Mittwoch, 22. Mai 2013

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Oscar Lafontaine will Reiche in Deutschland zur Kasse bitten
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17.03.2012 08:35 Uhr
Redaktion
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Oscar Lafontaine will Reiche in Deutschland zur Kasse bitten
Oskar Lafontaine, Fraktionschef der Linken im Saarland, würde die Millionäre in Deutschland gern richtig zur Kasse bitten. Großverdiener sollen 75 Prozent Steuern zahlen.
Oscar Lafontaine will Reiche in Deutschland zur Kasse bitten

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17.03.2012 08:35 Uhr
Lebensfreude
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Lafontaine will Reiche zur Kasse bitten

Ich verstehe Lafontaine nicht. Er ist doch  Millionär und damit reich.

Warum zahlt er -als Vorbild für seine ständigen Forderungen- nicht freiwillig jedes Jahr das an das finanzamt, was er fordert; nämlich 75 %.

Trotzdem: Er muß auch die Reichen verstehen. Dann können diese ja nicht mehr ihr Geld mit genehmigung von CDU und FDP in der Schweiz anlegen.

17.03.2012 09:02 Uhr
spiritus2008
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Lafontaine

Wer nimmt diesen Dummkopf noch ernst. Zerfressen von seinem Neid auf Besservierdiener und Millionäre will er mit diesem Vorschlag den Einstieg in die Gleichmacherei bewerkstelligen. Einstieg in die Vergangenheit der Ex DDR. Was dieser Wirrkopf will ist nichts anderes als der Versuch den Kommunismus/ Sozialismus einzuführen. In seiner geistigen Verwirrheit scheut er vor nichts zurück. So ein Typ muss aus dem Verkehr gezogen werden, bevor er noch mehr Unheil anrichtet.

17.03.2012 09:12 Uhr
Martin
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Zitat von Lebensfreude

Warum zahlt er -als Vorbild für seine ständigen Forderungen- nicht freiwillig jedes Jahr das an das finanzamt, was er fordert; nämlich 75 %.


Den Lafo mochte ich früher als SPD-Politiker recht gerne, heute ergeht er sich leider in reichlich populistischen sowie dümmlichen Forderungen. Zum einen wäre eine "Reichensteuer" der berühmte Tropfen auf den heißen Stein, zum anderen ist der betroffene Personenkreis klug genug, sehr schnell Ausweichstrategien zu entwickeln. Wir haben auch kein Problem mit der Einnahmeseite der Steuern, sondern mit der Ausgabeseite. Wenn irrwitzige Milliardensummen zur Rettung von Banken, Euro und EU-Ausland abfließen, dann fehlt es natürlich im Land selbst, bei Bildung, Infrastruktur und Sozialem.

Martin

17.03.2012 09:17 Uhr
Hunsrücker
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Zitat von spiritus2008
Lafontaine

Wer nimmt diesen Dummkopf noch ernst.

Ich wäre für eine 80% Dummlaber-Steuer

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Diese Signatur ist in Deinem Land leider nicht verfügbar!

17.03.2012 10:48 Uhr
Ernst
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Beiträge: 5560

Ich weiss nicht ob man Lafontaine als Dummkopf bezeichnen darf. Für mich war er einer der fähigsten SPDler, der ungeschminkt und vorausschauend die Wahrheit gesagt hat in seinem Laden und das war nicht allen rotbefrackten Herren angenehm. Also wurde er zur Seite geschoben.
Vielleicht sind 75 Prozent etwas zu hoch gegriffen. Er möchte mit seiner Forderung deutlich machen, so sein Beispiel nach dem Krieg mit einem noch höheren Steuersatz, dass keiner daran "gestorben" ist, im Gegenteil die Wirtschaft hat gebrummt und die Millionäre sind wie Pilze aus dem Boden geschossen.
Zum gerechtfertigten höheren Steuersatz müssen auch endlich alle Steuerschlupflöcher und sonstigen Hintertürchen die nur diesem Klientel offen stehen gestopft werden und nicht ewig davon gelabert werden. Warum wohl?

