Samstag, 25. Mai 2013

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Rechtsextremes Gedankengut dramatisch auf dem Vormarsch
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13.11.2012 17:13 Uhr
Wetterbiene
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Zitat von RambaZamba

Immer der gleiche Müll.

Dient doch nur dazu sich aufzuregen, genau wie wenn ein Migrant wieder mal zuschlägt.

Man will doch den Hass auf beiden Seiten schüren und wird niemals eine Enigung finden. Das wird in Deutschland sowieso niemals klappen.

Somit ist das doch nur eine logische Konsequenz, dass wenn es immer mehr Ausländer/Migranten gibt, es zeitgleich auch immer mehr Rechte gibt, dass es sich die Waage hält.

 

Was für ein Schmarrn und stimmt auch nicht - Im Osten gibt es viel weniger Ausländer und noch weniger Juden als im Westen, die einen Bezug auf Rassismus oder Antisemitismus hätten.

 

 

 

Zuletzt geändert von Wetterbiene, am 13.11.2012 um 17:17 Uhr
13.11.2012 17:30 Uhr
DerMichel
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Zitat von spacevulture
@DerMichel

 

Die Gesellschaftskritik, die Sie in Ihrem Beitrag ansprechen, bewerte ich persönlich zum einen Teil als richtig und zum anderen Teil als falsch aber vertretbar. Und ausdrücklich stimme ich Ihnen in dem Punkt zu, dass sich die Ansichten von Linksaußen und Rechtsaußen in vielen Aspekten ähnlich sind (und zudem mitunter bis weit in die Mitte der Gesellschaft hineinreichen). Ihr Beitrag zeigt insofern auch durchaus zurecht eine Schwäche der Diskussion über Rechtsextremismus auf: Ich nenne es mal die fragwürdige "Schubladenbildung".

Dennoch halte ich den (ja hier gar nicht ernsthaft diskutierten) Ansatz der Stiftung, sich über verschiedenste Themen- und Fragenkomplexe einem "geschlossenen rechtsextremen Weltbild" der befragten Menschen zu nähern, für gut vertretbar. Wer zB Führers Gebuhrtstag feiert, Lebensraum im Osten vermisst, Juden und Ausländer haßt, von der Überlegenheit der "arischen Rasse" brabbelt, NPD wählt und es dem Befrager erlaubt, noch ein paar andere Häkchen ganz rechts zu setzen, den wird man guten Gewissens rechtsradikal nennen dürfen.

Was ihr Beitrag nicht schlüssig erklärt, ist der Reflex gewisser Foristen, auf jeden Thread, der mit den Verbrechen des Dritten Reichs oder aktuellen Neonazis/Rechtsextremisten zu tun hat, komplet off topic mit "Dreckwerfen richtung Links" zu reagieren. Diese Müllabsonderung muss irgendwie in der Persönlichkeits- und Wertestruktur der betreffenden Foristen verankert sein.

Zu Ihrem zweiten Absatz. Ich habe in der Studie leider den Fragebogen nicht entdeckt. Vielleicht habe ich den übersehen. Ich muss gestehen, dass ich die Methodik nur kurz überflogen habe und mir dann die Ergebnisse detailierter angeschaut habe. Deshalb auch die Fragen an Sie:

- wurde nach Führers Geburtstag gefragt?

- Lebensraum im Osten?

unabhängig davon würde ich jedoch entsprechende Antworten darauf zutiefst verurteilen. Und wenn Sie das als Rechtsradikal bezeichnen würde ich nicht widersprechen. Ich würde es jedoch vorrangig als grenzenlose Dummheit bezeichnen.

