Mittwoch, 19. Juni 2013

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Griechenlandkrise: Droht ein Auseinanderbrechen der Währungsunion?
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16.02.2012 11:05 Uhr
cato
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Zitat von RaimundKamm
Nicht Herr Schäuble sondern die bisherigen Regierungen und ihre Wähler ...

 

Nicht Herr Schäuble sondern die bisherigen griechischen Regierungen und ihre Wähler haben das Land entwürdigt.

 

Griechischer Staatspräsident

"Herr Schäuble beleidigt mein Land"

 

Der 82-jährige Herr hat vermutlich persönliche Verdienste und ich persönlich beurteile Griechenland aus der Ferne und mit nur geringem Wissen. Aber Griechenland ist wohl eher durch die jahrzehntelange politische Führung entwürdigt worden. Diese haben Geld in korrupten Rüstungsgeschäften verschleudert, diese haben versäumt eine funktionierende Staatsverwaltung aufzubauen, diese haben zugelassen, dass das Steuersystem nicht funktioniert, diese haben die Länder Europas beim Beitritt Griechenlands mit gefälschten Bilanzen betrogen. 

Und verantwortlich sind die Bürgerinnen und Bürger. Denn sie haben sich nicht politisch engagiert und/oder die Falschen gewählt oder auch grinsend diese betrügerische System mitgetragen.

Sonderabgaben der reichen Griechen erzwingen

Ganz wichtig scheinen mir heute Ideen, wie man in Griechenland wieder halbwegs finanzielle Gerechtigkeit herstellen kann. Zehntausende Griechen haben unter den bisherigen korrupten Verhältnissen Millionen verdient und diese Gelder vielfach ins Ausland geschaffen. Man müsste mit Sonderabgaben diese Personen zur Kasse bitten. Und dazu braucht es die Kooperation der anderen Länder Europas aber auch Amerikas, Asiens und Afrikas. Denn diese reichen Griechen müssen, soweit ihre Vermögen in den letzten und korrupten Jahrzehnten Griechenlands zusammengetragen wurden, durch ein Lastenausgleichgesetz zur Abgabe von z.B. der Hälfte ihres Vermögens gezwungen werden. Auch wenn sie im Ausland leben. 

Mir scheint es richtig zu sein, dass die Politiker der anderen europäischen Länder gegenüber Griechenland hart bleiben. Solidarität ist jetzt mit den Menschen angesagt, die Armut erleiden. Solidarität mit dem Staat und dem Land hingegen ist erst sinnvoll, wenn die Griechen durch politisches Engagement, Wahlen und durchgreifende Staatsreformen ein anständiges Land schaffen.

Raimund Kamm

Da dürfen Sie lange warten, genau bis zum St.-Nimmerleins-Tag. Bis dahin heißt es, sich durchwursteln, Geld reinstecken, Pleite abwenden (würden wir bezahlen), bescheidene Reformen anleiern. Die angesagten Sparmaßnahmen hingegen bewirken exakt das Gegenteil, noch mehr Wirtschaftsrezession.

Genau genommen gehört G. nicht nach Europa, eher nach Afrika, obwohl es das Land ist, das dem Euro=Teuro den Namen gegeben und uns die Demokratie gebracht  hat. D.h. für G., die meisten Stimmen haben immer die bekommen, die am meisten versprochen - und vordergründig auch gehalten haben, auf Pump.  Apropos Pump: Auch Deutschland kann seine Schulden nie und nimmer tilgen, nur dank seiner  Wirtschaftskraft die Zinsen "bedienen".

Das sind so die Widersprüche im menschlichen Zusammenleben wie in dem von Völkern und Staaten ...

16.02.2012 11:44 Uhr
Circeflex
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Zitat von RaimundKamm
Unsinnig liberal wäre es, diesen Schlendrian durch andere bezahlen zu lassen

 

 

Neoliberale Schwachköpfe scheinen mir eher die zu sein, die weiter den schwachen und korrupten Staat wollen und dessen Finanzierung durch andere fordern.

