Samstag, 25. Mai 2013

Registrieren | Neueste Einträge | Aktuellste Themen | Forum | Benutzerliste | Suche | Regeln | Hilfe

Deutsch-Schweizer Steuerabkommen
sort Ersten ungelesenen Beitrag anzeigen Thema durchsuchen
26.04.2012 07:42 Uhr
Ernst
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 7/7/07
Beiträge: 5562

 

Zitat von Redaktion
Das Bundeskabinett hat das umstrittene Steuerabkommen mit der Schweiz in seiner überarbeiteten Fassung gebilligt.

Überarbeitete Fassung? Wie es aussieht immer noch zu Gunsten derer die den deutschen Staat betrügen.
Tue Betrügern wohl und keinem davon weh, er könnte ja "prominent" sein, das wäre fatal.

________
Nicht alles was er schreibt ist ernst gemeint – aber alles was er ernst meint ist so geschrieben! Zeige mir womit du prahlst und ich sage dir woran dir mangelt! Demokratie = Diktatur des Kapitals!

26.04.2012 08:23 Uhr
_solon_
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 6/3/07
Beiträge: 16335

 

Zitat von IgorSoukharyev
Und schwarzes Business wird weiter blühen und riechen?

Wann wird volle Liste der deutschen Richter, Staatsanwälte, Polizeichefs, privaten Anwälte veröffentlicht, die "schwarzen" und "grauen" Konten im Ausland haben? Namen, bitte! Echte Namen, keine Pseudonyme!

Und was machen Sie dann damit?

Wann wird die Liste aller Schwarzarbeiter und solcher die Schwarzarbeit aktiv unterstützen veröffentlicht? Echte Namen, keine Pseudonyme! Breites Grinsen

________
Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

26.04.2012 08:50 Uhr
bbuchsky
Sehr erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 12/21/11
Beiträge: 2328

 

Zitat von _solon_
 

 

Und was machen Sie dann damit?

Wann wird die Liste aller Schwarzarbeiter und solcher die Schwarzarbeit aktiv unterstützen veröffentlicht? Echte Namen, keine Pseudonyme! Breites Grinsen

Sie würden sich wundern, wieviele Ihrer Freunde da direkt zweimal in dieser "Liste" stünden.

Mir ist in 30 Jahren Baugeschäft kein einziges Angebot eines "kleinen"Auftraggebers zur "schwarzen" Ausführung irgedwelcher Leistungen gemacht worden. Bei zahllosen Freiberuflern und Selbstständigen bis zu alteingesessenem Geldadel folgt man hingegen der Leitlinie : "Wir sind nicht durchs Ausgeben reich geworden!"

Sie versuchen eine Egalität zwischen Leuten herzustellen, die im verursachten Schaden um den Faktor 10.000 auseinanderliegen.

26.04.2012 14:28 Uhr
bbuchsky
Sehr erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 12/21/11
Beiträge: 2328

Der Verdacht liegt nahe, dass eine kriminelle Vereinigung die Veröffentlichung der Namen ihrer Auftraggeber verhindert, um Rufschädigung zu vermeiden, es werden Fristen gesetzt, die eine 2. Kapitalflucht begünstigen, es werden Sätze verhandelt, die Portokassenformat haben.

Das Geschäftsmodell der Schweiz, aus der gierigen Steuerhinterziehung in Nachbarländern Kapital zu schlagen, geht immer noch auf.

Was spricht dagegen, die unrechtmäßig ausser Landes gebrachten Mittel komplett zu kassieren?

26.04.2012 14:28 Uhr
Redaktion
Ehrenmitglied


ist gerade online
Registriert seit: 4/30/07
Beiträge: 63344
Umstrittenes Steuerabkommen mit der Schweiz: Pragmatische Lösung

Ja, das Steuerabkommen ist an einigen Stellen unbefriedigend. Trotzdem ist es nach jahrelangen Verhandlungen an der Zeit, mit dem Abkommen Rechtssicherheit zu schaffen.
Pragmatische Lösung

________
www.augsburger-allgemeine.de - Alles was uns bewegt

29.04.2012 17:15 Uhr
leopold
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 2/2/08
Beiträge: 12612
"Mich stört die Masse der Deutschen"

.

"Mich stört die Masse der Deutschen"

 

Die hitzige Debatte um deutsche Zuwanderer in der Schweiz findet kein Ende, im Gegenteil. Natalie Rickli, Abgeordnete der Schweizer Volkspartei, legt jetzt nach: "Einzelne Deutsche stören mich nicht, mich stört die Masse", sagte sie. Eine neue Umfrage zeigt - viele Landsleute stimmen ihr zu.

 

 

Sympathisches Volk, die Schweizer.

29.04.2012 17:21 Uhr
_solon_
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 6/3/07
Beiträge: 16335

 

Zitat von bbuchsky

 

Sie würden sich wundern, wieviele Ihrer Freunde da direkt zweimal in dieser "Liste" stünden.

....