Zu Ihrer Frage im letzten Absatz will ich Ihnen die folgende Erklärung geben:

Es entbehrt jeglicher Grundlage, als Konservativer immer in die Extreme Ecke gestellt zu werden. Darüber haben wir beide uns schon des öfteren unterhalten und ich glaube zu erinnern, dass Sie das ähnlich sehen. Meistens kommen diese Anwürfe von Menschen, die dem Linken Lager zuzuordnen sind. Da dort regelmäßig jegliche Selbstreflexion was Gewalt in der Geschichte durch Linke betrifft fehlt, wird natürlich dann jede Gelegenheit genutzt um auch da einen Denkprozess anzuschieben. Leider artet es dann regelmäßig in das bekannte Aufrechnen aus. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass seitens der SED jährlich mit großem Getöse diverse Gedenken zelebriert werden, als Beispiel sei nur Luxemburg / Liebknecht genannt. Diese Gedenktage sind gesellschaftlich akzeptiert obwohl beide Feinde der Demokratie waren!. Auch ich bin hier, wie Sie sehen, nicht fehlerfrei.  Daher wäre es gut, endlich politischen Extremismus nicht mehr in Links und Rechts zu unterteilen. Extremismus, egal von welcher politischen Seite, muss bekämpft werden. Zumindest mich stört schlicht und ergreifend diese vereinfachte Sicht auf Extremismus.  Vielleich reicht Ihnen diese Erklärung?

________
    "Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr." (Laotse, Kapitel 81)

13.11.2012 17:32 Uhr
spacevulture
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Zitat von RambaZamba

Somit ist das doch nur eine logische Konsequenz, dass wenn es immer mehr Ausländer/Migranten gibt, es zeitgleich auch immer mehr Rechte gibt, dass es sich die Waage hält. 

Wie auch Wetterbiene schon zutreffend erkannt hat:

Wenn Ihr Gedanke richtig ist, wie kann es dann sein, dass der Ausländer-/Migrantenhass gerade in Regionen besonders hoch ist, in denen man Auskländer/Migranten mit der Lupe suchen muss?

13.11.2012 17:38 Uhr
bbuchsky
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Zitat von spacevulture
Woran liegt es wohl, dass bislang

in diesem Forum noch jeder Thread über Rechtsradikale/-extremisten mit "Beiträgen" über die Verbrechen der Linken von Gulag bis Ströbele zugespamt wurde?

Ist es nicht möglich, über Rechtsextremismus zu diskutieren, ohne mit linken "Steinwurf-Anekdoten" und Ähnlichem zugemüllt zu werden?

An der Dichte rechtslastiger Foristen und deren eingeschränkter Neigung zur ungeliebten Frustationstoleranz?

Das Relativieren haben die von ihren Großeltern und Eltern gelernt. Jahrzehntelange Glorifizierung der Wehrmacht, systematisches Verleugnen und Vertuschen aus dem christlich/bürgerlichen Lager, dessen "Werte, die über Generationen gegolten haben" in beide Weltkriege geführt hatten.

13.11.2012 17:39 Uhr
DerMichel
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Zitat von leopold

 

Spätestens wenn Sie im Altersheim liegen und Ihnen eine schlecht bezahlte Migrantin den Hintern abwischen muss, werden Sie den "Gewinn" erkennen.

Da habe ich, gezwungener Maßen, im Moment leider mehr Erfahrungen als mir lieb ist. Und ich kann Ihnen versichern, gerade die Problemmigranten sind auch dort kein Gewinn.

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    "Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr." (Laotse, Kapitel 81)

13.11.2012 17:49 Uhr
Mars
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Rechtradikale Ideologien feiern immer dort fröhliches Erwachen, wo die vorherrschenden Politiker und Parteien, keine tatsächlichen Lösungen mehr anbieten können und unfähig sind, menschenwürdige und dem Gemeinwohl dienende Beschlüsse zu fassen und somit gesunde gesellschaftliche Strukturen (vor allem Arbeit, brauchbar verlässliche Lebens- und Familienplanung, ... ) zu schaffen.

Seit rund 30-40 Jahren arbeiten traditionelle Politiker am Niedergang (Währung, Löhne und Gehälter, Sozialsystem, Geburtenzahlen, ... ) und wir Wähler unterstützen sie dabei nach Leibeskräften durch ständige Wiederwahl.

Wir sollten uns nicht über Rechtsradikalismus beschweren, sondern wir sollten uns spätestens an der Wahlurne ändern!!!



13.11.2012 17:52 Uhr
spacevulture
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Zitat von DerMichel
Ich habe in der Studie leider den Fragebogen nicht entdeckt. Vielleicht habe ich den übersehen. Ich muss gestehen, dass ich die Methodik nur kurz überflogen habe und mir dann die Ergebnisse detailierter angeschaut habe.