Besonders gefällt mir sein Schlußsatz: «Der politische Streik ist immer dann ein Instrument, wenn das Parlament gegen elementare Interessen der Bevölkerung abstimmt», sagte er. «Das war bei der Agenda 2010 so und bei Hartz IV. Demokratie heißt Volksherrschaft, nicht Minderheitenherrschaft.» Wohlgemerkt, er meint damit politische und nicht solche von Gewerkschaften angezettelte, bürgerschädigende Streiks. Was ist an dieser Aussage falsch? Sie trifft doch genau ins Schwarze. Also mir ist der Mann immer schon sympathisch gewesen und wird es auch bleiben!

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Nicht alles was er schreibt ist ernst gemeint – aber alles was er ernst meint ist so geschrieben! Zeige mir womit du prahlst und ich sage dir woran dir mangelt! Demokratie = Diktatur des Kapitals!

17.03.2012 11:27 Uhr
hml
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Beiträge: 3168

 

Zitat von Ernst
 

Ich weiss nicht ob man Lafontaine als Dummkopf bezeichnen darf. Für mich war er einer der fähigsten SPDler, der ungeschminkt und vorausschauend die Wahrheit gesagt hat in seinem Laden und das war nicht allen rotbefrackten Herren angenehm. Also wurde er zur Seite geschoben.
Vielleicht sind 75 Prozent etwas zu hoch gegriffen. Er möchte mit seiner Forderung deutlich machen, so sein Beispiel nach dem Krieg mit einem noch höheren Steuersatz, dass keiner daran "gestorben" ist, im Gegenteil die Wirtschaft hat gebrummt und die Millionäre sind wie Pilze aus dem Boden geschossen.
Zum gerechtfertigten höheren Steuersatz müssen auch endlich alle Steuerschlupflöcher und sonstigen Hintertürchen die nur diesem Klientel offen stehen gestopft werden und nicht ewig davon gelabert werden. Warum wohl?

Besonders gefällt mir sein Schlußsatz: «Der politische Streik ist immer dann ein Instrument, wenn das Parlament gegen elementare Interessen der Bevölkerung abstimmt», sagte er. «Das war bei der Agenda 2010 so und bei Hartz IV. Demokratie heißt Volksherrschaft, nicht Minderheitenherrschaft.» Wohlgemerkt, er meint damit politische und nicht solche von Gewerkschaften angezettelte, bürgerschädigende Streiks. Was ist an dieser Aussage falsch? Sie trifft doch genau ins Schwarze. Also mir ist der Mann immer schon sympathisch gewesen und wird es auch bleiben!

Auch wenn diese Forderungen, die Er ja nicht zum ersten Mal äusserte verständlich sind, sind sie heute nicht mehr in dieser Form durchsetztbar und bleiben somit, Sorry für den Ausdruck, letztendlich nur popolistischer Stimmenfang.

Kaum einer der "Reichen" zahlt wohl heute noch in Deutschland Steuern, hat sein Privatvermögen wohl wirklich "privat" sondern stattdessen vermutlich eher auf einem Geschäftkonto oder eben im Ausland deponiert. Ziehe ich hier nun die Daumenschrauben an ist (leider) zu befürchten das nicht nur das restliche Kapital noch aus Deutschland verschwindet sondern mit ihm gleich auch lgeich noch die Arbeitsplätze. Denn einen Nachteil hat die Demokratie auch, man kann keinen Zwingen hier zu investieren, sein Geld hier auszugeben geschweign denn überhaupt im Land zu bleiben.

Es ist leider so das in unserer demokratischer Diktator schon seit langem das Geld regiert und nicht mehr die Mehrheit des Volkes. Das es hier mal zu einer grundsätzlichen Reform kommen müsste ist eigentlich klar aber dazu müsste die Clique bestehend aus Führungspolitiker und Kapitalisten bereit sein ihre "Macht" an diejenigen abzugeben die diese in einer Demokratie eigentlich haben müssten, - nämlich das Volk.

