Mittwoch, 22. Mai 2013

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Oscar Lafontaine will Reiche in Deutschland zur Kasse bitten
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19.03.2012 12:30 Uhr
finenr9  
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Zitat von _solon_

Auch das Instrument der "Spende" steht jedem offen.

 

 

Ich hätte die "Spenden" gerne demokratisch legitimiert verteilt gewusst. Oder wollen Sie einen "Charity" Staat, bei dem die Reichen bestimmen, welche Investition und Sozialleistung sinnvoll ist?  Darum Pro Steurn!

19.03.2012 17:57 Uhr
_solon_
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Zitat von 666
 

 

 Das ist aber nicht geeignet, den dringenden Paradigmenwechsel bezgl. Steuerpolitik einzuläuten, denn durch bestimmte freiwillige Spenden entstehen keine festen Budgettöpte für KiTas, Schulen, Polizei, Feuerwehr etc.

Aber das wissen Sie ganz genau, ist halt mal wieder son _solon_-Querfurz. Können Sie mal erläutern inwiefern Sie von "linken" Steuerplänen direkt negativ betroffen wären? Sie quatschen ja auch immer contra Börsentransaktionssteuer?! Zu geizig, daß bei Ihren paar Pillepalle Aktien, die Sie in Ihrem lächerlichen Kleinsparerdepot halten, noch 50 cent Gebühr zusätzlich anfallen, oder warum heulen Sie ständig?

Zurück in die erste Klasse - lernen Sie mal Lesen und das dann noch richtig zu interpretieren. Daumen runter

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Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

19.03.2012 17:59 Uhr
Gast_963760819
gelöscht
Beiträge: 8106

 

Zitat von finenr9
  Ich hätte die "Spenden" gerne demokratisch legitimiert verteilt gewusst. Oder wollen Sie einen "Charity" Staat, bei dem die Reichen bestimmen, welche Investition und Sozialleistung sinnvoll ist?  Darum Pro Steurn!

"Die Menschen zählen nicht, was ihnen gegeben wird, sondern was ihnen vorenthalten wird.
(Aus Kenia)"

Zwinkernd

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19.03.2012 18:00 Uhr
_solon_
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Beiträge: 16287

 

Zitat von finenr9
 

 

 

Ich hätte die "Spenden" gerne demokratisch legitimiert verteilt gewusst. Oder wollen Sie einen "Charity" Staat, bei dem die Reichen bestimmen, welche Investition und Sozialleistung sinnvoll ist?  Darum Pro Steurn!

Wenn Sie mir noch erklären warum Spenden nicht demokratisch legitimiert sein sollen.

Nur weil ein paar publikumswirksam mehr Steuern zahlen wollen - sollen das alle: Schwachsinn.

Mal wieder falscher Denkansatz:

wer will kann sein Geld bedingungslos an den Staat geben. Der kann damit machen was er will (wo bestimmen da die Reichen?)

________
Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

19.03.2012 23:56 Uhr
PETEGE
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Wenn die reichsten 10% über 60% des Nettovermögens haben, dann müsste da schon was zusammenkommen. 90% der Bevölkerung sind gar nicht betroffen.

Hergeben tut keiner gerne was, aber das Gemeinwesen muss finanziert werden. Die 10% könnten dies in Wohlstand verschmerzen.

20.03.2012 07:33 Uhr
_solon_
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Zitat von PETEGE
 

...

 aber das Gemeinwesen muss finanziert werden.

Dafür ist genügend da. Wissen Sie wieviel jährlich zum "Fenster rausgeschmissen" wird? Lesen Sie doch bitte die entsprechenden Weiß-, Schwarz- und wasweißich-Bücher.

________
Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

20.03.2012 08:55 Uhr
BI_Streitheim
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Beseitigen wir Beitragsbemessungsgrenzen.

Behandeln wir alle Einkommensarten gleich,
z.B. wie unselbständige Arbeitseinkömmen bzgl. Steuern und Sozialabgaben in Erfassung, Erhebung und Abführung.

Schaffen wir die dazu notwendige Transparenz

Dann brauchen wir nicht über Vermögenssteuer oder Reichensteuer oder ähnliches zu reden.

Wir brauchen dann auch die Steuersätze oder Betragssätze nicht mehr anzuheben,
vermutlich können wir Steuer- und Beitragssätze senken!!!


Es geht, man muß es nur wollen!

________

20.03.2012 10:20 Uhr
finenr9  
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Beiträge: 152

 

Zitat von _solon_
 

 

Wenn Sie mir noch erklären warum Spenden nicht demokratisch legitimiert sein sollen.

Nur weil ein paar publikumswirksam mehr Steuern zahlen wollen - sollen das alle: Schwachsinn.

Mal wieder falscher Denkansatz:

wer will kann sein Geld bedingungslos an den Staat geben. Der kann damit machen was er will (wo bestimmen da die Reichen?)

Die Volksvertreter bestimmen, wie Sozialstaat auszusehen hat. Die Mittel werden durch Steuern finanziert. Das ist etwas ganz anderes, als den Sozialstaat in reiche Hände zu legen.