Ohne halbwegs effizienten und halbwegs für Gerechtigkeit sorgenden Staat geht es nicht! Die bisherige Korruption und den bisherigen Schlendrian und gar die Fortsetzung dieser verkommenen Verhältnisse durch die Steuerzahler anderer Länder bezahlen zu lassen, ist abgrundtief falsch.

Die Griechen müssen ihr Land und auch ihren Staat sanieren. Erst dann können sie auf Solidarität hoffen.

Raimund Kamm

 Das machen doch gerade Frau Merkel und Co. durch die Freigabe weiterer Mrd. von "Hilfsgelder". Sie sind also doch "neoliberale Schwachköpfe". Was glauben sie wohin diese Gelder fließen? Genau, in die Korruption und in die Staatsbürokrtaie. Zumindest der Rest, der von Banken und Finanz übrig gelassen wird.

Griechenland hilft nur eins: Staatspleite und Austritt aus dem Euro-Verbund. Und das wäre auch für ganz Europa das einzig richtige!

________

16.02.2012 12:09 Uhr
Alois
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Beiträge: 5151

 

Zitat von cato

Was soll Gemeinschaft dann sein? Aller für einen, einer für alle,.....

So sollte es sein. Gilt aber meinstens nur in Zweierbeziehungen oder in Kleingruppen. Und selbst dort kommt es nicht selten zu Reibereien, die alles andere als gemeinschaftlich sind.
Im größeren Rahmen wird das Miteinander aber meistens nicht von einem wie auch immer gearteten Gemeinschaftssinn bestimmt, sondern Geld und Macht sind leider die Regularien.

16.02.2012 12:16 Uhr
sabrina61
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Tja, wer ist Herr Schäuble ?

Vielleicht der, der Dich, lieber Präsident, jeden Tag mit Essen versorgt ?

Vielleicht der, den Du, lieber Präsident, seit Jahren belügst und betrügst ?

Veilleicht der, dem Du, lieber Präsident, endlich mal dankbar sein solltest ?

 

Und wer bist Du jetzt gleich wieder, lieber Präsident ?

 

16.02.2012 16:27 Uhr
bayer
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Beiträge: 4897

 

Zitat von sabrina61
 

Tja, wer ist Herr Schäuble ?

Vielleicht der, der Dich, lieber Präsident, jeden Tag mit Essen versorgt ?

Vielleicht der, den Du, lieber Präsident, seit Jahren belügst und betrügst ?

Veilleicht der, dem Du, lieber Präsident, endlich mal dankbar sein solltest ?

 

Und wer bist Du jetzt gleich wieder, lieber Präsident ?

 

 Wer dieser Präsident ist? Na, dann lesen Sie mal hier.

 

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Auch eine Enttäuschung bedeutet einen Schritt vorwärts.-- Max Planck --

16.02.2012 18:42 Uhr
bayer
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Beiträge: 4897

 

Zitat von bayer

 

 Wer dieser Präsident ist? Na, dann lesen Sie mal hier.

 

 

Hier hätte ich noch was



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Auch eine Enttäuschung bedeutet einen Schritt vorwärts.-- Max Planck --

16.02.2012 19:19 Uhr
Martin
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Beiträge: 12210

 


Tja, wir sind in Griechenland inzwischen das, was Israel für die Araber ist. Und wofür all das? Für die - pardon - Dreckswährung Euro, die keiner wirklich wollte und die auch bei uns zu großen sozialen Verwerfungen und einer unberechenbaren Zukunft geführt hat.

Martin

16.02.2012 19:51 Uhr
bayer
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Zitat von Martin

 


Tja, wir sind in Griechenland inzwischen das, was Israel für die Araber ist. Und wofür all das? Für die - pardon - Dreckswährung Euro, die keiner wirklich wollte und die auch bei uns zu großen sozialen Verwerfungen und einer unberechenbaren Zukunft geführt hat.

