Samstag, 25. Mai 2013

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Ramsauer will «Verrohung der Kampf-Radler» Einhalt gebieten
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10.04.2012 10:50 Uhr
heletz
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Zitat von Der Fotoadlige
 

 

Die Münchener Polizei macht das schon länger....

Und was genau?

Und was kostet das mehr?

 

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10.04.2012 10:54 Uhr
FuPete
Mitglied


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Beiträge: 16
Ich verzichte inzwischen

.... fast schon völlig auf meine Vorfahrt als Radfahrer. Täglich, es ist ja fast schon egal wie lange die Strecke ist, wird mir die Vorfahrt genommen. Ich fahre sportlich Mountainbike, fahre daher circa 8.000-10.000KM im Jahr zusammen.

 Es ist doch immer das gleiche. Egal ob es irgendwo bergab geht, oder man Rückenwind hat, in der 30er Zone wird man mit 37KM/h trotzdem überholt. Gehts in der Stadt irgendwo bergab, wird man eben überholt, auch wenn man schon 50KM/h fährt. Um dann 50 Meter weiter abzubiegen, und mich auszubremsen.

Dann gibt es noch (einen Haufen) Menschen, die einem Tagtäglich die Vorfahrt nehmen. Da hat ich von Kleinwagen bis zum Bus schon alles vorm Rad. Nun versucht mal einem Bus auszuweichen ;)

Lustig war auch noch, das der Busfahrer nach meiner Notbremsung über mich geflucht hat. Das verstehe ich nicht (Vorfahrtsstraße) und werde es wohl auch nie. Ich finde es seltsam, vielen fällt erst gar nicht auf, das ich gerade nur durch meine Bremsung einen Unfall verhindert habe. Ich hatte bereits schon mehrmals den fall, dass  PKW- &Busfahrer über die Kreuzung sind (Ich auf der Vorfahrtsstraße) und mitten auf der Kreuzung stehen geblieben sind, weil diese gemerkt haben "Ups, der Radlfahrer kann ja schneller unterwegs sein als 10KM/h".

Und in genau solchen momenten kriegt man es mit dem Schrecken zu tun. Denn ich hab weder eine Knautschzone wie der Autofahrer, noch eine Schutzkleidung wie der Motorradfahrer.

 

Zudem: Was sollen hier in Leipheim u. Teilweise Günzburg die ganzen sinnlosen Fahrradwege? Ich weiß nicht ob diese Strecke jemandem bekannt ist, aber ich werde auf dem Fahrradweg neben dem Müller, beim fahren über die Kreuzung zu circa. 60% von den Links u. Rechtsabbiegern übersehen. In Leipheim wird man bei dem Altenheim auf einen Fahrradweg geschickt, auf dem die Straßen mehr als uneinsichtig sind wegen den Büschen. Soll ich nun schieben? Aber das ist doch ein Radweg? Das ganze ist rechtlich nicht vertretbar, denn eigentlich dürfen Radwege nur in Gefahrenstellen Benutztungspflichtig sein. Ich sehe in einer 30er Zone, in der ich als Sportlicher Radler diese auch locker erreiche, keine Gefahr.

Welcher Tölpel hat sich solch eine Verkehrsführung ausgedacht? Lieber die Radler bei der Ausfahrt vom Novolino schon auf die Straße schicken, denn dort wird man eher selten übersehen (Aber immer noch viel zu oft).

10.04.2012 10:59 Uhr
jerose
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Zitat von hrafnagaldr
 Hätte die Polizei genug Personal und könnte entsprechend durchgreifen, würden sich auch mehr Radler ordentlich verhalten.

Ich hab in acht Jahren noch keine Fahrradstreife in Augsburg gesehen, da wundert es nicht, wenn sich einige Radler daneben benehmen. Gibt ja keinerlei Abschreckung.

Genau. Wir haben viel zu wenig Polizisten. In der Maxstr. vergehen manchmal 3 Min. zwischen 2 Streifen.... laut lachend

Die anderen stehen am Herkulesbrunnen und schauen den Betrunkenen beim öffentlichen Gruppenpinkeln zu....

10.04.2012 11:00 Uhr
gerrit2410
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Beiträge: 91

 

Zitat von Aufgemerkt!
 

Leider fehlt es allgemein an Disziplin im Straßenverkehr. Egal ob Radfahrer, Fußgänger oder Auto.

 

Dem ist nichts hinzu zu fügen! Bei allen dieser Gruppen (plus motorisierte Zweiradfahrer) gibt es Idioten und eben diese fallen halt auf. Es geht in der Regel um Egoismus und Rücksichtslosigkeit. Bei diesem gesellschaftlichen Problem gilt es anzusetzen und nicht nur bezogen auf den Straßenverkehr. Viel zu kurz gesprungen, Herr Ramsauer!

