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#1 (permalink) | |
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Nordwestfrankreich : Austritt radioaktiven Wassers im Atomkraftwerk Penly gestoppt
Der Austritt radioaktiven Wassers im Atomkraftwerk Penly in Nordwestfrankreich ist gestoppt. Laut Betreiber gebe es keine Auswirkungen auf die Umwelt. |
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Zuletzt geändert von Anonyme, am 06.04.2012 um 22:40 Uhr
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#2 (permalink) | |
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Nicht besonders beruhigend, diese dünne Buchstabensuppe. Wo genau ist das Wasser ausgetreten und wie können sich solche Ölpfützen bilden und entzünden? Klingt nach Schrott und Schlamperei, wie bei den meisten Unfällen dieser Art. |
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#3 (permalink) | |
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Versuchen sie doch mal, eine größere Pumpe ohne Ölkreislauf (zur Kühlung und zum Schmieren) zu bauen. |
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#4 (permalink) | |
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Ist doch immer wieder beruhigend zu hören, dass mit dem Zudrehen eines Hahnes alles wieder im Lot ist. |
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#5 (permalink) | |
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leukämierate im umfeld von akws
zur frage, wie die erhöhten leukämieraten im umfeld von akws zu erklären sind, gibt es neue erkenntnisse von seiten der ärzteorganisation IPPNW: die radioaktive strahlung während des austausches von brennstäben steigt um ein vielfaches des durchschnittswertes. familien mit kleinen kindern, die im umfeld vo vom akw grohnde wohnen, wird von der ärzteorganisation die empfehlung gegeben, während der zeit der revision in den urlaub zu fahren. ein sehr beunruhigendes zitat aus der taz betrifft auch den meiler aus unserer region: "........ Doch IPPNW verweist auf das bayrische AKW Gundremmingen. Dort sei die Konzentration an radioaktiven Edelgasen nach Zahlen des bayerischen Landesamts für Umwelt während der letztjährigen Revision 500-mal so groß gewesen wie vor der Abschaltung....."
hier zum artikel: http://www.taz.de/Steigende-Leukaemierate-in-AKW-Naehe/!91083/ |
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#6 (permalink) | |
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Da werden "kleine Kinder" mal wieder als willfährige Opfer der bösen, bösen Atomkraftwerke dargestellt. Unwissenheit scheint sogar vor den International Physicians for the Prevention of Nuclear War nicht halt zu machen. Anders kann ich mir diese Verdummung nicht erklären. Gerade Akademiker, die Ärzte ja gemeinhin sind, sollten in der Lage sein, die Strahlungsemission vor, während und nach der Revision zu messen. Warum gibt es dann keine empirischen und gemessenen Daten, wenn ja alles sooo schlimm und böse ist? Vielleicht ergaben die Messungen ja nicht das gewünschte Ergebnis, weshalb man auf eine Veröffentlichung verzichtet hat... |
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Zuletzt geändert von Zackbumm, am 07.04.2012 um 23:58 Uhr
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#7 (permalink) | |
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Und der Durchschnittswert liegt so weit unter irgendwelchen Grenzwerten, dass er auch nach einer "Vervielfachung" immer noch weit unter den Grenzwerten liegt. Ausserdem zitieren sie falsch: Nicht "die radioaktive Strahlung", sondern nur der Teil der Strahlung, der überhaupt dem Kernkraftwerk zuzuschreiben ist - und der liegt bei weniger als einem Prozent des Gesamtexposition. |
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#8 (permalink) | |
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Durchschnittswert von mir gefettet. Denn genau da liegt die Beschoenigung und Irrefuehrung. Abgesehen von Stoerfaellen liegt eben der Wert waehrend des Brennelementewechsels wenn der Deckel offen steht weit jenseits allen gesundheitlich in irgend einer Weise verantwortbaren. Dies wird dann mit der Trickserei von laengerfristigen Durchscnittswerten die fuer die Gesundheitsgefaehrdung in Wahrheit voellig irrelevant sind verschleiert. Es zaehlen die Strahlenspitzen und die sind gerade nicht zuletzt in Gundremmingen mehr als nur erschreckend. |
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#9 (permalink) | |
