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#31 (permalink) | |
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Ich schätze mal, daß es da immer noch einige gibt. Vielleicht sollte die SPD Maas als Kanzlerkandidaten für 2013 küren. Eine bessere Qualifikation wie "3x verloren" gibt es eigentlich kaum. |
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#32 (permalink) | |
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Maas in den Rucksack!
Warum man allerdings die SPD wählen sollte, wenn sie sich doch weigert, sozialdemokratische Positionen mit Hilfe von zwei oder sogar drei ideologisch näheren Koalitionspartnern zu besetzen, erschließt sich mir nicht. Herr Maas taugt offenbar nur als Beigabe in den Rucksack der CDU. Frau Merkel hat von der SPD nichts zu befürchten. als. |
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#33 (permalink) | |
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Wer sollte denn die dritte Partei sein? Nur mal zu Ihrer Erinnerung: 2009 waren es die Grünen , die am 11. Oktober 2009 auf einem Landesparteitag mit ihrer Entscheidung für Koalitionsverhandlungen mit CDU und FDP den Weg für die Jamaika-Koalition bereiteten. Und die LINKE hat gegenüber 2009 eine Menge Stimmen verloren, wohingegen die SPD bei dieser Wahl gute Stimmengewinne eingefahren hat. Nicht zuletzt auch deshalb, weil man bereits vor der Wahl ganz klare Koalitionsaussagen gemacht hat. Oskar Lafontaine geht es nur um Macht und Einfluss, ansonsten hat die LINKE keine brauchbaren Rezepte, um die Probleme des Landes zu lösen. Warum also sollte man gerade wieder gewonnenes Vertrauen aufs Spiel setzen, nur um sich dann von Lafontaine wie ein Tanzbär vorführen zu lassen? |
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#34 (permalink) | |
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Die SPD hatte sich von Schröder den Ring durch die Nase ziehen lassen, darf also getrost weiter den Tanzbären geben! Der sich nicht führen lassen wollte, war wohl Oskar. Die Grünen haben für ihre Unterstützung von Schwarzgelb fast die richtige Antwort erhalten. Und wenn es in der SPD wirklich um Inhalte gehen würde, wie erklärt sich dann eine Zusammenarbeit mit den Gegnern ihrer Politik? Die CDU kann sich einen besseren Mehrheitsbeschaffer gar nicht wünschen, wenn die FDP - Kameraden demnächst als Hotelportiers und Lobbyisten arbeiten. Opposition beginnt seit Schröder links von der SPD. |
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#35 (permalink) | |
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Das Dilemma der SPD/der Linken (nicht der Partei, sondern der Richtung allgemein) beginnt nicht bei Schröder, sondern ist darin begründet, daß nach 1945 trotz entsprechender Erkenntnis der Fehler der Weimarer Zeit mit der Zersplitterung der Linken fortgeführt wurde. Allerdings war die Situation durch die Installation des Sowjetkommunismus im Deutschland östlich der Elbe auch für den Westen prekär. Mit KPD oder DKP zusammenzugehen wäre das Todesurteil der SPD gewesen. Die Rechten/Konservativen taten sich da schon leichter: Unter dem Deckmäntelchen der Scheinchristenparteien CDU/CSU tummeln sich seither munter ehem. Zentrum/Bay.Volkspartei, Deutschnationale Volkspartei und nach dem Krieg untergekrochene Nazis. Da gehört offensichtlich problemlos zusammen, was nicht zusammengehört. Dagegen die Linken: SPD, Grüne, Die Linke, neuerdings Piraten: Die Sache der Linken ist hoffnungslos, zumal sich - s. vorige Aufzählung - die Wählerschaft der Linksparteien entschieden kritischer gibt als die der Scheinchristenparteien. |
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Zuletzt geändert von cato, am 26.03.2012 um 10:29 Uhr
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#36 (permalink) | |
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Martin |
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#37 (permalink) | |
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aus Sicht des H...predidiger der CSU Dobrindt sicher . |
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#38 (permalink) | |