 

 

10.04.2012 11:02 Uhr
hrafnagaldr
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Besonders klasse finde ich gerade auch am KÖ den Radweg, den die man zwischen Bushaltestelle und Fußgängerzone durchführt (wenn man von der Konrad-Adenauer-Allee kommend Richtung Theater fährt). Ich hab den exakt einmal benutzt. Auf den paar Metern sind mir drei Fußgänger blind in Rad gelaufen, man musste ja noch den Bus erwischen. Und ich hatte etwas über Schritttempo drauf.

Jetzt benutze ich die Busspur. Man muss sich wirklich fragen, welcher Depp sich das ausgedacht hat. Erst muss man mehrere Straßenbahngleise und extrem unebenes Kopfsteinpflaster kreuzen (für Ungeübte Radler aurchaus ein Problem), dann rennen einem sämtliche Fußgänger vors Rad. Aber das sollte eigentlich für das prädikat "unzumutbar" genügen und dann darf der Weg ohnehin ignoriert werden.

 

 

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10.04.2012 11:03 Uhr
montebaldo
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Zitat von jerose
 

 

Genau. Wir haben viel zu wenig Polizisten. In der Maxstr. vergehen manchmal 3 Min. zwischen 2 Streifen.... laut lachend

Die anderen stehen am Herkulesbrunnen und schauen den Betrunkenen beim öffentlichen Gruppenpinkeln zu....

Sie kenne die Maxstr. offenbar nur nachts. Zwinkernd

10.04.2012 11:06 Uhr
optimistischerRealist
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Als begeisterter Radfahrer mit knapp 5000 km/Jahr muss ich sagen, dass ich aus Eigenschutz im Straßenverkehr NIEMANDEM traue... Ohne Knautschzone sollte die Eigenverantwortung eben etwas größer sein als mit 2 Tonnen Blech um sich rum...

Damit mache ich aber auch Autofahrern pauschal keinen Vorwurf; wem ging es nicht schon einmal so, das aus irgendwelchen Gründen, und sei es nur eine tiefstehende Sonne, ein Radler unabsichtlich übersehen wurde...

10.04.2012 11:07 Uhr
hrafnagaldr
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Zitat von jerose
  Genau. Wir haben viel zu wenig Polizisten. In der Maxstr. vergehen manchmal 3 Min. zwischen 2 Streifen.... laut lachend

Die anderen stehen am Herkulesbrunnen und schauen den Betrunkenen beim öffentlichen Gruppenpinkeln zu....

http://www.br.de/radio/bayern1/inhalt/bayern-regional/polizei-herrmann100~_csn-71ab10ca-409d-4b31-a6dd-4c575ffdc53d_-813bcf51c2b0e1c1fcd84209a2801b45083b972e.html

Und zu Fuß oder mit dem Auto ist das halt für die Polizei nicht getan. Die müssen eben auch immer entsprechend unterwegs sein, um optimal handeln zu können. D.h. zu Fuß in der Fußgängerzone, auf Bundesstraßen / Autobahnen und auch normalen Straßen im Auto und bei Radlern im Stadtbereich eben auch als Fahrradstreife. Letztere gibt es aber schlichtweg nicht.

Und keine Ahnung wieviel Polizei in der Maxstraße patrolliert, da gehe ich schon lange nicht mehr zum Feiern hin. Zuviele Idioten, letztens wollten mich zwei betrunkene Deppen auf dem heimweg vom Murdocks verprügeln. Leider musste ich das zähneknirschend ignorieren (und auch die zahlreichen Beleidigungen meine Mutter und mich betreffend), da ich natürlich vor Gericht der Depp wäre (als Deutscher betrunkene Ausländer verprügeln geht leider auf gar keinen Fall). Da war leider kein Polizist zur Stelle. Ist nun aber auch am Thema vorbei.

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10.04.2012 11:08 Uhr
Paul Cook
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Zitat von hrafnagaldr

Man muss sich wirklich fragen, welcher Depp sich das ausgedacht hat.

 

 

Der selbe, der sich den Radweg ggü. Citygallerie, Einfahrt Am Schwall hat einfallen lassen. Da führt der Radweg auf nicht mal 2 Meter Gesamtbreite mitten durch eine stark frequentierte Bushaltestelle.

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10.04.2012 11:11 Uhr
flyingdutchman
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Locker bleiben !