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Können sie das auch quantifizieren? Oder schreiben sie da nur etwas, was sie irgendwo mal aufgeschnappt haben und was schnittig klingt? Außerdem habe ich gesagt, dass selbst bei einer Vervielfachung des Durschnittswerts der tatsächliche Wert immer noch deutlich unter den Grenzwerten liegt. Und drinnen zu bleiben ist auch nicht unbedingt ein guter Rat. Drinnen lauert nämilch das ganz natürliche, aber ziemlich radioaktive Radon, das immer noch zu knapp hundertmal mehr Strahlenexposition führt, als es Kernkraftwerke tun. |
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#10 (permalink) | |
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Natürlich! Deshalb braucht man zum Brennelementwechsel auch 3 Schichtbesatzungen. Zwei davon fallen nämlich immer sofort tot um! Die Dritte schafft es immer gerade noch so, den Deckel wieder zu schließen. |
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#11 (permalink) | |
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Diese Linksammlung des Bundesamts fuer Strahlenschutz sollte wohl fuers erste genuegen. |
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#12 (permalink) | |
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Nein, die genügt nicht. Wahrscheinlich haben sie sie nichtmal selber durchgelesen. "Mit dieser Fall-Kontroll-Studie kann generell nicht die Frage nach den Ursachen für Krebserkrankungen beantwortet werden." "Die Studie kann allerdings keine Aussage darüber machen, durch welche Risikofaktoren diese Beziehung zu erklären ist." "Die Studie gibt somit Hinweise auf mögliche Ursachen für die erhöhte Zahl von Krebserkrankungen um Kernkraftwerksstandorte, kann aber keine Beweise im Sinne einer Kausalität liefern." Also lesen sie erstmal selber. Nur irgendwelche Linklisten hinrotzen, bei denen man sich nicht die Mühe gemacht hat, mal selber alles durchzulesen, ist wirklich schwach. |
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#13 (permalink) | |
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Aha. Sie bestreiten also nicht, dass die Kindersterblichkeit um deutsche Atommeiler erhoeht ist. Wie auch angesichts der Fakten. Alles was Ihnen bleibt ist darauf hinzuweisen und das auch noch zu betonen, dass die Ursache fuer die zweifelsfreie hoehere Erkrankungsrate, umso naeher am AKW umso hoeher, nicht erforscht ist. Ich sag Ihnen was, mir ist es voellig egal was die tatsaechliche Ursache dafuer ist, dass rings um Atomkraftwerke signifikant mehr Kinder sterben muessen. Und ich bekomme extremen Brechreiz wenn tatsaechlich Leute sich noch hinstellen und das unweigerliche qualvolle Sterben von Kindern in irgend einer Weise zu verharmosen suchen. Ich erzaehl Ihnen nun nicht in welche Klasse von Mensch ich solche einordne. Eine Diskussion mit derartigen lehne ich schon aus Pietaetsgruenden ab. |
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#14 (permalink) | |
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Die Ergebnisse der Studie lassen sich nicht bestreiten (das habe ich auch nie versucht), genausowenig wie die Unzulänglichkeiten der Studie. Es gibt ein Dutzend oder mehr Erklärungsansätze für die Beobachtungen der Studie, und lediglich zwei davon haben etwas mit den radioaktiven Emissionen der Kraftwerke zu tun. Von diesen ist eine absolut unwahrscheinlich, und für die andere müsste gelten, dass sämtliche in den letzten 60-70 Jahren gesammelten Erkenntnisse über die Wirkung ionisierender Strahlung (inklusive Daten von "Feldversuchen" wie Hiroshima und Nagasaki) um den Faktor 100-1000 danebenliegen. Weiteres dazu in einem älteren Posting.
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#15 (permalink) | |
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Sehen Sie, und genau hier wird der Brennelementeaustausch interessant. Wenn ich Fernsehberichten glauben darf ist die dabei auftretende kurzfristig sehr hohe Strahlenbelastung so erst seit kurzem bekannt. In der Studie als moegliche Ursache jedenfalls auch noch nicht beruecksichtigt. Deshalb eben der Trick mit Durchschnittswerten. Aber was nuetzt es wenn ich von 24 Stunden den Durchschnitt angebe und dabei auch nur 1/2 Stunde eine extrem hohe Dosis freigesetzt wird? Die geht dann im Durchschnittswert voellig unter ist aber sicher nicht gerade gesund. Im uebrigen, da es ja um Kinder ging, ich sehe nicht, dass die medizinische Forschung beim Verstehen der unterschiedlichen Empfindlichkeiten und des verschiedenen Stoffwechsels zwischen Babys, Kindern und Erwachsenen weit fortgeschritten waere. das sind doch fuer die Forschung noch immer sehr boemische nicht verstandene Doerfer.
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