Stellen Sie sich mal vor, der Staat überlässt die Gewährung von Forschungsgeldern den Reichen. Wogegen oder wofür wird dann geforscht? Das bestimmt dann der Reiche Bürger. Sind es wirtschaftliche Interessen? Persönliche Interessen? Gemeinnützige Interessen? Nach welchen Kriterien wird Geld gewährt? Nach der Willkür einzelner. Das kann nicht das Interesse der Mehrheit sein.

Wenn der Staat ständig Schulden machen muss (die ja wieder die Reichen gewähren und dafür die Zinsen kassieren), dann ist er kronisch unterfinanziert.

Das Geld sollte man dort abschöpfen, wo es auch vorhanden ist. Im oberen Drittel der Einkommesmillionäre. Ich finde Lafontaine hat Recht.

Zuletzt geändert von finenr9, am 20.03.2012 um 10:34 Uhr
20.03.2012 15:43 Uhr
Silverblues
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Beiträge: 2255
So eine Strafe kan man sich nur erträumen

 

Zitat von Bongo
Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen koennte

Der Sozialdemokrat, der Wasser predigt und Wein saeuft und der immer sich versteckt hat, wenn Leistung gefordert wurde, hat wieder eine Idee laut lachend wie man andere "bestrafen" kann

 Dann wollen wir doch mal sehen, wie Ihre sog. "Strafe" aussieht, lieber Bongo:

Gesamt-Steueraufkommen Bund und Länder (damit sich's leichter rechnen lässt abgerundet) 2011 ca. 500 Mrd. Euro.

Einkommensteuer davon ca. 6% (welche Strafe!)
Körperschaftssteuer (das ist die Einkommensteuer der Unternehmen) ca. 2,5% (noch schlimmer)
Lohnsteuer ca. 25% (etwas mehr)
Umsatzsteuer (das ist aus politischer Sicht die Deppensteuer, weil alle smarten Typen sie durch Unternehmenskonstruktionen umgehen) dto. (etwas weniger)
Un dann haben wi rnoch einen etwas größeren Brocken; das ist die Mineralölsteuer mit ca. 8% - die ist ähnlich zu sehen wie die USt - die Cleveren machen sie zur steuermindernden Betriebsausgabe.

Und nun kommen Sie mit Ihrer "Strafe".

Ich bin kein Fan von Lafontaine; ganz gewiss nicht - aber wo er Recht hat ...

Und außerdem haben sich auch schon Schwarze, Rote,  Grüne etc. vom Acker gemacht - meist in eine warmes Nest als Lobbyist in der Wirtschaft.

Und noch eins zu Lafontaine: Er hat uns weiland als Gegner Kohls die Wahrhiet gesagt und nichts von blühenden Landschaften gequakt.
Und er hat Schröder den Bettel hingeschmissen, als der als Genosse der Bosse seine wahren Genossen hofiert und ihnen (via Staat) die Knete zugeschustert hat, die Otto Normalbürger (für den Staat) erarbeiten musste.

 

20.03.2012 16:42 Uhr
bayer
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Pech gehabt

Oscar Lafontaine will Reiche in Deutschland zur Kasse bitten

Bei mir war er auch schon. Hab ihn aber nicht reingelassen. Da könnte ja "Jeder" kommen! Ärgerlich

________
Auch eine Enttäuschung bedeutet einen Schritt vorwärts.-- Max Planck --

20.03.2012 17:11 Uhr
hape 49
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Es ist seit langem bekannt, dass es einen Punkt gibt, wo Steuererhöhungen keine Mehreinnahmen des Staates mehr initiieren sondern ganz im Gegenteil zu Mindereinnahmen führen. Dieser Punkt wird i.d.R. erreicht, wenn der Steuersatz auf über 50% steigt. Die Reichen verlegen ihre Wohnsitze, der Normalbürger zahlt die Zeche.

 

20.03.2012 17:43 Uhr
james16
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Beiträge: 1067
Gut zusammengefasst

 

Zitat von Silverblues
So eine Strafe kan man sich nur erträumen

 

 Dann wollen wir doch mal sehen, wie Ihre sog. "Strafe" aussieht, lieber Bongo:

Gesamt-Steueraufkommen Bund und Länder (damit sich's leichter rechnen lässt abgerundet) 2011 ca. 500 Mrd. Euro.

Einkommensteuer davon ca. 6% (welche Strafe!)
Körperschaftssteuer (das ist die Einkommensteuer der Unternehmen) ca. 2,5% (noch schlimmer)
Lohnsteuer ca. 25% (etwas mehr)
Umsatzsteuer (das ist aus politischer Sicht die Deppensteuer, weil alle smarten Typen sie durch Unternehmenskonstruktionen umgehen) dto. (etwas weniger)
Un dann haben wi rnoch einen etwas größeren Brocken; das ist die Mineralölsteuer mit ca. 8% - die ist ähnlich zu sehen wie die USt - die Cleveren machen sie zur steuermindernden Betriebsausgabe.

Und nun kommen Sie mit Ihrer "Strafe".

Ich bin kein Fan von Lafontaine; ganz gewiss nicht - aber wo er Recht hat ...