 Bestimmt nicht - da bin ich Realist. Jeder würde auftauchen, ok: fast jeder,  - meistens wohl nur 1x. Ja!

Und aus diesem Grunde ist das eine ganz verlogene Diskussion.

________
Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

30.04.2012 09:05 Uhr
bbuchsky
Sehr erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 12/21/11
Beiträge: 2328

 

Zitat von _solon_
 

Und aus diesem Grunde ist das eine ganz verlogene Diskussion.

Richtig. Kein Lohnsteuer-Zahler erhält die Möglichkeit signifikant Steuern zu hinterziehen. Je höher die Einkünfte, desto weniger Steuern zahlt man.

Die "Vibrant-Curiosity" von Herrn Würth ist sogar Steuerfinanziert.

30.04.2012 18:24 Uhr
_solon_
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 6/3/07
Beiträge: 16335

 

Zitat von bbuchsky
 

 

Richtig. Kein Lohnsteuer-Zahler erhält die Möglichkeit signifikant Steuern zu hinterziehen. Je höher die Einkünfte, desto weniger Steuern zahlt man.

....

Oh doch. Manche Häuser sollen schwarz gebaut worden sein. Und bei einer Gas-Brenntwertheizung macht die MWSt. auch mal schnell über 1000 € aus.

________
Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

01.05.2012 12:21 Uhr
DerMichel
Sehr erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 3/12/11
Beiträge: 4601

 

Zitat von _solon_
 

 

Oh doch. Manche Häuser sollen schwarz gebaut worden sein. Und bei einer Gas-Brenntwertheizung macht die MWSt. auch mal schnell über 1000 € aus.

richtig interessant wird die ganze Sache dann noch, wenn dieses Haus zu einem Scheinpreis verkauft wird und die Differenz in die Schweiz "wandert".

________
    "Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr." (Laotse, Kapitel 81)

01.05.2012 17:34 Uhr
_solon_
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 6/3/07
Beiträge: 16335

 

Zitat von DerMichel

 

richtig interessant wird die ganze Sache dann noch, wenn dieses Haus zu einem Scheinpreis verkauft wird und die Differenz in die Schweiz "wandert".

 Das wäre ja schon ein Stoff für einen Wirtschafts-Krimi. Breites Grinsen

________
Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

02.05.2012 14:18 Uhr
Mars
Sehr erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 2/28/09
Beiträge: 1589

Die Schweiz und sogenannte Steuer-Oasen leben im Wesentlichen von 1 Tatsache:

Ungeleichbehandlung der verschiedenen  Einkommensarten bzgl. Erfassung, Bemessung und Abführung bzgl. Steuern und Sozialbeiträgen.

Wird diese Ungleichbehandlung beseitigt, so ergibt sich Transparanez.

Es liegt nahe, dass aus Wettbewerbsgründen dann ausgleichende Anpassungen / Nivellierungen zwischen den Staaten erfolgen werden; ggf. sogar recht schnell.

Wenn alle Einkommensarten endlich gleich behandelt werden, so ist aller Voraussicht nach das Finanzierzungsproblem für Staaten, Länder, Kommunen, Sozialsysteme und Euro-Raum-Transferunion beseitigt.

Friedlich, das Finanzsystem stützend, wirtschaftlich sinnvoll Rahmen gebend und Steuer- und Beitragssatz senkend.

Die großten Feinde des Konzepteses sind: Weiter so, Lobby- und Besitzstandsdenken  innerhalb einer Demokratie.

Klar, Mehrheiten für diese echte Lösung sind bislang noch nicht in Sicht.

02.05.2012 14:38 Uhr
DerMichel
Sehr erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 3/12/11
Beiträge: 4601

 

Zitat von Mars
 

Die Schweiz und sogenannte Steuer-Oasen leben im Wesentlichen von 1 Tatsache:

Ungeleichbehandlung der verschiedenen  Einkommensarten bzgl. Erfassung, Bemessung und Abführung bzgl. Steuern und Sozialbeiträgen.

Wird diese Ungleichbehandlung beseitigt, so ergibt sich Transparanez.

Es liegt nahe, dass aus Wettbewerbsgründen dann ausgleichende Anpassungen / Nivellierungen zwischen den Staaten erfolgen werden; ggf. sogar recht schnell.

Wenn alle Einkommensarten endlich gleich behandelt werden, so ist aller Voraussicht nach das Finanzierzungsproblem für Staaten, Länder, Kommunen, Sozialsysteme und Euro-Raum-Transferunion beseitigt.

Friedlich, das Finanzsystem stützend, wirtschaftlich sinnvoll Rahmen gebend und Steuer- und Beitragssatz senkend.

Die großten Feinde des Konzepteses sind: Weiter so, Lobby- und Besitzstandsdenken  innerhalb einer Demokratie.

Klar, Mehrheiten für diese echte Lösung sind bislang noch nicht in Sicht.

