Mittwoch, 19. Juni 2013

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Oscar Lafontaine will Reiche in Deutschland zur Kasse bitten
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17.03.2012 13:09 Uhr
OldMike
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Populistisch

 

Zitat von Redaktion
Oscar Lafontaine will Reiche in Deutschland zur Kasse bitten
Oskar Lafontaine, Fraktionschef der Linken im Saarland, würde die Millionäre in Deutschland gern richtig zur Kasse bitten. Großverdiener sollen 75 Prozent Steuern zahlen.
Oscar Lafontaine will Reiche in Deutschland zur Kasse bitten

Wie schon in anderen Posts erwähnt, die Reichen würden dann ohnehin mehr Schlupflöcher suchen und finden, wie sie ihr Geld am Fiskus vorbeimogeln können.

Man könnte den Spitzensteuersatz durchaus wieder erhöhen, aber die Grenze sollte bei etwa 50% sein, denn das ist eine psychologische Grenze. Denn wer mehr als die Hälfte für andere abdrücken muss, der wird, egal wie reich, sich hier dagegen sperren.

Was viel wichtiger und sinnvoller wäre, das Auseinanderklaffen dieser Schere der sozialen Ungerechtigkeit an anderen Stellen zu verhindern, nämlich durch mehr Lohngerechtigkeit zum Beispiel. Hier geschieht eine Umverteilung des Kapitals schon im Vorfeld, dann haben die Reichen eben nicht mehr so hohe Gewinne und durch höhere Löhne und Gehälter der Arbeitnehmer fallen auch wieder mehr Steuern an für den Staat. Durch erhöhte Kaufkraft, die sich ja auch nachhaltig über Renten auswirkt, wird zudem die Wirtschaft angekurbelt.

Sinnvoll wäre es auch, Subventionen für Banken, andere EU Länder,  usw. zu streichen, die hierzulande sinnlos zum Milliardengrab werden.

 

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Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen. (Helmut Qualtinger)

Zuletzt geändert von OldMike, am 17.03.2012 um 14:11 Uhr
17.03.2012 13:11 Uhr
montebaldo
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Beiträge: 8360

 

Zitat von OldMike
Populistisch

 

Wie schon in anderen Posts erwähnt, die Reichen würden dann ohnehin mehr Schlupflöcher suchen und finden, wie sie ihr Geld am Fiskus vorbeimogeln können.

Man könnte den Spitzensteuersatz durchaus wieder erhöhen, aber die Grenze sollte bei etwa 50% sein, denn das ist eine psychologische Grenze. Denn wer mehr als die Hälfte für andere abdrücken muss, der wird, egal wie reich, sich hier dagegen sperren.

Was viel wichtiger und sinnvoller wäre, das Auseinakderklaffen dieser Schere der sozialen Ungerechtigkeit an anderen Stellen zu verhindern, nämlich durch mehr Lohngerechtigkeit zum Beispiel. Hier geschieht eine Umverteilung des Kapitals schon im Vorfeld, dann haben die Reichen eben nicht mehr so hohe Gewinne und durch höhere Löhne und Gehälter der Arbeitnehmer fallen auch wieder mehr Steuern an für den Staat. Durch erhöhte Kaufkraft, die sich ja auch nachhaltig über Renten auswirkt, wird zudem die Wirtschaft angekurbelt.

Sinnvoll wäre es auch, Subventionen für Banken, andere EU Länder,  usw. zu streichen, die hierzulande sinnlos zum Milliardengrab werden.

 

Das ist eine kluge Analyse.

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OANS ZWOA DREI - GWUNNA!

17.03.2012 13:14 Uhr
Anticlark
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Lafontaine ist der Prototyp eines schäbigen Populisten. Der weis ganz genau, daß Steuererhebungen über 50 % Enteignung darstellen.

Das war übrigens vor vielen Jahren einmal höchst richterliche Entscheidung und  der Grund für die Abschaffung der Vermögensteuer .

Einkommensteuer mit 48% plus Vermögensteuer mit xxx % ergab eine Steuerlast von über 50% und alles was über 50% lag galt und gilt als unzulässige Enteignung.

Mit seiner Forderung einer Steuerlast für "Reiche" mit 75 % ist er einfach nur ein schäbiger Populist, der den unbedarften, einfachen und minderbemittelten Schichten der Bevölkerung, also seiner Wählerklientel, wissentlich Sand in die Augen streut, um damit Wählerstimmen auf sich und seine Partei, die Nachfolgepartei der Mauermörder, vereinigen zu können.

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In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht. Kurt Tucholsky (1890-1935), dt. Schriftsteller

17.03.2012 15:00 Uhr
hape 49
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Otto Normalverbraucher hat bereits die Abgabenbelastung, die Lafontaine fordert

 

Max hat gerade fertig studiert, ist noch nicht verheiratet, hat keine Kinder, ist nicht kirchensteuerpflichtig und beruflich auf sein Auto angewiesen.