Martin

 Ha, das lassen Sie mal den Theo Waigel lesen, den sog. "Vater des Euro". Der springt Ihnen mit dem "Nackerten" ins Gesicht. Dann hat sich`s was mit sozialer Verwerfung. Ich würde meinen, bei uns stinkt`s ganz gewaltig. Aber wir müssen uns ja alles bieten lassen, sonst könnte uns ja eine braune Vergangenheit einholen, die man ach so schnell wieder aus dem Ärmel zaubern kann, z.B. mit Verbrennen der Deutschlandfahne oder Hakenkreuzbinde an Merkels Oberarm, wie in griechischen Blättern abgebildet.

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Auch eine Enttäuschung bedeutet einen Schritt vorwärts.-- Max Planck --

16.02.2012 20:04 Uhr
leopold
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Beiträge: 12878

 

Zitat von RaimundKamm
Nicht Herr Schäuble sondern die bisherigen Regierungen und ihre Wähler ...

 

Nicht Herr Schäuble sondern die bisherigen griechischen Regierungen und ihre Wähler haben das Land entwürdigt.

 

Griechischer Staatspräsident

"Herr Schäuble beleidigt mein Land"

 

Der 82-jährige Herr hat vermutlich persönliche Verdienste und ich persönlich beurteile Griechenland aus der Ferne und mit nur geringem Wissen. Aber Griechenland ist wohl eher durch die jahrzehntelange politische Führung entwürdigt worden. Diese haben Geld in korrupten Rüstungsgeschäften verschleudert, diese haben versäumt eine funktionierende Staatsverwaltung aufzubauen, diese haben zugelassen, dass das Steuersystem nicht funktioniert, diese haben die Länder Europas beim Beitritt Griechenlands mit gefälschten Bilanzen betrogen. 

Und verantwortlich sind die Bürgerinnen und Bürger. Denn sie haben sich nicht politisch engagiert und/oder die Falschen gewählt oder auch grinsend diese betrügerische System mitgetragen.

Sonderabgaben der reichen Griechen erzwingen

Ganz wichtig scheinen mir heute Ideen, wie man in Griechenland wieder halbwegs finanzielle Gerechtigkeit herstellen kann. Zehntausende Griechen haben unter den bisherigen korrupten Verhältnissen Millionen verdient und diese Gelder vielfach ins Ausland geschaffen. Man müsste mit Sonderabgaben diese Personen zur Kasse bitten. Und dazu braucht es die Kooperation der anderen Länder Europas aber auch Amerikas, Asiens und Afrikas. Denn diese reichen Griechen müssen, soweit ihre Vermögen in den letzten und korrupten Jahrzehnten Griechenlands zusammengetragen wurden, durch ein Lastenausgleichgesetz zur Abgabe von z.B. der Hälfte ihres Vermögens gezwungen werden. Auch wenn sie im Ausland leben. 

Mir scheint es richtig zu sein, dass die Politiker der anderen europäischen Länder gegenüber Griechenland hart bleiben. Solidarität ist jetzt mit den Menschen angesagt, die Armut erleiden. Solidarität mit dem Staat und dem Land hingegen ist erst sinnvoll, wenn die Griechen durch politisches Engagement, Wahlen und durchgreifende Staatsreformen ein anständiges Land schaffen.

Raimund Kamm

 

Die gesamte Staatsschuldenproblematik in den USA und in Europa kommt doch daher, dass die Reichen Mittel und Wege finden, sich ihrer Verantwortung für die Finanzierung der Gemeinwesen zu entziehen. Dass daran etwas Grundlegendes geändert wird, glaube ich nicht mehr.

16.02.2012 20:12 Uhr
jerose
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Beiträge: 1864

 

Zitat von sabrina61
 

Tja, wer ist Herr Schäuble ?

Vielleicht der, der Dich, lieber Präsident, jeden Tag mit Essen versorgt ?

Vielleicht der, den Du, lieber Präsident, seit Jahren belügst und betrügst ?

Veilleicht der, dem Du, lieber Präsident, endlich mal dankbar sein solltest ?

 

Und wer bist Du jetzt gleich wieder, lieber Präsident ?

