tradiotonellen Medien noch von Google und Konsorten. Wobei ich mir in der Beziehung um Google keine sorgen mache. |
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#28 (permalink) | |
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Wenn Google das machen würde wäre das Príma für die Verlage, natürlich nur dann wenn Google dabei konsequent wäre und nicht die Inhalte anderer Verwenden würde. |
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#29 (permalink) | |
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Warum soll das prima sein für die Verlage? Viele Seiten würden massiv an Nutzern verlieren. Die einzigen Gewinner wären die großen Seiten, die eh schon direkt angesurft werden, ohne den Umweg über Sumas |
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#30 (permalink) | |
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Eine Hintertür für Google
Am 28.02.2013 erschien in der AZ ein Artikel unter dem Titel "Eine Hintertür für Google". Gleich zu Beginn regt sich der Autor darüber auf, daß Google wohl Einfluß auf die Politik genommen habe. Zitat: "Reicht der lange Arm von Google schon bis in die deutsche Politik?" Um sich nicht angreifbar zu machen, wird dies als Frage formuliert, so daß niemand den Vorwurf erheben kann, man hätte dies als Tatsache hingestellt. Diese besonders dreiste Vorgehensweise bewegt sich schon auf Bildzeitungsniveau, dem Fachblatt für Lügen und Diffamierung. Im ganzen restlichen Artikel wird wie bisher hauptsächlich die Linie der Verlage wiedergegeben und der journalistische Grundsatz der Unabhängigkeit weiterhin mißachtet. Alle Befürworter dieses Leistungsschutzrechts bekommen viel Platz, um ihre Argumente und auch ihre Lügen zu verbreiten. Lediglich am Ende des Artikels wird kurz eine Aussage des SPD-Experte Lars Klingbeil wiedergegeben, wonach die Verabschiedung dieses Gesetzes "eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Rechtsanwälte“ sei. Dabei Google hat nur das gemacht, was jedes Unternehmen machen würde, welches von einem neuen Gesetz massiv beeinträchtigt werden soll: sich zur Wehr gesetzt. Es handelt sich beim Leistungsschutzrecht schließlich nicht um ein notwendiges Gesetz, sondern einzig alleine um eine Grundlage, damit deutsche Verlage ihre Umsatzverluste dreist durch Abkassieren von Internet-Firmen und -Bloggern ausgleichen können. Erst stellt man Informationen über Werbung finanziert über das Internet zum Abruf bereit und wenn dann jemand darauf einen Link setzt oder kleine Textfragmente als "Snippets" einsetzt, soll derjenige zur Kasse gebeten werden. Mit keinem Wort geht man darauf ein, daß es technische Möglichkeiten gibt, die Aufnahme dieser Daten in Suchmaschinen (z.B. über "robots.txt") und Newsaggregatoren zu verhindern. Ganz im Gegenteil wurde sogar mehrfach wahrheitswidrig behauptet, derartige Möglichkeiten gäbe es nicht und man könnte nur alles freigeben oder alles unterbinden. Und dann ist da noch der Vorwurf, Suchmaschinen würden sich ungefragt "bedienen". Wieso wird mit keinem Wort erwähnt, daß man z.B. bei Google News als Verlag erst eine Aufnahme beantragen muß, damit man dort mit seinen Artikeln in Form von Links und Snippets erscheint? Erst meldet man sich an und dann will man dafür, daß Google News die vereinbarte Leistung erbringt, von Google Geld haben. Unverschämter geht es nicht mehr! Wer hat denn in Wahrheit dieses Gesetz durch Lobbyismusarbeit überhaupt erst angestoßen? Das waren nämlich die deutschen Verlage unter der Führung des Axel Springer Verlags. Das Kopieren ganzer Artikel verhindert schon das Urheberrecht. Dafür braucht es kein neues Gesetz. Zudem können die Verlage bei ihren im Internet auffindbaren Artikel ohne weiteres sehr fein vorgeben, ob und welche Teile übernommen werden dürfen. Man könnte daher auch ganz einfach alles unterbinden und Google & Co. würden sich daran halten, aber dann kann man ja nicht mehr dreist abzocken. Die Verlage ignorieren zudem, daß gut 80% der Besucher nur dank der kostenlosen(!) Leistungen von Google zu den Verlagsseiten weitergeleitet werden. Und dafür soll jetzt Google bezahlen? Verkehrte Welt, sage ich da nur! |
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