Die Zahl der Fahrradfahrer steigt stetig.Dies wird im allgemeinen auch positiv gesehen.Das die Verkehrsinfrastruktur dieser Entwicklung noch nicht Rechnung getragen hat wird an vielen Stellen auch hier in Augsburg deutlich.Es wird noch einige Zeit dauern bis diesem neuen Verkehrsverhalten Rechnung getragen wird und Infrastruktur für Fahrradfahrer geschaffen wird.Andere Länder wie zum Beispiel Holland sind dort weiter.Wer dort sein Auto stehen lässt und Fahrrad fährt  gilt als Sozialkompetent und Ökologisch korrekt und nicht als mittelloser Student.Der starke Trend zu Elektrorädern führt zu einer weiteren Verschärfung der Verkehrssituation da durch die durchschnittlich höheren Geschwindigkeiten und das Fahrzeuggewicht  nun auch Fussgänger erheblich gefährdet sind.Man sollte also darauf drängen das gerade im Städtischen Bereich massiv Fahrradinfrastruktur ausgebaut wird.Solange dies noch nicht geschehen ist sollte die heute schon antiquierte Regel greifen der stärkere schützt den schwächeren.Immer wieder krankhaft auf sein vermeintliches Recht zu pochen bringt hier nicht weiter.Man denkt da immer wieder an den Witz mit der Grabinschrift.  " Er war im Recht ".Also jeder nimmt Rücksicht auf Verkehrsungeübte ( KInder ) auf Mobilitätseingeschränkte ( Senioren und Behinderte ) aber auch auf Verkehrsteilnehmer die in Selbstmörderischer Absicht oder Nachlässigkeit am Verkehr teilnehmen.

10.04.2012 11:13 Uhr
PETEGE
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Zitat von Werner63
Geisterradler

Die Polizei ist ja nicht dazu fähig, die Radler besser zu kontrollieren. Jetzt im Frühjahr sind die Geisterradler wieder unterwegs, gerade in der Nähe der Uni, entlang der Straßenbahnlinie 13. Aber die Polizei ist nicht zu sehen. Natürlich ist es bequemer, im Streifenwagen spazieren zu fahren oder auf dem Revier Kaffee trinken.

Da ist nicht die Polizei schuld, sondern das sind die Auswirkungen von Stoibers Sparwahn, dass die Polizei jetzt personell so knapp aufgestellt ist.

10.04.2012 11:14 Uhr
hrafnagaldr
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Zitat von Paul Cook
 

Der selbe, der sich den Radweg ggü. Citygallerie, Einfahrt Am Schwall hat einfallen lassen. Da führt der Radweg auf nicht mal 2 Meter Gesamtbreite mitten durch eine stark frequentierte Bushaltestelle.

Den fahre ich schon seit ich hier wohne nur auf der Straße. Das ist richtig gefährlich für Fußgänger und Radler, wenn man da auf dem "Radweg" bleibt.

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10.04.2012 11:17 Uhr
walter.b
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Zitat von Paul Cook

... und die Strafen vor allem finanziell etwas "spürbarer" ausfallen zu lassen.

In meiner Jugend wude man als Radler regelmäßig kontrolliert - und bei "geringen" Auffälligkeiten waren schnell zwei Mark zu löhnen. Das tat damals schon noch richtig weh!

10.04.2012 11:18 Uhr
Der Fotoadlige
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Zitat von heletz
 

 

Und was genau?

Und was kostet das mehr?

 

Radfahrerkontollen, je nach Ankündigung. Großeinsatz mit bis zu 20 Polizisten am Einsatzort, je nach Verkehrsaufkommen. Um Ausweichmöglichkeiten auszuschließen an mehreren Einsatzorten gleichzeitig. Beobachtet wird das Verhalten von Fußgänger gegenüber Radfahrern, Autofahrer gegenüber Radfahrer, Radfahrer und Rotlicht und natürlich das Verhalten von Radfahrern gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern. Kontrolliert werden 1000 Fahradfahrer. Ca. 700 Fahradfahrer, 400 Autofahrer, 300 Fußgänger wurden beanstandet. Das bringt etwas.

Mehrkosten? Es werden nur Polizisten im normalen Dienst eingesetzt.
Wenn es mit den Radfahrern unverhältnismässig wird, muss mal die Einsatzbereitschaft herhalten.

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Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen...

10.04.2012 11:22 Uhr
Paul Cook
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Zitat von walter.b

 

In meiner Jugend wude man als Radler regelmäßig kontrolliert - und bei "geringen" Auffälligkeiten waren schnell zwei Mark zu löhnen. Das tat damals schon noch richtig weh!

 Ich wurde selber erst vorletzte Woche wieder aufgehalten (direkt an der Polizei Fröhlichstrasse, so weit sind sie dann doch noch gekommen :-). Direkt vor mir wurde ein Radlfahrer ohne Licht gestoppt (es war 7 Uhr morgens und noch recht dämmrig), ich war dann halt mit fällig. Man konnte mir zwar nix an, die Räder die ich im Stadtverkehr nutze sind eigentlich immer StVo-konform (bis auf meinen 25-Lux Scheinwerfer, das ist eine andere Geschichte), aber der vor mir zahlte glaub ich grad mal 20 Öcken, obwohl an seinem Rad rein gar nix funktionierte. Licht war gar nicht erst vorhanden, den Beamten fiel dazu gar nicht auf, dass an der hinteren V-Brake der Zug gerissen war. Wegen 20 Evros fängt der jetzt sicher nicht an, sich seinen Schrotthobel herzurichten oder in ein neues Rad zu investieren. Zumal ihm das wahrscheinlich zum ersten Mal passiert ist.

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