Ich kenne den Fragebogen auch nicht (habe aber oben anscheinend ungewollt einen anderen Eindruck erweckt) und habe die im Artikel grob offengelegte Methodik nur exemplarisch mit willkürlichen Beispielen hinterlegt.  

Zitat von DerMichel
Es entbehrt jeglicher Grundlage, als Konservativer immer in die Extreme Ecke gestellt zu werden.Darüber haben wir beide uns schon des öfteren unterhalten und ich glaube zu erinnern, dass Sie das ähnlich sehen.

Stimmt. Auch mit dem Hinweis, dass es "Nichtkonservartiven" ähnlich geht, die dann gern als Chaoten, Vaterlandsverräter, Kommunisten und RAF-Sypatisanten hingestellt werden. (In der selben Richtung: Kein Thread zu Grün ohne Ströbeles - durchaus porblematische - Verurteilung und Fischers Wurfübungen...)

Zitat von DerMichel
Meistens kommen diese Anwürfe von Menschen, die dem Linken Lager zuzuordnen sind. Da dort regelmäßig jegliche Selbstreflexion was Gewalt in der Geschichte durch Linke betrifft fehlt, wird natürlich dann jede Gelegenheit genutzt um auch da einen Denkprozess anzuschieben. Leider artet es dann regelmäßig in das bekannte Aufrechnen aus.

Mich überzeugt diese Deutung nicht. Was halten Sie von dieser: Es wurde ja in verschiedenen Threads schon (nicht völlig zu Unrecht) kritisiert, dass zB NPD-Demos von Gegendemonstranten mit Trillerpfeifen usw. "niedergepfiffen" werden. Kann es sein, dass es sich um den selben Mechanismus handelt, der bestimmte User dazu veranlasst, jeden Thread, der irgendwie ein "gegen-Rechts-Label" hat "niederzutippen"?

Zuletzt geändert von spacevulture, am 13.11.2012 um 17:55 Uhr
13.11.2012 17:54 Uhr
Wetterbiene
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Zitat von Mars

Rechtradikale Ideologien feiern immer dort fröhliches Erwachen, wo die vorherrschenden Politiker und Parteien, keine tatsächlichen Lösungen mehr anbieten können und unfähig sind, menschenwürdige und dem Gemeinwohl dienende Beschlüsse zu fassen und somit gesunde gesellschaftliche Strukturen (vor allem Arbeit, brauchbar verlässliche Lebens- und Familienplanung, ... ) zu schaffen.

Seit rund 30-40 Jahren arbeiten traditionelle Politiker am Niedergang (Währung, Löhne und Gehälter, Sozialsystem, Geburtenzahlen, ... ) und wir Wähler unterstützen sie dabei nach Leibeskräften durch ständige Wiederwahl.

Wir sollten uns nicht über Rechtsradikalismus beschweren, sondern wir sollten uns spätestens an der Wahlurne ändern!!!


 

Währung, Löhne und Gehälter, das sind also unsere Werte?

Welche Partei würden Sie denn wählen, wenn es soweit ist?

13.11.2012 18:01 Uhr
DerMichel
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Zitat von spacevulture

 

Ich kenne den Fragebogen auch nicht (habe aber oben anscheinend ungewollt einen anderen Eindruck erweckt) und habe die im Artikel grob offengelegte Methodik nur exemplarisch mit willkürlichen Beispielen hinterlegt.  

Stimmt. Auch mit dem Hinweis, dass es "Nichtkonservartiven" ähnlich geht, die dann gern als Chaoten, Vaterlandsverräter, Kommunisten und RAF-Sypatisanten hingestellt werden. (In der selben Richtung: Kein Thread zu Grün ohne Ströbeles - durchaus porblematische - Verurteilung und Fischers Wurfübungen...)