Ihr Beitrag ist in mehrerlei Hinsicht zu kurz gesprungen. Zu Ihrer ersten Tatsache. diese aussage negiert komplett die wirtschaftliche Realität in der Schweiz. Hier können Sie die Zahlen der industriellen- und der landwirtschaftlichen Produktion nachschauen.  Die Finanzindustrie ist nur einer der Träger der Schweizer Volkswirtschaft. Der Rest ist auch nicht ohne.

Zum zweiten. Die Besteuerung aller Einkommen würde die gleiche Sicht der Steuer in Deutschland und in der Schweiz voraussetzen. Wieso sollte die Schweiz den Soli einführen? Die Schweiz hat jedoch ein sehr starkes, föderales System, in dem jede Gemeinde und jeder Kanton unterschiedlich hohe Steuern erhebt. Lediglich die Bundessteuern sind gleich. Sie sehen, diesen "Steuerwettbewerb" gibt es sogar innerhalb der Schweiz. Selbst in der Schweiz gibt es immer wieder Bestrebungen, die Besteuerung einfacher und einheitlicher zu gestalten. Aber dazu muss der Souverän sein Einverständnis geben. Das nennt man direkte Demokratie.

________
    "Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr." (Laotse, Kapitel 81)

02.05.2012 16:27 Uhr
Mars
Sehr erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 2/28/09
Beiträge: 1589

Es steht geschrieben: "... verschiedenen Einkommensarten ..." (es sind 7 in D). Zudem geht es in erster Linie hier um Kapitalflucht von D nach CH. Somit trifft Ihr Punkt 1 nicht zu.

Die Forderung nach "gleiche Sicht" ist OK. Ihre Reaktion besagt jedoch nichts über inhalt des Lösungsansatzes, wie die Schweiz ihn pflegt und / oder der von mir geforderte Ansatz. Natürlich wird die CH nichts ändern. Dies besagt jedoch auch nichts aus über die Sinnfülle dieses CH Ansatzes zur Kapitalflucht.
Solange in den verschiedenen EInkommensarten keine Transparenz gegeben is (wie sie z.B. bei "menschlicher Arbeit" gegeben ist, kann eine Steuervereinfachung nicht zustande kommen, weil alle mit Argumenten, die mangels Transparenz nicht nachprüfbar sind, u.a. Besitzstände zu wahren versuchen und Einigungen unmöglich sind.

Demokratie verhindert keine Wirtschafts- und / oder Finanzblasen / -Katastrophen.
Folglich sind in einer Demokratie die Rahmenbedingungen für Wirtschaften so zu setzen, dass freies Wirtschaften möglich ist, nicht jedoch die Gefährdung von Millionen von Menschen oder gar Staaten.
Wirtschaften darf nicht länger "auf Kosten von" möglich sein.

Klar Mehrheiten dafür sind noch nicht in Sicht!

02.05.2012 16:51 Uhr
DerMichel
Sehr erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 3/12/11
Beiträge: 4601

 

Zitat von Mars
 

Es steht geschrieben: "... verschiedenen Einkommensarten ..." (es sind 7 in D). Zudem geht es in erster Linie hier um Kapitalflucht von D nach CH. Somit trifft Ihr Punkt 1 nicht zu.

Die Forderung nach "gleiche Sicht" ist OK. Ihre Reaktion besagt jedoch nichts über inhalt des Lösungsansatzes, wie die Schweiz ihn pflegt und / oder der von mir geforderte Ansatz. Natürlich wird die CH nichts ändern. Dies besagt jedoch auch nichts aus über die Sinnfülle dieses CH Ansatzes zur Kapitalflucht.
Solange in den verschiedenen EInkommensarten keine Transparenz gegeben is (wie sie z.B. bei "menschlicher Arbeit" gegeben ist, kann eine Steuervereinfachung nicht zustande kommen, weil alle mit Argumenten, die mangels Transparenz nicht nachprüfbar sind, u.a. Besitzstände zu wahren versuchen und Einigungen unmöglich sind.

Demokratie verhindert keine Wirtschafts- und / oder Finanzblasen / -Katastrophen.
Folglich sind in einer Demokratie die Rahmenbedingungen für Wirtschaften so zu setzen, dass freies Wirtschaften möglich ist, nicht jedoch die Gefährdung von Millionen von Menschen oder gar Staaten.
Wirtschaften darf nicht länger "auf Kosten von" möglich sein.

Klar Mehrheiten dafür sind noch nicht in Sicht!

Ich wäre dafür, Einkommen jeweils am Ort des Entsehens zu besteuern, unabhängig von Staatsangehörigkeit und Wohnort des Steuerpflichtigen. Die Staaten müssten dann lediglich sicherstellen, dass Kapitalflüsse bereits besteuert wurden. Aber das ist Illusion.

________
    "Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr." (Laotse, Kapitel 81)

Schlagworte

Steuerabkommen | Schweiz


Auf einen Beitrag antworten

 
Um antworten zu können, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich.

Alle Zeitangaben in MEZ. Es ist jetzt 10:52 AM Uhr.