Und außerdem haben sich auch schon Schwarze, Rote,  Grüne etc. vom Acker gemacht - meist in eine warmes Nest als Lobbyist in der Wirtschaft.

Und noch eins zu Lafontaine: Er hat uns weiland als Gegner Kohls die Wahrhiet gesagt und nichts von blühenden Landschaften gequakt.
Und er hat Schröder den Bettel hingeschmissen, als der als Genosse der Bosse seine wahren Genossen hofiert und ihnen (via Staat) die Knete zugeschustert hat, die Otto Normalbürger (für den Staat) erarbeiten musste.

 

Was soll es ausserdem fuer eine Strafe sein, wenn ab 1 Million ( Im Klartext: Erst die zweite Million ) mit 75% besteuert wird ?

Ausserdem steht Lafontaine da nicht allein. In Frankreich erzaehlt Sarkozy's Gegenkandidat aehnliches.
Voellig inakzeptabel finde ich auch, dass eine Familie mit BMW-Aktien 650 Millionen im Jahr verdienen kann und dafuer hoechstens 25% EKSt. zahlt. Jeder, der mit ehrlicher Arbeit sein Brot erwirbt, zahlt sehr schnell deutlich mehr ( prozentual ), auch wenn er nur wenige Zehntausendstel davon verdient.
Ich frage mich schon, was wir Deutsche fuer Schnarcher sind, dass so eine Besteuerung ueber Jahre durchgeht.

________
Giovanni, nimm Dich nicht so wichtig ( A.G.Roncalli Papst Johannes XXIII )

20.03.2012 18:13 Uhr
_solon_
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Zitat von Silverblues
So eine Strafe kan man sich nur erträumen

 

 Dann wollen wir doch mal sehen, wie Ihre sog. "Strafe" aussieht, lieber Bongo:

Gesamt-Steueraufkommen Bund und Länder (damit sich's leichter rechnen lässt abgerundet) 2011 ca. 500 Mrd. Euro.

Einkommensteuer davon ca. 6% (welche Strafe!)
Körperschaftssteuer (das ist die Einkommensteuer der Unternehmen) ca. 2,5% (noch schlimmer)
Lohnsteuer ca. 25% (etwas mehr)
Umsatzsteuer (das ist aus politischer Sicht die Deppensteuer, weil alle smarten Typen sie durch Unternehmenskonstruktionen umgehen) dto. (etwas weniger)
Un dann haben wi rnoch einen etwas größeren Brocken; das ist die Mineralölsteuer mit ca. 8% - die ist ähnlich zu sehen wie die USt - die Cleveren machen sie zur steuermindernden Betriebsausgabe.

Und nun kommen Sie mit Ihrer "Strafe".

Ich bin kein Fan von Lafontaine; ganz gewiss nicht - aber wo er Recht hat ...

Und außerdem haben sich auch schon Schwarze, Rote,  Grüne etc. vom Acker gemacht - meist in eine warmes Nest als Lobbyist in der Wirtschaft.

Und noch eins zu Lafontaine: Er hat uns weiland als Gegner Kohls die Wahrhiet gesagt und nichts von blühenden Landschaften gequakt.
Und er hat Schröder den Bettel hingeschmissen, als der als Genosse der Bosse seine wahren Genossen hofiert und ihnen (via Staat) die Knete zugeschustert hat, die Otto Normalbürger (für den Staat) erarbeiten musste.

 

 Na ja - ich gehe hier nur mal auf die Begriffe Einkommen- und Lohnsteuer ein.

In Deuschland ist die Lohnsteuer nur eine besondere Form der Einkommensteuer. Lohnstuer wird von der Quelle abgesaugt, die EKSt beruht i.d.R. auf Erklärungen des EKSt-Pflichtigen.

Es macht gar keinen Sinn zwischen Lohn- und Einkommenstuer zu differenzieren.  Es gibt EKSt-Pflichtige die vielleicht 50.000€ Jahreseinkommen und Angestellte mit vierlleicht 500.000 € Jahreseinkommen (und mehr) .

Daraus folgt, daß es nicht nur steuerrechtlich letztendlich ein Topf ist.

________
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20.03.2012 18:19 Uhr
_solon_
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Zitat von Bongo
Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen koennte

Der Sozialdemokrat, der Wasser predigt und Wein saeuft und der immer sich versteckt hat, wenn Leistung gefordert wurde, hat wieder eine Idee laut lachend wie man andere "bestrafen" kann

 Na ja - OL wird doch von kaum jemandem dem man ersnt nehmen kann, ernst genommen.

Er kann, so scheint es, bis heute nicht verwinden, daß er in der Bedeutungslosigkeit versunken ist.

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20.03.2012 18:20 Uhr
_solon_
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Zitat von james16
Gut zusammengefasst

 

Was soll es ausserdem fuer eine Strafe sein, wenn ab 1 Million ( Im Klartext: Erst die zweite Million ) mit 75% besteuert wird ?

....

 Hochleister werden bestraft - Niedrigleister werden belohnt. Das kann sich nur ein reiches Land wie Deutschland leisten.

 

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