Max hat mit seinem Arbeitgeber ein Bruttomonatsgehalt von 2000,-€ ausgehandelt. Doch wieviel davon wird Max nach allen Steuern und Abgaben noch für sich übrig haben?

17.03.2012 16:42 Uhr
augustus
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Mit dieser Forderung ist Lafontaine ja nicht allein bzw. hat sie aktuell übernommen. Breites Grinsen

Mit der Forderung nach einer heftigen Besteuerung von Einkommensmillionären wird in Frankreich Wahlkampf gemacht. Der französische Präsidentschaftskandidat François Hollande will mit einer drastischen Reichensteuer punkten. Der Sozialist schlug eine Abgabe von 75 Prozent auf Jahreseinkommen über einer Million Euro vor. Zudem will Hollande unter Präsident Nicolas Sarkozy eingeführte Steuererleichterungen zurücknehmen.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,821695,00.html

Egal wie die höhere Besteuerung von großen Vermögen heißen mag, sie muss kommen, sonst sind wir alle pleite. Das sehen ja inzwischen etliche Superreiche und Unternehmer ein und spenden fleißig um sich von der Last des Geldes zu befreien. Lachend

Wenn es immer heißt, wer soll die Schulden bezahlen, sag ich immer, wer soll die Zinsen (für die Vermögen) bezahlen? Die explodieren nämlich geradezu weltweit, nämlich von

113 Billionen im Jahr 2000 auf 231 Billionen 2011

In Deutschland sind wir jetzt bei 10 Billionen Privatvermögen angekommen. Im Vergleich 2 Billionen Staatschulden bei uns und 300 Mrd. (peanuts!)  in Griechenland. Wer da nicht sieht wohin das Schiff steuert und wer verantwortlich ist für die Schieflage, der tut mir echt leid. Im gleichen Zeitraum sind die Nettoeinkommen gesunken bzw. stagniert.

Nein, nicht die Reichen sind schuld. Der Fehler liegt im System bzw. verursacht durch die Politik.

Ich möcht mal wissen, was das mit Sozialneid zu tun hat. Hier geht's um's Überleben, für ALLE.

http://www.shares-online.de/2011/10/20/global-wealth-report-von-credit-suisse-veroffentlicht-privatvermogen-wachst-weiter/


 

 

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17.03.2012 16:55 Uhr
Martin
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Zitat von hape 49
 

Max hat gerade fertig studiert, ist noch nicht verheiratet, hat keine Kinder, ist nicht kirchensteuerpflichtig und beruflich auf sein Auto angewiesen.

Max hat mit seinem Arbeitgeber ein Bruttomonatsgehalt von 2000,-€ ausgehandelt.


Was hat Max denn studiert, um mit lächerlichen 2K Brutto einzusteigen? Dieses Beispiel ist doch ein Witz. In meinem Bekanntenkreis ist mir kein Fall bekannt, der nach dem Studium nicht mindestens 3 bis 3,5K verdient hätte.

Martin

PS. Wie wäre es mit einer Quellenangabe für ihre Berechnung? Oder ist ihnen die Quelle eher peinlich? Könnte ich verstehen.

17.03.2012 16:59 Uhr
augustus
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Man muss ja kein Lafo-Fan sein, um den Ernst der Lage zu erkennen. Es gibt ja Alternativen zur Wissenserweiterung::

"Angeblich haben wir über unsere Verhältnisse gelebt, uns zu viel geleistet: Auf jedem Deutschen lastet eine Staatsschuld von fast 26.000 Euro. Weltweit stehen die Industrieländer mit 55 Billionen Euro in der Kreide. Jetzt sollen es die Bürger richten - sprich Sparen, hämmert uns die Politik ein. Die Staatsverschuldung hat weltweit Billionen umverteilt - von unten nach oben. Mit den Schulden explodierten die Vermögen der Millionäre dieser Welt. Warum? Gierige Banker? Arglose Politiker? In einem Gewinnmaximierungssystem, das angeblich alternativlos ist? Die Staatsverschuldung und die Dominanz der Finanzoligarchie ist eine Gefahr für unser Gemeinwesen und die Demokratie, urteilt der Wirtschaftsexperte Prof. Max Otte."

Zum Video in der ARD-Mediathek vom 02.03.2012

http://www.max-otte.de/

Ja, ja, alles populistisches Geschwätz.....

Wo soll denn das Geld herkommen zum Schuldenabbau und den notwendigen Investitionen?

Durch noch mehr Sparen in den reichen Industrieländern bei denen, die am wenigsten haben?

Da ist noch viel Luft nach oben, aber nicht mehr nach unten. Die Zahlen sprechen doch eine klare Sprache.