Aber wenn schon (nur) ein Repräsentant der eigentlich wenig mit dem politischen Alltag zu tun hat, sich äusserst schwer tut sich von seiner Machtpostion zu lösen und sein Schloss zu verlassen wie erst kürztlich wie schwer wäre es dann erst für einen "richtigen" Politiker mit Machtbefugnissen seinen Posten zu räumen ;)

Zuletzt geändert von hml, am 17.03.2012 um 11:31 Uhr
17.03.2012 11:29 Uhr
cato
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Es wäre unbedingt nötig gewesen, als Äquivalent zu Hartz4, Wegfall der Arbeitslosenhilfe, Rente 67 usw. eine Erhöhung von Steuern vorzunehmen. Das nicht getan zu haben ist den Regierungen Schröder vorzuwerfen.

17.03.2012 11:35 Uhr
plupps
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Lafontaine ist der einzige deutsche Politiker von Bedeutung, der noch ein ausgeprägtes soziales Gewissen hat. Seine Bedeutung geht weit über die Linke hinaus. Er hat mehr politische und wirtschaftliche Kompetenz als die ganze schröderverseuchte Führungstroika der SPD zusammen. Letztlich wurde er ja von Schröder aus der SPD herausgedrängt.

17.03.2012 11:35 Uhr
Athineos
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Beiträge: 3318

 

Zitat von Redaktion
Oscar Lafontaine will Reiche in Deutschland zur Kasse bitten

Bei den anderen dürfte ihm das auch schwerfallen. Zumindest die Eintreibung.

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μολὼν λαβέ

17.03.2012 12:10 Uhr
james16
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Dummkopf ?

 

Zitat von spiritus2008
Lafontaine

Wer nimmt diesen Dummkopf noch ernst. Zerfressen von seinem Neid auf Besservierdiener und Millionäre will er mit diesem Vorschlag den Einstieg in die Gleichmacherei bewerkstelligen. Einstieg in die Vergangenheit der Ex DDR. Was dieser Wirrkopf will ist nichts anderes als der Versuch den Kommunismus/ Sozialismus einzuführen. In seiner geistigen Verwirrheit scheut er vor nichts zurück. So ein Typ muss aus dem Verkehr gezogen werden, bevor er noch mehr Unheil anrichtet.

Sie koennen ueber Lafontaine sagen, was Sie wollen, aber dumm ist er sicher nicht. Und im Gegensatz zu vielen anderen Politikern durchschaut er die aktuellen und kuenftigen Probleme. Ob er so lebt, wie es seiner Philosophie entspricht, sei auch mal dahingestellt.

Es ist unbestritten, dass die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinandergeht. Wenn man das schlecht findet, hat das mit Neid erst mal gar nichts zu tun. Es ist schlichtweg eine Destabilisierung des Staats. Das schlaegt aber erst richtig durch, wenn es wirtschaftlich schlecht geht.  So lange wird mit Billiglohn, Zeitarbeit und geschoenten Statistiken herumgedoktert. Das Allheilmittel Wachstum funktioniert auch nicht mehr lange.

Nach Merkels Regierungsuebernahme war ein Aufschwung, von dem nach einem Jahr zugegeben wurde, dass er bei den Menschen nicht ankommt. Dieses Problem wird systembedingt kuenftig nicht besser, sondern schlimmer. Wir steuern mit einigen Jahrzehnten Verspaetung auf amerikanische Verhaeltnisse zu. Oder wir schaffen es noch rechtzeitig, das Schlimmste zu verhindern. Da braucht es dann auch Loesungen, die bisher unpolulaer oder sogar undenkbar sind.