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Finden Sie, Martin? Auf mich machen die Piraten teilweise eher einen chaotischen Eindruck, ich sehe deren "Erfolge" bei den Wahlen in Berlin und Saarbrücken eher als Ausdruck des Protestes gegenüber den etablierten Parteien. Auf jeden Fall ist es besser, als wenn der Protest rechtsradikalen Parteien Stimmen bringen würde. Und irgendwo erinnern mich die Piraten an die Gründungsjahre der Grünen.... |
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#39 (permalink) | |
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Oskar predigt Wasser und säuft selbst Wein.... |
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#40 (permalink) | |
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Hier geht es nicht in erster Linie um Parteien, sondern um Strömungen. Und daß in der Demokratie Koalitionen zwischen (fast) allen Parteien mögliich sein müssen, ist doch inzwischen fester Bestandteil der politischen Kultur (oder sollte es zumindest sein). Natürlich ist die SPD nicht mehr "links" wie zu Zeiten Bebels, obwohl ihr dieses Vorurteil noch immer entgegengebracht wird. Über Schröder kann man sprechen; da hat sich in der Tat was verschoben. Allerdings, Hartz 4 als Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe war nötig. Das Problem besteht darin, daß das Arbeitslosengeld nach einem Jahr gekappt worden ist und die -hilfe mit Erspartem verrechnet wird. Darin liegt der Knackpunkt, das ist richtig, wie auch in der Rente mit 67. Die Sozis verstehen sich halt noch immer - im Gegensatz zu ihrem überkommenen Ruf als vaterlandslose Gesellen - als staatstragend und glaubten ihrer Klientel einen Beitrag zur Beilegung der hoffnungslosen Staatsverschuldung auferlegen zu müssen. |
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#41 (permalink) | |
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Martin |
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#42 (permalink) | |
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Das kann nicht ernst gemeint sein, oder? Wovon müßte vdL denn leben, wenn der Inhalt der abgesonderten Texte Basis für eigene Versorgungskathegorie böte? |
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#43 (permalink) | |
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Warum soll das nicht ernst gemeint sein? Es geht ja wohl schlecht, etwas vom Bürger zu verlangen, was man selbst nicht zu geben bereit ist. Und das betrifft nicht nur Oskar Lafontaine, auch Klaus Ernst ist so ein schönes Beispiel. |
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#44 (permalink) | |
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Es ist richtig: bei der letzten Saar-Wahl ist das Rot-grün-rote Projekt an den Grünen,deren Vorsitzendem Ulrich gescheitert,SPD-Maas war bereit. @Martins Beitrag [36] schließe ich mich an. |
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Zuletzt geändert von timewanderer, am 26.03.2012 um 15:14 Uhr
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#45 (permalink) | |
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Ich erinnere an Hessen, was da los war, als eine rot-rote Koalition ins Haus stand: Die Medien waren sich alle einig, die Sache scheiterte. Im übrigen bin ich auch der Meinung, daß unter dem "Kanzler der Bosse" nur wenig sozialdemokratische Politik gemacht wurde. Allerdings, und das ist das große Problem aller mehr oder weniger Linken in einer Regierung: Sie müssen mit den Herrschenden und deren Vorurteilen klarkommen, ein wahnsinniger Spagat. Eine Regierung unter Beteiligung der "Linken"/Lafontaine ist ein Vabanque-Spiel. L. muß ich bei Diskussionen immer zustimmen, wie aber will er seine Vorstellungen bei den herrschenden Machtverhältnissen umsetzen? Bei Machtverhältnissen, bei denen eine Kanzlerin wachsende Zustimmung erhält, obwohl ihre Politik eigentlich ihre Klientel abschrecken müßte. Und die Piraten. Da wird man sehen. In der Tat erinnern sie momentan an die Grünen in ihrer Anfangszeit. Die P. werden sich noch oft häuten müssen. |
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Zuletzt geändert von cato, am 26.03.2012 um 15:30 Uhr
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