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17.03.2012 17:28 Uhr
Mondschnuppe
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Zitat von Redaktion
Oscar Lafontaine will Reiche in Deutschland zur Kasse bitten
Oskar Lafontaine, Fraktionschef der Linken im Saarland, würde die Millionäre in Deutschland gern richtig zur Kasse bitten. Großverdiener sollen 75 Prozent Steuern zahlen.
Oscar Lafontaine will Reiche in Deutschland zur Kasse bitten

Lafontaine hatte immer schon gute Ansätze.... Leider hatte er früher nicht genug "Biss" um an seinen Themen auch "dran zu bleiben"..  Politiker wie ihn braucht das Land, um - nicht nur sozial - in eine Zukunft unserer Kinder schauen zu können...

Das Wort "Reichensteuer" ist aber wohl der falsche Ausdrucks-Ansatz...  die Reichen sollten sich "geschätzt fühlen", wenn sie "mehr geben dürfen"... das muss man ihnen "übermitteln" und "beibringen".... und auch deren "Steuer-BERATER".....

Was Schröder betrifft, so hat er uns vor Dabblju Bush "geschützt" - was ich ihm immer hoch anrechnen werde, denn wäre Merkel damals schon "am Hebel gesessen", würden wir heute noch in aller Welt "verschrien" sein.... von eventuellen "deutschen Kriegstaten" mal ganz abgesehen....

 

17.03.2012 17:40 Uhr
augustus
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Geld sucht Anlage

Und noch ein paar Zahlen für die Ungläubigen und Unwissenden:

Allein in Deutschland besitzen  1 % so viel Geldvermögen wie die übrigen 81 Millionen Bürger in diesem Land.

Deutschland hat nach der Schweiz die meisten Millionäre, sogar etwas mehr als in den USA.

Das private Geldvermögen hat sich seit 1990 in D verdreifacht (von 1.6 Bio auf 5 Bio) - 1970 waren es gerade mal 267 Mrd.

 

Weltweit sind  12,5 Mio Millionärshaushalte im Besitz von ca. 40 % des globalen Vermögens.

50 % der Weltbevölkerung besitzen weniger als 1 %. 2/3 nur ca. 3 %, d.h. 1/3 besitzt dann wohl 97 %.

Diese Zahlen und noch viel mehr stehen im Global Wealth Report 2011 und u.a. bei der Credit Suisse.

 

Wer soll denn die Renditen dieser enormen Geldvermögen, die ständig Anlagen suchen, erwirtschaften? Schaffen wir das (auch) noch und können gleichzeitig öffentliche und private Schulden abbauen? Das soll mir mal jemand ausrechnen.Wir haben ja schon viel geschafft mit unserer Hände Arbeit. Oder wo kommt das Geld denn her?

Die Schulden der einen, sind immer die Vermögen der anderen.

 

 

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17.03.2012 18:13 Uhr
Gast_963760819
gelöscht
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Zitat von augustus
 

Die Schulden der einen, sind immer die Vermögen der anderen. Daumen rauf

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17.03.2012 18:36 Uhr
_solon_
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Zitat von hape 49
Otto Normalverbraucher hat bereits die Abgabenbelastung, die Lafontaine fordert

 

Max hat gerade fertig studiert, ist noch nicht verheiratet, hat keine Kinder, ist nicht kirchensteuerpflichtig und beruflich auf sein Auto angewiesen.

Max hat mit seinem Arbeitgeber ein Bruttomonatsgehalt von 2000,-€ ausgehandelt. Doch wieviel davon wird Max nach allen Steuern und Abgaben noch für sich übrig haben?

 Das reicht doch. Im übrigen sähe ich bei der dieser Aufstellung noch sehr viel Einsparpotential. Ja!

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Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

17.03.2012 19:21 Uhr
666
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Zitat von Martin

 


Was hat Max denn studiert, um mit lächerlichen 2K Brutto einzusteigen? Dieses Beispiel ist doch ein Witz. In meinem Bekanntenkreis ist mir kein Fall bekannt, der nach dem Studium nicht mindestens 3 bis 3,5K verdient hätte.

Was m.E. mindestens ein genauso lächerlicher Witz ist, für 17 lange Jahre Schule/Studium...