Mich überzeugt diese Deutung nicht. Was halten Sie von dieser: Es wurde ja in verschiedenen Threads schon (nicht völlig zu Unrecht) kritisiert, dass zB NPD-Demos von Gegendemonstranten mit Trillerpfeifen usw. "niedergepfiffen" werden. Kann es sein, dass es sich um den selben Mechanismus handelt, der bestimmte User dazu veranlasst, jeden Thread, der irgendwie ein "gegen-Rechts-Label" hat "niederzutippen"?

Nicht schlecht. So nach dem Motto: "Gegensätze ziehen sich an"? Obwohl es genau genommen keine sooo großen Gegensätze sind.

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13.11.2012 18:11 Uhr
Wetterbiene
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Zitat von spacevulture

 

Wie auch Wetterbiene schon zutreffend erkannt hat:

Wenn Ihr Gedanke richtig ist, wie kann es dann sein, dass der Ausländer-/Migrantenhass gerade in Regionen besonders hoch ist, in denen man Auskländer/Migranten mit der Lupe suchen muss?

 

Sobald es dort mehr Ausländer/Migranten gibt, wird es wirtschaftlich auch gleich besser gehen.

Wie soll man denn auch Geld verdienen, wenn man ständig auf irgendwelchen Nazimärschen rumlungert?

 

 

13.11.2012 18:14 Uhr
offenundehrlich
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Vielleicht weil diese Minderheiten  zwischenzeitlich Angst bekommen haben und in eine andere Gegend gegangen sind? Dann sind die Ewiggestrigen natürlich klar in der Überzahl.

 

Zitat von spacevulture

 

Wie auch Wetterbiene schon zutreffend erkannt hat:

Wenn Ihr Gedanke richtig ist, wie kann es dann sein, dass der Ausländer-/Migrantenhass gerade in Regionen besonders hoch ist, in denen man Auskländer/Migranten mit der Lupe suchen muss?

 

13.11.2012 18:16 Uhr
spacevulture
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Zitat von DerMichel"Gegensätze ziehen sich an"?

Ja,  Jing sucht Jang und Fisch sucht Fahrrad oder so... 

Zitat von Wetterbiene
Sobald es dort mehr Ausländer/Migranten gibt, wird es wirtschaftlich auch gleich besser gehen.

Optimistische Einschätzung. Da darf man zweifeln. 

Im Übrigen: Welcher Ausländer/Migrant zieht schon gern in eine Gegend, wo die Glatzen die Straße regieren?

13.11.2012 18:24 Uhr
leopold
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Zitat von DerMichel

 

Zu Ihrem zweiten Absatz. Ich habe in der Studie leider den Fragebogen nicht entdeckt. Vielleicht habe ich den übersehen. Ich muss gestehen, dass ich die Methodik nur kurz überflogen habe und mir dann die Ergebnisse detailierter angeschaut habe. Deshalb auch die Fragen an Sie:

- wurde nach Führers Geburtstag gefragt?

- Lebensraum im Osten?

unabhängig davon würde ich jedoch entsprechende Antworten darauf zutiefst verurteilen. Und wenn Sie das als Rechtsradikal bezeichnen würde ich nicht widersprechen. Ich würde es jedoch vorrangig als grenzenlose Dummheit bezeichnen.


Mir scheint Sie glauben, Rechtsextremismus ist mit Nationalsozialismus gleichzusetzen. Fremdenfeindlichkeit, Ausländerhass und Antisemitismus kommen nicht immer im gleichen Gewand daher. Es reicht nicht, Hitler Scheixxe zu finden, lieber Michel.

13.11.2012 18:26 Uhr
Wetterbiene
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.

Eigentlich hat doch jeder "westliche Gastarbeiter" mehr für die deutsche Sozial-/Rentenkasse einbezahlt als irgendeine dahergelaufene arbeitslose Fleischmütze?

13.11.2012 18:32 Uhr
DerMichel
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Zitat von leopold

 


Mir scheint Sie glauben, Rechtsextremismus ist mit Nationalsozialismus gleichzusetzen. Fremdenfeindlichkeit, Ausländerhass und Antisemitismus kommen nicht immer im gleichen Gewand daher. Es reicht nicht, Hitler Scheixxe zu finden, lieber Michel.

Leopold, was Sie glauben........

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Schlagworte

Rechtsextremismus


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