 

Mir kommen die Tränen..........ach, und Schäuble liefert täglich Essen auf Rädern... laut lachend

16.02.2012 20:37 Uhr
schienenfreund
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Beiträge: 7166

 

Zitat von Redaktion
Griechischer Präsident Papoulias ist sauer auf Schäuble
Der griechische Präsident Karolos Papoulias fühlt sich verhöhnt und ist auf Wolfgang Schäuble sauer.  


Soll das mit dem Soldaten im Hintergrund "glaubwürdiger" sein?

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,815582,00.html

16.02.2012 22:41 Uhr
Ernst
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Beiträge: 5582

Es wäre angebrachter, wenn das griechische Volk zuerst mal ihre eigenen Politiker aus ihren gestreiften Maßanzügen stemmen würden, anstatt auf die zu schimpfen und zu hetzen, die ihnen bisher den Bankrott erspart haben.

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Nicht alles was er schreibt ist ernst gemeint – aber alles was er ernst meint ist so geschrieben! Zeige mir womit du prahlst und ich sage dir woran dir mangelt! Demokratie = Diktatur des Kapitals!

16.02.2012 22:55 Uhr
I.B.O
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Beiträge: 8812

 

Zitat von jerose
 

Mir kommen die Tränen..........ach, und Schäuble liefert täglich Essen auf Rädern... laut lachend

Mich würde nichts mehr wundern. Teufel

17.02.2012 10:55 Uhr
volksdemokrat
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Beiträge: 4172

 

Zitat von Ernst

Es wäre angebrachter, wenn das griechische Volk zuerst mal ihre eigenen Politiker aus ihren gestreiften Maßanzügen stemmen würden, anstatt auf die zu schimpfen und zu hetzen, die ihnen bisher den Bankrott erspart haben.

 Die "Großkopferten" in Griechenland kriegen es auch schon mit der Angst zu tun.

Eigentum verpflichtet. Laut vertraulicher Informationen des EU-Parlamentariers  Nigel Farage decken sich griechische Eigenheimbesitzer bereits mit Kalaschnikows  ein, aus Angst, dass sie schon bald gezwungen sein werden, Haus und Hof zu  verteidigen. Laut Auffassung von Farage deutet Vieles auf den Ausbruch einer  Revolution


Lesen Sie mehr über Austeritäts-Schock: Griechische Hausbesitzer decken sich mit Maschinengewehren ein von www.propagandafront.de

Eigentum verpflichtet. Laut vertraulicher Informationen des EU-Parlamentariers  Nigel Farage decken sich griechische Eigenheimbesitzer bereits mit Kalaschnikows  ein, aus Angst, dass sie schon bald gezwungen sein werden, Haus und Hof zu  verteidigen. Laut Auffassung von Farage deutet Vieles auf den Ausbruch einer  Revolution


Lesen Sie mehr über Austeritäts-Schock: Griechische Hausbesitzer decken sich mit Maschinengewehren ein von www.propagandafront.de



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„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“ - Voltaire

17.02.2012 20:59 Uhr
BerndC
Aktives Mitglied


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Registriert seit: 1/24/12
Beiträge: 54

" Monti ist primär Goldman-Sachs Bankster und muß um jeden Preis die GR-Pleite versuchen zu verhindern"

Das ist alles Pipifax verglichen mit der ESM-Bank, die die Funktionäre jetzt in Kürze ins Leben rufen wollen. Siehe "Taxpayers Association of Europe fordert Stopp des ESM", die bisher detailerste Analyse dieser kriminellen Organisation.
Wir werden alle noch hunderte Milliarden Euro pro Jahr an Kaufkraft gestohlen bekommen. Und zwar im Zweifel pro Jahr!
Und Herr Schäuble wird derweilen sich ins Fäustchen lachen, denn er kann sich als Gouverneur dieser Bank ein Millionengehalt selbst genehmigen, ein absoluter, rechtsbrechender Skandal ohnegleichen!

Schlagworte

Griechenland | Hilfspaket | ESM | Grexit


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