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Giovanni, nimm Dich nicht so wichtig ( A.G.Roncalli Papst Johannes XXIII )

17.03.2012 12:20 Uhr
_solon_
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Zitat von spiritus2008
Lafontaine

Wer nimmt diesen Dummkopf noch ernst. ....

 Dumm scheint er eigentlich nicht zu sein. Er hat allmählich mitbekommen, daß er die Spitze der Bedeutungslosigkeit erklommen hat - und was schlimmeres gibt kaum für einen solchen Egomanen.

Was von ihm kommt sind nur letzte Zuckungen innerhalb seiner bereits mehrjährigen politischen Agonie.

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Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

17.03.2012 12:20 Uhr
timewanderer
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Es war einmal: der Kanzler der Bosse, Gerhard Schröder, der mit seiner bosse-mäßig ausgelegten SPD noch in 1998 den Spitzensteuersatz von 53% auf 42% gesenkt hatte.

Da ist die bettensteuer-mäßige Alimentation der Hoteliers in 2009 durch Schwarz/Gelb ein laues Lüftchen.

„Kanzler der Bosse“. In diesem Begriff badet sich Schröder noch heute, zurecht.

Der finanzpolitische Gegenentwurf von Oskar Lafontaine wurde untergepflügt von Schröder und seinem Beauftragten Bodo Hombach. Worauf, mit Verzögerung, der Exodus von hunderttausenden SPD-Mitgliedern aus ihrer politischen, nicht mehr dem Gemeinwohl verpflichteten, Heimat begann. 

Die Schröderianer liegen der SPD heute noch wie ein Mühlstein um den Hals. Die finanzpolitische Beglückung der sehr Reichen durch Schröder wurde ja ausgeglichen durch seine HartzIV-Gesetzgebung gegen die Armen. Also alles ok? Für Vergessliche sicher.  

Zuletzt geändert von timewanderer, am 17.03.2012 um 12:25 Uhr
17.03.2012 12:26 Uhr
Gast_1444600011
gelöscht
Beiträge: 2768

 

Zitat von Ernst
 

Ich weiss nicht ob man Lafontaine als Dummkopf bezeichnen darf. Für mich war er einer der fähigsten SPDler, der ungeschminkt und vorausschauend die Wahrheit gesagt hat in seinem Laden und das war nicht allen rotbefrackten Herren angenehm. Also wurde er zur Seite geschoben.
Vielleicht sind 75 Prozent etwas zu hoch gegriffen. Er möchte mit seiner Forderung deutlich machen, so sein Beispiel nach dem Krieg mit einem noch höheren Steuersatz, dass keiner daran "gestorben" ist, im Gegenteil die Wirtschaft hat gebrummt und die Millionäre sind wie Pilze aus dem Boden geschossen.
Zum gerechtfertigten höheren Steuersatz müssen auch endlich alle Steuerschlupflöcher und sonstigen Hintertürchen die nur diesem Klientel offen stehen gestopft werden und nicht ewig davon gelabert werden. Warum wohl?

Besonders gefällt mir sein Schlußsatz: «Der politische Streik ist immer dann ein Instrument, wenn das Parlament gegen elementare Interessen der Bevölkerung abstimmt», sagte er. «Das war bei der Agenda 2010 so und bei Hartz IV. Demokratie heißt Volksherrschaft, nicht Minderheitenherrschaft.» Wohlgemerkt, er meint damit politische und nicht solche von Gewerkschaften angezettelte, bürgerschädigende Streiks. Was ist an dieser Aussage falsch? Sie trifft doch genau ins Schwarze. Also mir ist der Mann immer schon sympathisch gewesen und wird es auch bleiben!

Gute Beschreibung! Ja!

 

17.03.2012 13:02 Uhr
Bongo
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Registriert seit: 10/7/07
Beiträge: 10126
Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen koennte

Der Sozialdemokrat, der Wasser predigt und Wein saeuft und der immer sich versteckt hat, wenn Leistung gefordert wurde, hat wieder eine Idee laut lachend wie man andere "bestrafen" kann

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