Allgemein bei dem Thema "Reichensteuer", höhere Besteuerung von Einkommensmillionären, Erbschaftssteuer etc.usw. und dem darauf folgenden Sturm der Entrüstung entsteht immer so der Eindruck hier im Forum wären etliche persönlich betroffen. Das Gegenteil ist der Fall. Ist das so ein Eitelkeitsdingens?   :D Oder mal konkreter: Wer von den andauernden Steuer-Winselschwänzen hier zahlt überhaupt nennenswert Einkommensteuer? :)

Ich sag immer, wer ordentlich Geld verdient, kann auch ordentlich Steuer zahlen?! :)

 

17.03.2012 19:57 Uhr
augustus
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Zitat von 666  

Allgemein bei dem Thema "Reichensteuer", höhere Besteuerung von Einkommensmillionären, Erbschaftssteuer etc.usw. und dem darauf folgenden Sturm der Entrüstung entsteht immer so der Eindruck hier im Forum wären etliche persönlich betroffen. Das Gegenteil ist der Fall. Ist das so ein Eitelkeitsdingens?   :D Oder mal konkreter: Wer von den andauernden Steuer-Winselschwänzen hier zahlt überhaupt nennenswert Einkommensteuer? :)

Ich sag immer, wer ordentlich Geld verdient, kann auch ordentlich Steuer zahlen?! :)

 

Ich wundere mich auch immer wieder über die Verteidigung der Superreichen hier im Forum. Aber wie gehabt, nach unten trappen ist halt immer einfacher und erhöht das Ansehen.  Nur sehen diejenigen nicht, die sich jetzt noch wohl in der Mitte fühlen, welche Geld- und Schuldenlawine da auf uns zurollt, die alles was wir errungen/erwirtschaftet haben, kaputt machen kann.

Einer der letzten Sätze des Kommentators in der Doku "Die Welt auf Pump"

"Nur das Geld derjenigen, die an den Schulden verdient haben, kann uns noch retten".

Wer das Finanzsystem und dessen Krisen immer noch nicht verstanden hat, sollte sich das unbedingt anschauen. Zumindestens die letzten 20 Minuten.

Allein bei folgenden Zahlen könnte einem schwindelig werden:

42 Billionen haben alle Arbeitnehmer weltweit 2011 verdient

45 Billionen Wert aller Aktien

1500 Billionen (= 1,5 Billiarden !) stecken in Optionen und anderen Geldwetten.

Wenn mit Geldgeschäften und Spekulation ein Vielfaches verdient wird als mit Arbeit, dann droht das System zu kollabieren.

Noch vor 20 Jahren war das relativ im Lot.

Die Schulden aller Staaten betragen 50 Billionen, die Vermögen das Vierfache. Also Geld ist doch mehr als genug da. Das möchte bedient werden.

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17.03.2012 20:04 Uhr
Lukas
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Zitat von augustus
 

 

Ich wundere mich auch immer wieder über die Verteidigung der Superreichen hier im Forum. Aber wie gehabt, nach unten trappen ist halt immer einfacher und erhöht das Ansehen.  Nur sehen diejenigen nicht, die sich jetzt noch wohl in der Mitte fühlen, welche Geld- und Schuldenlawine da auf uns zurollt, die alles was wir errungen/erwirtschaftet haben, kaputt machen kann.

Einer der letzten Sätze des Kommentators in der Doku "Die Welt auf Pump"

"Nur das Geld derjenigen, die an den Schulden verdient haben, kann uns noch retten".

Wer das Finanzsystem und dessen Krisen immer noch nicht verstanden hat, sollte sich das unbedingt anschauen. Zumindestens die letzten 20 Minuten.

Allein bei folgenden Zahlen könnte einem schwindelig werden:

42 Billionen haben alle Arbeitnehmer weltweit 2011 verdient

45 Billionen Wert aller Aktien

1500 Billionen (= 1,5 Billiarden !) stecken in Optionen und anderen Geldwetten.

Wenn mit Geldgeschäften und Spekulation ein Vielfaches verdient wird als mit Arbeit, dann droht das System zu kollabieren.

Noch vor 20 Jahren war das relativ im Lot.

Die Schulden aller Staaten betragen 50 Billionen, die Vermögen das Vierfache. Also Geld ist doch mehr als genug da. Das möchte bedient werden.

 Hi,augustus

Nehme Dir etwas Zeit

Grüsse Lukas

 

 

17.03.2012 20:36 Uhr
augustus
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Danke Lukas für den link! Da muss ich mir ja echt Zeit nehmen. Breites Grinsen Hab schon reingehört. Interessante Ansätze, die sich zum Teil mit anderen Ideen und Gedankenmachern decken. Schön, dass so viele zugehört haben. Die StudentInnen müssen doch endlich mal andere Ansätze hören, weg von dem Prof. (Un)Sinn.

Auch von Prof. Christian Kreiß:

"Es kann ein Bewußtseinswandel bei jedem einzelnen von uns hin zu mehr sozialer Verantwortung und Rücksichtnahme
eingeleitet werden, wenn man sich die Tatsache bewusst macht:

Von Geld kann man nicht leben, man lebt immer von der Arbeit anderer Menschen."

Das gefällt mir und auch seine Gedanken über den Sinn der Arbeit und welche Arbeit gesellschaftlich wertvoll ist. Breites Grinsen

Produkte für die Müllhalde produziert, sicherlich nicht. Wachstum, Wachstum über alles.....nach mir die Sintflut.

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